Programm

geolog. Velotour Einsiedeln

Leitung und Bericht: Elsbeth Kuriger
Fotos: Ruedi Birchler
Teilnehmer: 5 Mitglieder davon 1 JO
Wetter: bewölkt

Der Wetterbericht hätte unsicherer nicht sein können, doch das Wagnis hat sich gelohnt. Das erste Ziel der geologischen Velotour war auf dem Friherrenberg, dem Nagelfluh-Berg Einsiedelns. Auf den Alpenrand (geologisch betrachtet) trafen wir im Steinbach. Die Äussere Einsiedler Schuppenzone, die von Gersau via Tritt, Steinbach bis zum Alpfärtli quer durch den Kanton verläuft, ist bekannt wegen des Nummulitenkalkes. Die Nummuliten sind von Auge sehr gut erkennbar. Im Steinbruch in der Waag sind die Drusberg-Schichten (die heute noch abgebaut werden) und der mächtige Schrattenkalk sehr gut aufgeschlossen. Weiter gings Richtung Weglosen bis zur Twingi. Das Wasser des Furli-Wasserfalls wurde vor 100 Jahren für die Stromgewinnung für 280 Haushalte in Unteriberg und Studen gefasst. Das Kraftwerk 'Furli Elektra' rentierte jedoch nur 10 Jahre. Die Schachenquelle, die sich direkt neben der Strasse Weglosen-Waag befindet, beeindruckte, ebenso die Grundwasseraufstösse in der Adelmatt in Studen. Düstere Wolken liessen uns zügig zum Grüen Aff radeln. Das letzte Tagesziel war beim Verrucano Brunnen beim Galgenchappeli. Ein Seitenarm des Linthgletschers transportierte den Verrucano aus dem Glarnerland ins Gebiet des heutigen Sihlsees. Diese etwas andere Bike Tour endete wider Erwarten in trockenen Kleidern.