Programm
Mi 13. Mai 2026
Mollis-Linthmündung-Ziegelbrücke
Leitung: Greter Werner
Teilnehmende: 17 SAC-Mitglieder
Bericht: Greter Theres
Fotos: Triponez Hedy
Wetter: schön, aber kühl
Der Mittwoch ist einmal mehr der wetterbeste Tag der Woche. Nachdem es gestern Morgen herunterschneite ist es heute, am Servatiustag, etwas kühl. Vom Bahnhof Näfels/Mollis geht es los über die Linthbrücke auf die rechte Seite des Escherkanals. Die Dämme der Linth fallen mit vielfältigen, sehr bunten Blumen auf. In der Nähe des Walenberg Schiessplatzes wechseln wir auf die linke Seite des Escherkanals.
Hans Konrad Escher (1767 - 1823), Zürcher Wissenschaftler und Bauingenieur, konnte 1811 den Molliserkanal, der in den Walensee führt, öffnen. Seither wird der Walensee als Geschiebesammler genutzt. Die alte Linth floss von Mollis Richtung Ziegelbrücke und verursachte ein riesiges Sumpfgebiet. Neun Jahre nach dem Tod von H. K. Escher wurde der Molliserkanal in Escherkanal umbenannt. 1816 wurde der Linthkanal eröffnet, der vom Walensee zum Zürichsee führt. In den 2010er Jahren wurde das Linthwerk gesamthaft erneuert. Bei der Aufwertung des Chli Gäsitschachen hat die Linth (Escherkanal) ihre ursprüngliche Gerinnebreite und die flusstypischen Lebensräume zurückerhalten. Es sind schöne Kiesbänke ersichtlich.
Bei er Linthmündung ist es Zeit für die Mittagsrast. Wir bestaunen auch die vielen schönen Steine und den feinen Sand am Walensee. Anschliessend wandern wir zum Camping Gäsi Beizli. Hier gibt es zu meinem kürzlich gefeierten Geburtstag eine Kaffeerunde. Durch schöne Waldabschnitte geht es weiter dem Walensee entlang und an Weesen vorbei dem Linthkanal entlang. Es fallen immer wieder die farbenprächtigen Blumenwiesen auf und spezielle Bäume mit grossen Misteln. Ziegelbrücke ist das Endziel unserer heutigen gefreuten Wanderung, die einige von uns erstmals in diese schöne und interessante Gegend führte.
Do 7. Mai 2026
Dufourspitze 4634 m
Leitung: Thomas Schilter, Gregor Ochsner (und Miranda Ochsner)
Teilnehmer: 3 Mitglieder
Bericht: Miranda, Manuela, Christian
Fotos: Diverse
Wetter: 3 Tage Schönwetter und zum Abschluss Schneefall.
Nach dem anfänglichen Bambel wegen dem Wetter, die lange Schönwetterphase schien langsam zu kippen, konnten wir unsere vier Tage glücklicherweise planmässig starten. Mit zwei Autos fuhren wir nach Täsch und weiter mit dem Zug nach Zermatt. Dort überwanden wir die ersten Höhenmeter bequem in den Gondeln, natürlich mit stetigem Blick aufs Matterhorn.
Bei der Station Klein Matterhorn wechselten wir auf die Skis. Vorbei am Breithorn ging es Richtung Schwarztor. Aufgrund der Zeit und dem vielen Pulverschnee zum Spuren entschieden wir uns, direkt abzufahren und den Pollux rechts liegen zu lassen. Thomas manövrierte uns souverän durch die Gletscherspalten und auch durchs Geröllminenfeld – die Skis mussten wir dabei erfreulich selten tragen. Über den weissesten Gletscher der Schweiz näherten wir uns schliesslich der Hütte. Der Schlussaufstieg hatte es in der brütenden Hitze nochmals in sich.
Zusammenfassend bereits am ersten Tag eine abwechslungsreiche und tolle Tour durch Gletscher- und Steinlabyrinth. Auf der Hütte durfte der obligate Kuchen natürlich nicht fehlen, ebenso wenig wie ein kurzes Nickerchen zur Erholung.
Am zweiten Tag stand das Nordend auf dem Programm. Abmarsch war bereits um 4.45 Uhr. Glücklicherweise war der Neuschnee vom Vortag bereits gespurt, sodass die Harscheisen nur kurz zum Einsatz kamen. Pulverschnee und eine gute Spur führten uns langsam, aber stetig höher. Die Kälte war dabei deutlich spürbar.
Unterhalb des Gipfelhangs zum Silbersattel löste sich plötzlich ein Gletscherabbruch. Eine unserer Seilschaften wurde getroffen doch alle Mitglieder konnten zum Glück ohne grössere Verletzungen befreit werden. Nach diesem Ereignis beschlossen wir, die Tour abzubrechen. So kamen wir dafür früher als geplant in den Genuss einer schönen Pulverabfahrt. Bereits zum z’Mittag waren wir zurück in der Hütte, stärkten uns mit feiner Käseschnitte und genossen danach einen ruhigen Nachmittag im Hüttenbett.
Am dritten Tag stand die Dufourspitze auf dem Programm. Aufgrund der Blessuren vom Vortag leider ohne Gregor. Dank der guten Wettervorhersage konnten wir etwas später, um 5.15 Uhr, starten. Die Temperaturen waren deutlich angenehmer als am Tag zuvor. Das Panorama der umliegenden 4000er präsentierte sich wolkenlos und leuchtete rot in der Morgensonne.
In gleichmässigem Schritt hinter Thomas erreichten wir problemlos das Skidepot. Von dort nahmen wir den Grat in zwei Seilschaften bei besten Bedingungen in Angriff. An den Schlüsselstellen kam es zwar zu kleinen Staus, doch schliesslich erreichten wir stolz und freudig den Gipfel. Bei angenehmen Temperaturen konnten wir den klaren Rundumblick in vollen Zügen geniessen.
Auch der Gratabstieg gelang zügig. Mit schönem Pulverschnee und zum Schluss noch angenehmem Sulz ging es zurück zur Hütte. Zufrieden und etwas müde genossen wir den restlichen Hüttenaufenthalt bei gemütlichem Zusammensein.
Nach drei Tagen Traumwetter kam dann am Sonntag wie angekündigt der Wetterumschwung. So starteten wir um 5.45 Uhr bei leichtem Schneefall Richtung Saaser Licka, den wir in leichter Kletterei bestiegen. Anschliessend seilte uns Thomas auf den Gornergletscher ab. Dort konnten wir nochmals die letzten Schwünge in den Schnee ziehen.
Am Ende hiess es ein letztes Mal Ski aufbinden und zu Fuss weiter bis Rotenboden. Von dort genossen wir die Zugfahrt zurück nach Zermatt. Bei Kaffee und feinen Leckereien blickten wir glücklich und zufrieden auf vier eindrückliche Skitourentage zurück.
Vielen Dank an Thomas für die sorgfältige und angenehme Leitung dieser Tourentage.
Sa 2. Mai 2026
Kurs Flaschenzug und Selbstaufstieg
Leitung: Gregor Ochsner, Hubert Späni
Teilnehmer: 10 Mitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Diverse
Wetter: Trocken in in der Turnhalle
Nachdem im letzten Jahr die Grundkenntnisse „Seil und Knoten" im Mittelpunkt standen, liegt der Fokus der diesjährigen Ausbildung auf der Vertiefung „Selbstaufstieg und Flaschenzug". Am späteren Nachmittag werden die neun potentiellen Gletschergeher von den Instruktoren Gregor und Hubi in der Sporthalle begrüsst.
In zwei Gruppen starten wir in Theorie und Praxis. Zunächst üben wir den Selbstaufstieg am stehenden Seil – und lernen schnell: Ohne Material geht da gar nix. Und je nach Material eröffnen sich dann auch noch verschiedene Varianten. Wir probieren alles … und stellen fest, dass neben der richtigen Ausrüstung auch eine gehörige Portion Koordination gefragt ist.
Als zweites Thema beschäftigen wir uns mit dem einfachen sowie dem Schweizer Flaschenzug. Auch hier folgt der Theorie die Praxis – und selbst die „sich extra schwer machenden Sturzsimulanten" haben gegen den Flaschenzug keine Chance.
Zum wohlverdienten Abschluss kehren wir im Biergarten ein. Herzlichen Dank an Gregor und Hubi für den kurzweiligen Kurs und die kompetente Leitung!
Sa 2. Mai 2026
Vitznauerstock 1452 m
Leitung: Max Birchler
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht: Max Birchler
Fotos: Helen Stäheli, Christian Schilliger, Max Birchler
Wetter: prächtiges Frühlingswetter
Um 8.15 Uhr starten wir zu fünft in Gersau und wandern auf dem Waldstätterweg hoch bis Ober Rengg. Der erste Pausenplatz auf dem Gratrücken des Vitznauerstocks bietet eine umwerfende Aussicht. Via Wissifluh gehts nachher steil die Wiesen hoch bis Ober Urmi. Nun steigen wir im Wald abwechslungsreich über Felsstufen, drahtseilgesicherte Passagen und schöne Bergwege hoch zum Vitznauerstock, welchen wir nach 3 Stunden erreichen. Nach dem Fotoklicken gehen wir rüber zum Gersauerstock, wo es sonniger ist und mehr Platz für eine gemütliche Mittagspause hat. Schön, wenn man mit der Besteigung eines Hogers gleich zwei Gipfel mitnehmen kann! Der Abstieg über den Nordgrat erfordert nochmals unsere volle Konzentration, geht es doch über eine Leiter und Serpentinen steil runter. Von der Fälmisegg sind wir im Nu an unserem Ziel, den Hinterbergen, wo der Durst gelöscht wird. Knieschonend nehmen wir für den Abstieg das Luftseilbähnli und ab Vitznau sind wir schnell mit dem Bus zurück in Gersau. Ein schöner Saisonstart für die kommenden Bergtouren! “Macht Gluscht auf mehr”, wie es Christian gesagt hat.
Fr 1. Mai 2026
Frühlingsanlass: Wildbiendli-Paradies
Die Exkursion zum Wildbündli-Paradies begann beim grossen Baum im Abteihof, wo ich eine erfreulich grosse Schar von Teilnehmenden begrüssen durfte. Nach einem kurzen Marsch durch das Tor wurden wir von Angela Hasler und Urs Trachsel empfangen. Mit grossem Engagement führten sie uns durch den Park und berichteten Spannendes und Wissenswertes über die Anlage, über die Entstehung wie auch ihre Bewohner und Pflanzen.
In der warmen Abendsonne konnten wir den Park in vollen Zügen geniessen. Im Nachhinein durfte ich von mehreren Teilnehmern hören, dass sie neue und interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen konnten.
Zum Abschluss durfte ich den beiden Referenten mit einem kleinen Präsent meinen herzlichen Dank aussprechen.
Anschliessend verbrachten wir den geselligen Teil des Abends in der eigens für uns geöffneten Gaststube im Abteihof, wo wir bei Snacks und einem Glas Wein den Anlass gemütlich ausklingen liessen.
Ein herzlicher Dank gilt den beiden Referenten sowie der Gastgeberin für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, dank dem dieser besondere Anlass zu einem beeindruckenden Erlebnis wurde.
Mi 29. Apr. 2026
Lorzentobel
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 22 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter: am Morgen wolkig, dann Aufhellungen
«Moränen-Höger» und Schlaufensteg
Die heutige Seniorenwanderung beginnt im Zugerland bei den «Menzinger Moränen-Högern«. Nach der Anreise und dem Startkaffee wandern wir zum Alpengarten bei der Kantonsschule. Das Alpinum entstand 1932 auf Initiative des damaligen Institutgärtners Anton Fähndrich der diese Anlage über 60 Jahre lang liebevoll pflegte. Sie wurde im Laufe der Zeit stets etwas vergrössert, ist frei zugänglich und umfasst heute rund 450 beschriftete Pflanzenarten. Ein Bijou - ein Besuch lohnt sich immer. Nun weiter durch die markante Moränenlandschaft. Geologisch werden diese Elefantenrücken auch Drumlins genannt. Gebaut hat sie übrigens nicht der Teufel, wie es die Sage erzählt, sondern die eiszeitlichen Gletscher die wuchtig aufeinander stiessen. Jetzt geht es abwechslungsreich mitten durch saftgrüne Wiesen, Hochstammobstbäume und schmucke Bauernhöfe über Edlibach, Wulflingen hinab zur Tobelbrücke, die seit vielen Jahren das städtische Zug mit den Berggemeinden verbindet. Zügig weiter durch den wurzligen Inwilerwald, über die Baarealmig mit dem Picknick-Platz und zu unserem Tagesziel, dem Schlaufensteg hinter der alten Spinnerei Baar. Diese eindrückliche Treppenanlage wurde von der Korporation Baar 2024 erbaut. Mit 265 Stufen und Aussichtsplattformen führt diese touristische Anlage hinunter ins Tal der Lorze. Der Schlussteil der Wanderung geht der Lorze entlang, ein Zickzack durch Ortsteile von Baar zum Bahnhof. Die Zeit reicht noch gut für einen gemütlichen Schlusstrunk, bis uns der ÖV abwechslungsreich über Allenwinden, Oberägeri und Rothenthurm zurück nach Einsiedeln führt.
Lieber Herbert: Herzliche Grüsse von der Wandergruppe und alles Gute!
So 26. Apr. 2026
Saisonabschluss Tritthütte
Leitung, Bericht + Fotos: Willy Kälin
Teilnehmer: Clubmitglieder und Gäste 25 – 30
Wetter: Schön und warm.
Schon vor 10.30 Uhr treffen die ersten Gäste bei der Hütte ein. Einige kommen zu Fuss und viele aber auch mit dem Velo. Ab 12.00 Uhr wird von Hedy in der Stube und auf dem Sitzplatz eine schmackhafte Suppe serviert. Danach zum Abschluss der Hütten-Saison auch noch ein feines Dessert plus Kuchen. Am Nachmittag herrscht eine gemütliche Stimmung in der Hütte, sowie auch auf dem Sitzplatz und immer noch treffen weitere Besucher bei uns ein. Einige davon haben gutes Sitzleder und geniessen bis weit nach 17.00 Uhr die warme Sonne bei der Hütte. Ich möchte allen Gästen für ihren Besuch auf dem Tritt herzlich danken und es würde mich freuen, wenn wir euch ab 4. Oktober 2026 wieder begrüssen dürfen. Ein spezieller Dank geht an das ganze Hüttenteam, das uns die ganze Saison immer freundlich und zuvorkommend bewirtet hat.
Hütte putzen Montag, 27. April 2026
9 Mitglieder vom Hüttenteam haben am Montag die ganze Hütte geräumt, gereinigt und für die Übergabe an den Älpler Rolf Kälin bereit gemacht. Vielen herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz an Hedy, Willy, Silvia, Sepp, Heidy, Rosa, Rita, Eveline, Heidi und Laurin.
So 26. Apr. 2026
Einklettern am Fels
Leitung, Bericht: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 5 JOs, 5 Clubmitglieder
Wetter: sonnig und warm
Fast vollzählig besammlten wir uns um 8 Uhr in Einsiedeln. Auf dem Weg ins Glarnerland wurde unsere Gruppe noch komplettiert und so trafen alle beim Parkplatz in Engi ein. Von da erblickt man bereits den Klettergarten und es wurden auch schon einige Kletterer am Fels ausgemacht. Nach gut 10 Minuten Zustieg suchten wir uns einen Platz für das Platzieren unserer Rucksäcke. Nachdem ein paar Regeln des Kletterns erläutert worden waren, verteilten wir uns auf die noch freien Routen. Wir kletterten verschiedene kürzere und längere Routen. Immer mehr Leute kamen und wollten das schöne Wetter an diesem Felsen geniessen. Mit etwas Geduld fanden wir immer wieder freie Linien.
Nach dem Mittagessen wurden weitere Seillängen erkundet und die einen lernten noch das "Fädeln" am Stand und auch erste Erfahrungen im Vorstieg wurden gesammelt. So langsam leerte sich der Klettergarten und dann war es auch für uns Zeit die Heimreise anzutreten. Es war ein schöner Klettertag, um sich wieder an den Fels zu gewöhnen.
Sa 25. Apr. 2026
Furggelen-Arbeitstag
Leitung, Bericht: Esther Birchler
Fotos: Esther
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Wetter: herrlicher Frühlingstag
Pünktlich um 7.30 Uhr trafen sich die Helfer auf dem Sagenplatz. Bei schönstem Wetter stiegen wir Richtung Hütte hinauf, wo Erwin und Ruedi uns mit Kaffee, Tee und Kuchen erwarteten. Schon bald waren alle fleissig am Arbeiten. Am Mittag war dann das Holzlager bereits fertig gefüllt und wir konnten das Essen draussen vor der Hütte geniessen. Nach dem Kaffee gingen einige noch mit Magnus und Martin Richtung Furggelenstock, um die Holzarbeiten fertig machen; einige konnten bereits den Heimweg antreten und wir Frauen kamen mit dem Putzen in der Hütte auch gut voran, so dass wir dann ca. um 16 Uhr die sauber geputzte und aufgeräumte Hütte abschliessen konnten. Natürlich durfte das Feierabendbier in der Burg nicht fehlen.
Ich danke allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihr Engagement für die Hütte. Es war wieder ein toller Tag, das Wetter super und das gemütliche Beisammensein kam auch nicht zu kurz. So muss es doch sein!
Mi 22. Apr. 2026
Rund ums Rafzerfeld
Leitung: Sepp Schönbächler
Bericht: René Schönbächler
Teilnehmer: 22 Clubmitglieder
Fotos: Kari Durrer
Wetter: sonnig mit Bise
Anreise mit der Bahn bis Hüntwangen-Wil. Begrüssung durch Tourenleiter Sepp Schönbächler. Via Chüesetziwald zum Weiher beim kleinen Amphitheater. Kurze, spannende Orientierung durch Ernst Frei über Geschichte und Kiesabbau (seit 70 Jahren) in dieser Gegend des Rafzerfeldes. Weiter über Haufacker nach Hüntwangen. Sehr schöner Dorfkern mit Riegelhäusern und einigen Dorfbrunnen. Dann über Stocken, Wannenloch zur Forsthütte P. 542. Mittagshalt in gemütlicher Runde. Weiterer geschichtlicher Beitrag von Ernst Frei über die Gegend und die beunruhigende Nazi-Zeit an der Landesgrenze (Nationalsozialismus in Deutschland). Interessantes Detail: Vor 80 Jahren ausgesetzte Sika-Hirsche (heutige Rudel von 10 bis 15 Stück) werden immer noch bejagt.
Danach Höhenweg zum Grueholz mit Blick zum Grenzdorf Buchenloo. Nächstes Ziel Chnübrächi, Gnal zur grossen, imposanten Linde oberhalb Rafz. Von dort zwischen Rebhängen hinunter nach Rafz (viele Fachwerkhäuser).
Im Restaurant Frohsinn Einkehr zum Kaffee, Bier, Glace. 16.05 Abfahrt in Rafz über Zürich nach Einsiedeln. Danke Sepp für die gute Organisation, alles hat geklappt.
Sa 18. Apr. 2026
Piz Palü 3899 m
Leitung: Ben Müller, Gregor Ochsner
Teilnehmer: 8 Mitglieder, 2 Gäste
Bericht: Luca Luzzatlo, Gregor Ochsner
Fotos: Diverse
Wetter: Am Samstag sonnig, am Sonntag wechselhaft
Da der Hüttenzustieg zur Diavolezza durch die Seilbahn erleichtert wurde, entschieden wir uns am Samstag für eine Skitour auf dem Julierpass. Südseitig war der Schnee bereits etwas Mangelware, daher wählten wir eine Tour auf den Piz Lagrev. Da die Skitour nicht besonders anspruchsvoll war, übernahmen unsere neuen J&S-Tourenleiter Jan, Luca und Lucas die Leitung. Ohne besondere Ereignisse und bei bestem Wetter erreichten wir gemeinsam den Wintergipfel. Auch die Abfahrt verlief problemlos, allerdings hätte die Schneequalität besser sein können.
Am Sonntag starteten wir von der Diavolezza mit dem ersten Morgenlicht um Punkt 6:00 Uhr. Eine heikle aber gut kontrollierte Abfahrt über den harten Schnee führte uns zum Persgletscher. Dort seilten wir uns in zwei Vierer- und eine Dreierseilschaft an. Die Schneedecke auf dem Gletscher war gut, die Spaltenzonen waren klar erkennbar und konnten auf der gut gespurten Route problemlos umgangen werden. Insgesamt präsentierte sich der Schnee stabil und griffig.
Im steileren Schlussanstieg kamen Harscheisen zum Einsatz. Während des letzten Teils des Aufstiegs verdichtete sich zunehmend die Bewölkung. Am Skidepot wechselten wir zügig auf Steigeisen und bestiegen am kurzen Seil den Gipfelgrat. Die Bedingungen verschlechterten sich zunehmends: starke Bewölkung mit Whiteout-Tendenz, einsetzender Schneefall und auffrischender Wind. Den Ostgipfel erreichten wir um 10:15 Uhr. Dort stellten wir deutliche statische Aufladungs- bzw. Gewitteranzeichen fest. Wenige Meter westlich des Ostgipfels deponierten wir das metallische Material und warteten in relativer Sicherheit.
Angesichts der Wetterprognose und des Niederschlagsradar rechneten wir zunächst mit einem raschen Durchzug der Zelle und einer Verbesserung der Verhältnisse. Nachdem dies auch nach 20 Minuten nicht eintrat, entschieden wir uns, auf den Hauptgipfel zu verzichten und den Rückweg anzutreten.
Nach dem Abstieg zum Skidepot, erfolgte die Abfahrt langsam und kontrolliert bei zunächst sehr schlechter Sicht. Auf tieferer Höhe verbesserten sich die Bedingungen wieder und man konnte entspannter fahren. Zu unserer Freude lag eine dünne Schicht Neuschnee, welche sehr schön zu befahren war. Aufgrund der ungenügenden Schneedecke auf dem Morteratschgletscher kehrten wir wie geplant zur Diavolezza zurück. Von dort konnten wir anschliessend über die versulzte Skipiste bis ins Tal abfahren.
Mi 15. Apr. 2026
Immensee-Chiemen-Immensee
Leitung, Bericht: Beat Suter
Teilnehmer: 24 Clubmitglieder
Fotos: Beat Suter
Wetter: bewölkt und trocken
Kurz nach 9 Uhr sind wir mit dem ÖV via Küssnacht nach Immensee-Dorf gefahren. Um zirka 10.15 Uhr haben wir dann unsere Wanderung um/über den Chiemen begonnen. Kurze Zeit später "mussten" wir im Restaurant Baumgärtli noch den Startkaffee zu uns nehmen. Einen grossen Dank an Regula. Nach der kurzen Stärkung ging es dann auf dem Wurzelweg, auf dem Trittsicherheit gefragt war, am Zugersee entlang bis nach Itelfingen, dem Ende des Wurzelweges. Auf diesem gab es sehr eindrückliche Sichten auf den Zugersee und die Natur zu Wasser und zu Lande. Schöne Feuerstellen, die zum Verweilen einluden, sogar kleine Badestrände mit den eigenartigsten Felsformationen im und auch unter Wasser waren da zu sehen. Kurz nach dem Böschenrot machten wir im naheliegenden Wald den wohlverdienten Mittagshalt. Bei guter Laune und wieder gestärkt machten wir uns auf den Rest unserer Wanderung. Kurz nach dem Vorderen Chiemen teilten wir uns. Eine kleine Gruppe ging von da aus den einfacheren Weg direkt zum Sunnenhof. Der Grossteil aber ging via Fischerweid und über den Chiemen zum Altersheim Sonnenhof, wo wir uns den Schlusstrunk genehmigten. Um zirka 16.45 Uhr trafen wir alle wieder mit dem ÖV in Einsiedeln ein.
Mi 8. Apr. 2026
Goldseeli
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Wetter: toller Frühlingstag
Eine gemütliche Frühlingswanderung durch das wildromantische Bergsturzgebiet von Goldau.
Nach nur fünf Minuten ab dem Bahnhof sind wir bereits beim Anfang des Sturzgebietes. Bei einer Orientierungstafel staunen wir über die riesigen Felsblöcke, die 1806 vom Rossberg ins Tal donnerten und das ganze Dorf unter sich begrub. Nach kurzer Strecke kommen wir zu einem grosszügigen Spielplatz mit Grillstellen. Dieser lässt Kinderherzen höherschlagen. Heute ist dieser schon von drei Goldauer Kindergärten besetzt. Es folgt ein schönes, teils wurzliges Wegstück. An kleinen Tümpeln und Bächlein vorbei durch den Schuttwald. Zwischen grossen Nagelfluh-Brocken hindurch erreichen wir das idyllischen Goldseeli und umwandern dieses kurz. Viele dieser Felsbrocken sind üppig mit Moosmützen bedeckt und auf anderen wachsen Bäume, deren Wurzeln sich da festkrallen. Weiter zum naturnahen Seerosenteich. Mitten durch das Naturreservat zum Sägel. Ein Paradies für Tiere und Pflanzen (und auch für Wanderer). Die Mittagspause geniessen wir in Lauerz im Rest. Bauernhof. Dieser ist weitherum bekannt für preiswerte und gute Küche, freundliche und zügige Bedienung. Die Kaffeerunde wird aus dem Legat von Annelies Bachmann sel. spendiert. Danke - und mit vielen schönen Erinnerungen. Der Rückweg zum Bahnhof Goldau führt uns durch den Häxewald, vorbei an einer grösseren Quelle, die fröhlich mitten aus dem Waldboden sprudelt. Wieder einmal mehr durften wir eine sehr abwechslungsreiche Frühlingswanderung bei schönstem Sonnenschein erleben. Mit dem VAE zurück und gleich zum Schlusskaffee.
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Fr 3. Apr. 2026
Glatten 2504 m
Manchmal ist weniger mehr. Den Gross Ruchen konnten wir nicht angehen, jedoch hatten wir mit dem Glatten eine tolle Alternative.
Die Wetterprognosen waren sehr gut und wir endschieden uns nicht zu früh zu starten, da die Sonne vom Vortag schon ihre Arbeit geleistet und einen leichten Deckel hinterlassen hat, je nach Exposition.
Der Aufstieg war ein Traum, bei besten Bedingungen kamen wir entspannt zum Gipfel.
Wir genossen eine gemütliche Pause bei perfekten Bedingungen und bester Sicht.
Vom Start weg war der Schnee ein Traum, es hat sich gelohnt nicht zu früh zu starten, der feine Deckel war weg, alles war angerichtet für eine Traum-Abfahrt
So genossen wir die Traumbedingungen.
Zurück beim Auto war klar: Ein Trunk im Schwarzenbach darf nicht fehlen.
Do 2. Apr. 2026
Chläbdächer 2142 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Helen Stäheli, Anita Schnüriger
Wetter: grandios
Eigentlich stünde heute das Chli Bielenhorn beim Furkapass auf dem Programm. Doch die Natur hat bekanntlich ihren eigenen «Grind»: Viel Neuschnee und ein entsprechend kritisches Lawinenbulletin mahnen zur Vorsicht. Kurzerhand disponiert Chleri ins Ybrig um. Das finale Ziel wird er vor Ort bestimmen.
Bequem geht es mit dem Postauto ab in die Weglosen, wo wir gemütlich loslaufen. Unterwegs treffen wir unverhofft auf zwei weitere Club-Gspändli. Ein kurzes, herzliches «Chömed doch au mit!» reicht aus, und schon ist unsere Truppe komplett. Die Waldstrasse präsentiert sich bestens eingeschneit, und wir steigen durch eine wunderbare, fast unberührte Winterlandschaft Richtung Druesberg/Forstberg auf.
Beim Chalberstöckli fällt Chleri den definitiven Entscheid: Wir nehmen die Chläbdächer ins Visier. Chleri legt eine tolle Aufstiegsspur in den Hang - ein Genuss für jeden Tourengänger.
Nach einer kurzen Trink- und Verpflegungspause, bei der wir das winterliche Panorama geniessen, folgt das eigentliche Highlight. Vielleicht ist es sogar der Höhepunkt des ganzen Winters? Vor uns liegen grandiose, unverspurte Pulverhänge.
Wir stechen hinein und ziehen unsere Schwünge. Überall im Hang ist Jauchzen und Jubeln zu hören - ein untrügliches Zeichen für ausserordentlich gute Verhältnisse.
Nach so viel Action muss natürlich der Flüssigkeitshaushalt wieder ins Lot gebracht werden. Während wir auf das Postauto warten, kehren wir gemütlich in der Wendelskapelle ein und lassen die Tour Revue passieren. Doch damit nicht genug: Ein Teil der Truppe verabschiedet sich im Unteriberg, um im Monis Cafi noch weiter zu referieren.
Vielen Dank Chleri für den herrlichen Tourentag. Es war ein perfekter Tag mit toller Kameradschaft.
Mi 1. Apr. 2026
Wauwilermoos
Leitung: Regula Kaufmann
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Robert Merz
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Wetter: bewölkt, frisch
Früh um 6.45 Uhr fand sich eine Gruppe unentwegter Seniorinnen und Senioren beim Bahnhof Einsiedeln ein. Wir fuhren mit Bahn und Bus nach St. Erhard. Im Café Weibel in Sursee (das Café ist in 5. Generation in Familienhand!) gab es einen Startkaffee, offeriert von Hans Bachmann (im Gedenken an Annelise Bachmann). Herzlichen Dank! Entgegen der Ankündigung der Leiterin lag ein Schäumchen Schnee auf den Wiesen, welcher aber im Laufe des Tages schnell verschwand. Von St. Erhard wanderten wir zuerst über Treppen, dann in sanfter Steigung auf dem Via Gottardo zum Sontenberg. Leider öffnete sich der Wolkenvorhang nicht, so musste man sich die wunderbare Sicht auf das Wauwiler Moor und die Voralpen mit viel Fantasie vorstellen und das obligate Rätselraten betr. Bergnamen entfiel. Nun ging es hinunter nach Wauwil, wo wir uns bei der rekonstruierten Pfahlbausiedlung aus dem Rucksack verpflegten. Weiter wanderten wir zum Wauwiler Moor und dem hölzernen Aussichtsturm, von wo aus man Vögel beobachten konnte. Schon bald erreichten wir die Ortschaft Schötz, wo wir den Schlusstrunk genossen, welchen Ruth Kuriger offerierte; herzlichen Dank! Nach Bus- und Bahnfahrt erreichten wir gegen 17.30 Uhr Einsiedeln. Vielen Dank für das Organisieren dieser interessanten Tour, Regula!
Mo 30. März 2026
Touren im Silvrettagebiet
Mittwoch, 1. April
Infolge des Wetters wurde schnell klar, dass die Tour wie geplant nicht durchführbar ist. Auch eine Verschiebung um einen Tag nach hinten half nicht.
Urs offerierte uns dann eine Alternative ab Mittwoch für drei Tage ins Silvrettagebiet. Motiviert nahm die Gruppe diese Tour wahr.
Der Start war früh, jedoch gemütlich im Zug nach Scuol und dort mit Hilfe von Skiliften hoch bis Champatsch. Aufgrund der Windpause und Ehrenrunde haben wir das Tourenbillett gut ausgenützt.
So starteten wir um 11Uhr mit der Abfahrt und marschierten dann, begleitet von regelmässigen Wummgeräuschen, Richtung Piz deTasna. Diesen liessen wir wegen Wolken links liegen fuhren zum Lai da Fasch Alba runter. Wir liessen Urs dankbar die First Line ziehen. So wussten wir ungefähr, was uns erwartet im 'Überschinige'.
Weiter zum Kronenjoch aufsteigend und kurzer Gipfelsturm zur Bischofspitze.
Abschluss-Abfahrt im gleichen Stil mit Urs voraus zur Jamtalhütte.
Dort erfreuten uns die grossen Kaiserschmarrn und wir genossen den Aufenthalt in der sehr komfortablen Jamtalhütte.
Donnerstag, 2. April
Bei schönem, aber eisig kaltem Wetter, verlassen wir am Morgen die Jamtalhütte und machen uns auf den Weg Richtung Hintere Jamspitze. Am Gipfel angekommen, weht ein eisiger Wind und dadurch kommt immer mal wieder Nebel auf. An eine gemütliche Gipfelrast ist nicht zu denken und aus dem geplanten Mittagessen wird nichts. Nach ein, zwei schnellen Gipfelfotos machen wir uns bereit für die Abfahrt. Die anschliessende Abfahrt über den Jamtalferner ist ein echtes Highlight. Traumhafter Tiefschnee und beste Verhältnisse sorgen für grossen Genuss. Unten angekommen, ziehen wir erneut die Felle an, um den Gegenanstieg zur Ochsenscharte in Angriff zu nehmen. Bevor es weiter geht, legen wir eine wohlverdiente Pause ein und holen das Mittagessen nach: Ein Sandwich, welches wir uns in der Jamtalhütte beim Morgenessen kostenlos zusammenstellen konnten. Gestärkt steigen wir weiter zur Ochsenscharte auf. Oben angekommen, freuen wir uns auf die bevorstehende Abfahrt zur Wiesbadener Hütte. Doch leider macht uns dichter Nebel einen Strich durch die Rechnung. Die Sicht ist stark eingeschränkt und wir müssen praktisch im Blindflug sowie mit Navigation die Route zur Hütte finden. Am frühen Nachmittag erreichen wir die Wiesbadener Hütte sicher. Für ein gemütliches Bier ist es noch etwas früh, weshalb wir die Zeit sinnvoll nutzen. Urs Horath nimmt sich Zeit für eine Ausbildungseinheit im Bereich Spaltenrettung. Eine lehrreiche und wichtige Übung, die allen Teilnehmern Spass macht und sicherlich von grossem Nutzen ist. Nach dem Zimmerbezug und dem Deponieren der Skischuhe gönnen wir uns eine wohlverdiente Tiroler Brettljause. Gemeinsam lassen wir den erlebnisreichen Tag Revue passieren und richten den Blick bereits gespannt auf die morgige Tour.
Freitag, 3. April
Tag 3 begann früh. Bereits um 6 Uhr sassen wir beim Frühstück, noch etwas verschlafen, und warfen einen ersten Blick aus dem Fenster. Die Stimmung draussen war gedämpft: Der Nebel vom Vortag hing immer noch hartnäckig im Tal und liess wenig Hoffnung auf einen sonnigen Start aufkommen. Trotzdem brachen wir motiviert auf und starteten unsere Tour im dichten Grau. Über die Grüne Kuppe ging es hinauf Richtung Ochsentaler Gletscher, zunächst ganz im Nebel, fast ein wenig mystisch. Dann, wie so oft in den Bergen, kam die Erlösung: Der Nebel lichtete sich, es riss auf - und plötzlich war sie da, die Sonne. Innerhalb weniger Minuten änderte sich die Stimmung komplett und mit ihr auch unsere Energie. Mit freiem Blick auf unser Tagesziel entschloss sich Urs, einen Abstecher auf das Silvrettahorn noch zumachen. Die vorhandene Skispur bog Richtung Egghorn ab, also hiess es für uns: selber spuren. Schritt für Schritt arbeiteten wir uns vorwärts. Ab dem Skidepot stiegen wir in drei Seilschaften weiter zum Gipfel auf - konzentriert, aber voller Vorfreude. Nach einer kurzen, aber intensiven Gipfelrast machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Skidepot und fuhren zurück zur Aufstiegsspur und stiegen zur Buinlücke auf. Von dort nahmen wir auch noch den Fussaufstieg auf den Piz Buin unter die Füsse. Eine kurze, ausgesetzte Kletterpassage forderte nochmals volle Aufmerksamkeit, doch um 14.30 Uhr standen wir auf dem Gipfel. Die Rundumsicht war schlicht überwältigend - ein Moment zum Durchatmen, Staunen und Geniessen. Langsam machte sich der Zeitdruck bemerkbar, also hiess es: fokussiert bleiben. Zügig ging es weiter über die Fuorcla dal Cunfin und das Verstanclator, bevor uns die letzte Abfahrt des Tages erwartete. Das unverspurte Verstanclatal bescherte uns nochmals traumhafte Schwünge bis hinunter zur Alp Garfiun - ein perfekter Abschluss dieses langen und intensiven Tages. Von dort liessen wir uns mit dem Taxi nach Klosters bringen und fuhren anschliessend mit dem Zug zurück nach Einsiedeln. Müde Beine, aber glückliche Gesichter - und die Gewissheit, diese besonderen Tage erlebt zu haben, die lange in Erinnerung bleiben.
Di 24. März 2026
Vom See is Gitzitobel
Leitung: Josef Schönbächler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Bericht: Ruth Kuriger
Fotos: Josef Schönbächler, Beat Suter, Christa Triponez
Wetter: sonnig mit wenig Schleierwolken
Nach gut zweistündiger Anreise mit Bahn und Bus erreichen wir den Ausgangspunkt Mosen 450 m. Kurzer Halt unserer Wandergruppe mit 10 Frauen und 10 Männern beim Camping Mosen für nötige Bedürfnisse. Der Weg verläuft nordöstlich Richtung Aesch. Zu Beginn dieser Wanderung lässt sich ein Flecken unberührte Natur im Luzerner Seetal erkunden. Die Störche sind schon tüchtig mit der Eiablage und Fresssuche beschäftigt. Beim idyllischen Weiler Aesch 470 m folgen wir dem Bachlauf des Vorderbachs, leicht ansteigend zum Gitzitobel. Das dunkle, kühle Waldreservat Gitzitobel ist ein liebliches Tobel mit wenig Steigung, begleitet von virtuosen Vogelgesängen und spriessender Flora. Kurz vor Bachtele geht es westlich weiter zur Mittagsrast Buebehalde. Hier finden alle ein Plätzchen in einer gedeckten Gruobi oder auf einem Baumstamm mit wohligen Klängen des Glockengebimmels weidenden Viehs. Dann heisst es wieder weitergehen, nördlich nach Rüedike 663 m mit beschaulicher Kapelle. Hier folgen wir der Asphaltstrasse entlang südöstlich nach Oberfeld 706 m, von wo es zu den Gehöften von Tröleten hinunter geht. Bald kommen wir in den Wald des Tröletetobels, hinab zur Überquerung des Vorderbachs , wo dann ein etwas steiler Anstieg erfolgt, den alle problemlos meistern. Der Weg, nun bald über offenes Gelände nach Rossweid-Dälike, bietet uns einen etwas verschleierten Weitblick in die schneebedeckten Voralpen. Die riesigen Pflanzenfelder, die sich uns zeigen, warten auch schon auf ihre Zweckbestimmung. Das Dorf Hämikon ist auch schon auf Blicksicht und wir können nach gut dreistündiger Wanderzeit noch kurz rasten , bevor uns der Bus nach Hitzkirch chauffiert und die Heimreise über Luzern in Einsiedeln endet.
Do 19. März 2026
Gemsfairenstock 2972 m
Leitung: Roland Leimbacher
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Pius Birchler
Fotos: Roland, Judith
Wetter: top
Diese Saison war geprägt von eher schwierigen Bedingungen für Skitouren. Aufgrund des Lawinenbulletins von erheblich minus hat Roland die Tour auf den Gämsfairenstock ausgewählt, da dort die Bedingungen als recht gut beurteilt wurden. So traf sich eine muntere Truppe im Horgenberg, um mit zwei Autos über das Glarnerland auf den Urnerboden zu gelangen. Das Fiseten-Seilbähnli fährt erst ab 8 Uhr, so dass wir nicht allzu früh aufstehen mussten.
Oben angekommen, bespricht Roland mit uns das Lawinenbulletin und erörtert, wo die Gefahren auf der heutigen Tour liegen könnten. Vom Fisetenpass starten wir bei wunderbarem Wetter und schon recht angenehmen Temperaturen. Zügig geht’s entlang des Fisetengrats unserem Ziel entgegen. An viele Stellen ist der Schnee abgeblasen. So sind die harten Kalksteine, die immer wieder überraschend unter dem Schnee auftauchten, ein echter Test für unsere gut gepflegten und einst teuer erstanden Skis. Je höher wir steigen, desto besser werden die Schneeverhältnisse. Noch einige Spitzkehren und schon sind wir kurz unter dem Gipfel, wo wir ein Skidepot machen. Die letzten Meter bewältigen wir zu Fuss, auch wenn einige Waghalsige mit den Skiern bis auf den Gipfel gehen. Wir werden belohnt von einer tollen Fernsicht und machen den verdienten Mittagsrast bei frühlingshaften Temperaturen.
Mit Respekt starten wir die Abfahrt im Bewusstsein, dass die Schneeverhältnisse nicht ganz einfach sind. Wir dürfen auf dieser Abfahrt eine breite Palette von Schneeverhältnissen erleben. Schöne Hänge mit weichem Schnee (Pulver wäre eine Übertreibung) zum Geniessen, windgepresster Schnee, um technisch sauberes Fahren zu üben, steinige Stellen, wo die Reaktionsfähigkeit getestet wurde, bis zu schönem Sulzschnee im unteren Teil der Abfahrt, wo es rasant durch Sträucher und Wäldchen ging. Nach fast 1600 Höhenmetern Abfahrt haben die meisten von uns die Oberschenkel gespürt. Trotzdem sind die ganz Sportlichen unter uns mit zügiger Skating-Technik im Talboden Richtung Restaurant gespurtet. Chapeau!
Im Gasthof Urnerboden ging ein toller Tag in einer geselligen Gruppe dem Ende entgegen. Danke an Roland für die souveräne Führung und an alle Teilnehmenden für die gute Kameradschaft. Schön war’s!
Mi 18. März 2026
Küssnacht-Allmig-Verkehrshaus
Leitung, Bericht, Fotos: Beat Suter
Teilnehmer: 23 Clubmitglieder
Wetter: sehr sonnig, Bise
Die Wettervorhersagen haben für diesen Tag das schönste Wetter prophezeit. Jeder, der dann am Morgen aus dem Fenster schaute, konnte es aber kaum glauben: Es war neblig!
Kurz nach 9 Uhr fuhren wir mit der Bahn nach Küssnacht. Da begann unsere gemütliche Wanderung bei schönstem Sonnenschein, aber einer steifen, unangenehmen Bise. Zuerst ging es, nach einem kurzen Aufstieg, an der Golfanlage Küssnacht vorbei. Bestaunen konnte man dort die vielen Bälle, die auf dem Green der Driving Range lagen. Auch konnte verschiedenen aktiven Golfern bei der Ausführung ihres Sports zugeschaut werden. Nach kurzer Zeit waren wir im Weiler Haltikon, der noch zu Küssnacht gehört, angekommen. Von da aus führte uns der Weg über die Allmig, Schlittenried bis kurz vor das Weierried, wo wir den Mittagshalt machten und das Picknick zu uns nahmen. Gestärkt ging es dann weiter via Wagenmoos, durch den Meggerwald nach Würzenbach hinunter.
Auf fast der gesamten Wanderung konnte die schöne Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die vielen noch schneebedeckten Berge genossen werden. Ja, wo ist nun welcher Berg zu sehen und wie heisst er? Die Rigi, der Bürgenstock und der Pilatus waren allen noch klar. Aber ist dies nun das Buochserhorn und dort das Stanserhorn, ist dort nicht noch die Klewenalp? Und sind in weiter Ferne nicht noch Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen?
In Würzenbach angekommen, machen wir noch einen Kaffeehalt, um dann mit der Bahn die Heimfahrt anzutreten. Kurz vor 17 Uhr waren wir wieder in Einsiedeln.
Mo 16. März 2026
Josefstagskitouren in St. Antönien
Leitung, Bericht: Ruedi Birchler
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Montag, 16.3. Spitzenbüel 2194 m, 850 Hm
St. Antönien empfing uns mit schönstem Sonnenschein. Nach Partnun nahmen wir nicht den kürzesten Weg, sondern wir bestiegen den Spitzenbüel, eine unscheinbare Erhebung vor dem mächtigen Schollberg. Auf der überscheinigen Rückseite fanden wir den erhofften Pulverschnee. Bei der Einfahrt ins Grosslaub wechselten die Verhältnisse zu griffig hart. Angelangt am Schanielabach montierten wir nochmals die Felle, um zum Gasthaus Sulzfluh in Partnun aufzusteigen. Weil eine praktische Übungsanlage vorhanden ist, übten wir noch die LVS-Suche.
Dienstag, 17.3. Rotspitz 2517 m, 950 Hm
Über Nacht hatte es geschneit. Schon vor dem Morgenessen tat sich von Westen wieder ein blauer Himmel auf. In wunderbarem Neuschnee zogen wir unsere Spur Richtung Rotspitz. Auch der Gipfelhang zeigte sich mit besten Bedingungen, so dass wir mit den Skis bis zum Kreuz steigen konnten. Auf der Abfahrt fanden wir bis ins Balmenlaub unverfahrene Hänge. Der Schnee war so schön, dass wir zum Dessert noch den Pöschenwang bestiegen.
Mittwoch, 18.3. Sulzfluh 2817 m, 1050 Hm
Der Tag empfing uns mit wolkenlosem Himmel. Wir nahmen den Königsberg im Tal in Angriff. Die ersten zweihundert Höhenmeter mussten wir auf harter Unterlagen steigen. Danach folgten in den steilen Hängen am Fuss der Sulzfluh griffiger Schnee. In der Steilstufe beim Einstieg ins Gemschtobel konnten gute Tritte geschlagen werden, so dass wir keine Hilfsmittel brauchten. Im Gemschtobel trafen wir sehr gute Verhältnisse. Die letzten 300 Hm waren von stürmischem Wind und massiven Schneeverfrachtungen geprägt. Sie konnten unseren Gipfelsturm nicht bremsen, so dass wir pünktlich um 11.30 Uhr auf dem Gipfel standen. Die Gipfelrast fiel kurz aus. Den oberen Teil der Abfahrt gingen wir vorsichtig an, danach wurden der Wind wieder schwächer und die Schneeverhältnisse gut, mal Pulver in den schattigen Seiten, mal Sulzschnee in den Sonnenhängen. In der Steilstufe montierte ich ein Seil, weil der Abstieg anspruchsvoller war als der Aufstieg. Auch der Rest der Abfahrt war geprägt von Pulver und Sulz. Bevor der letzte Abend im Berggasthaus Sulzfluh angesagt war, genossen wir nachmittags ausgiebig die Sonnenterrasse und den Hotpot. Die illustre Damencrew des Gasthauses hat uns bestens betreut. Unter ihnen war diese Saison auch unser Clubmitglied Fiona Sigrist. Herzlichen Dank nochmals!
Donnerstag, 19.3. Giraspitz 2368 m und Chüenihorn 2412 m, 1100 Hm
Auch am letzten Tag hatten wir schönes Wetter. Diese Tour ist landschaftlich sehr abwechslungsreich und reizvoll. Schon nach 2.5 h sassen wir auf dem Giraspitz. Für die Abfahrt zur Alp Carschina wählten wir die schattigen Seiten mit unberührtem Pulverschnee. Wir fellten nochmals an und marschierten einsam am Carschinasee vorbei um den Ostgrat herum aufs Chüenihorn. Ab Bärgli muss man sich den Weg durch die Lawinenverbauungen suchen. Für die Abfahrt trafen wir den passenden Zeitpunkt. Der Schnee war in der steilen Südflanke wunderbar aufgesulzt. Bis in die Nähe des Waldrandes konnten wir weite Bögen ziehen. Danach wurde der Schnee rarer. Zum Glück war die Waldstrasse nach St. Antönien noch schneebedeckt. Im Bereich des Skilifts fanden wir bis zur Talstation mehr oder weniger zusammenhängende Schneefelder.
Mit sehr schönen Erinnerungen an das Wetter, den Schnee, die gute Kameradschaft und den angenehmen Aufenthalt im Berggasthaus Sulzfluh genossen wir auf der Terrasse des Rätia ein letztes Mal die Sonne und die Gastfreundschaft von St. Antönien und reisten dann gemütlich nach Hause.
Sa 14. März 2026
Klettern im Gaswerk
Teilnehmer: 9 KiBe
Leitung: Benjamin Müller
Bericht: ChatGPT
Witterung: warm und regensicher
Am vergangenen Samstag unternahmen wir mit 9 Kindern einen spannenden Ausflug in die lokale Kletterhalle Gaswerk in Wädenswil. Schon beim Eintreffen war die Vorfreude spürbar - die Kinder konnten es kaum erwarten, die hohen Wände zu erklimmen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.
Nach einer kurzen Einführung durch den Leiter wurden die Kinder mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet. In kleinen Gruppen begannen sie, sich an verschiedenen Kletterrouten zu versuchen - von einfachen Anfängerwänden bis hin zu anspruchsvolleren Herausforderungen. Besonders schön zu beobachten war, wie sich die Kinder gegenseitig motivierten und unterstützten.
Neben dem sportlichen Aspekt stand auch das soziale Miteinander im Vordergrund. Beim gemeinsamen Picknick in der Pause wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Freundschaften geknüpft. Der Ausflug endete mit strahlenden Gesichtern und dem stolzen Gefühl, über sich hinausgewachsen zu sein.
Ein gelungener Tag, der nicht nur Kraft und Koordination förderte, sondern auch das Selbstvertrauen der Kinder stärkte.
Sa 14. März 2026
Trailrunning: Egg - Stöcklichrüz
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos:
Der Weg von Egg Richtung Meinrad war überraschend idyllisch. Die Bäume trugen einen zarten weissen Flaum, der uns kurz vergessen liess, dass wir eigentlich laufen wollten und nicht in einem Wintermärchen spazieren. Vom Meinrad hoch zum Etzel wechselten wir dann in den „Hiking-Modus“. Die Aussicht auf den Sihlsee? Fehlanzeige. Dafür stieg die Stimmung proportional zur Schneemenge. Der Downhill und anschliessende Wanderweg Richtung Diebishütten lud ein zum gemütlichen „jöggelen“, zum Plaudern und zum gemeinsamen Staunen darüber, wie viel Spass man bei so wenig Sicht haben kann.
Der Anstieg zum Stöcklichrüz brachte uns endgültig ins Schneegestöber. Oben angekommen, war der Untergrund weiss, weich und – sagen wir mal – interpretierbar. Eine kurze Rast bei der Grillstelle nach der Stöcklihütte tat gut, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Der Weg nach unten Richtung Chörnlisegg war stellenweise nicht mehr sichtbar, aber dafür umso abenteuerlicher.
Die Laune blieb durchgehend positiv. Wir lachten viel, rutschten ein bisschen und waren uns einig: Alleine wäre heute niemand von uns rausgegangen. Genau deshalb war es perfekt, dass der SAC Einsiedeln die Plattform bietet, sich gemeinsam, gegenseitig zu motivieren.
Zum Abschluss kehrten wir im Schefer ein. Ein heisser Kaffee, rote Wangen, nasse Schuhe und das stille Einverständnis: Eigentlich war das Wetter genau richtig.
Lachen, Schneeflocken und das Gefühl, etwas geschafft zu haben - das war unsere Stöcklichrüz-Runde. Und es war erst der Anfang. Die nächsten Trailrunning-Touren stehen schon bereit.
Do 12. März 2026
Silberen 2318 m
Tourenleitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Oskar, Dora
Wetter: top
Eigentlich war alles ganz anders geplant. Aber wie es mit Bergausflügen so ist, entscheiden am Ende das Wetter - und die Matterhorn Gotthard Bahn. Zuerst muss Tourenleiter Benno einen Ersatz finden, woraufhin Hubi das Zepter übernimmt. Wegen der schlechten Wetterprognose für Donnerstag wird die Tour auf Freitag verlegt. Da zudem ab Gribschli (Lauiberg) längere Tragepassagen zu erwarten sind, wählte Hubi die Silberen (von den Muotathalern häufig Twärenen genannt).
Nochmals ist Flexibilität gefragt: Am Freitagmorgen ist der Furkatunnel gesperrt und Hubi sitzt in der Falle. In einer spontanten Aktion übernimmt Chleri kurzfristig die Leitung. Ein grosses Merci schon für diese Flexibilität! Die Anreise mit Chleris Bus verläuft reibungslos; im Schlattli steigt noch eine ausgewanderte Einsiedlerin zu. Beim Fruttli hat es glücklicherweise noch genügend Parkplätze. Für fast alle im Team ist es eine Première, die Silberen vom Fruttli her anzugehen. Diszipliniert halten wir uns an die Route entlang der Wildschutzzone, während sich die Sonne langsam zeigt.
Das Wetter heute ist herrlich. Gut, hat Hubi die Tour auf heute geschoben. Wir geniessen strahlenden Sonnenschein. Das Gebiet der Silberen ist ein beeindruckendes und weitläufiges Karstgebiet, gespickt mit Dolinen, welche umgangen werden. Wir sind uns einig: Bei Nebel möchte hier niemand die Spur suchen müssen. Der Aufstieg führt uns über mehrere Stufen. Das Gipfelkreuz zeigt sich erst ganz am Schluss. Wir geniessen eine ausgiebige Pause und nutzen die Kulisse für Gipfel- und Familienfotos.
Die Abfahrt nehmen wir entlang der Aufstiegsroute in Angriff. Der Schnee ist zwischendurch passabel und erlaubt uns ein paar schöne Schwünge. Ab dem Pragelpass ist zwischendurch Stöckeln angesagt - ein ideales Training für die nächste Tour. Den geselligen Abschluss machen wir bei s’Conditors im Muotathal. Bei einem feinen Stückli und einem Kaffee lassen wir diesen tollen Tourentag Revue passieren. Ein herzliches Dankeschön geht an Ernst für die spontane Tourenleitung. Ein Dank natürlich auch an Hubi und Benno für die Vorbereitung.
Mi 11. März 2026
Sonnenberg bei Luzern
Leitung: Regula Kaufmann
Bericht: René Schönbächler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Fotos: Karl Durrer
Wetter: zeitweise sonnig
Anreise mit der Bahn bis Luzern. Danke an Ida Birchler für Übernahme des Startkaffees im tibits Bahnhof Luzern. Mit Bus weiter zur Gütschbahn. Oben beim Château Gütsch Gruppenfoto und Begrüssung durch Tourenleiterin. Von Terrasse Blick über Stadt und Vierwaldstättersee bis weit in die Berge. Auf Jakobsweg durch Gütsch- und Sonnebergwald mit Trinkhalt Richtung Hinter Gütsch P. 690. Es hüpfte ein spezieller ocker-oranger Frosch über den Weg. Oberhalb Hinter Gütsch über lange Treppenanlage (355 breite Tritte) bis Sonneberg P. 800 zur Chrüzhöchi P. 777. Picknick aus dem Rucksack. Ausblick in die Nid- und Obwaldnerbergwelt sowie zur Rigi und natürlich zum Pilatus. Weiter hinunter über grüne Weiden vorbei an schönen Bauernhöfen und Rebberg durch Gigeliwald bis Luzerner Altstadt. Im Café Heini Schlusstrunk. Nachher am Fritschihaus vorbei über weltberühmte Kapellbrücke. Unterwegs zum Bahnhof wurden Osterhasen-Schaufenster bestaunt. Mit Voralpenexpress 16.39 Uhr nach Biberbrugg. Ankunft 17.46 Uhr in Einsiedeln. Danke Regula für die Organisation der Tour.
So 8. März 2026
Hausstock 3158 m
Leitung: Martin Kälin
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Bericht: Beat Gerber
Wetter: schön
Aufgrund der angesagten Erwärmung im Verlaufe des Tages entschied sich Tourenleiter Martin für einen frühen Aufbruch. So traf sich eine muntere Schar von 12 Frühaufstehern um 4.30 Uhr bei der Kirche Schindellegi. In 3 Autos fuhren wir zum Parkplatz beim Schiessplatz Wichlen. Im Lichte unserer Stirnlampen starteten wir von dort um ca. 5.45 Uhr, aufgrund des harten Schnees von Begin weg mit montierten Harscheisen. Im untersten Teil waren ein paar kleinere apere Stellen zu überqueren, was aber aufgrund des Wiesenbodens mit Skiern problemlos möglich war.
Auf der Normalroute über den Walenboden gewannen wir rasch an Höhe und erreichten den Panixerpass. Bei einer Pause konnten wir nun das Ziel begutachten und einige, welche diese Tour noch nie gemacht hatten, begannen sich zu fragen, ob man da wirklich mit Skiern raufsteigen könne. Weiter ging es nun über eher flaches Gelände zum Glatscher da Mer, bevor dann der steile Schlussaufstieg folgte. Aufgrund der guten Schneeverhältnisse konnten wir bis kurz unterhalb des Gipfels mit den Skiern aufsteigen. Die letzten Meter machten wir dann zu Fuss. Das Panorama vom Gipfel war überwältigend. Ebenfalls mit uns auf dem Gipfel war die JO-Gruppe des SAC Einsiedeln sowie eine weitere Gruppe mit Mitgliedern des SAC Einsiedeln. Der Hausstock war an diesem Tag fest in Einsiedler Hand.
Die Abfahrt war ein Traum, teilweise Pulver, teilweise wie auf einer bestens präparierten Skipiste. Um das flache Gelände Richtung Panixerpass zu meiden, entschieden wir uns, nochmals ein paar Meter Richtung Nordosten aufzusteigen. So zeigten dann die Uhren gegen 2200 Höhenmeter an. Nun konnten wir den Rest der Abfahrt geniessen, inklusive Befahren einer überdimensionierten Halfpipe. Zufrieden unten angekommen, liessen wir diesen tollen Tourentag im Restaurant Sternen in Elm ausklingen, wo wir nicht nur auf diese wunderbare Tour, sondern auch noch auf den erst ein paar Tage zurückliegenden Geburtstag unseres sich einmal mehr bestens bewährten Tourenleiters anstossen konnten.
So 8. März 2026
Hausstock 3158m (JO)
Teilnehmer: 6 JOs
Leitung: Ueli Frei, Benjamin Müller
Bericht: Benjamin Müller, ChatGPT
Wetter: sonnig
Bei strahlendem Wetter starteten wir frühmorgens in der Wichlen, wo sich die Jugendlichen voller Energie und Vorfreude versammelten. Nach dem LVS-Check und einer kurzen Materialkontrolle machten wir uns auf den Weg in Richtung Panixerpass. Die ersten Meter führten über gefrorene Hänge, und die Gruppe fand nach einem “Skihol-Manöver” langsam ihren Rhythmus.
Der Aufstieg zum Panixerpass verlief ruhig und konzentriert, da auch ab und zu Absturzgefahr herrschte. Oben angekommen, öffnete sich der Blick auf die weiten Schneeflächen des Glatscher da Mer, was bei vielen ein spontanes Staunen auslöste. Nach einer kurzen Trinkpause setzten wir den Weg fort, zunächst über flacheres Gelände, bevor der steilere Schlussanstieg zum Hausstock begann. Die Jugendlichen meisterten die Spitzkehren mit beeindruckender Ausdauer und gegenseitiger Unterstützung. Die letzten Meter legten wir zu Fuss zurück, und am Gipfel wurden wir mit einem grandiosen Panorama über die Glarner Alpen belohnt.
Bei windstillem, sonnigem Wetter genossen wir eine ausgedehnte Gipfelpause zusammen mit der Stammsektion. Die Jugendlichen waren sichtlich stolz auf ihre Leistung. Die Abfahrt bot anschliessend beste Bedingungen: oben griffiger Firn, weiter unten weicher Frühlingsschnee, der sich wunderbar fahren liess.
Zurück im Tal liessen wir den Tag gemütlich ausklingen. Die Gespräche drehten sich um Lieblingsmomente, kleine Herausforderungen und die Frage, welche Tour als Nächstes auf dem Programm stehen könnte. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag.
Fr 6. März 2026
Skitourentage um die Wildhornhütte
Leitung: Tomas Albert
Teilnehmer: Andrea, Charlotte, Daniela, Kfir
Bericht: Charlotte
Wetter: sonnig, Saharastaub - dunstig
Drei Tage rund um die Wildhornhütte - ein Ausbildungswochenende
Freitag, der 6. März, begann bereits sehr früh. Um 4.45 Uhr sammelte Tomas die ersten Teilnehmenden schon ein; zum Glück stand der zweite (oder vielleicht auch schon dritter Kaffee parat). Treffpunkt für die ganze Gruppe war um 5.30 Uhr in Einsiedeln. Von dort ging es weiter über den Hirzel, vorbei an Luzern und über den Brünigpass Richtung Berner Oberland.
Im Simmental wurden wir von zahlreichen „Bravo Franjo – Franjo wir sind stolz auf dich“-Plakaten empfangen. Stutzig, aber nach kurzer gemeinsamer Recherche wurde unser Wissensstand erweitert: Franjo von Allmen stammt aus Boltigen im Obersimmental - plötzlich ergaben die vielen Plakate entlang der Strasse durchaus Sinn.
Gegen 8.30 Uhr erreichten wir schliesslich unseren Startpunkt beim Parkplatz Hubelmatte. Strassenschuhe und Wechselkleider blieben im Auto - für die nächsten drei Tage hiess es Skischuhe und Skiunterwäsche. Nach dem offiziellen Willkommen und dem Briefing durch unseren Tourenleiter Tomas, einem letzten Schluck Kaffee und einem Biss in den Müsliriegel sowie dem kurzen Intermezzo „Lag mein Rucksack gerade in Fuchskot?“ ging es endlich los.
Das Wetter liess allerdings noch etwas auf sich warten. Ein trüber Schleier lag über der Landschaft - danke Saharastaub!
Die erste Herausforderung erwartete uns bereits im ersten Anstieg. Dank fehlendem Neuschnee - ein herzliches Dankeschön an die auf der Aufstiegsspur abfahrenden Tourengeher - war dieser stark vereist und ausgefahren. Dieser Abschnitt sorgte bereits für reichlich Spannung, so dass Daniela und Charlotte kurzerhand eine Extrarunde einlegten. Spass beiseite: Es sollte sich ja als Ausbildungswochenende entpuppen - und so folgte gleich die erste wichtige Lehre: Harscheisen.
Diese hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht montiert, was den beiden Damen zum Verhängnis wurde. Zum Glück entschied sich Daniela gegen eine allzu enge Tuchfühlung mit dem einzigen Baum weit und breit; die Rutschpartie verlief glimpflich. Mit Hilfe und Unterstützung von Tomas konnten die beiden bald wieder zur Gruppe aufschliessen.
Entlang des Artigräbli ging es weiter bergauf, stetig der Sonne entgegen. Die erste Pause legten wir auf knapp 1700 m ein. Tomas zückte seine - bereits von früheren Skitouren bekannten - slowakischen Spezialitäten, die uns das ganze Wochenende begleiten sollten.
Gestärkt nahmen wir nun den zweiten Lehrhang in Angriff. Dieses Mal lautete das Motto: Verbesserung der Spitzkehrtechnik. Mit zahlreichen Demonstrationsvarianten und Kommentaren wie „Mein Knie ist doch oben!“, „Ihr macht doch Yoga, ihr seid doch beweglich!“ oder „Meine Ski sind 185 cm lang und ich bekomme das auch hin!“ bewies Tomas einmal mehr seine Geduld mit seiner Truppe. Jeder Teilnehmende konnte dabei das eine oder andere dazulernen.
Auch unser Analogienrepertoire wurde im Laufe des Wochenendes erweitert - unter anderem um Begriffe wie „Halleluja“, „Pippi-Haltung“ und „pinkelnder Hund“. Auf nähere Erläuterungen soll an dieser Stelle jedoch verzichtet werden.
Das Iffighore war inzwischen nicht mehr weit. Die Sonne schien unermüdlich auf die kleine Gruppe und der Dunst lichtete sich allmählich. Das eine oder andere lange Kleidungsstück verschwand im Rucksack und so mancher begann seine Kleiderwahl zu hinterfragen - Albedo lässt grüssen. Mit um einige Liter reduzierten Trinkflaschen erreichten wir schliesslich unser erstes grosses Etappenziel: das Iffighore.
Wir waren jedoch nicht die einzigen Skitourengeher mit potenziell fragwürdiger Kleiderwahl. Der eine oder andere wunderte sich, ob Jeans tatsächlich eine bessere Alternative gewesen wären - offenbar scheint auch das zu funktionieren.
Nach einer gebührenden Pause genossen wir die - wenn auch kurze - herrliche Sulzabfahrt über den Südhang des Iffighore. Vorbei am Iffigsee ging es anschliessend die letzten Höhenmeter hinauf zur Wildhornhütte. Die Vorfreude auf ein kühles Möhl war inzwischen gross - einige Trinkflaschen waren zu diesem Zeitpunkt bereits komplett geleert.
In der Hütte bezogen wir unser Quartier, verstauten die verschwitzten Kleider im „Pumakäfig“ - auch bekannt als Trockenraum - und nachdem sich die Hoffnung auf eine Dusche als reines Wunschdenken herausgestellt hatte, griff man kurzerhand auf das in grossen Mengen verfügbare Alternativmedium zurück: Schnee. Nach einer kurzen, aber beherzten Wascheinlage und einem Klamottenwechsel stiessen wir mit wohlverdientem Bier, Tee und Möhl an.
Zur Feier des Tages wurde zudem eine im Mund zergehende Apfelwähe mit selbstgeschlagenem Rahm (!) geteilt, bevor die Aufmerksamkeit bald auf das nächste Highlight des Tages - das Znachtessen - gerichtet war.
In der Küche wurde bereits Gruyère-Käse in kleine Schälchen abgefüllt - die Gerüchteküche lief sofort heiss: Chässpätzle oder doch Ghacktes mit Hörnli? Die Antwort wurde sehnsüchtig erwartet, während wir uns die Zeit mit interessanten Gesprächen mit unseren Tischnachbarn und der Planung für die kommenden Tage vertrieben.
Um 18.30 Uhr begann schliesslich die Löwenfütterung:
Karottensuppe, grüner Salat, Pasta mit Bolognese - dazu, wie erwartet, reichlich Gruyèrekäse - und zum Abschluss eine feine Kaffeecrème.
Nachdem nach demokratischer Abstimmung die Startzeit für den nächsten Tag auf 7.30 Uhr festgelegt worden war, machten wir uns bereits früh ins Bett. Das allgegenwärtige Hüttendilemma - Fenster auf, Fenster zu - raubte jedoch so manchem von uns den Schlaf, bis schliesslich um 6.30 Uhr der Wecker klingelte.
Nachdem das Gesicht mit in den Händen geschmolzenen Eiszapfen gewaschen, die Zähne mit geschmolzenem Schneewasser geputzt und die Thermoskannen mit heissem Marschtee gefüllt worden waren, ging es (fast) pünktlich Richtung Schnidehore und Wildhorn.
Die dritte Lektion des Wochenendes liess nicht lange auf sich warten: Wie lege ich meine Harscheisen korrekt, sicher und möglichst zügig an? Darin sollten wir bis zum Ende des Wochenendes beinahe zu Semiprofis werden.
Mit nun ausreichend Halt setzten wir unseren Weg östlich des Chilchli Richtung Kantonsgrenze zum Wallis fort. Hier konnten wir erneut unsere Spitzkehrfähigkeiten unter Beweis stellen. Auf rund 2800 m erwartete uns ein atemberaubendes Bergpanorama. Übertroffen wurde dieses nur noch von den Landungs- und Startübungen zweier Piper Super Cub Maschinen - ein Spektakel, das man nicht alle Tage zu sehen bekommt.
Gestärkt nach einer ausgiebigen Mittagspause entschieden wir uns gegen den Aufstieg zum Schnidehore. Die Südexposition des Aufstiegshanges hätte aufgrund des Schneemangels bedeutet, die Skier tragen zu müssen. Die Aussicht auf einen weiten Sulzhang als Abfahrtsalternative gewann schliesslich die Oberhand.
Am frühen Nachmittag zurück an der Hütte angekommen, legten einige von uns noch eine zusätzliche Spitzkehr-Übungseinlage mit Tomas ein. Diese mehr oder weniger eleganten Verrenkungen irritierten so manches Schneehuhn, das uns dafür mit seinem Anblick beglückte.
Wieder einmal liessen wir den Tag bei Kaffee und feiner Apfelwähe Revue passieren und verkürzten uns die Wartezeit auf das erneut heiss ersehnte Znachtessen mit einer Partie Skip-Bo.
Das Menü des Abends sorgte bei einigen allerdings für leichte Zweifel an der Praktikabilität: Geschmacklich vorzüglich, doch Kohlsuppe und Kohlsalat in einem Mehrbettzimmer auf einer Berghütte erwiesen sich als eher gewagte Wahl. Zumindest liess die abendliche Schlange vor den Toiletten nichts Gutes erahnen.
Auf jeden Fall erübrigte sich in der kommenden Nacht die Frage nach einem geöffneten Fenster. Die wohl unruhigste Nacht aller Teilnehmenden fand um kurz vor 6 Uhr morgens ihr Ende, und wir packten unsere Sachen für einen frühen Start um 7 Uhr.
Unser Weg sollte uns heute zurück zum Fuss des Iffighore führen und anschliessend gegen Westen über die Nordflanke entlang des Grates zum Niesehore. Unser Aufstieg wurde von einer herrlichen Wolkenstimmung bei aufgehender Sonne verschönert, während unsere Fähigkeiten kritisch von einer Gruppe Steinböcke beäugt wurden. Diese liessen sich jedoch von unserer Gegenwart nicht im Geringsten beirren.
Auf dem Grat angelangt, war noch einmal Konzentration gefragt, um mit Spitzkehren und unseren bereits liebgewonnenen Harscheisen keinen Halt zu verlieren. Trittsicher navigierte uns Tomas durch die leider bereits deutlich hervortretenden Felsen, bis wir am späten Vormittag das Niesehore erreichten.
Die Abfahrt verlief entlang des Grates zurück zum Ausgangspunkt oberhalb des Iffigensees. Auch hier konnten wir wunderschöne Sulzschwünge in weitläufigem Gelände ziehen, bevor uns die letzte Lektion und der abschliessende Aufstieg erwarteten: der Aufstieg zurück aufs Iffighore.
Zu dieser Tageszeit brannte die Sonne unermüdlich auf den Südhang nieder, und in kurzen Hemden - die lange Skiunterwäsche, wie in weiser Voraussicht, gar nicht erst angelegt - machten wir uns an den Aufstieg.
Aufgrund des mangelnden Schnees auf den letzten Metern konnte das Fixieren der Skier am Rucksack noch einmal geübt werden. Die letzten Proviantvorräte wurden, oben am Iffighore angekommen, geplündert, bevor es mit grossen Erwartungen hinab Richtung Hubelmatte ging. Leider erwies sich die Abfahrt eher als ausgefahrene, vereiste Slalomstrecke anstelle des ersehnten Sulzschnees.
Doch auch diese letzte Passage meisterte die Gruppe hervorragend - zu guter Letzt kann man ja immer auf die gute alte Pizzakehre zurückgreifen. Auf tieferen Gefilden fanden wir dennoch unberührte Sulzhänge, die das Wochenende wunderschön ausklingen liessen. Am Hang unserer anfänglichen Aufstiegsschwierigkeiten machten wir einen grossen Bogen um den unheilvollen Baum, und die gesamte Truppe erreichte zur geplanten Zeit den Parkplatz Hubelmatte.
Tomas, grosszügig wie immer, setzte seine Teilmanier fort: Das wohlverdiente slowakische Panaché (natürlich alkoholfrei) wurde geteilt – in umfunktionierten Thermosbechern, Kaffeetassen und Campingbechern. Am Ende zählt bekanntlich nur der Geschmack.
Zum Ausklang des wunderschönen und lehrreichen Wochenendes machten wir noch einen Abstecher ins Café bei Lenk - diesmal ohne Apfel-, dafür mit Aprikosen- und Zwetschgenwähe –, bevor wir die lange und leider stauanfällige Heimfahrt antraten. In umgekehrter Reihenfolge wie beim Einsammeln brachte Tomas all seine Schäfchen wieder sicher nach Hause ; der Abend nahm keine langen Züge mehr an (wobei ich hier nur von mir sprechen kann).
Fazit
Dieses Ausbildungswochenende war ein echtes Rundum-Paket aus Skitourentechnik, Teamgeist und Spass. Wir haben unsere Spitzkehrkünste verfeinert, das Montieren der Harscheisen perfektioniert und gelernt, wie man als Gruppe zusammenhält – selbst unter schwierigen Bedingungen.
Ein riesiges Dankeschön geht an Tomas für seine unerschütterliche Geduld, seine lehrreichen Tipps und seine unerschöpfliche Motivation. Ohne ihn wären wir weder so gut durch die Hänge gekommen, noch hätten wir so viel Freude gehabt. Ein Wochenende voller Lernmomente, Pizzakehren und Sulzschwüngen - einfach unvergesslich! Halleluja!
Mi 4. März 2026
Ibergeregg - St. Karl
Leitung: Marianne Niggli
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: Sonne pur, warm
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder
Bei schönstem Sonnenschein fahren wir mit dem Postauto auf die Ibergeregg und genehmigen uns einen Startkaffee, offeriert von Hans Bachmann. Herzlichen Dank! Und gleich zu Beginn gibt es bei der Wanderung eine Überraschung: Es liegt unerwartet reichlich Schnee, statt der geplanten Frühjahrswanderung mit Blumen auf den Bergwiesen geht es über harten oder weichen Schnee hinunter bis zum Restaurant Oberberg. Sogar die Krallen werden zeitweise montiert. Auf der Terrasse geniessen wir das feine Essen und die tolle Aussicht. Nach dem Mittagessen wird zuerst noch bis zum tiefsten Punkt der Wanderung abgestiegen. Ein sehr steiles, eisiges Stück wird erfolgreich bewältigt, auf dem Hosenboden geht es auch sehr gut … Nun erfolgt der Anstieg durch Matsch oder weichem Schnee zurück zur Ibergeregg. Zum Glück bleibt noch Zeit für einen Kaffe oder Eisbecher. Bald bringt das Postauto die kleine Schar Wanderer wohlbehalten zurück nach Einsiedeln.
So 1. März 2026
Redertengrat 2214 m
Wir treffen uns um 6.30 Uhr in Einsiedeln und fahren in drei Autos Richtung Wägitalersee. Am Parkplatz beim Einstieg merkt man, dass das Wasser von den Hängen drückt, es ist feucht. Entsprechend wenig Schnee auf dem Weg unten, wir müssen z.T. abziehen und gehen. Der Aufstieg ist "meditativ", wie jemand sagt, weil man nur seinen Vordermann sieht. Der Schnee ist pickelhart, und wir stellen uns schon die Abfahrt vor. Nach ein, zwei Pausen und etwas mehr als 800 Hm beginnt die Sonne dann doch durch den Nebel zu drücken. Aber da hatte sich Georg bereits entschieden, nicht auf den Mutteristock zu gehen, sondern auf den Redertengrat. Mit einigen anderen “einheimischen Zürchern” unterwegs wird gefrozzelt, wie sichs gehört. Und plötzlich ist der Himmel sichtbar und wir sehen vor uns den Mutteristock von Norden her. Zum Redertengrat ists nicht mehr weit. Oben wunderschöne Sonne und über die Wächten Blick runter ins Tal auf der anderen Seite. Georg bleibt gern noch etwas in der Sonne sitzen, und dann gehts wieder runter - zum Glück (Georgs Gebete wurden erhört) in guter Sicht und sogar mit einem Sülzchen. Und auf einmal taucht vor uns die Lufthütte auf, wo die JO des SAC Bachtel ihre jährliche Schneebar unterhält - mit Kaffee und Kuchen von Feinsten. Froh und gestärkt nehmen wir die letzten Höhenmeter unter die Skis und kommen gut wieder bei den Autos an. Eine tolle Tour mit einem tollen Tourenleiter und einer schönen Gruppe.
Sa 28. Feb. 2026
Lauiberg 2057 m
Leitung: Gregor Ochsner
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Gregor
Fotos: Gregor, Philipp
Wetter: überwiegend sonnig (besser als erwartet)
Eigentlich standen für dieses Wochenende die «Skitouren um die Medelserhütte» auf dem Programm. Nach langem Abwägen bezüglich Lawinengefahr musste ich das Wochenende jedoch leider absagen. Inzwischen müssen SAC-Hütten jeweils 48 Stunden vor der Anreise storniert werden, deshalb wartete ich bis am Donnerstagabend mit der definitiven Entscheidung. Leider hat die Medelserhütte in ihren AGB spezielle Stornierungsbedingungen: Für Gruppen ab 10 Personen muss sogar 72 Stunden im Voraus storniert werden. Ich kann mich nicht erinnern, ob ich die AGB überhaupt angeschaut hatte oder nicht. Auf jeden Fall erhielt ich für die Stornierung eine Rechnung von CHF 600.- (= CHF 50.– pro Person). Aus Kulanz stellte mir die Hütte einen Gutschein über CHF 300.- aus, so dass schliesslich nur noch Kosten von CHF 25.- pro Person anfielen, welche mir alle angemeldeten Teilnehmenden umgehend twinteten. Nun muss ich nur noch herausfinden, was ich mit dem Gutschein anstelle, bevor er im April 2027 abläuft. Eine sehr demotivierende Erfahrung für mich als Tourenleiter.
Als Alternative für das Skitouren-Wochenende schlug ich eine Tagestour auf den Lauiberg im Sihltal vor. Die Hälfte der angemeldeten Teilnehmenden hatte darauf keine Lust, so dass wir am Samstag zu sechst unterwegs waren.
Aufgrund einiger Berichte aus den letzten Tagen sowie der mässigen Wetterprognose waren die Erwartungen nicht allzu hoch und genau deshalb wurden wir den ganzen Tag positiv überrascht: Vom Gribschli bis zum Untersihl mussten wir die Skis nur kurz abziehen; danach konnten wir der spannenden Route über den Sommerweg folgen. Auch wenn der Schnee hart war, ging das Aufsteigen mit Harscheisen gut, und wir erreichten ohne Probleme das Skidepot. Von dort ging es bei herrlichem Panorama mit Steigeisen und Pickel weiter bis zum Gipfelkreuz des Lauibergs, wo wir ganz alleine und windstill unser Mittagessen geniessen konnten.
Die Abfahrt war nur im obersten Teil hart; danach fanden wir immer wieder schöne Sulzhänge. Sogar durch den Wald hinab zum Gribschli liess es sich überraschend gut fahren.
Beim obligaten Kaffeehalt mit feinem Gebäck im Dorfladen Willerzell konnten wir auf einen unerwartet schönen Tourentag zurückblicken. Dieser versöhnliche Ausgang hat meine Motivation als Tourenleiter wieder auf ein ordentliches Niveau gehoben. Vielen Dank an alle Angemeldeten für das solidarische Mittragen der Stornierungskosten und an alle Teilnehmenden für die gemütliche und gesellige Tour auf den Lauiberg.
Update 2. März 2026: Nach einem freundlichen Gespräch mit der Hüttenwartin wurde uns die Stornogebühr erlassen (offenbar waren die AGBs zum Zeitpunkt meiner Reservation nicht eindeutig formuliert). Wir haben uns dann geeinigt, dass ich den Gutschein behalte und CHF 300.- überweisen werde. Mein Plan ist nun, dass ich die “Skitouren um die Medelserhütte” im nächsten Jahr wieder ins Programm aufnehme, um den Gutschein einzusetzen.
Mi 25. Feb. 2026
Haldi-Trail
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos: Hanna Gröner
Wetter:
Wir besammeln uns um 7 Uhr am Bahnhof Einsiedeln, ausgerüstet für eine Schneeschuhtour, ohne wohl ganz davon überzeugt zu sein, dass es eine Schneeschuhtour gibt. Mit Bahn und Postauto erreichen wir die Talstation in Schattdorf und genehmigen uns erst mal einen Startkaffee beim Tell Beck. Herzlichen Dank an die Spenderin Marie-Theres! Die Seilbahn bringt uns ins fast 1100 m hoch gelegene Haldi, wo wir unsere Tour bei schönstem Wetter über grüne Wiesen starten. Nach einer Viertelstunde können wir tatsächlich die Schneeschuhe montieren und weiter gehts aufwärts Richtung Sunntigsboden. Beim Skihaus Heimat können einige Teilnehmer auf einer «Gigampfi» in Kindheitserinnerungen schwelgen. Auf der Buggliegg gönnen wir uns eine Rast und geniessen die tolle Bergwelt, welche sich uns bei diesem wunderbaren, sichtigen Wetter bietet. Der Abstieg führt uns durch einen schönen Waldweg vorbei am Kraftort Billentrog bis zum Skihaus Haldi, wo wir in Brunos Gasthaus vorzüglich bekocht werden. Nach dem wunderbaren Essen wird auch noch der Kaffee von Hedy und Hanna gespendet - auch euch vielen Dank. Wir besuchen noch die Kapelle, welche der Schwarzen Madonna von Einsiedeln gewidmet ist, und gehen dann gemütlich zurück zur Bahnstation, um mit dem ÖV unsere Heimreise anzutreten. Da gibt es vom ganzen Tag genügend Gesprächsstoff, insbesondere weil es auch mehr Schnee als erwartet hatte. Mit einem herzlichen Dank an Regula für das Organisieren dieser tollen Tour verabschieden wir uns voneinander.
Di 24. Feb. 2026
Laucherenstöckli 1755 m
Leitung: Hans Grätzer, Werner Greter
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Werner, Doris
Wetter: nass und wolkig
Aufgrund der Schneeverhältnisse musste die geplante Tour zum Spital kurzfristig angepasst werden. Das bewährte Laucherenstöckli wurde als Alternative gewählt. Da Tourenleiter Hans krankheitshalber ausfiel, übernahm Werner Greter dankenswerterweise kurzfristig die Leitung.
Die Anreise erfolgte mit dem Postauto ab Einsiedeln. Entgegen der Langzeitprognose erwartete uns bei der Talstation ein Nieselregen anstatt dem erhofften Sonnenschein. Wir entschieden uns einhellig für einen gemütlichen Startkaffee im Trockenen. Und siehe da. Es wurde trockener. Der anschliessende Aufstieg zum Laucherenstöckli verlief gemütlich und bot ausgiebig Gelegenheit für einen Austausch. Aufgefallen sind dabei einige Teilnehmende mit top-aktuellem Material und farblich perfekt abgestimmten Outfits. Nach der Gipfelrast erfolgte die Abfahrt entlang der HY-Piste.
Den Tourentag liessen wir mit einer geselligen Einkehr in der Buoffenalp ausklingen, bevor uns das Postauto wieder zurück nach Einsiedeln brachte. Ein herzliches Dankeschön gebührt Werner Greter für die spontane und kompetente Führung dieser Ersatztour.
Do 19. Feb. 2026
Roggenstock 1777 m
Leitung: Urs Hubli
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Urs Hubli
Fotos: Annerös Hubli
Wetter: bedeckt, meist trocken
Aus der geplanten Bälmeten-Tour wurde nichts: grosse Mengen Neuschnee und Lawinengefahr Stufe 4 liessen diese Tour nicht zu. Doch endlich wieder mal viel Neuschnee: Dies muss doch genutzt werden! Auch wenn Wind, Regen und Schnee angesagt waren: Der Roggenstock geht immer! 8 Unentwegte nehmen den nassen Schnee ab dem Tschalun auf bekannter Spur unter die Latten. Ob dem Wässerli geht der Nassschnee zum Glück für uns in Pulver über. Der Skiaufstieg zum Gipfelkreuz muss zwar wegen des vielen Schnees mit zusätzlichen Schweisstropfen verdient werden, aber die anschliessende Pulverabfahrt (wenigstens bis zum Wässerli) entschädigt uns. Auf dem Hüttenweg geht’s nun zum Adlerhorst, wo wir uns bei kurzweiliger Unterhaltung für die anstehende Abfahrt über die Museren stärken. Bei diesem Steilhang und bei diesen Nassschneeverhältnissen heisst es Muskeln anspannen, gelernte Skitechnik anwenden und Zuversicht haben, aber alle schaffen dies problemlos. Auf der bestens präparierten Skipiste erreichen wir mit flotten Schwüngen und bei einsetzendem Regen das Oberybrig. Schlussfazit: Auch ohne Bälmeten hat der Roggenstock viel Spass und Freude gemacht!
So 15. Feb. 2026
Tritthüttenfasnacht
Leitung: Willy Kälin
Motto: Rita Kälin
Bericht, Organisation: Esther und Hermann Guggenberger
Hüttenteam: Rosa, Patrizia, Esther, Hermann
Wetter: bedeckt, trocken
Medaillen für viele – Wurst für alle
Olympiade in der Tritthütte, SAC im Fasnachtsfieber! Das war ein Spektakel!
Ca. 35 überaus motivierte, sportbegeisterte Hudis haben am Sonntag, 15. Februar den Weg auf den Tritt unter die Füsse genommen, einige davon auch mit Skis. Im Tritt angekommen, gab es Esthers Medaillentempel zu bestaunen. Delegationen vom Skiclub, Trichler und Tolggen waren da. Es wurde viel gelacht, getrunken und natürlich die feine Hüttensuppe vom Rosa und Patrizia geschlürft. Durch die Grosszügigkeit der Metzgerei Walhalla und Marcel, dem Schlepper der pikanten Würste, wurden alle Bäuche genüsslich voll. Marcel hat die Goldmedaille gewonnen in der Kategorie Hüttenverpflegung und stand zuoberst auf dem Podest. Inbrünstig wurde die Schweizer Nationalhymne (oder heisst es doch Bundeshymne?) – das sollte mal recherchiert werden - gesungen. In fünf Kategorien wurde um Gold, Silber und Bronze und den begehrten Trostbrezel gekämpft. In der Junghudi-Kategorie wurde Bob gefahren und von einer Jury wurden Haltungsnoten verteilt für den Sprung und ein Ängeli im Schnee. Ein sehr emotionaler Wettkampf, lautstark wurden die Kinder angefeuert. In der Kategorie der Weitangereisten belegte Stüby den letzten Platz, ist er doch mit dem Auto anscheinend bis zum Kreuz gefahren und heruntergetrollt. Die Musikinstrumente sind aber auch schwer! Wir sind jedes Jahr glücklich, dass die Musik den Weg in die Hütte findet. Was wäre die Tritthüttenfasnacht ohne Örgeli und was wäre die Hymne ohne Musik!? Herzlichen Dank an Stüby, André, Marcel, Pietsch und Reto! Zu guter Letzt wurden in der Kategorie Überhöckler oder Langhöckler Medaillen vergeben. Der souveräne Sieger war Christian, war er doch vor den Hüttenwirten da und ist bis ganz zum Schluss geblieben. Es war ein wunderbarer Wettkampftag mit vielen glücklichen Gewinnern und auch die Nichtgewinner waren, so glauben ich, glücklich. Beim Eindunkeln machten sich die letzten Hudis und auch die glückliche Hüttencrew auf den Weg hinunter. Es ging durch den herrlich verschneiten Wald zurück in die Zivilisation. Es bleibt die schöne Erinnerung und die Vorfreude auf die nächste Tritthüttenfasnacht!
Sa 14. Feb. 2026
Muotathal-Silberen (Twärenen) 2319 m
Leitung: Sepp Sidler
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Bericht: Sepp
Fotos: Sepp
Wetter: Nebel, Schnee, Regen
Wetterbedingt die Tour nach Firsthöreli verlegt.
Bei der Fahrt ins Muotathal war die Wolkendecke bereits sehr tief. Trotzdem starteten wir die Tour bei trockenem Wetter im Schwarzenbach. Beim Aufstieg auf der Strasse begann es zu schneien und der Nebel wurde immer dichter.
So entschied ich oberhalb der Waldgrenze (unterhalb Rüteliegg) die Tour abzubrechen. Bei der Abfahrt wurde der Schnee immer feuchter und im Schwarzenbach regnete es. 780 HM und 10.7 Km zeigte die Uhr an.
Den Abschluss machten wir bei der Bäckerei Schelbert im Muotathal bei Kirschtorte und Kaffee.
Herzlichen Dank an alle Teilnehmer die trotz der schlechten Wetterprognosen dabei waren. :)
Sa 14. Feb. 2026
Lärmondtour Furggelen
Leitung: Hubert Späni
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder, 2 Gäste, 2 Hüttenwarte
Bericht: Hubert Späni
Fotos: diverse
Wetter: herrlicher Schneefall
Die Wetterprognosen waren alles andere als vielversprechend. Deshalb habe ich die geplante Tour vorsorglich angepasst. Ich rechnete eher mit Regen als mit winterlichen Verhältnissen. Doch es kam anders. Statt Nass erwartete uns intensiver Schneefall, der die Landschaft in ein stimmungsvolles Weiss hüllte.
In der warmen Hütte angekommen, starteten wir mit einem von Esther und Stef zubereiteten Apéro. Das war wieder der Startschuss zu einem gemütlichen und spruchvollen Abend. Anschliessend durften wir einmal mehr ein ausgezeichnetes Fondue geniessen. Auch das Dessert liess keine Wünsche offen. Die Zeit verflog im Nu und noch ehe wir alles berichten konnten, war es bereits Zeit für den Aufbruch.
Der Schneefall begleitete uns auch im Abstieg weiterhin. Trotz der winterlichen Bedingungen kamen alle wohlbehalten unten an. Gegen Mitternacht trafen wir mit gefüllten Bäuchen in Einsiedeln ein. Einmal mehr durften wir eine gesellige Truppe von Schneeschuhläufern erleben.
Ein herzlicher Dank geht an die Hüttencrew für die hervorragende Bewirtung, die feine Zubereitung von Apéro, Fondue und Dessert. Es war ein rundum gelungener Anlass.
Di 10. Feb. 2026
Pfannenstöckli 1855 m
Leitung: Kälin Walter (Plazi)
Bericht: Kälin Walter
Fotos: Walti, Daniela Guerlin
Der Wetterbericht für diesen Tag war nicht gerade vielversprechend. Drei Absagen verringerten unsere Gruppe auf fünf Teilnehmer. Bei recht angenehmer Temperatur starteten wir in der Weglosen. Die Strasse hinauf durch den Chäserenwald glich zeitweise einer Eisbahn, einige Stellen waren bereits aper. Kurz vor der Gruebi setzte leichter Schneefall ein - endlich fast winterliche Stimmung. Nach dem kurzen Trinkhalt zogen wir unsere Spur aufwärts und schon bald begann unter den Skis ein Rupfen. Der neue Schnee bildete auf dem nassen Untergrund teilweise richtige Klötze. So hiess es Stollen abkratzen und Felle wachsen. Beim Chapeli wurde es windig - Richtung Fidisberg und Piet «machte es zu». So entschieden wir, unser Ziel zu ändern - wieder einmal. Das Pfannenstöckli sollte für heute genügen. Bei diffuser Sicht und weiteren Stollen an den Skis stiegen wir am Pfannenhüttli vorbei hinauf über teilweise gut eingeschneite Hänge zu unserem Ziel Pfannenstöckli 1855 m. Der kalte Wind liess uns nur kurz verweilen - Felle versorgen, Finger erwärmen, Rücken gegen den Wind. Der Imbiss wurde verschoben. Über die Aufstiegsroute gings talwärts, die obersten Höhenmeter noch bei blinder Sicht und dann konnten wir bei guten Schneeverhältnissen unsere Bögen in den Schnee ziehen. Bei den Pfannenhütten suchten wir Windschutz, um unser «Eingeklemmtes» zu geniessen. Das Schöpfli war offen, ja geradezu luxuriös ausgestattet mit Sonnenstühlen und Bänken. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht, hellte es auf und die Sonne strahlte übers ganze Chäserengebiet - ein totaler Wetterwechsel innert einer Minute. Auch unsere Gesichter erhellten sich, und nach ausgiebiger Rast kurvten wir bei besten Verhältnissen hinunter zur Chäserenhütte, wo wir den verdienten Kaffee genossen - nur der Kuchen fehlte, da Sepp beim angesagten Wetter keine Gäste erwartete. Das Wetter wechselte abermals, es wurde wieder grau, und so brachen wir zum letzten Teil der Tour auf. Wir entschieden uns, nochmals anzufellen und Richtung Chalberstöckli aufzusteigen. Die Abfahrt konnten wir bei besten Sichtverhältnissen in Angriff nehmen. Wir querten unter dem Forstberg und die Hänge hinunter zur Wanghütte waren bestens zu befahren. Den letzten Teil der Abfahrt übers Nieschplänggeli genossen wir bei fast pistenähnlichen Bedingungen und gelangten so auf die Pistenstrasse der Hoch-Ybrig-Abfahrt. Zufrieden und glücklich, einen abwechslungsreichen Tag erlebt zu haben, erreichten wir rechtzeitig das Postauto.
Mo 9. Feb. 2026
Ibergeregg - Spirstock
Leitung: Fredi Kälin
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos Hanna Gröner
Wetter: sonnig
An der heutigen Seniorentour sind zehn Frauen und zwei Männer dabei, nach Adam Riese beträgt somit die Frauenquote 83 ⅓ %. Doch zurück zur Tour: Nach Ankunft des Postautos auf der Ibergeregg schnallen die zwölf Clubmitglieder schon nach wenigen Minuten die Schneeschuhe an und laufen gut gelaunt Richtung Sternenegg, Laucherenchapellen und stetig an Höhe gewinnend weiter Richtung Tagesziel Spirstock 1770 m, immer die Sonne im Blick und das schöne Panorama vor Augen. Auf dem Spirstock angekommen, geniessen wir im Selbstbedienungs-Restaurant das verdiente Zmittag sowie die wohlige Wärme im Restaurant. Christa spendiert uns allen einen Kaffee, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken! Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück bis zur Sternenegg, wobei auch einige anspruchsvollere Abstiegspassagen im steileren Terrain von allen Teilnehmenden bravourös gemeistert wurden. Bei der Sternenegg laufen wir weiter auf der schneebedeckten Waldstrasse, immer leicht abwärts, zum Wandli und dann durch den Schneitwald nach Oberiberg, wo wir in der Roggenstock Lodge noch einen Kaffee/Tee zu uns nehmen, bevor wir dann mit dem Postauto wieder zurück nach Einsiedeln fahren.
So 8. Feb. 2026
Chli Kärpf 2699 m
Leitung: Max Birchler
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Max Birchler
Fotos: Helen Stäheli, Konstantin Gapp, Christoph Schönbächler, Max Birchler
Wetter: sonnig
Der diesjährige Winter gestaltet sich für Tourenleiter wieder schwierig. Wo findet sich eine schöne Tour mit genügend Schnee? Max wurde fündig am Chli Kärpf in Elm.
Im Büelstafel 1261m oberhalb Elm parkierten wir die Autos an der grünen Wiese, konnten aber über den gepressten Schnee auf der Strasse bereits mit den Skis an den Füssen starten. In der Waldpassage gab es dann eine kurze Portage und wir erreichten schon bald die Skihütte Obererbs. Danach steilte sich das Gelände auf, die Sonne schien uns entgegen und trieb uns den Schweiss auf die Stirn. Die nächste Pause gönnten wir uns beim Hanegghüttli. Bei strahlendem Wetter gings weiter steil aufwärts, den Gross Kärpf östlich querend hinauf zum Skidepot am Fuss des Chli Kärpfs. Nun orderte der Tourenleiter die Steigeisen anzuziehen. Dass dies nicht jedermanns/-fraus Sache ist, zeigte sich wieder einmal mehr. Der eine hat nur ein Steigeisen zuhause angepasst, der andere hat die Steigeisen zu Hause vergessen und wieder eine andere verliert ihr Steigeisen beim Abstieg. Nichtsdestotrotz gelang der Gipfelaufstieg und die ganze Gruppe stand nach 4.5 h auf dem Gipfel. Eine atemberaubende Fernsicht und rundum glückliche Gesichter, stolz über die eigene Leistung. In der Abfahrt runter nach Obererbs konnten wir sogar Schwünge in 10 cm Pulverschnee zaubern, danach wechselte die Unterlage in pistenähnliche, etwas sulzige Verhältnisse, aber wunderbar zum Fahren. Nach dem Durstlöscher in der Skihütte Obererbs sausten wir über die Waldstrasse wieder runter bis zu unseren Autos. Ein rundum gelungener Tourentag nahm sein Ende.
Sa 7. Feb. 2026
Gamidaurspitz 2308 m
Leitung: Barbara Kälin
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder
Bericht: alle
Fotos: Agi, Beat, Elena, Magnus, Barbara
Wetter: sonnig und warm
Nein, nicht mit KI, sondern ganz bewusst und mit viel Hingabe wurde dieser Bericht mit MI (menschlicher Intelligenz) erstellt. Gefüttert wurde die MI aus elf Datenbanken. Der Auftrag war, zwei bis vier Stichworte, bzw. zum Tourentag passende Sätze zu kreieren. Als Input einer ganz kreativen Tourenteilnehmerin wurde noch die alternative Möglichkeit erwähnt ein "Haiku" zu verfassen. "Haiku" was…?
Ein Heiku ist eine sehr kurze, traditionelle japanische Gedichtform. Es besteht aus drei Zeilen mit insgesamt 17 Silben (5/7/5). Es beschreibt oft Natur, Jahreszeiten oder einen flüchtigen Moment.
Und so kreativ und vielseitig kommen unsere Datenbanken daher, weder zensuriert, noch konfiguriert, noch manipuliert. Herzlichen Dank fürs spontane Mitmachen!
Heute Skitourglück
Nette Menschen um mich her
Schnee funkelt ganz still
Coole Truppe
Herrliches Wetter
Und eine überwältigende Aussicht ins Rheintal bis Bodensee
Der Gamidaurspitz
Wunderprächtig scharf und spitz
Mächtig wie ein Blitz
Ein Highlight des heutigen Tages war der Abstieg vom Gipfel in den Nordhang an einem Sicherungsseil, den wir bravourös bewältigten.
Sonne Laub und Schnee
Eine verzauberte Tour
Zufriedenheit pur.
Schöne Skitour, sensationelle Tourenleiterin, gelungene Organisation, liebe Tourenfreunde, guter Kaffee – einfach top!
Wintersonnentag
Gleichmässig das Ziel im Blick
Welch Freude im Bauch
Genussvoll, kameradschaftlich, aussichtsreich, stimmig, inspirierend, lohnend, erlebnisreich.
Berge hell und klar
Dankbarkeit ist überall
Ein Tag pures Glück!
Mi 4. Feb. 2026
Altmatt
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Durrer, Karl Birchler
Wetter: bewölkt
Teilnehmer: 21 Clubmitglieder
Wenn immer möglich werden bei den Seniorentouren zwei Varianten angeboten. So auch heute: mit und ohne Schneeschuhe. Die Schneeschuh-Tour beginnt in der Schwyzerbrugg und die Winterwanderer reisen etwas später bis zum Bahnhof Altmatt und beginnen dort die Wanderung zum Distel. Die grössere Gruppe 1 schnallt die Schneeschuhe in der Schwyzerbrugg an und wandert gemächlich zum Schlännggli hoch und benützen dazu den Rand der bequemen Finnenloipe. Weiter quer über das Torfmoos und die mit Bergföhren und Birken durchsetzte einzigartige Natur zum Wolfsschachen. Dieser liegt inmitten dem geschützten Naturschutzgebiet Rothenthurm, das jedoch im Winter für Langläufer und Schneeschuhwanderer gut begehbar ist. Nach einem Trinkhalt geht es weiter über das offene Hochmoor zum Bibersteg, wo die Biber in ihrem natürlichen Flussbett mäandert und zum Restaurant Distel. Dort sind die Winterwanderer bereits eingetroffen und begrüssen uns herzlich. Das Menü mit einem feinen Riz Casimir ist vorbestellt und wird zügig und freundlich serviert. Den letzten Abschnitt nach dem Mittagshalt meistern alle 21 Senioren mühelos querfeldein zum Bahnhof Rothenthurm. Von da reisen wir zusammen mit der Bahn zufrieden nach Hause. Im Café Schefer gibt es noch einen Abschluss-Trunk. Zum Schluss noch eine Bitte an Frau Holle: Bitte sei nicht so sparsam mit dem Schnee! Heute jedoch war die Schneedecke für eine Schneeschuhtour recht passabel.
So 1. Feb. 2026
Glatten 2505 m
Leitung: Georg Meister
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Andy Kälin
Fotos: Isabelle, Andy, Urs
Wetter: sonnig, Traumwetter
Was macht man, wenn der ursprünglich geplante Gipfel dem Schneemangel zum Opfer fällt? Richtig: umdisponieren. Statt wie vorgesehen den Pfannenstock anzugehen (mit längeren Tragpassagen in Aussicht), wurde für den heutigen Tag der Glatten als Tagesziel ausgewählt, wo die Schneeverhältnisse deutlich besser aussehen.
Beim Start präsentierte sich der Himmel noch bedeckt, lichtete sich aber mehr und mehr. Leider hatten wir davon vorerst wenig, denn der gesamte Aufstieg führte über die schattige Nordseite. Erst nach rund dreieinhalb Stunden bekamen wir die Sonne endlich ins Gesicht. Ringsum herrschte bereits bestes Bergwetter mit strahlendem Sonnenschein, was die Vorfreude auf den Gipfel zusätzlich steigerte.
Oben angekommen, durfte der obligate Gipfelschnaps natürlich nicht fehlen. Dazu ein Sandwich aus dem Rucksack, ein kurzer Blick in die Runde und das zufriedene Gefühl, die richtige Wahl getroffen zu haben. Und was für eine Aussicht!
Die Abfahrt entschädigte dann endgültig für den schattigen Aufstieg: Pulver so weit das Auge reicht. Perfekte Verhältnisse, wie man sie sich wünscht. Da hat sich der kühle Aufstieg doch mehr als gelohnt.
Den gelungenen Skitourentag liessen wir nach etwas mühsamen “Stöcklä” am Schluss gemütlich im Restaurant Schwarzenbach ausklingen, bevor es zufrieden zurück nach Hause ging.
Sa 31. Jan. 2026
Bächenstock 3010 m
Leitung: Peter Gyr
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Peter Gyr
Fotos: Barbara, Miranda, Peter
Wetter: stahlblauer Himmel
Was für ein Bild, als wir am Morgen um 7.30 Uhr ins Meiental einfuhren: blauer Himmel, ein Panorama wie auf einer Leinwand. Keiner hätte so etwas Schönes zwei Tage bzw. einen Tag vorher erwartet. Petrus ist halt doch ein Skitourengeher - und das im Quadrat, das kann ja nur gut werden.
Die Katzenstrick-Lokomotive startete pünktlich und zügig um 7.45 Uhr in den Färnigwald. Der Tourenleiter konnte gerade sein LVS nach dem Check verstauen, da sah er nur noch die Schlusslichter. Der Aufstieg im Wald wurde mit einigen Hüftspreizern gut gemeistert.
Je weiter wir nach oben stiegen, desto weniger Schnee schien es im Meiental zu haben, und doch sah der wenige Neuschnee, den es in den letzten Tagen gegeben hatte, vielversprechend aus. Hurra, wieder einmal spuren dürfen und seine eigene Spurenlage setzen! Die Herren hatten sichtlich Freude - gentlemen first. Vorbei an P.1889 ging es hinauf zur Seewenalp. Die mittlerweile 30 cm Neuschnee zu stampfen verbrauchte einige Körner, kurze Pausen folgten in immer kürzeren Abständen.
Die Thermosflasche des Tourenleiters war leider nur mit Ausdauerpulver und fast ohne Wasser gefüllt, aber dankenswerterweise konnte sie mit drei anderen «Kraftflüssigkeiten» und Schnee aufgepeppt werden. Bei Seewenstöss machten wir 10-m-Abstände, hatte es doch einiges an Schnee drin.
Oben, über die Seewenzwächte, zogen wir eine lange «Österreicher»-Linkskurve. Jeder war dann doch immer wieder froh, die Spurarbeit jemand anderem abzugeben.
Mit diesem tollen Schneestampfen erreichten wir um 11.30 Uhr das Skidepot zum Bächenstock. Die Blicke nach oben und die Frage: «Wo hemmer ufä?» Hier trafen wir die Entscheidung, nur auf den Gipfel zu gehen und keine Überschreitung zu machen. Steigeisen an, Pickel/Schaufel in die Hand und los baggerte der Grosser Trax sich die Schneegüselwand hinauf zum Grat. Über den Grat, mit ein wenig «Fiengzen» über Felsen und Schnee, bis zum Gipfel. 12.15 Uhr: shake hands, Umarmungen, Gipfelfoto - und was für ein Tag. Gefühle, die es nur gibt, wenn man auf einem Berggipfel steht. Ganz wie «An Tagen wie diesen». Danke, Welt.
Zügig hinunter zur Mittagsrast beim Skidepot an der Sonne, die Alpenwelt vor uns wie in einem grossen Kinosaal. Kaum das Sandwich verdrückt und mit dem Dreisortenkrafttrunk hinuntergespült, kribbelte es bei den einen schon in den Beinen.
Wir stachen rechts von der Aufstiegsspur hinunter in die unverfahrenen Pulverhänge. Pulver, Pulver, Pulver … Steinchen … Unter der Seewenhütte fellten wir nochmals an, damit wir den Färnigwald umfahren konnten. Ab der Seewenhütte durften wir nochmals einige schöne Schwünge durch das Wielsch zur Gorezmetteln ziehen.
Der Einkehrschwung in der Bäsäbeiz in Meien durfte natürlich nicht fehlen, und so konnten wir einen genialen Tag abschliessen.
Fr 30. Jan. 2026
Abendskitour Roggenstock
Leitung: Urs Hubli
Teilnehmer: 10 Clubmitglieder
Bericht: Urs Hubli
Wetter: bewölkt, trocken, mild
10 gut gelaunte SAC-ler treffen sich am Abend pünktlich auf dem Parkplatz Roggen im Oberybrig. Kaum jemand hätte das gedacht: Um 17.30 Uhr war es noch feucht und nass, aber pünktlich ab unserem Start klarte es zunehmend auf und der Mond zeigte sich in seiner vollen Grösse.
Da der Roggenstock nachts und bei so wenigem Schnee nicht günstig ist, nehmen wir halt den Aufstieg ins Bergbeizli Adlerhorst ohne Gipfelerlebnis in Angriff.
Auf der Skipiste via Schwändi und Bergli und anschliessend übers immer wieder schöne Tubenmoos erreichen wir gutgelaunt unser Abendziel. Wirt Fred erwartet uns bereits in der warmen Hütte. Die Gerstensuppe oder die feine Chässchnitte mundet uns hervorragend, nicht zu vergessen natürlich Bier, Moscht und Kaffee und ein Stück Kuchen zum Abschluss!
Schnell vergeht die Zeit bei kurzweiligen Gesprächen wie im Fluge, und so machen wir uns zu später Stunde bereit für die Abfahrt. Auf und neben dem Schlittelweg kurven wir z. T. im Pulverschnee zum Bergli und auf der frisch gewalzten Skipiste zu unserem Ausgangspunkt ins Bergdorf zurück. In der Roggenlodge genehmigen wir noch einen Schlummerbecher und treten zufriden unsere Heimreise an.
Auch wenn wir den Roggenstock ausgelassen haben, durften wir trotzdem auf ein gelungenes Abend-Skitürli zurückschauen!
Do 29. Jan. 2026
Oberiberg - Fuederegg
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 10 Clubmitglieder
Bericht: Alice Kälin
Fotos: Alice, Fredi, Sepp
Wetter: leichter Schneefall
Das Verschieben der Tour vom Mittwoch auf Donnerstag hat sich trotz der schlechten Wettervorhersage gelohnt. Bis Mittag erleben wir einen leichten Schneefall und gegen Ende zeigt sich zögerlich die Sonne. Das Postauto bringt uns nach Oberiberg - höchstgelegene Gemeinde des Kantons Schwyz - und beim Feuerwehrlokal schnallen wir die Schneeschuhe an. Der wenige Neuschnee ist leicht feucht. So beklagen sich einige über schwere „Stöllen“ an den Schneeschuhen! Trotzdem kommen wir im weichen Schnee gut voran. Auf der Skipiste tummeln sich viele Kinder, darum überqueren wir die Piste mit Vorsicht. Bei angenehmer Temperatur und ohne Wind gibt es bei der Grossweid einen Trinkhalt und die Jacken verschwinden im Rucksack. Im Chäswald liegt genügend Schnee, wobei uns neun Gämsen überraschen. Wir staunen, wie flink diese durch den Wald und das Tobel hinunter springen. Schon bald erreichen wir den Weg, der vom Adlerhorst zur Fuederegg führt.
Im Restaurant Fuederegg werden wir freundlich empfangen und mit feinem Essen verwöhnt. Unser Heimweg führt über das linksseitige Chäswaldtobel, durch Wald und Ried Richtung Buoffen. Die Zeit reicht noch für eine ausgiebige Rast im Restaurant Sager. Cécile ist wieder ein Jahr älter geworden und übernimmt darum diese Abschlussrunde. Herzliche Gratulation und vielen Dank. Wir danken Fredi für die schöne, gut gelungene Tour.
Mo 26. Jan. 2026
Geniesser-Skitourenwoche Unterbäch VS
Leitung: Franz Zürcher, Bergführer
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Emmi Schmid
Fotos: Esther Birchler, Erwin Winet
Wetter: ganz passabel
Montag, 26.1.2026: Wir reisen früh morgens nach Realp und gelangen mit dem Bahn-Autoverlad noch Oberwald 1369 m; weiter geht die Autofahrt das Goms hinunter nach Brig und Richtung Simplon. Nach 11 Uhr erreichen wir auf der Simplonstrasse Rothwald 1746 m. Dort schnallen wir unsere Tourenskis an und wandern auf dem Forststrässchen via Wase auf die Wintrigmatta 2041 m. Hier rasten wir und stärken uns mit Proviant und Tee. Weiter steigen wir den steileren Hang via Wasualpa auf den Hohture 2409 m. Für den Anreisetag eine ideale Skitour mit guten 2 1/4 h Aufstieg. Mit einer schönen pulvrigen Skiabfahrt werden wir belohnt. Gegen 16 Uhr 30 erreichen wir mit den Autos Unterbäch oberhalb Visp.
Dienstag, 27.1.2026: Um 9 Uhr lassen wir uns mit Sesselliften und Schleppliften bis auf 2430 m transportieren. Ab dem Seefeld kleben wir die Felle an die Tourenskis und steigen gemütlich über die vom Wind abgeblasenen Kuppen durch das Schwarzus Tälli in knapp 3 h auf den Gipfel des Ginalshorn 3026 m hoch. Dies dürfte der höchste Punkt und somit die Königstour dieser Woche sein. Wir machen eine längere Gipfelrast bei angenehmen Temperaturen. Wir geniessen die Aussicht auf die Walliser 4000-er, welche bei einigen von uns Erinnerungen an frühere Besteigungen dieser Alpenriesen wecken. Die Abfahrt ist abwechslungsreich. Mit eleganten Schwüngen im Pulverschnee und ab und zu Kratzgeräuschen, wenn man wieder mal einen Stein erwischt. Bevor wir die präparierten Pisten hinunterfahren, gönnen wir uns den obligaten Trunk im Ginals-Bergrestaurant.
Mittwoch, 28.1.2026: Das Wetter verspricht heute nichts Gutes. Mit den Autos fahren wir erst nach Eischoll und lassen uns mit der Seilbahn zur Mittelstation Striigge 1557 m fahren. Ab hier starten wir über den flach ansteigenden Pistenkorridor durch den Wasuwald zur Undri Eischollalp 1868 m. Nach kurzer Rast montieren wir die Harscheisen, um die harten und steilen Pistenaufschwünge ohne viel Kraftaufwand zu meistern. Um die Mittagszeit erreichen wir die Endstation des Schlepplifts 2165 m. Hier stärken wir uns mit Proviant und Tee. Trotz leichtem Schneefall queren wir Richtung Ze Tschongu 2126 m und vernichten wenige wertvolle Höhenmeter. Nun geht`s weiter steil ansteigend Richtung Ärgischhorn 2525 m. Bei P. 2240 m entscheiden Bergführer Franz und Ruedi umzukehren, da der Nebel dichter wird und es stärker schneit. Wir fahren durch den weichen Pulverschnee den Wald im Slalom hinunter bis zur Querung bei Ze Tschongu. Nun schnallen wir erneut die Felle an und erreichen nach einer Weile die Endstation des Skilifts. Ab hier wedeln wir die gut präparierte Piste hinunter bis zur Mittelstation Striigge und wärmen uns mit heissen Getränken und Süssigkeiten im modernen Selbstbedienungsrestaurant auf. Bald brechen wir auf und gelangen auf der letzten Etappe wieder zu den Autos.
Donnerstag, 29.1.2026: Heute fahren wir erneut ab Unterbäch mit den Sesseliften und dem Schlepplift auf Unners Säntum 1989 m hoch. Zuerst wärmen wir uns mit Punsch und Kaffee im Bergrestaurant Ginal auf. Um 10 Uhr 30 starten wir Richtung Arbwald. Im Zickzack steigen wir durch den lichteren Wald und essen bei einem grossen Stein auf 2430 m unseren Lunch. Unten im Tal hat es Nebel und bei uns oben ist es recht sonnig. Nach der Pause steigen wir weiter. Wie bereits im unteren Teil wechseln sich Franz, Ruedi und Patrizia beim Spuren des über Nacht gefallenen Neuschnees ab. Plötzlich steigt der Nebel vom Tal und hüllt die umliegenden Berge ein. Da wieder erhebliche Lawinengefahr herrscht, beschliesst Franz gute 100 Höhenmeter unter dem Rinderhorn 2521 m umzukehren. Nun wedeln wir im recht lockeren Pulverschnee wieder durch den Wald hinab zum Unners Säntum. Dort kehren wir erneut im Restaurant ein. Danach geht`s mit weniger Anstrengung auf der Skipiste hinunter nach Unterbäch; inzwischen ist auch das Wetter schön geworden. Abends sind wir bei guten Bekannten von Esther zum Raclette eingeladen, wir werden richtig verwöhnt. Die meisten von uns erwischen etwas zu viel Weisswein und Walliser Schnaps, entsprechend sind wir spät abends etwas beschwipst.
Freitag, 30.1.2026: Heute ist unser letzter Skitourentag. Morgens fahren wir ins Obergoms nach Oberwald 1369 m. Wir nehmen den kurzen, aber steilen Aufstieg bis zum Restaurant Hungerberg 1771 m in Angriff. Oben geniessen wir einen kleinen Snack im Gasthaus. Plötzlich erscheinen noch andere SAC-Kollegen: Hubi und Eveline, welche eine Ferienwohnung in Oberwald haben, sind bei inzwischen sonnigem Wetter ebenfalls unterwegs. Am Nachmittag fahren wir bei gutem Pulverschnee wieder zurück zu den Autos in Oberwald. Nun geht`s mit dem Bahn-Autoverlad nach Realp zurück in die Zentralschweiz, weiter via Andermatt und Schwyz nach Hause.
Wir haben wieder eine gesellige und abwechslungsreiche Woche verbracht. Für Bergführer Franz ist es die letzte Geniesser-Tourenwoche, die er geleitet hat. Herzlichen Dank an Franz für die vielen Jahre, in denen er diese Tourenwochen organisiert und geführt hat.
Sa 24. Jan. 2026
Rettungsübung Winter
Leitung, Bericht: Othmar Birchler
Die diesjährige Winterübung starten wir erst um 11 Uhr, da wir nach der Postenarbeit eine Einsatz-Nachtübung durchführen wollen. Es besammeln sich 24 Retter und 2 Gäste in der Waag und wir steigen zur Tierfäderenegg auf. Unter der Leitung von Urs, Christoph, Juliane, Röbi und Martin vertiefen wir am Nachmittag die LVS-Suche, den Tyromontschlitten, die Patientenbergung, das Schaufeln und das Sondieren. Zur gleichen Zeit bereiten Paul und Othmar den Hang für die folgenden Einsatzübung vor. Nach einer kurzen Verpflegungspause und einbrechender Dunkelheit starten wir die Lawinen-Einsatzübung. Roli übernimmt die Einsatzleitung. Vorgabe: fünf Verschüttete, wovon eine Person ohne LVS. Alle Verschütteten werden schnell geortet und geborgen. Ein Patient muss mit dem Rettungsschlitten ins Tal gebracht werden. Für die Bergung aus dem Lawinenfeld wird ein Trassee geschaufelt. Anschliessend wird “Patient” Paul im Schlitten von der Tierfäderenegg über Blackenboden, Tüsselplangg zum Parkplatz in der Waag abgefahren. Um 20 Uhr können wir eine gelungene Winterübung beenden. Die Schlussbesprechung halten wir bei einem Imbiss im Restaurant ab. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer!
Fr 23. Jan. 2026
Ufs Zmittag zrugg - Büelhöchi
Leiterin: Barbara Kälin
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder
Wetter: schön und warm
Fotos und Bericht: Barbara Kälin
Schon lange wollte ich mal eine SAC-Tour von der Langen in Willerzell unternehmen, denn auch wenn ich bereits mehr als die Hälfte meines Lebens nicht mehr dort zu Hause bin, bleibt es eine „Herzensgegend“.
Beim ersten Tageslicht starteten wir die Tour auf die Büelhöchi und die einzigartige Stimmung auf den See und der weite Blick ins Züribiet begleitete uns. Via Heiris Rossgaden und Flügerloch erreichten wir das Alpfärtli, wo uns Martin über die genaue Geschichte des Flügerlochs aufklärte. Bei der Waldherren strahlte uns bereits die nicht erwartete Sonne vom strahlend blauen Himmel entgegen und auf der Büelhöchi angelangt, genossen wir dank Wärme und Windstille ein sehr ausgiebiges Znüni. Trotz Giraffenmuster im Schnee konnten wir von oben mit den Skiern starten und erreichten via Hirzen und Hirzegg die Geissweidlistrasse. Dort fellten wir nochmals an und zogen gemütlich rauf zum perfekten Punkt für die Abfahrt. Der grosse, fast unberührt Hang lag einladend vor uns und diesen genossen wir mit tollen Schwüngen. Das Grossartigste an dieser Tour ist und bleibt aber, sicher nicht nur für die Eingeborenen, die Abfahrt runter zum See - immer wieder etwas ganz Besonderes!
Do 22. Jan. 2026
Forstberg 2215 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Wetter: bedeckt
Was macht man, wenn der Plan A buchstäblich «verrutscht» ist? Da Ernst die Lage am Twäriberg am Vortag überprüft hat - die Flanken sind hart und völlig abgerutscht - disponiert er um. Das neue Ziel heisst Forstberg, was für einige aus unserer achtköpfigen Gruppe eine erfreute Première bedeutet. Wir treffen uns bei eher bedecktem Himmel in der Weglosen, wobei die einen gemütlich mit dem Postauto anreisen und die anderen direkt mit dem Auto ins Ybrig gelangen.
Beim Blick hinauf zum Laueli sehen wir andere Tourengänger sichtlich kämpfen, weshalb wir heute diese Abkürzung gerne auslassen und stattdessen den Umweg wählen. Stetig laufen wir die schneebedeckte Chäserenwaldstrasse hoch und kommen langsam auf Betriebstemperatur. Während eines kurzen Halts sorgt ein träfer Tipp von Chleri für Lacher: «Nur bei jenen, die zu langsam laufen, bilden sich Stollen unter den Skis!» Wieder was gelernt: Fellwachs kann man sich sparen, einfach künftig einen Zacken zügiger laufen.
Bei Punkt 1913, kurz vor dem letzten Schlussaufstieg, startet die klassische Diskussion, ob man mit oder ohne Harscheisen laufen soll. Während die eine Fraktion bereits schraubte, vertraut die andere auf ihre Felle und Kanten. Dank einer tollen Aufstiegsspur, welche Ernst in den Tagen zuvor angelegt hat, kommen wir alle ohne Rutschpartie oben an. Es herrschen hier tatsächlich sehr gute Aufstiegsverhältnisse. Auf dem Gipfel geniessen wir eine prächtige Rundsicht und stärken uns aus dem Rucksack. Die Abfahrt erfordert danach eine vorsichtige Fahrweise, da der ruppige Schnee seine Tücken hat. Trotzdem lassen sich vereinzelt tatsächlich noch ein paar halbwegs schöne Schwünge ziehen. Wir wählen die Route via Hoch-Ybrig-Talabfahrt zurück in die Weglosen. Den wohlverdienten Schlusstrunk genehmigen wir uns schliesslich im Café Moni, wo wir diesen tollen Tourenskitag gemeinsam ausklingen lassen. Ein riesiges Dankeschön geht an Ernst für die kompetente Leitung - es war eine coole Tour!
Mi 21. Jan. 2026
Rund um den Engelstock
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos: Hedy Triponez
Wetter:
Wir starten unsere Tour mit einer Zugfahrt bis Biberegg. Dort beginnt die Schneeschuhwanderung auf gut begehbarer Schneeunterlage dem Nordhang beim Huob hoch. Schon beim Aufstieg hatten wir bei einer kurzen Pause nahe eines Bauernhofes Spass an einem verspielten Hund, der Schneebälle in der Luft fing. Weiter ging es gemütlich entlang der Mäderen Richtung Mostelberg. Wir genossen das schöne Wetter und die tolle Aussicht, auch auf das Nebelmeer. Nach einem feinen Mittagessen im Q-Hof waren wir gestärkt für den Rundgang um den Engelstock. Bei dem zum Teil eisigen Weg waren Schuhkrallen von Vorteil und auch ein Barfussweg konnte (freiwillig) genutzt werden. Beim Berggasthaus Mostelberg angekommen, genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen bei Kaffee und Dessert, bevor es mit der Gondel runter nach Sattel und mit dem Zug wieder zurück nach Einsiedeln ging. Mit herzlichem Dank an Margrith für die Kaffeerunde und an Regula für die tolle Tour verabschieden wir uns.
Di 20. Jan. 2026
Pfannenstöckli 1855 m
Leitung: Werner Greter
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Werner Greter
Fotos: Hedy Kälin, Werner Greter
Wetter: schönes Winterwetter
Ob Tourenteilnehmer oder Tourenleiter: Bei der heutigen Tour waren beide gespannt, was für Verhältnisse wir antreffen werden. Auch in diesem Winter, wenn man dem so sagen kann, stellt sich wieder die Frage: Wo liegt Schnee, wie sind die Bedingungen im Aufstieg und bei der Abfahrt? So starteten wir heute zu viert in der Weglosen. Über die Abfahrtspiste und die Chäserenstrasse, die schon einige eisige Stellen aufwies, erreichten wir die Obere Gruebi, wo wir einen Trinkhalt machten. Etwas steiler ging es dann an der Druesbeghütte und Pfannenhütte vorbei zur Hinterofenhöchi und zu unserem Ziel Pfannenstöckli. Hier genossen wir bei herrlichem Sonnenschein, auf den schneefreien trockenen Grasbüscheln als Hocker, unser Picknick. Schon im Aufstieg diskutierten und schauten wir, wo die Abfahrt am besten machbar wäre. Nachdem wir uns startklar für die Abfahrt gemacht hatten, entschieden wir uns für das Abfahren auf der eher schattigen Nordseite. Als wir bei der Druesbeghütte Halt machten, war für uns klar, dass wir die wahrscheinlich beste und schönste Variante gewählt hatten, konnten wir doch in noch ziemlich lockerem Schnee unsere Schwünge ziehen. Jetzt freuten wir uns auf den Kaffee auf der herrlich warmen Hütten-Terrasse. Nachdem auch der feine Schokoladenkuchen gegessen war, folgte der heikelste Teil unserer Abfahrt: die Strasse von der Hütte zum Autoparkplatz runter, da es an einigen Stellen ziemlich harte oder gar eisige Abschnitte hatte. Dennoch erreichten wir ohne grosse Probleme den Weglosenparkplatz. Allen besten Dank für das Mitkommen und den schönen, kameradschaftlichen Tag. Einen besonderen Dank gilt unserer Chauffeuse Hildi, die uns bis vor die Haustüre fuhr.
So 18. Jan. 2026
Speermürli 1745 m
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht: Chantal
Fotos: Chantal, Silvan
Wetter:
Treffpunkt war um 9 Uhr in Nesslau, wo wir - Silvan, unser Tourenleiter, und vier Clubmitglieder - Richtung Speermürli aufbrachen. Der Aufstieg war wunderschön und einsam, aber schnell wurde klar, dass die Abfahrt dort wohl weniger genussvoll sein würde - weshalb Silvan schon im Vorfeld eine alternative Route über das Skigebiet Wolzenalp ins Auge gefasst hatte.
Bei einer Alphütte gab’s die erste Pause - leider ohne Bänkli, was bei einigen für leichte Enttäuschung sorgte 😉. Weiter ging’s Richtung Bützalpsattel. Für den letzten Anstieg nach dem Sattel wurden die Harscheisen montiert und der finale Abschnitt führte uns bis knapp unter den Gipfel. Die letzten Meter ohne Skis über grasig-felsiges Gelände - und schon standen wir auf dem Speermürli, allein und mit grandioser Rundumsicht. Nach den Gipfelgratulationen und einem Zmittag an der Sonne ging’s zurück zu den Skis.
Der erste Teil der Abfahrt war ein Mix aus hart, sulzig und Harsch, aber alle erreichten gut gelaunt wieder den Sattel. Danach folgte eine Ski-Tragepassage über eine abgeblasene, trockene Alpwiese - ein lustiges Bild: fünf „Wanderer“ in Skischuhen mit Skis auf der Schulter im schneelosen Gelände 😋. Zurück im Schnee ging’s weiter bis zum Skigebiet und hinunter zum Bergrestaurant Wolzenalp, wo es eine wohlverdiente Stärkung auf der sonnigen Terrasse gab.
Mit einer letzten Pistenabfahrt endete ein wunderbarer Tag: tolles Wetter, super Gruppe, meist genug Schnee 😉 – und eine top Tourenleitung von Silvan. Herzlichen Dank!
Sa 17. Jan. 2026
Geiss Stock 2269m
Leitung, Bericht: Vinzenz Vetsch
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Fotos: Christian, Beat, Konstantin, Eliane
Wetter: bewölkt
Hier geht’s zum Film… https://youtu.be/hwfc9D3urWI
Kurz vor 8 Uhr starten wir in Muotathal auf rund 600 m. Bereits hier zeigt sich: Schnee ist Mangelware, die Temperaturen sind ungewöhnlich mild. Bis Riiggis folgen wir der normalen Blüemberg-Route, danach biegen wir Richtung Ochsenplätzli ab. Ab hier ist klar: Spurarbeit ist angesagt. Der feuchte Schnee sorgt für hartnäckige Stollenbildung, was das Vorankommen zusätzlich erschwert. Im Zickzack geht es vorsichtig an den Karstlöchern vorbei zum Wiss Nollen und weiter über den Rücken des Misthufen in Richtung Skidepot Geiss Stock. Die letzten Meter legen wir zu Fuss zurück.
Nach knapp fünf Stunden und rund 1700 Höhenmetern erreichen wir den Gipfel. Bei angenehmen Temperaturen geniessen wir eine kurze Pause, essen und trinken etwas - die Aussicht entschädigt für die mühsamen Bedingungen im Aufstieg. Für die Abfahrt entscheiden wir uns für die Standard-Blüemberg-Route. Der Schnee bleibt auch hier knapp, entsprechend ist vorsichtiges Fahren Pflicht. Steinkontakt lässt sich leider nicht immer vermeiden. Durch Wind und Wärme sind die Verhältnisse weit entfernt von Pulverschnee - eher wechselhaft und anspruchsvoll.
Immerhin: Mit den Skis geht es durchgehend bis nach Muotathal. Dort folgt, wie so oft, der Einkehrschwung – und dieser ist traditionsgemäss der letzte Schwung des Tages.
Do 15. Jan. 2026
Laucherenstöckli 1750 m - zum Zweiten
Leitung, Bericht: Edith Schönbächler
Teilnehmer: 13 Clubmitglieder
Fotos: Dor, Helen, Mike, Edith
Wetter: sonnig, mild
Einmal mehr waren die Verhältnisse für den Stock schlecht. Der tolle Pulverschnee vom Sonntag hat sich in kaum fahrbaren Matsch umgewandelt. So habe ich mich fürs Laucherenstöckli entschieden. Da gibt's ja zum Glück verschiedene Varianten im Aufstieg und in der Abfahrt. Wir fuhren mit dem Bus zur Haltestelle Wandli an der Ibergereggstrasse. Nun stieg der Tatzelwurm, bestehend aus 13 SAC-lern, im angenehmen Tempo über das Wandli zum Richtershüttli hoch. Die Spur musste zum Teil neu angelegt werden. Die Sonne hatte ihr zugesetzt.
Als sich die Sonne zeigte, machten wir einen kurzen Trinkhalt. Nach 1.45 Stunden waren wir alle oben - und allein, was nicht der Normalität entspricht.
Wir machten ausgiebig Pause. Dor und Helen hatten was zu feiern, wovon wir auch profitierten. Danke Dor! Vom Süden her war die Föhnwalze über Clariden und Co. gut sichtbar. Der Südwestwind nahm allmählich zu, so entschlossen wir uns für die Abfahrt.
Weil Werner Greter als Tourenleiter auch dabei war, konnten wir zwei Gruppen machen: Gruppe Piste und Gruppe Abfahrt über Äbnenmatt, wo der Schnee erstaunlich gut fahrbar war.
Eine Einkehr in der Buoffenalp durfte nicht fehlen. Eigentlich erstaunlich (oder wohl bald nicht mehr), dass man Mitte Januar länger draussen sitzen kann, ohne einen Hauch zu frieren. Die Heimfahrt mit dem Postauto ab Laucheren-Talstation war dann nicht mehr so einengend wie bei der Hinfahrt.
Es war eine sehr stimmige Tour. Danke allen für tolle Kameradschaft!
Mi 14. Jan. 2026
Raten
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Sonne, leichte Bewölkung
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Der gut ausgeschilderte Schneeschuh-Trail auf dem Ratenpass ist ein idealer Start für eine bestens geeignete Seniorentour. Die Schneeschuhe werden sofort angeschnallt. Der Trail führt über offenes, leicht coupiertes Wiesengelände mit kleinen Waldpartien, heute alles im schönsten Winterkleid. Beim Bellevue machen wir eine kurze Rast und geniessen die tolle Fernsicht ins Züribiet und bis zum Säntis. Das Aussichtsplateau wurde 2015 von den Forstwart- und Holzbaulehrlingen der Gemeinden Oberägeri und Menzingen realisiert. Super! Weiter durch den Themenwaldweg nach Charenboden und zur Mittagspause. Im Restaurant Gottschalkenberg werden wir bestens und freundlich verpflegt. Der Abschluss der Wanderung führt uns mit einer Zusatzschlaufe um den Ratengütsch zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Den Abschlusskaffee beim Schefer sponsert uns Anita. Herzlichen Dank an alle.
Di 13. Jan. 2026
Laucherenstöckli 1750 m
Leitung: Kälin Walter, Plazi
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Tourenbericht: Kälin Walter
Fotos: Kälin Walter, Erwin Kälin, Greter Werner, Hedi Kälin
Zu zehnt starten wir bei bedecktem Himmel und angenehmer Temperatur im Tschalun. In guter Spur, zum Teil gefroren, zum Teil feucht, steigen wir der Piste entlang bis zum Buoffenbeizli. Nach kurzem Tenühalt geht’s weiter durch den Schneitwald Richtung Oberwandli. Auf dem zwar etwas eintönigen, langen Weg geniessen wir die winterliche Stimmung. Bei der Isentobelbrücke schalten wir einen Trinkhalt ein, bevor’s nun steiler wird. In angenehm angelegter Spur und mit etwas höherem Pulsschlag geht’s hinauf zur Äbnenmatt. Bei der neuen Alphütte legen wir kurz einen Fotohalt ein und geniessen die grandiose Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Mythen. Auch der letzte Teil des Aufstiegs bereitet keine Mühe und bei Sonnenschein erreichen wir unser Ziel, das Laucherenstöckli 1750 m. Die Felle werden abgenommen, im Rucksack verstaut und das Essens-Säckli augepackt. Bei bester Stimmung geniessen wir das Zmittag, die Sonne und den Rundblick in die Alpen. In der Gruppe entscheiden wir, über die Piste nach Oberiberg abzufahren. Der ca. 25 cm tiefe Nassschnee erlaubt zwar schöne Schwünge, doch die Sicherheit - ohne Unfall zu Beginn der Saison - geht vor. So brettern wir auf der teilweise recht harten Piste talwärts. Zum Teil brennende Oberschenkel und flatternde Skis raten zwischendurch zu einem Stopp. Die gelungene Tour lassen wir auf der Terrasse beim Restaurant Buoffenalp bei herrlichem Sonnenschein ausklingen. Auf der schon etwas aufgeweichten Piste im untersten Teil ziehen wir die letzten Schwünge und erreichen praktisch auf die Minute genau das Postauto.
So 11. Jan. 2026
Garmil 2003 m
Leitung: Tomas Albert
Teilnehmer: Tomas, Kfir, Konstantin, Michael, Priska, Charlotte
Bericht: Charlotte Wittmann
Wetter: morgens neblig-bewölkt, nachmittags sonnig
Durchs Winterwunderland auf den Garmil
Endlich hatte es wieder kräftig geschneit und die Vorfreude auf eine lang ersehnte Skitour war entsprechend gross. Draussen schneite es noch immer stark, was sich auch trotz der frühen Morgenstunde auf der Autobahn bemerkbar machte. Für eine Gruppe wurde es auf den letzten Kilometern kurz etwas abenteuerlich: Ohne Schneeketten ging nichts mehr. Die Tasche mit den vermeintlichen Starterkabeln entpuppte sich glücklicherweise als genau das, was wir jetzt brauchten: Schneeketten. Diese waren schnell montiert, wenig später konnten wir die Fahrt bis zum Startpunkt fortsetzen.
Nach einem kurzen Briefing von Tourenleiter Tomas machten wir uns bei herrlichem Winterwunderlandwetter auf den Weg. Zunächst folgten wir stetig dem Forstweg, ehe wir die Direttissima über den Wanderweg einschlugen. Schon hier trafen wir auf mehrere andere “Seilschaften”. An der ersten grösseren Lichtung legten wir eine kurze Pause ein. Diese fiel jedoch knapp aus, da bereits die nächste Gruppe im Begriff war uns zu überholen. Bei einigen von uns machte sich langsam eine gewisse Unruhe breit. „Lasst uns noch unberührten Schnee übrig“, murmelte man nicht nur einmal in die Runde. Die letzten paar hundert Höhenmeter wurden schliesslich mit Sonne belohnt. Nach dem bis dahin eher diffusen Licht bescherte sie uns einen traumhaften Endanstieg und tauchte die frisch verschneite Landschaft und die umliegenden Berggipfel in bezauberndes Licht.
Oben angekommen, war das obligatorische Gipfelfoto schnell geschossen, bevor wir uns für die Abfahrt bereitmachten. Eine starke Bise lud allerdings nicht zu einer längeren Gipfelpause ein. Nach den ersten Schwüngen im herrlichen Tiefschnee legten wir die verdiente Pause ein und wärmten uns in der Sonne.
Die anschliessende Abfahrt durch doch noch unberührten Schnee verlief über weitläufige Wiesen und durch zu Sprüngen einladende Waldpassagen, bis wir schliesslich wieder auf den Forstweg trafen. Dank der zahlreichen Vorgänger war dieser nahezu wie eine Piste präpariert, so dass sogar noch ein paar saubere Carvingschwünge möglich waren. Glücklich, zufrieden und unversehrt erreichten wir schliesslich wieder die Ausgangsstation - im Gepäck eine rundum gelungene Skitour mit frischem Schnee, guter Gesellschaft und herrlichen Eindrücken.
So 11. Jan. 2026
Firsthöreli 2129 m
Leitung, Fotos: Miranda Ochsner
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Oliver Conrad
Wetter: schneiend zu purer Sonne
Heute Sonntag stand ein Alternativprogramm auf dem Plan: Statt der „Wäspen“ im Brunnital entschieden wir uns fürs Firsthöreli im Muotatal – und wurden dafür reich belohnt.
Zu unserem Glück waren bereits zwei Personen vor uns unterwegs und hatten sauber vorgespurt, was den Aufstieg deutlich erleichterte. Zu Beginn schneite es noch leicht und es war neblig. Je höher wir kamen, desto mehr klarte es auf - am Ende wartete sogar blauer Himmel. Dazu: kein Wind, angenehm winterlich, richtig einladend.
Die Schneelage war top: rund 50 cm Neuschnee. Oben durfte natürlich auch der Gipfelschnaps nicht fehlen - wobei es bei uns diesmal etwas anders war: Statt eines Schlucks gab’s einen Honig-Tirggel zum Essen, eine süsse Gipfelstärkung, die perfekt zum Moment passte.
Die Abfahrt erfolgte über die gleiche Strecke und war schlicht ein Highlight: absolut genialer Pulverschnee, wie man ihn sich wünscht. Und zum Schluss noch meditativ in der Spur das lange Strässli runter.
Und wie es beim SAC Einsiedeln dazugehört: Nach der Tour folgte noch ein gemütliches Beisammensein in der Beiz, um den gelungenen Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.
Ein grosses Dankeschön an Miranda für die Organisation.
Mi 7. Jan. 2026
Chärnehus-Ausstellung
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder
Das Jahresprogramm 2026 der SAC-Senioren begann, da datummässig passend, mit einem Kulturanlass. Schon frühzeitig lud unser Mitglied René Schönbächler, zusammen mit seiner Gattin, zum Besuch der alle zwei Jahre stattfindenden, jeweils sehr geschichtsträchtigen Chärnehus-Ausstellung ein.
Thema: I DR BUTIG – Altes Handwerk in Einsiedeln.
Madeleine Schönbächler-Bingisser, Vorstandsmitglied der Ausstellungsgruppe Kulturverein Chärnehus, wusste einerseits über die bewegte Geschichte des ehemaligen Kornhauses Interessantes zu berichten und aufzuwärmen. Ihre Detailkenntnisse über die alten Handwerksgattungen, deren Örtlichkeiten und Personen vermochten sowohl anwesende Zeitzeugen wie auch später zugezogene Vereinsmitglieder zu begeistern und zu überzeugen. Wer erinnert sich daran, dass von den damaligen 10 Metzgereien 5 an der Schwanenstrasse zu finden waren? Oder an den Händschä-Chürzi an der Schmiedenstrasse und die Modes Anita oben im EG des Hauses Adam & Eva? Danke Madeleine für den äusserst interessanten Kulturnachmittag! Du vermochtest alle zu begeistern. Im Chärnehus Film- und Kaffeeraum im Dachstock durften wir den Anlass bei Kaffee und Getränken und anschliessenden Diskussionen, unter anderem auch über die interessante, bebilderte und 160 Seiten umfassende Ausstellungsschrift, abschliessen.
Leider wurde der Nachmittag sehr getrübt durch die Nachricht des eher unerwarteten Hinschieds unseres seit 2016 aktiven Mitgliedes Karl Marty-Market. Obmann Fredi erinnerte an die vielen gemeinsamen Touren und seine stetige Bereitschaft als Berichterstatter. Er sprach der Trauerfamilie unser aller Beileid aus. Kari ruhe in Frieden!
Di 6. Jan. 2026
Dreikönigs-Skitour: Forstberg 2215 m
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Geplant: Diethelm, umdisponiert wegen Schneemangel im unteren Bereich
Neues Ziel: Forstberg
Planmässig stand heute der Diethelm auf dem Programm. Bereits im unteren Bereich zeigte sich jedoch: zu wenig Schnee, der Untergrund war stellenweise noch offen. Deshalb entschieden wir uns spontan, die Tour anzupassen und ins hintere Ybrig auszuweichen, mit dem Ziel Piet, dann Forstberg.
Pünktlich um 9 Uhr fuhren wir in Schindellegi los. Zuerst waren wir zu dritt unterwegs, kurze Zeit später dann zu viert. Gemeinsam ging es in die Weglosen, wo wir bei sibirischen Minusgraden in die Tour starteten.
Aufstieg
Gleich im ersten Teil war spürbar, dass die Schneedecke unten noch dünn war: Grasbüschel und Steine kamen immer wieder zum Vorschein. Sobald wir auf die Strasse wechseln konnten, lief es deutlich angenehmer, dort ging es richtig gut voran.
In der Gruppe hatte man im weiteren Verlauf die Qual der Wahl:
- lieber Sonne für die Stimmung (Piet), oder
- lieber besseren Schnee für die Abfahrt (Forstberg).
Wir zogen weiter Richtung Forstberg. Das Beste: kein Wind! dadurch fühlten sich die Minusgrade deutlich weniger bissig an. Die Pausen hielten wir trotzdem eher kurz, denn sonst wäre der Tee in der Tasse schneller gefroren, als uns lieb war. Zu Beginn gab’s eine herrliche Aussicht bei blauem Himmel.
Unterwegs trafen wir einen entgegenkommenden Skifahrer, der uns noch den Tipp gab, für die Abfahrt besser die Strasse einzuplanen, ein Hinweis, der später tatsächlich Gold wert war.
Gipfelmoment und Dreikönigstag
Mit jedem Meter wurde die Aussicht weiter, bis wir schliesslich oben ankamen und den Rundblick geniessen konnten. Und weil heute Dreikönigstag war, durfte natürlich auch ein „König“ nicht fehlen: Ein Dreikönigkuchen wurde auf den Berg getragen. Und ja, der König ist da. Wie es sich gehört, wurde er feierlich mit dem Skistock zum König geschlagen und bekam die Krone überreicht. Die Krone blieb dann konsequenterweise auch für die ganze Abfahrt auf.
Abfahrt - der geniale Teil
Jetzt zum Teil, der alle neidisch macht: Der Schnee war genial. Wir fanden sogar noch unverspurtes Gelände, das wir natürlich sofort auskosteten (und gleich „markierten“, siehe Bild). Oben richtig schön mit Flow und breitem Grinsen.
Je weiter wir nach unten kamen, desto mehr änderte sich das Bild: Es wurde steiniger und das Labyrinthfahren begann... oder eher: Minenfeld. Mit Konzentration, guten Linien und etwas Glück kamen wir durch.
Ausklang
Den Abschluss machten wir würdig in der Druesberghütte zusammen mit dem Skiclub. Gut aufgewärmt von innen ging’s danach entspannt die Strasse hinunter mit dem Gefühl, einen richtig tollen Tag erlebt zu haben.
Fazit Verhältnisse:
Unten: wenig Schnee, steinig
Strasse: sehr gut zum Aufsteigen/Runterfahren
Oben: überraschend guter Schnee, teils sogar unverspurt
Wetter: zuerst blau, danach bewölkt, sehr kalt, aber windstill - sehr angenehm
Vielen Dank an alle!
Sa 27. Dez. 2025
Silberen 2319 m von Muotathal
Infolge Schneemangel Skitour zum Aelpertor gemacht
Infolge Schneemangel Skitour zum Aelpertor gema ...
Fr 26. Dez. 2025
Skitouren ins Weisse
Die Tourentage “Skitouren ins Weisse”sind wegen Schneemangel abgesagt.
Die Tourentage “Skitouren ins Weisse&rdqu ...
Mi 24. Dez. 2025
Chrischtchindlitour Stock 1602 m
Die Verhältnisse sind dieses Jahr sehr schlecht. Überall liegt zu wenig Schnee und dort, wo es davon hat, ist der Schnee bockhart. Idealerweise würde man besser mit Steigeisen gehen.
Als eher kleine Gruppe kann man dieses Jahr die Gruppe benennen. Zu dritt gehen wir ab der Waag Richtung Stock 1602 m. Nach kurzer Zeit meldet sich noch ein vierter Teilnehmer, der uns bald einholt. Weiter geht es nach der Tierfäderenegg zum Gipfel des Stock. Eine herrliche Aussicht über den Sihlsee und Euthal lässt die Herzen höher schlagen. Nach einer ausgiebigen Rast geht es wieder der Waag entgegen. Wir freuen uns auf Kaffee und Kuchen bei Hermann. So können wir frühzeitig dem geschmückten Christbaum Gesellschaft leisten. Auch dieses Jahr ist die Chrischtchindlitour ein Erfolg. Den schwierigen Konditionen ausgewichen und trotzdem auf dem Stock. Auch wenn es nicht der Roggenstock war.
Sa 20. Dez. 2025
Christchindlitour Furggelen
Leitung: Alice Kälin
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alfred Kälin
Wetter: vorwiegend sonnig
Wir fahren mit dem Postauto nach Unteriberg und dem neuen Elektrobus auf die Ibergeregg. Es ist angenehm warm und die Sonne strahlt bereits durch die leichte Wolkendecke. Nach der kurzen Begrüssung durch die Tourenleiterin geht es am Rand der Skipiste hinauf zum Brünnelistock. Der Skibetrieb ist längst eingestellt, denn der wenige Schnee genügt bei weitem nicht mehr für den Winterbetrieb. Zum Laufen mit Wanderschuhen ist es aber recht angenehm, weil man sich weitgehend im schneefreien Gelände bewegen kann. Auf dem Brünnelistock machen wir Halt und geniessen das herrliche Panorama, das sich von der besten Seite zeigt. Der Weiterweg Richtung Furggelen wird nun zunehmend anspruchsvoller. An den Schattenhängen liegt noch harter Schnee, der teilweise vereist ist, aber die sonnigen Abschnitte sind dann wieder aper wie im Frühling.
Gegen Mittag werden wir bei der neu renovierten Furggelenhütte von Silvan und Franziska herzlich empfangen. Sie servieren uns eine währschafte Gerstensuppe und Getränke. Zum Kaffee geniessen wir auch die vielen mitgebrachten Weihnachtsguetzli. Nach der gemütlichen Mittagszeit fassen wir wieder unsere Stöcke und machen uns bereit für den Abstieg ins Brunni. Auch hier sind wieder einige schattige Stellen vereist und schwierig zu begehen, sie werden aber von allen vorsichtig und gut bewältigt. Im Restaurant Brunni geniessen wir noch den Schlusstrunk und dann geht es mit dem Postauto heimwärts
Do 18. Dez. 2025
Wanderung Chli Mutzenstein 1504 m
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: Sonnenschein pur
Wir fahren zu viert mit dem Auto bis zum Ochsenboden. Dort beginnt unsere Wanderung bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, grösstenteils im Schatten, auf dem neuen Wanderweg in Richtung Fläschlipass. Die Bedingungen für die Besteigung des Chli Mutzenstein sind heute sehr gut, so dass alle Teilnehmer die herrliche Aussicht vom Gipfel geniessen können.
Nach einer Stärkung aus dem Rucksack geht es bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein – ganz ohne Schneeschuhe – in stetigem Auf und Ab weiter Richtung Rosenhöchi. Von dort steigen wir über die Hintere Wisstanne und Duli gut gelaunt zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung ab.
Sa 13. Dez. 2025
Tourenleiterkurs Winter
Organisation: Gregor Ochsner
Instruktoren: Bergführer Thomas Schilter, Urs Horath
Teilnehmer: 21 TL und angehende TL
Bericht: Jan Schnewlin
Fotos: diverse
Wetter: Sonne pur
Am letzten Wochenende fand unser jährlicher Wintertourenleiterkurs statt. Mit rund 25 Teilnehmern aus verschiedenen Alters- und Erfahrungsstufen war der Kurs gut besucht und bot viele Möglichkeiten für Austausch und gemeinsames Lernen.
Wie gewohnt begann das Wochenende früh: Nach der gemeinsamen Anreise über Andermatt und der Zugfahrt auf den Oberalppass teilten wir uns in zwei Gruppen auf, geführt von unseren Lieblings-Bergführern Urs Horath und Thomas Schilter. Kaum oben angekommen, wurden wir bereits gefordert - eine Lawinenrettungsübung mit drei Verschütteten verlangte unseren vollen Einsatz. Dank guter Koordination konnten alle Opfer geborgen werden, gleichzeitig zeigte sich aber auch, wo das Verbesserungspotenzial liegt – das war ja auch eines der Ziele dieses Kurses.
Auf dem Weg zur Maighelshütte SAC nutzten wir die Zeit für Theorie und Diskussionen rund um Lawinenbeurteilung, Entscheidungsfindung und Risikomanagement. Der Fokus lag dabei klar auf dem Zusammenspiel von Lawinenbulletin, Gelände und Beobachtungen vor Ort. Die wichtigsten goldenen Regeln der Lawinenkunde sind am Ende dieses Berichts nochmals zusammengefasst. Nach weiteren praktischen Übungen erreichten wir dann die Maighelshütte, wo wir den Tag mit zusätzlicher Theorie zur Tourenplanung und einem gemütlichen Hüttenabend mit Wein und Bier ausklingen liessen.
Der Sonntag startete entspannter mit Frühstück um 7 Uhr. Anschliessend stellten Urs und Thomas kurz zwei Möglichkeiten zum Bau eines improvisierten Rettungsschlittens vor, welche wir sofort mit unseren zwei unfreiwilligen Testpersonen Miranda und Lena ausprobierten.
Danach trennte sich die Gruppe wieder für kurze Touren. Im Fokus stand dabei vor allem das Spurenlegen und die Gefahrenbeurteilung im Gelände – eine Kunst, bei der man schnell merkt, dass Bergführer dafür einfach eine besondere Nase haben. Die Gruppe von Urs führte auf dem Maighelsgletscher Schneeprofile und Stabilitätstests durch, während die Gruppe von Thomas über den Lohlenpass ins Unteralptal und zurück Richtung Andermatt unterwegs war.
Alles in allem war es ein sehr lehrreicher und gelungener Kurs mit wertvollem Austausch über Generationen hinweg. Wir danken Gregor ganz herzlichen für die wie immer hervorragende Organisation sowie Urs und Thomas für ihre engagierte Ausbildung und ihren Einsatz für den SAC Einsiedeln. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Kurs im kommenden Jahr.
Goldene Regeln der Lawinenbeurteilung:
Ein zentrales Werkzeug ist die klassische grafische Reduktionsmethode, die viele schon einmal gesehen haben. Sie hilft, die Lawinengefahr im Einzelhang anhand von Hangneigung und Gefahrenstufe aus dem Lawinenbulletin einzuschätzen und ermöglicht schnelle, nachvollziehbare Entscheidungen – sowohl in der Planung als auch unterwegs.
Die goldene Regel dazu:
- Bei geringer Gefahrenstufe (Stufe 1) sind Hänge bis etwa 40° im Bereich der Spur mit relativ geringem Risiko befahrbar.
- Bei mässiger Gefahr (Stufe 2) reduziert sich das auf rund 35° (im Bereich der Spur).
- Bei erheblicher Gefahr (Stufe 3) sollte man keine Hänge begehen, die im allgemeinen steiler als 30° werden (ganzer Hang).
Besonders wichtig: Gefahrenstufe 3 ist nicht gleich Gefahrenstufe 3. Ein 3- ist deutlich weniger heikel als ein 3+, weshalb Entscheidungen immer situativ und eher konservativ getroffen werden sollten. Wenn das Lawinenbulletin zudem Gefahren nur für bestimmte Expositionen angibt, kann man für andere Hangrichtungen oft eine Gefahrenstufe „abziehen“. Beispiel: 3+ in Nordhängen bedeutet häufig etwa 2+ in West-, Süd- oder Osthängen – immer mit Vorsicht zu geniessen, aber als Faustregel hilfreich.
Für die lokale Hangbeurteilung helfen vor allem vier klassische Warnzeichen. Sind eines oder mehrere erfüllt, gilt die Lage als eher ungünstig und erfordert zusätzliche Vorsicht:
- Frisch abgegangene Lawinen
- Wummgeräusche – akute Gefahr!
- Erfolgreiche Lawinen-Sprengungen
- Risse in der Schneedecke
Fr 12. Dez. 2025
Skitour Huser Stock 1904 m
Leitung: Christine Meier Zürcher
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Andrea Freiermuth
Fotos: Oskar Erdin, Andrea Freiermuth
Wetter: blauer Himmel über dem Nebelmeer
Lohnt es sich nach Regen bis auf 2000 m? Oder wird diese Skitour einfach bloss eine Zwängerei? Das fragten sich im Vorfeld wohl einige der sieben Teilnehmenden, die am Freitag gemeinsam in den Schnee aufbrachen.
Im Rückblick wissen wir: Ja, es lohnt sich, wie eigentlich fast immer. Wir waren in der Sonne, auf dem Gipfel, über dem Nebelmeer. All das in guter Gesellschaft. Und einige erlebten sogar eine Première – die Fahrt mit der Stoosbahn, der steilsten Standseilbahn der Welt, mit 47.7 Grad maximaler Steigung.
Team Meier Zürcher hatte sich am Vorabend relativ kurzfristig für den Huser Stock 1904 m ab Stoos entschieden. Dazu muss man wissen, dass es eigentlich meistens gut kommt, wenn die beiden am Start sind, denn dann hirnen gleich zwei Köpfe, wo die Bedingungen am besten sein könnten - und während Christine am Tourentag die Gruppe führt, geht Franz am Vortag auf Erkundungstour.
Einverstanden, auf der Abfahrt vom Huser Stock suchten wir den Pulver vergeblich. Aber immerhin war die Unterlage so vereist, dass wir Kanten geben konnten ohne einzubrechen. Auf dem Programm stand theoretisch ein zweiter Anstieg, aber die menschenleere Sonnenterrasse der Stoos-Hütte war einfach zu verlockend.
Mi 10. Dez. 2025
Biberbrugg - Teufelsbrücke - Egg
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Karl Durrer
Wetter: vorwiegend sonnig
Bei schönstem Wetter fahren wir mit der Bahn nach Biberbrugg. Geplant war eigentlich eine Schneeschuhwanderung, aber der wenige Schnee ist bereits wieder am Wegschmelzen, was nun einer Frühlingswanderung gleichkommt. Beim Aufstieg auf den Altberg besichtigen wir die mächtige Aushubdeponie, die immer grösser wird. Da das Moorgebiet Schwantenau im Moment sehr nass und schwer zu begehen ist, laufen wir auf der Strasse über den Altberg zum Fussgänger-Unterstand. Hier wird Halt gemacht, das Panorama genossen und viel fotografiert. Beim Weiterweg in das Altberg-Ried erfreuen wir uns an der sonnigen Naturlandschaft der Schwantenau. Über Teufmatt und Hinterhorben geht es weiter zur Meieren. Der Weg ist teilweise schlammig und glitschig, aber wird von allen gut gemeistert.
Bald überqueren wir die Teufelsbrücke und kommen im Restaurant Krone an, wo wir bestens verpflegt werden. Es ist hier recht gemütlich. Da es schön warm ist, nehmen einige den Kaffee auf der sonnigen Terrasse ein. Dann geht es weiter, hinauf zum ehemaligen Restaurant Sternen und über den eher weniger bekannten Weg durch die Au nach Egg. Um 15 Uhr fahren wir im prall gefüllten Postauto zurück nach Einsiedeln.
So 7. Dez. 2025
Etzel-Zusammenkunft
Leitung, Fotos: Christine Meier
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Wetter: bewölkt und Regen
Am ersten Dezembersonntag findet jeweils auf dem Etzel-Kulm die traditionelle Zusammenkunft von 13 SAC-Sektionen statt, die vor über 50 Jahren die Genossenschaft Hochetzel gegründet haben.
Von unserer Sektion nahmen am letzten Sonntag (nur) 5 Personen teil. Wir trafen uns um 10 Uhr bei der Badi Roblosen, der angesagte Regen blieb vorerst aus. Wir wanderten dann bei angenehmer Temperatur über das Gebiet Waldweg, durch Resten von Nassschnee und hinunter über Hirzenstein nach Egg. Über die Jureten ging es weiter zum Restaurant St. Meinrad auf dem Etzelpass, wo ein Kaffeehalt eingeschaltet wurde. Hier trafen wir auf eine Gruppe der SAC-Sektion Hoher Rohn, die das gleiche Ziel wie wir verfolgten, und so ergaben sich interessante Diskussionen. Nun war es nicht mehr weit über den direkten, steilen Aufstieg zum Hochetzel.
Kaum angekommen, erreichten uns die ersten Regentropfen. Das Tagungsprogramm begann mit einem Vortrag „Unser Klima, unsere Zukunft. Was wir wissen und was wir tun können“. Der Klimaforscher und Dozent an der ETH Zürich, Dr. Michael Windisch, verstand es, mit einfachen Schilderungen den Klimawandel aufzuzeigen: Unser Land erwärme sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, das verändere unsere einzigartige Berg- und Gletscherwelt. Für unsere Nachkommen zeichnete er ein eher düsteres Bild.
Nach dem Mittagessen ging es bei Regenwetter heimwärts über die Teufelsbrücke und den Waldweg.
Sa 6. Dez. 2025
LVS-Kurs für Mitglieder
Organisation:
Instruktoren:
Teilnehmer:
Bericht: Gregor Ochsner
Fotos:
Wetter:
Gemäss Turnus stand für unsere Mitglieder wieder ein eintägiger LVS-Kurs auf dem Programm. Heutzutage kann man sich über das Internet und einschlägige Literatur sehr gut über Lawinenkunde informieren. Der sichere Umgang mit dem LVS, der Sonde und der Lawinenschaufel lässt sich jedoch nur durch regelmässiges, praktisches Üben erlernen und festigen. Aus diesem Grund lag der Fokus unseres Kurses klar auf der Praxis: Alle Teilnehmenden konnten mehrfach mit dem LVS suchen und verschiedene Szenarien trainieren. Neu im Vergleich zu früheren Kursen war in diesem Jahr, dass auch die sogenannte „Signalsuche“ Bestandteil des Trainings war – also jene Phase zu Beginn der Suche, in der noch kein Signal empfangen wird.
Unsere Anreise erfolgte mit dem Postauto um 8.03 Uhr ab Einsiedeln nach Oberiberg. Die Sesselbahn Laucheren war noch nicht in Betrieb. Neben unserer Gruppe waren aber auch zwei weitere SAC-Gruppen unterwegs, eine von der Sektion Manegg und eine von der Sektion Uto.
Von der Talstation Laucheren stiegen wir gemeinsam in Richtung Buoffengaden auf, wo wir unseren Kursplatz einrichteten. Nach einer kurzen Einführung zu den Grundlagen des LVS – Tragarten, Batteriestand, Service-Intervalle und mögliche Interferenzen – übten wir die grosse und die kleine LVS-Kontrolle. Anschliessend folgte eine ausführliche Erklärung der drei Phasen der Verschüttetensuche: Signalsuche, Grobsuche und Feinsuche. Danach wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt und ein Postenlauf konnte gestartet werden:
- Bei Benno stand die LVS-Suche mit einem einzelnen Gerät im Fokus.
- Bei Hubi wurde eine Mehrfachverschüttung simuliert.
- Bei Othmar wurden das Sondieren und Schaufeln geübt – wobei der Schnee, wie so oft im Dezember, für diese Übung etwas knapp bemessen war.
Das Mittagessen genossen wir um ca. 12 Uhr bei Sonnenschein vor dem Buoffengaden. Am Nachmittag, nachdem der Postenlauf abgeschlossen war, machten wir uns gegen 15.30 Uhr auf den Rückweg beziehungsweise an die Abfahrt. Leider waren die Restaurants Buoffen und Sager geschlossen, so dass wir ohne Einkehr die Heimreise antreten mussten. Mit dem Postauto um 16.21 Uhr ab Tschalun gelangten wir wieder nach Einsiedeln.
Ein herzlicher Dank geht an unsere Instruktoren Benno, Hubi und Othmar für ihren grossartigen Einsatz und die engagierte Durchführung des Kurses.
Mi 3. Dez. 2025
Gueteregg
Leitung: Alice Kälin
Teilnehmer: 29 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Fredi, Alice, Rosa
Wetter: vorwiegend sonnig
Die traditionelle Gueteregg-Wanderung findet dieses Jahr bei schönstem Wetter statt. Die Schneedecke ist zwar noch dünn, aber für unsere Schneeschuhwanderung gut geeignet. Wir fahren mit dem Postauto nach Willerzell-Grüen Aff. Hier steigen einige aus, sie gehen zu Fuss auf der Waldstrasse hinauf zur Gueteregg. Der grössere Teil der Gruppe fährt mit dem Postauto weiter nach Egg-Langrüti. Hier beginnt unsere Winterwanderung. Nach einem kurzen Stück auf der Strasse schnallen wir in der Brandegg die Schneeschuhe an. Dann geht es auf dem Weg dem Brandeggbach entlang und weiter durch den verschneiten Wald zum Sunnenkranz P. 1088. Hier machen wir Halt und geniessen die Aussicht über Oberegg und das Etzelgebiet. Jetzt beginnt ein steiler Aufstieg zum Beeristofel und weiter geht es dann Richtung Gueteregg.
Im Restaurant Gueteregg werden wir freundlich empfangen. In der gemütlichen Gaststube geht es bald heiter zu. Mit Gerstensuppe, Wurst und feinen Desserts werden wir bestens bedient. Sepp Schönbächler dankt dem Senioren-Tourenchef Fredi für das abwechslungsreiche Tourenprogramm des vergangenen Jahres. Er überreicht einen grossen Wandkalender mit den schönsten Bildern unserer Touren. Auch erwähnt er einige interessante Zahlen zu den im vergangenen Clubjahr durchgeführten Wanderungen.
Der Abstieg erfolgt wieder in zwei Gruppen, eine über die Gruebstrasse, die andere über den Summerig. Anstatt lange auf das Postauto zu warten, kehren wir noch im Dorfladen-Restaurant Willerzell zu einem Schlusstrunk ein.
Fr 28. Nov. 2025
Saisonstart Roggenstock 1777 m
Leitung: Christine Zürcher
Teilnehmer: 13 Clubmitglieder, 3 Gäste
Fotos: Andrea Freiermuth
Bericht: Christoph Schönbächler
Wetter: Sonnenschein
Die erste Tour der neuen Wintersaison hätte kaum besser starten können: Ende November und bereits beste Bedingungen – ein perfekter Auftakt. Mit dem Postauto fahren wir nach Oberiberg. Wie es sich zu Beginn der Saison gehört (moderner: “best practice”), machen wir den grossen LVS-Check um die “Suchen” und “Senden”-Funktionen unserer Geräte zu testen.
Vom schattigen Tschalun steigen wir in zwei Gruppen, geführt von Christine und Franz, Richtung Roggenstock auf. Dank der guten Wetterprognose sind auch zahlreiche andere Tourengänger unterwegs. Christine optimiert die Aufstiegsspur so, dass wir sie mit angenehmer Steigung begehen können. Das berüchtigte Wässerli ist heute relativ gut zu begehen und eine gute Möglichkeit, an der eigenen Technik zu feilen. Die letzten Meter zum Gipfel bewältigen wir zu Fuss - die einen auf direktem Weg im Gefolge von Kai, die anderen gemütlich ausholend mit Christine.
Auf dem Gipfel geniessen wir eine Rast bei herrlichem Sonnenschein und toller Sicht zum Hoch-Ybrig; erste Skifahrer ziehen dort am Sternen bereits ihre Kurven.
Die Abfahrtsverhältnisse sind schlicht traumhaft: Pulver pur - als Schulnote gäbe es dafür eine glatte 6. Zum Abschluss kehren wir im Restaurant Mausfalle ein. Damit wir das Postauto rechtzeitig erreichen, packt unsere Christine kurzerhand im Service mit an - volles Engagement !
Ein rundum gelungener Saisonstart - herzlichen Dank, Christine, für diesen wunderbaren Tourentag!
Do 27. Nov. 2025
Altmatt
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Wetter: herrlicher Wintertag
Keine Mittwochtour - Hudelwetter. Die Tour wird am Donnerstag und in verkürzter Variante durchgeführt. Erstaunlich: Heute sind die Herren in Überzahl. Ab Altmatt wandern wir auf dem holprigen Fuss- und Pferdespurenweg durch den unteren Bann zum Restaurant Distel zur Mittagspause. Den Apéro spendiert Kari für die 60 Jahre Mitgliedschaft im SAC. Die Kaffeerunde übernimmt René, der kürzlich seinen Geburtstag feiern durfte. Vielen Dank an beide und alles Gute. Bestens verpflegt, wandern wir weiter durch die tiefverschneite Landschaft zur Bubrugg und nach Rothenthurm. Wir durften einen herrlichen, sonnigen Wintertag geniessen. Eine eindrucksvolle Winterlandschaft führt uns durch das Hochmoor mit der geschützten Birkenlandschaft, den «Turpenhüttli», die an den früheren Torfabbau erinnern sowie der schlängelnde Flusslauf der Biber. Einfach eindrücklich! Mit dem ÖV fahren wir wieder zurück - direkt zum Schlusstrunk.
So 23. Nov. 2025
Neumitglieder-Apéro Tritthütte
Leitung: Christine Meier Zürcher
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Christine Meier Zürcher
Fotos: Dominik, Christine
Wetter: sonniges Winterwetter
Danke an die Neumitglieder für die Gesellschaft und die interessanten Gespräche!
Danke an die ganze Familie Ehler für die sehr freundliche und ausgesprochen feine Bewirtung!
Fr 21. Nov. 2025
Generalversammlung
Liebe SAC-lerinnen
Liebe SAC-ler
Einen sehr schönen GV-Abend haben wir zusammen erlebt. Die Traktanden waren ausgesprochen vielseitig, vor allem jedoch war die Gesellschaft mit euch - und natürlich „Liberemänts” - wunderbar! 😊
Herzlichen Dank für euer Interesse am vergangenen und kommenden Clubjahr und am Zämähöcklä!
Im Namen des Vorstands
Christine, Präsidentin
Mi 19. Nov. 2025
Winterwanderung im Ybrig
Leitung: Regula Kaufmann
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos: Karl Durrer
Wetter: kalt, mehrheitlich sonnig
Die wegen dem Schnee und der Kälte angepasste heutige Seniorentour beginnt bei der Bushaltestelle Guggelstrasse in Unteriberg. Wir wandern der Minster entlang ins Ried, Allmigli, dann weiter über die alte Gasse, Brentenstrasse, über den Nidlaubach und auf dem Holzskulpturenweg hoch bis Fuchseggä. Übers Paradiesli geht es wieder zurück ins Dorf Unteriberg, wo sich die Wandergruppe im Monis Träff bei gutem Service ein feines Mittagessen gönnt. Nachmittags bringt uns das Postauto nach Oberiberg, Tschalun, von dort aus kurze Wanderung und Besuch des schmucken Bruderklausen-Chapelis im Sagentobel. Anschliessend wandern wir weiter hoch bis zum Gütsch und über Nüberg, Moos zur Michelmatt. Auf dem Karl Faber-Weg, auf welchem die Kugelbahn wegen dem Schnee nur teilweise in Betrieb ist, laufen wir runter zum Stolzboden und über die beeindruckende Minsterschlucht zurück nach Tschalun. Im Restaurant Sager in Oberiberg genehmigen wir uns den Schlusstrunk bei interessanten Gesprächen.
Vielen Dank, Regula, für die gute Organisation der kurzfristig geänderten Tour!
Mi 12. Nov. 2025
Gola di Lago
Leitung: Bernadette Dittli
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder, 1 Gast
Fotos: Durrer Karl
Wetter: mildes, sonniges Herbstwetter
Nach dem Startkaffee und Gipfeli, spendiert von Erna - herzlichen Dank - starten wir in Tesserete zur heutigen Wanderung.
Auf wunderschönen, alten Steinwegen steigen wir hoch zum Kloster Santa Maria Bigorio und weiter zum Weiler Condra.
Bei der Alpe Santa Maria ist es Zeit, das mitgebrachte Picknick zu verzehren.
Weiter wandern wir zum Gola di Lago, der ziemlich verlandet ist.
Über laubbedeckte Steinwege, die ab und zu sehr rutschig sind, und durch herbstliche Kastanien-, Birken- und Eichenwälder, erreichen wir nach 1.5 Stunden Lelgio.
Dort besteigen die einen den Bus nach Tesserete, die anderen nehmen den Rest unter die Füsse.
Nach einem kurzen Schlusstrunk in Lugano treten wir zufrieden die Rückreise an, wie immer pünktlich mit dem ÖV.
So 9. Nov. 2025
Totenplangg 1766 m
Leitung: Felix Ochsner
Teilnehmende: 8 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Felix Ochsner
Fotos: Ulli Schöllhammer, Thomas Schircks
Wetter: bewölkt und kühl
Trotz einiger Schneefelder in höheren Nordlagen konnte die Tour wie geplant durchgeführt werden. Das Postauto brachte uns in die Weglosen und ohne grosses Einlaufen ging es steil den Leitern-Weg hinauf; hinter dem Tourenleiter wurde es zunehmend stiller. Bei der Gruebi hatte man bereits 400 Höhenmeter zurückgelegt und eine Verschnauf- und Stärkungspause verdient. Weiter ging‘s zur Druesberghütte und nach kurzem Kaffeehalt bei Clubmitglied Sepp Herger Richtung Sattlerhütte, Untergänigen zum Totenplangg, dem heutigen Gipfelziel. Ein zügiger Wind strich über den dortigen Rastplatz und liess uns die Aussicht und die Mittagszeit nur kurz geniessen. Auf dem Abstieg in die Wannenalp kündeten die ersten Schneefelder den kommenden Winter an. Im oberen Bereich des Nordhanges vom Trittli hinunter zur Unterweid war wegen des im Weg liegenden Schnees an zwei Stellen Vorsicht geboten. Nun galt es, die steile Treppe nach der Unterweid zu meistern. Als nächstes Ziel beschlossen wir, den Hirschkeller zu besuchen. An der Wärme des Kaminfeuers genoss man ein Getränk, den von Wirtin Manuela Holdener offerierten Kuchen - herzlichen Dank - und wartete die geeignete Aufbruchszeit ab, um dann rechtzeitig im Waag das Postauto besteigen zu können.
Sa 8. Nov. 2025
Klettern & Drytoolen
JO SAC Piz Platta/JO SAC Einsiedeln
Mit Nebel am Himmel geht’s Richtung Glarnerland
in der Hoffnung, die Sonne erwärme die Wand.
Die Autos im Tetris, und dann Tic-Tac-Toe,
nun weiss die Sonne auch schon wo.
Am warmen Felsen geht’s hinauf,
mit Gummibärli hält uns niemand mehr auf.
Nach vielen Routen in den Armen
geht die Reise bald ins Warme.
Beim Hüttli von Levin am Feuer gegrillt,
Durst, Hunger und Schlaf gestillt.
Der Morgen startet mit einem Uferlauf,
manche nehmen das kalte Seewasser in Kauf.
Dann Müesli, Brot und Kaffee,
um bald mit allen Kräften am Kollerwändli zu stehen.
Nach viel Ziehen, Blockieren und Preichen,
bis auch die letzten Kräfte entweichen.
Zurück zum Parkplatz, dann das Adjö,
mit den Bündnern ist’s doch wirklich schön.
Merci Piz Platta für diese Kurzzeitfusion,
hat uns alle mit tollen Momenten belohnt.
Mi 5. Nov. 2025
Lochweid-Tour
Leitung: Sepp Schönbächler
Teilnehmer: 26 Clubmitglieder
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Karl Durrer
Wetter: schön und warm
Die erste Gruppe A (21 Clubmitglieder) startete ca. um 9 Uhr bei der Grotzenmühle und wanderte über den Trachslauer Weiher, der neuen Waldstrasse und dem Waldweg entlang zur Lochweidhütte, wo sie gegen 11.30 Uhr ankam. Die zweite Gruppe B (5 Clubmitglieder) nahm es etwas gemütlicher, fuhr mit dem Auto nach Trachslau und wanderte über die Fahrstrasse zur Lochweidhütte. Hier erwartete uns bereits das erprobte Küchenteam Erika, Silvia und Manuela mit einer leckeren Gerstensuppe und anschliessend Kaffee und diverse Kuchen. Bei dem schönen Wetter konnte man sich fast nicht sattsehen an der tollen Aussicht, und so wurde der Start für den Rückweg etwas verschoben. Aber dann ging es über die Fahrstrasse nach Trachslau und über das Chalberweidli zurück nach Einsiedeln, wo sich die Gruppe auflöste. Ein Teil genehmigte sich in der Burg noch einen Abschiedstrunk, der andere Teil kehrte glücklich und zufrieden nach Einsiedeln zurück.
Fr 31. Okt. 2025
Herbstanlass Katzenstrick
Leitung: Hubert Späni
Teilnehmer: 35 Clubmitglieder
Bericht: Hubert Späni
Fotos: Hubert Späni
Wetter: trocken und dunkel
Eine prächtige Schar besammelte sich beim Spital, um den nächtlichen Marsch zum Katzenstrick unter die Füsse zu nehmen. Einer Prozession gleich zog sich die Lichterkette in die Länge. Fast pünktlich trafen wir im Haus Katzenstrick ein.
Wir wurden vom Besitzerpaar Werni und Mona herzlich begrüsst. Als dann alle ein Getränk vor sich hatten, startete Werni mit seinem spannenden Vortrag über das Haus auf dem Katzenstrick.
Die Geschichte über das grosse Haus am Katztenstrick beginnt um 1865 als Waisenhaus für Knaben über das Restaurant «Zur Frohen Aussicht» und dem Neubau von 2019. Im Leben des Hauses gab es viele spannende Episoden. So zum Beispiel, wie der Name des heutigen kulturellen Vereins «z. frohen Aussicht» entstand, welcher im Haus Katzenstrick heimisch ist.
Das Restaurant hatte den Namen “Zur Frohen Aussicht”. Weil aber der ganze Schriftzug nicht auf die Tafel passte, hatten die Wirtsleute einfach nach dem “z” einen Punkt gesetzt. Und so wurde der Schriftzug für die Namensgebung des kulturellen Vereins Z●Frohen Aussicht.
Werni wusste auch noch vieles über die jüngere Geschichte des Hauses zu erzählen, etwa wie sich die kantonalen Ämter bei der Baubewilligung auf dem Buckel der Bauherrschaft gegenseitig bekämpften.
Es war spannend Werni zuzuhören und die Zeit verflog im Nu. In den anschliessenden Diskussionen an jedem Tisch genossen wir noch ein paar Getränke, bevor wir dann in corpere den Heimweg in das herrlich beleuchtete Klosterdorf antraten.
Mona und Werni Kälin danke ich ganz herzlich für die Gastfreundschaft und den spannenden Vortrag.
Mi 29. Okt. 2025
Öbere Napf
Leitung: Regula Kaufmann
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Ruth Kuriger
Fotos: Karl Durrer
Wetter: schön , nachmittags Schleierwolken
Mit Bahn und Postauto ins Lutherntal erreichen wir den Ausgangspunkt in Luhthern Bad 875 m. Nach dem obligaten Startkaffee mit Gipfeli, spendiert von Werner Greter, besichtigen wir zuerst die kraft -und heilspendende Quelle. Der über 400 Jahre alte Wallfahrtsort ( “kleines Einsiedeln” genannt) ist ein viel besuchter Ort. Die Wanderung verläuft in südlicher Richtung über Badegg 1079 m, Niederenzi, Schlüechtli zum Napf 1408 m. Im Aufstieg erfreuen wir uns der Weitblicke zu den benachbarten Hügelzügen und den imposanten Tiefblicken in die Täler. Nach dem Genuss der spektakulären Aussicht und der Mittagsrast auf dem Napf führt der Abstieg in östlicher Richtung nach Stächelegg 1304 m, Ober Änzi, Mättebergegg nach Holzwäge 1080 m. Die Weitsicht in die weiche, hügelige Landschaft , die tiefen Schluchten und die verschneiten Berge lädt uns immer wieder zu einem Halt ein. Im Holzwäge-Beizli geniessen wir in froher Runde den Abschluss unserer Wanderung .
Mi 22. Okt. 2025
Seniorentour Tritt
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 18 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Regen, am Nachmittag trocken
Heute ist uns Petrus nicht gut gesinnt, er lässt den ganzen Vormittag ohne Unterbruch regnen. Unsere Tour beginnt bei den Rossstallungen hinter dem Kloster. Die bunten Regenschirme bringen viel Farbe in den unfreundlichen Tag. Aber die Stimmung ist gut, und so brechen wir auf in Richtung Freiherrenberg. Um möglichst wenig auf sumpfigen Wanderwegen zu laufen, biegen wir bei der Bergweid rechts ab und wandern über den Kiesweg und den Meinradstrail zur Chälenstrasse. In der Medenen teilen wir uns auf. Die grössere Gruppe nimmt den Weg über den Chüeboden unter die Füsse, die anderen laufen über die bequeme Asphaltstrasse zur Tritthütte. Kaum angekommen, hört es auf zu regnen und es zeigen sich nachher sogar einige Sonnenstrahlen.
In der Hütte werden wir von den Köchinnen Hedy und Silvia herzlich empfangen. Wir entledigen uns den nassen Kleidern und nehmen Platz in der warmen Hütte. Das fein zubereitete Mittagessen besteht aus Ghackets, Hörnli und Apfelmus und zum Dessert wird eine Vanille-Crème mit Aprikosen serviert. Es wird eifrig geplaudert und auf der Weide werden sogar äsende Gämsen beobachtet. Nach zwei Stunden Gemütlichkeit treten wir wieder die Heimreise an, sie führt über die Trittstrasse zurück nach Einsiedeln.
Sa 18. Okt. 2025
Tourenleitertag
Organisation:
Teilnehmer:
Bericht u. Fotos:
Wetter:
Für unseren jährlichen Tourenleitertag trafen wir uns am Mittag auf dem Sennhofplatz, um mit dem Postauto in die Weglosen zu fahren. Dort erwartete uns eine Führung durch die neue 3S-Zubringerbahn des Hoch-Ybrig.
Durch die Anlage führte uns Sabrina Kälin, Mitglied unserer Sektion und bei Garaventa in der Projektierung tätig. Sabrina war von Anfang an in die Planung eingebunden und erklärte uns ausführlich, welche Bahntypen zur Auswahl standen und wie schliesslich die Entscheidung auf diese neuartige 3S-Bahn fiel.
Da bereits Testfahrten durchgeführt worden waren, konnten wir die Anlage auch in Betrieb sehen. Es handelt sich um die erste Umlaufbahn mit drei Seilen (3S) in dieser Grösse – eine Innovation von Garaventa. Ähnliche Anlagen von Garaventa gibt es beispielsweise in Grindelwald, dort jedoch mit deutlich grösseren Kabinen als bei der neuen Bahn im Hoch-Ybrig.
Neben der faszinierenden Technik beeindruckten uns auch die grosszügigen Ein- und Ausstiegsbereiche sowie der schön gestaltete Innenausbau mit viel Holz.
Nach der Führung bei der Talstation wanderten wir über den Trittlipass hinauf zum Seebli. Dort zeigte uns Sabrina die Stütze 2 sowie die Bergstation. Wir konnten zudem einige Projektpläne einsehen, die eindrücklich verdeutlichten, wie die Machbarkeit einer solchen Bahn geprüft wird.
Ein herzliches Dankeschön an Sabrina für die äusserst spannende Führung und an das Hoch-Ybrig für die Möglichkeit, diese beeindruckende Anlage besichtigen zu dürfen.
Gegen 17 Uhr war die Führung beendet. Anschliessend spazierten wir vom Seebli zur Fuederegg, wo wir im Restaurant Fuederegg by Föx unser Nachtessen genossen. Wie üblich starteten wir mit einem Apéro und angeregten Gesprächen über aktuelle Themen des Tourenwesens. Danach verwöhnten uns Melanie und ihr Team mit einem feinen Salat und einem köstlichen Wildhackbraten aus Ybriger Wild. Auch ihnen gilt unser herzlicher Dank.
Um ca. 21.20 Uhr machten wir uns auf den Abstieg nach Oberiberg, wo wir um 22.30 Uhr das Postauto nach Einsiedeln bestiegen.
Mi 15. Okt. 2025
Rheinhafen Basel
Leitung, Bericht: Alfred Kälin
Teilnehmer: 28 Clubmitglieder, 1 Gast
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Vormittag bedeckt, Nachmittag sonnig
Die SAC-Seniorinnen und -Senioren machen jeweils im Herbst einen Ausflug, diesmal ging es nach Basel an den Rheinhafen. Mit Bahn und Tram erreichen wir um 9.30 Uhr unser Ziel, die Empfangsstelle beim Hafenmuseum. Wir werden freundlich empfangen und mit einem Kaffee bewirtet. Um zehn Uhr startet die Hafenführung. Die temperamentvolle Führerin Maya erläutert zuerst die Umrisse der Schweizerischen Rheinhäfen und die nationale Verkehrsdrehscheibe in den drei Hafenteilen Basel-Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz. Dort werden jährlich 6 Millionen Tonnen Güter und 120‘000 Container umgeschlagen. Der Basler Rheinhafen ist das Schweizer Handelstor zur Welt. Eine sehr gute Anbindung an Schiene und Strasse ermöglicht den Transport von Gütern aller Art.
In einem kurzen Film werden uns die Zusammenhänge der weltweiten Vernetzung der Handelswege aufgezeigt.
Dann folgt eine Führung durch das Hafengelände. Maya zeigt uns mit launigen Worten sehr Interessantes über die Schiffe, die speziellen Kräne, die riesigen Getreidesilos und was auch in Zukunft geplant ist. Am Schluss besichtigen wir auch noch das Hafenmuseum, wo man viel von alten Zeiten erfahren kann. Im nahe gelegenen Restaurant Schiff werden wir mit einem feinen Mittagessen bestens bedient. Mit dem Tram fahren wir zurück zum Rathausplatz und legen dort eine stündige Pause ein. Die Zeit reicht für einen Kaffee/Dessert-Halt oder einen kleinen Spaziergang. Mit dem Tram geht es zurück zum Bahnhof und per ÖV heimwärts. Es war ein gelungener Ausflug mit viel Gemütlichkeit.
Sa 11. Okt. 2025
Tritt Arbeitstag
Leitung: Willy Kälin
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter: Hochnebel, dann Sonne, danach wieder Nebel
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Eigentlich ist noch genügen Holz vorhanden auf dem Tritt, aber der Älpler hat schon vor längerer Zeit eine grössere Menge Holz für uns bereit gemacht. Wir spalten es mit der Maschine und lagern es bei der Hütte für mindestens ein Jahr, um es dann im nächsten Herbst zu verarbeiten. Bis dann sollten wir auch wieder genügend Platz im ersten Stock zur Verfügung haben. Wir kommen mit der Arbeit zügig voran und haben bis am Mittag schon alles gespaltet und gelagert. Jetzt wird von Christine und Franz ein feines Mittagessen aufgetischt und zum Kaffee ein frisch gebackener Apfelkuchen, hergestellt im Holzbackofen der Trittküche. Nach der Mittagspause müssen wir nur noch das Holz abdecken und diverse Aufräumarbeiten erledigen. Jetzt gönnen wir uns zum Abschluss noch gemütlich einen Schlummertrunk. Vielen herzlichen Dank an Zipfi, Ruedi, Sepp, Hans und Roland für die Spaltmaschine, sowie dem Hüttenteam für die Verpflegung.
Mi 8. Okt. 2025
Rossberg
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Robert Merz
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Wetter: leichter Hochnebel
Rossberg: Viele Wanderwege führen zum Gasthaus Rossberg ob Schindellegi. Nach über 100 Jahren Privatbesitz wurde das Gasthaus zwangsrechtlich versteigert. Dass es das Ausflugrestaurant noch gibt, verdanken wir einer initiativen Gruppe, die 1994 die Genossenschaft Rossberg gründete mit dem Ziel das Gasthaus zu ersteigern. Enorme Sanierungsarbeiten standen bevor; mit viel Fleiss, Fronarbeiten und Geldspenden konnte das Gasthaus erneuert werden. So bleibt es als bekanntes Wanderziel in seinem Ursprung erhalten.
Nun zu unserer Wanderung: Ab Biberbrugg geht es gleich im Wald steil, happig, im Zickzack zum Fuseli hinauf. Auf dem Waldweg hinunter nach Obermoos und gemütlich weiter durch das schöne Friesenschwand Täli. Es geht weiter, immer angenehm steigend, über das Gschwänd zum P.1061 unterhalb des Dreiländersteins. Auf dem Waldpfad nun hinab zur Mittagspause in die heimelige Gaststube. Bestens verpflegt und bedient marschieren wir nach Schindellegi hinunter und zurück mit der ÖV geht es zu einem Schlusstrunk bei Schefer.
So 5. Okt. 2025
Saisonstart Tritthütte
Wetter: am frühen Morgen noch Regen, danach trocken mit Sonne und Wolken, kühl
Besucher: 20 Clubmitglieder, Gäste
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Der Start in die neue Saison auf dem Tritt ist meiner Meinung nach gut gelungen, auch wenn es am Sonntagmorgen noch etwas ruhig war, zum einen wegen dem Wetter und zum andern war der eine oder andere noch etwas müde vom Arbeitstag auf der Furggelen. Gegen Mittag treffen aber immer mehr Besucher bei der Hütte ein, auch sehr viele mit dem Velo. Als dann die feine Hüttensuppe von Rosa und Patrizia aufgetischt wird, füllen sich die beiden Tische in der warmen Stube zusehends. Um draussen zu sitzen, war es einfach viel zu kalt oder man musste sich warm anziehen. Zum Kaffee wird ein feines Dessert mit Kuchen aufgetischt und schon herrscht eine fröhliche Stimmung in der Hütte. Auch nach dem Mittag trudeln noch die einen oder andern Besucher ein, aber der ganz grosse Ansturm ist ausgeblieben. Da ich etwas früher als auch schon den Heimweg angetreten habe, kann ich nicht genau sagen, wie lange es gedauert hat, bis der letzte Gast die Hütte verlassen hat. Ich möchte allen fürs Vorbeikommen herzlich danken; ebenfalls vielen herzlichen Dank an das Hüttenteam Rosa und Patrizia für die flotte Bewirtung.
Sa 4. Okt. 2025
Arbeitstag Furggelenhütte
Leitung, Bericht und Fotos: Esther Birchler
Teilnehmer/innen: 27 Clubkolleginnen und -kollegen
Wetter: bewölkt, Sonnenschein, Regen und Wind
Alle angemeldeten SAC- Kolleginnen und -kollegen, ob vom Ybrig oder Brunni her, trafen bei bewölktem Himmel gemeinsam auf der Hütte ein. Nach einer Tasse Tee oder Kaffee und Kuchen wurde die Arbeitseinteilung gemacht.
Magnus Reichlin verliess die Hütte mit Barbara und Martin Kälin, Andy Strickland, Hubi Späni und Peter Gyr Richtung Furggelenstock zum Holz Spalten und Bäume Fällen. Bei der Hütte begann Othmar Birchler mit Benno Ochsner und Ruedi Kälin mit dem Aufbau des Materiallifts auf das Dach. Vor der Hütte wurde von Franz Zürcher, Roland Lengen und Christian Häfliger noch das Gerüst fertiggestellt. Danach montierten sie die Photovoltaikanlage ab und befestigten sie am Gerüst wieder. So funktioniert unsere Stromversorgung auch während der Bauphase. Hinter der Hütte ertönte schon bald die Motorsäge, welche von Harald Binder und Ruedi Birchler bedient wurde. Hinter dem Scheitbock wechselten sich Erwin Winet, Urs Hubli, Walti Kälin (Plazi) und Hermann Schmitt ab. Willy Kälin, Eveline Späni, Monika Horath und Patrizia Eppler sammelten die Scheiter zusammen und sorgten für eine tadellos gestapelte Holzbeige. Im Keller unten räumten Annerös Hubli und Livia Lengen alle Lebensmittel, schön nach Ablaufdatum geordnet und beschriftet, ein. Damit das Mittagessen pünktlich auf dem Tisch stand, wurde ich in der Küche von Edith Schönbächler und Lydia Steiner unterstützt. Das Menü war: grüner Blattsalat, Spaghetti Bolognese oder Tomatensauce und eine Schoggicrème mit Birnen zum Dessert. Aber schon zeitig nach dem Kaffee standen die Ersten auf und wollten weiter arbeiten, da der Wetterbericht am Nachmittag Regen und Sturm angesagt hatte, je nach Wetter-App ein bisschen früher oder später...
Alle kamen zügig voran, so dass die meisten trockenen Fusses zu ihren Autos zurück kamen. Natürlich blieben einige noch länger sitzen, genossen noch 1-2 Bierchen und mussten sich schlussendlich beeilen, um noch vor der Dunkelheit ins Tal hinunter zu kommen.
Es war wieder in jeder Hinsicht ein gelungener Tag mit tollem Teamwork, feinem Essen, geselligem Beisammensein und interessanten Gesprächen!
Einen riesengrossen Dank an alle 27 Mitwirkenden!
An dieser Stelle möchte ich auch Rita Winet erwähnen: Sie hat mit mir bereits am Mittwoch die ganze Küche und den oberen Stock eingerichtet. So konnten die Gerüstbauer bereits 2 Stunden nach der Hüttenübergabe ein Mittagessen geniessen und sich am Abend in den frisch gemachten Betten ausruhen.
Danke vielmals, Rita!
Do 2. Okt. 2025
Halsegg - Wildspitz 1580 m
Leitung, Bericht, Fotos: Ernst Gyr
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 2 Gäste
Wetter: sonnig, unten grau, oben blau
Die Wetterfee meinte es gut mit uns und liess die Sonne strahlen. Bequem fuhren wir mit dem Zug bis nach Sattel, wo wir dann noch die letzten drei Teilnehmer trafen. Mit guter Laune und viel Elan machten wir uns zu Fuss als neunköpfige Gruppe auf unser Wandererlebnis. Zuerst führte uns der Weg Richtung Halsegg, wo wir die Wirtsleute Wisel und Bernadette von der Alpwirtschaft antrafen. Obwohl sie eigentlich Ruhetag hatten, servierten sie uns freundlich einen Znünikaffee. Für diese herzliche Geste bedanke ich mich nochmals ganz besonders – solche wertschätzenden Begegnungen findet man noch in der Bergwelt. Gestärkt ging es auf dem aussichtsreichen Höhenweg weiter, vorbei am Wildspitz und weiter bis zum Gnipen. Bei Sonnenschein genossen wir unsere Mittagszeit, wo jeder sein eigenes Menü hatte. Talwärts gings runter durch das Bergsturzgebiet von Goldau, wo im Jahre1806 abends um ca. 17 Uhr das unfassbare Unglück geschah und einen Teil des Lauerzersees verschüttete; 457 Personen kamen dabei ums Leben. Für mich ist Goldau ein Friedhof, da die meisten Opfer nicht gefunden wurden. Glücklich und zufrieden, mit genügend Gesprächsstoff und viel Lachen fuhren wir von Goldau zurück nach Einsiedeln. So macht Wandern Freude!
Mi 1. Okt. 2025
Gurtnellen - Erstfeld
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 18 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alice Kälin
Wetter: Vormittag bedeckt, Nachmittag sonnig
Bei kühler Temperatur verlassen wir Einsiedeln mit dem ÖV und fahren nach Gurtnellen. Da starten wir dort, wo die erste Etappe vom Reussweg endet. Auf den Startkaffee müssen wir verzichten, es geht sogleich hinunter an die Reuss und dem Ufer entlang bis zum Güetli, wo die Brücke ans andere Ufer wechselt. Man sieht, dass es hier nicht viel Platz hat, deshalb führt der Weg hinauf zur Hauptstrasse, wo wir ein kurzes Stück dieser entlang laufen. Beim Fellitobel unterhalb der Autobahnbrücke gibt es ein spezielles Stück der Wanderung: Es geht steil hinunter zum Fluss, dem Ufer entlang und über eine grosse Hängebrücke, dann über viele Treppenstufen zu einer weiteren Brücke über das Fellitobel. Im Zickzack geht es nachher steil hinauf zum Felliboden. Das steilste Stück haben wir hinter uns. Jetzt wandern wir durch den Wald und hinunter an den Rand der Autobahn, der wir bis nach Meitschgen folgen, bis sie im Teiftaltunnel verschwindet. Wir sehen die Intschi-Reussbrücken der Auto- und Eisenbahn. Jetzt wird es steiler, hinunter nach Amsteg zu unserem Mittagshalt.
Bei der Kirche picknicken wir, finden aber kein WC. Notgedrungen suchen wir nach dem Essen ein Restaurant auf, das von aussen nicht so einladend wirkt. Aber drinnen werden wir, trotz der vielen anderen Gäste, schnell und freundlich mit Kaffee bedient. Herbert Heinle übernimmt die Runde, was wir bestens verdanken. Es geht weiter der Reuss entlang Richtung Grund und an Silenen vorbei bis zum weitläufigen Gelände des Bahnhofs Erstfeld. Mit dem nächsten Zug fahren wir heimwärts. Den Schlusstrunk genehmigen wir in einem Café in Einsiedeln. Vielen Dank an Fredi für die gelungene Wanderung.
Mo 29. Sept. 2025
Herbstklettern im Süden
Kletterlager in Finale Ligure
Dieses Jahr führte uns das Kletterlager nach Finale an der ligurischen Küste. Dort verbrachten wir eine abwechslungsreiche Woche mit baden im Meer, Glace essen und natürlich viel klettern.
Finale Ligure ist bekannt als Kletter-Hotspot und das können wir bestätigen. Wir fanden viele spannende Routen in schöner Umgebung, mal mit Blick aufs Meer, mal in Wildschweinwälder.
Auch die gemeinsame Zeit neben dem Klettern war ein Highlight: Zusammen kochen, Spiele spielen und das schöne Wetter geniessen.
Do 18. Sept. 2025
Gitschen 2513 m
Leitung, Bericht und Fotos: Ernst Gyr
Teilnehmer: 3 Clubmitglieder
Bei wolkenfreiem Wetter starteten wir zu dritt unsere schöne und anspruchsvolle Bergtour ins Isenthal-Chlital. Die ersten 400 Hm waren die bequemsten, da wir die Bahn bis Gietisflue benutzten. Ab dort ging es zu Fuss weiter Richtung Hinterwang - Rinderstöckli hoch auf den Gitschen.
Auf 2513 m genossen wir eine traumhafte Rundsicht. Uri Rotstock und Tödi wirkten zum Greifen nah. Schaute man genau hin, sahen wir auf dem Tödi, wie die Schwalben ihre Runden flogen.
Unsere Rundtour führte uns wieder zurück bis zum Abzweiger. Dort stiegen wir noch einmal 50 Hm hoch, danach ging es nur noch bergab. Vom P. 2496 via Horen, Stelli, Firnboden runter zur Musenalp 1484 m.
Nach einem guten Kaffee liefen wir zurück ins Chlital - Hinter Chlosterberg - Chli Bergli, wo uns unser Auto wieder mit nach Hause nahm.
Ein unvergesslicher Tag - unterhaltsam, abwechslungsreich und nie langweilig!
Mi 17. Sept. 2025
Ibergeregg-Haggenegg
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Rosa, Ida
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Wetter: idealer Wandertag
5-Egg-Seniorenwanderung: Heute bleiben wir im Mythengebiet mit kurzer An- und Rückreise. Per ÖV fahren wir auf die Passhöhe Ibergeregg. Dort beginnt unser Wandertag Richtung Holzegg. Im bekannten Ausflugsrestaurant gibts Kaffee und Gipfeli, gesponsert von Emmy Engeler. Herzlichen Dank und alles Gute zum kürzlichen Geburtstag. Weiter auf dem steinigen Alpinweg, entlang und im Banne der beiden Mythen. Die Gämsen, sicher ein Dutzend, lassen sich nicht stören. Der Weg führt durch das Mythen-Jagdbanngebiet, in dem die Wildtiere geschützt sind. In der Haggenegg werden wir zum Mittagessen freundlich, gut und zügig bedient. Der letzte Abschnitt führt uns durch kurze Waldschneisen und Wiesenpfade zur Mostelegg und unserem Ziel - dem Mostelberg. Mit der modernen Drehgondel nach Sattel hinab und eine lohnende Wanderung, heute mit sehr guter Aussicht, geht mit der Rückfahrt nach Einsiedeln zu Ende.
Do 11. Sept. 2025
Fronalpstock 1921 m über Chälen
Leitung, Bericht: Edith Schönbächler
Teilnehmer : 8 Clubmitglieder
Fotos: Helen und Edith
Wetter: bedeckt, Gipfel im Nebel
Der Wetterbericht versprach kein Nass von oben, aber auch keine Sonne. So starteten wir die Tour auf dem Parkplatz der Luftseilbahn Morschach-Stoos 800 m. Bis zur Alp Eu 1307 m gings auf einem T3-Weg stetig obsi. Nach einer kurzen Pause wurde das Gelände anspruchsvoller und steiler. Der T4-Weg war vom vielen Regen recht schmierig. Es brauchte die richtige Dosierung auf dem matschigen Terrain, den nassen Steinen und Wurzeln. In der steilen Chälen kamen hie und da auch die Hände zum Einsatz. Der Ausstieg aus den drei Chälen-Couloirs führte über ein Weglein in abschüssigem Gelände auf rund 1750 m. Hier “fädelten” wir in den Wanderweg Stoos- Fronalpstock ein - und hier tauchten wir auch in den stockdicken Nebel ein. Das Restaurant auf dem Fronalpstock bemerkten wir erst, als wir 5 Meter davor standen. So fiel dann auch das Picknick angemessen kurz aus und der Kaffee drinnen war willkommen. Der Abstieg erfolgte bis Furggelen 1731 m auf dem Gratweg Klingenstock-Fronalpstock. Im Nebel tauchten immer wieder Wanderinnen und Wanderer auf. Die sonst tollen Tiefblicke konnten sie auch nicht geniessen. Übers Frontal ging's die letzten Meter wieder unter dem Nebel zum Stoos (mit Einkehr im Alpstubli) und mit der Lufseilbahn nach Morschach runter. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, trotzdem haben alle die Tour bestens bewältigt und “lässig” gefunden.
Danke für die tolle Kameradschaft. So macht z’Bärg go Freud!
So 7. Sept. 2025
Klettern am Bockmattli
Leitung: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 1 Clubmitglied, 4 JOs
Bericht: Aila Ackermann
Witterung: strahlend schöin
Mit guter Laune machte sich die JO auf den Weg Richtung Bockmattli. Ausgeschrieben war die Namenlose Kante, aber die meisten haben die Route diesen Sommer bereits geklettert. Aus diesem Grund beschlossen wir bei Kaffee und Kuchen, eine andere Route in Angriff zu nehmen.
Die einen machten das Deubergrätchen und die anderen den Westpeiler. Super Stimmung, tolles Wetter, hammerscharfe Griffe und Tritte, das Leben am Fels geniessen…Was will man mehr?!
Sa 6. Sept. 2025
Marwees 2055 m
Der Startpunkt der Tour war der Bahnhof Wasserauen, von wo aus wir über das steile Hüttentobel zur Bogartenlücke aufstiegen. Der Weg war gut markiert und führte in Serpentinen durch die eindrucksvolle Landschaft. Oben angekommen, begrüsste uns das Bogartenmannli, ein markanter Felsblock, der über die Lücke wacht.
Von der Bogartenlücke ging es zunächst leicht bergab, bevor der blau-weiss markierte Alpinwanderweg begann. Die Querung zur Wiesenterrasse stellte die Schlüsselstelle der Tour dar - bei Nässe wäre sie heikel gewesen, doch die trockenen Bedingungen machten sie gut begehbar. Der anschliessende Gratweg war eindrucksvoll: schmal, teilweise ganz leicht ausgesetzt und mit grandioser Aussicht.
Der Abstieg erfolgte über steile Wiesenhänge zum Widderalpsattel und weiter zur Meglisalp, wo wir eine kurze Rast einlegten. Von dort ging es über den Schrennenweg zurück nach Wasserauen.
Fr 5. Sept. 2025
Bike-Weekend im Obergoms
Leitung: Othmar Birchler (unterstützt von “Teilzeit-Local” Hubert Späni)
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder, 3 Gäste
Bericht: Gregor Ochsner
Wetter: Freitag wechselhaft, danach sonnig
Freitag
Wir trafen uns am Freitagmorgen um 7.20 Uhr in Einsiedeln und fuhren gemeinsam ins Goms. Unser Quartier bezogen wir im Hotel Furka in Oberwald. Bei der Ankunft regnete es noch, deshalb warteten wir gemütlich bei einem Kaffee im Hotel ab.
Um 11 Uhr fuhren wir mit den Autos nach Blitzingen, wo wir die erste Tour starteten. Zunächst folgten wir der Schweizmobil-Route 81 via Ernen ins Rappetal bis zur Strasse unterhalb der Chäserstatt. Dort verliessen wir die Route und nahmen den Zusatzaufstieg zur Hütte in Angriff. Unser Local Guide Hubi sprach von rund 100 Höhenmetern, die Karte verriet allerdings, dass es doch eher 300 waren. Trotzdem fuhren wir los, als stünden wir am Schlussaufstieg der Alpe d’Huez und trudelten nach und nach (in unterschiedlicher Verfassung) bei der Chäserstatt ein.
Oben angekommen, gönnten wir uns eine wärmende Suppe. Danach folgte die Abfahrt über einen technisch anspruchsvollen Wanderweg zurück ins Tal. Anfangs reihten wir uns brav hinter Othmar und Hubi ein, bis Sonja einen kleinen Fahrfehler von Othmar nutzte und auf der Innenbahn überholte. Anschliessend fuhren wieder jede und jeder im eigenen Tempo ins Tal hinunter, von wo wir gemeinsam nach Blitzingen zurückfuhren.
Samstag
Am Samstag starteten wir um 9 Uhr direkt mit dem Bike in Oberwald. Zunächst fuhren wir nach Reckingen und von dort auf der Schweizmobil-Route 771 zur Galmihornhütte. Der Anstieg war lang, aber sehr abwechslungsreich. Am höchsten Punkt konnten wir grosse Greifvögel beobachten - vermutlich Geier, die ihre Kreise zogen.
Für die Abfahrt verliessen wir wiederum die Route und fuhren über Wanderwege ins Tal. Mehrmals mussten wir kurze und auch längere Gegenanstiege überwinden, bevor wir schliesslich den Talboden in Blitzingen erreichten und von da nach Oberwald zurückkehrten. Es war die längste und forderndste Tour des Wochenendes mit fast 1600 Höhenmetern - entsprechend müde, aber zufrieden kehrten wir ins Hotel zurück.
Sonntag
Auch am Sonntag starteten wir pünktlich um 9 Uhr in Oberwald. Über Ulrichen folgten wir erneut der Schweizmobil-Route 81, diesmal auf einer anderen Etappe als am Freitag. Als zusätzliche Herausforderung fuhren wir sie in entgegengesetzter Richtung, also von Ulrichen hoch zum Grimselpass. Der Aufstieg war anstrengend und führte zum Teil über Singletrails. Der Ausblick über das Goms auf die 4000er und den Galenstock entschädigte uns jedoch für die Strapazen. Vor der Passhöhe wartete ein fantastischer Abschnitt: sehr verblockt, mit grossen Steinplatten - der höchste technische Anspruch der Tour.
Vom Pass aus ging es auf einem Wanderweg steil, aber überraschend flowig nach Gletsch hinunter. Von Gletsch fuhren wir auf der Passstrasse hinunter zum Restaurant Rhonequelle, wo wir unser Mittagessen einnahmen. Den Schlussteil bildete der Rückweg nach Oberwald über einen schwierigen Wanderweg, der noch einmal volle Konzentration verlangte und gleichzeitig den perfekten Abschluss bot.
Fazit
Das Wochenende im Goms war ein voller Erfolg: eine tolle Gruppe, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Trails, fordernde Aufstiege und grossartige Ausblicke. Trotz der Anstrengung blieb die Stimmung stets gut und wir hatten weder Defekte noch Unfälle zu verzeichnen.
Unser Dank gilt Othmar für die Organisation und Durchführung dieses gelungenen Weekends sowie Hubi für seine wertvollen Insidertipps.
Mi 3. Sept. 2025
Jochpass - Engstlen - Melchsee-Frutt
Leitung: Sepp Schönbächler
Bericht: Herbert Heinle
Fotos: Karl Durrer
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder, 2 Gäste
Wetter: Vormittag bewölkt, Nachmittag Sonne
Eine Wanderung in Obwalden/Zentralschweiz gehört zu den Attraktivitäten der Schweizer Bergwelt. Nach der Bahn-Anreise bis Engelberg geht`s mit der LSB-Titlis via Gerschnialp hoch zur Mittelstation auf Trüebsee. Am ausgetrockneten Trüebsee entlang geht’s dann zum Sessellift und hoch zum Jochpass 2208 m. In dieser prächtigen Umgebung mit dem auf der Kantonsgrenze liegenden Titlis 3238 m vor Augen beginnt die Wanderung. Der Titlis wird uns ganztags begleiten. Es geht zügig abwärts, auf steinigen Pfaden, eine anspruchsvolle Strecke. Bald haben wir den langgezogenen Engstlensee im Blick und erreichen ihn in seiner Mitte. Nun ein gemächlicher Weg entlang dem See, am Ende ist der geeignete Ort für das Mittags-Picknick für einen Teil der Gruppe. Die Übrigen wandern weiter bis zum Hotel Engstlenalp zum bereits reservierten Tagesmenü. Beim Gruppenfoto sind wir wieder vereint. Wenn dann unserem Fotografen ein Missgeschick passiert, kann es schon sein, dass sich dies in den Gesichtsausdrücken der Fotografierten widerspiegelt. So geschehen bei der Aufnahme unseres Gruppenbildes, bei welcher das Stativ während der Aufnahme umgefallen ist. Und doch: Wie von einem geübten Fotografen zu erwarten, sind alle auf dem Bild und was geschehen ist, trägt zur sonst schon guten Stimmung bei. Nun geht’s weiter zügig aufwärts, via Geissplatz vorbei unter der Spycherflue bis zur Tannalp. Leiter Sepp informiert uns hier über die Bartgeier, den grössten Vogel der Alpen mit 250 bis 280 cm Spannweite. Der Vogel hat eine abwechselnde Vergangenheit mit Ausrottung und Wiederansiedlung. Seit 2015 wurden hier in der Region Huetstock vom Tierpark Goldau 15 junge Bartgeier ausgewildert Es ist auch der richtige Ort für einen vorgezogenen Abschlusstrunk im Berggasthaus. Hier konnten wir auch einige Bartgeier kreisen sehen. Jetzt Start zur letzten Etappe, beginnend aufwärts, dann gemächlicher Weg vorbei am Tannsee, rechtsseitig die markanten Felsen vom Bonistock. Und von hinten grüsst auch der Titlis zum Abschied. Wir erreichen Melchsee-Frutt, dann nochmal eine LSB-Fahrt runter zur Stöckalp. Hier endet die heutige Tour nach 4 Stunden Wanderzeit, nach 11 km und 330/600 m Auf-/Abstieg. Zentralschweiz bedeutet auch die Mitte der Schweiz. Nur wenige Kilometer vom nahen Sarnen weg, auf der Älggi-Alp, liegt der geografische Mittelpunkt der Schweiz. Der komplette Tagesabschluss dieser eindrucksvollen Unternehmung erfolgt mit Bus/Bahn in Einsiedeln. Über 13 Stunden sind wir heute unterwegs mit 27 Teilnehmenden und alle hat unser Leiter Sepp zurückgebracht. Dafür ein grosses Lob für Sepp und vielen Dank für den besonders schönen Tag.
So 31. Aug. 2025
Bristen 3073 m
Leitung: Georg Meister
Teilnehmer: 3 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Kai
Wetter: sonnig und warm, sehr gute Fernsicht
Bereits vor 6 Uhr brachen wir in Richtung Urner Alpen auf, nachdem uns der jüngste Schneefall von unserem ursprünglichen Ziel, dem Piz Julier, abgehalten hatte. Bei bestem Wetter und anfangs noch frischen, später aber sehr angenehmen Temperaturen starteten wir gut gelaunt gegen 7 Uhr beim Wasserschloss im Schiltwald 800 m, nahe Bristen, unsere Wanderung.
Hoch motiviert erreichten wir bereits nach rund zwei Stunden unser erstes Zwischenziel, das Bristenhüttli 2140 m am idyllisch gelegenen Bristensee. Während unserer ersten Stärkung konnten wir bereits den vor uns liegenden, oben leicht «gezuckerten» Nordostgrat bestaunen, der sich in der Morgensonne präsentierte. Die Sonne hatte den Neuschnee bereits gut aufgeweicht, so dass wir den weiteren Aufstieg zügig fortsetzen konnten.
Gegen 12.30 Uhr erreichten wir den Gipfel des Bristen 3073 m und wurden mit einer herrlichen Fernsicht belohnt. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast und einem kurzen Austausch mit sehr schnellen Trailrunnern machten wir uns an den Abstieg. Die Kraxelei am Grat erforderte erneut Konzentration und nahm beinahe ebenso viel Zeit in Anspruch wie der Aufstieg.
Zurück auf dem Wanderweg beschlossen wir, in der Alp Stössi noch einen Kaffee zu geniessen, bevor wir - überwältigt und glücklich von dieser abwechslungsreichen und eindrucksvollen Tour - kurz vor 19 Uhr die Heimreise antraten.
Mi 27. Aug. 2025
Rhäzüns - Feldis
Leitung: Bernadette Dittli
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder
Bericht: Andreas, Silke, Kari, Erna, Ruth, Hedy
Fotos: Kari
Wetter: Zugfahrt im Regen, Wanderung sonnig und warm
Auf die Schönwetter-Wanderung zum Lucendropass haben wir uns nicht gemacht, denn die Wetterprognosen sagten im Tessin Regen voraus. Unsere Tourenleiterin Bernadette führte uns stattdessen kurzfristig ins bündnerische Feldis, wo es trocken und warm sein sollte. Allerdings: Noch auf der Anreise schreckte uns Regen auf, so dass wir glücklich waren, unseren obligaten Kaffee noch in der trockenen Churer Bahnhofhalle einnehmen zu können. Husch ging’s weiter nach Rhäzüns. Von dort brachte uns die Seilbahn auf 1450 m nach Feldis. Vorbei an den ersten Herbstzeitlosen, Silberdisteln und unzähligen Heidel- und Preiselbeersträuchern, führte uns ein steiler, aber schöner Weg hinauf zur Alp Raguta und weiter zu einem schönen Aussichtspunkt. Dort genossen wir unser Picknick an der warmen Sonne bei herrlichem Rundblick zum Calanda hinüber und auf Chur hinunter. Schliesslich ging’s frisch gestärkt und mit einem traumhaften Ausblick auf Drusenfluh, Sulzfluh und Schesaplana zurück zur Seilbahn, via Räzüns und Chur wieder zurück in die Heimat. Ein heftiges Spätsommer-Gewitter erlebten wir zum Glück nur durchs Zug-Fenster.
Di 26. Aug. 2025
Gross Spitzen 2399 m
Leitung: Edith Schönbächler
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Edith
Fotos: Romi, Markus, Kfir, Edith
Wetter: schön und warm, gute Fernsicht
Es hat sich gelohnt, die Tour zwei Tage vorzuverlegen. Statt angesagtem Regen hatten wir strahlenden Sonnenschein. Leider konnten nicht alle angemeldeten Mitglieder teilnehmen.
Nach der Fahrt ins Brunnital konnten wir die erste Steilstufe bequem mit dem Luftseilbähnli überwinden. Auf der Sittiseralp angekommen, waren wir nicht allein. Pro Senektute Uri war mit sicher 20 Leuten unterwegs. Wir stiegen zur Alp Seestelli auf, querten auf einem Karrweg den Hang auf 1900 m, um zur weitläufigen Alp Bödmer zu gelangen. Nun ging's steil rauf. Auf einem kurvenreichen Weglein, angelegt zwischen zwei Rinnen, erreichten wir den Punkt 2302. Der Blick öffnete sich nun nach Westen, wo uns Markus seine Hausberge erklärte. Hier beginnt der Gratweg zum Gross Spitzen. Interessant angelegt, mal rauf, dann runter, mal rechts, dann links vom Grat, mal Gras, mal schieferartiger Stein, mal ausgesetzt, mal weniger. Nordseitig vorbei an den Blauw Höreli und schon sahen wir das Gipfelkreuz vom Gross Spitzen 2399 m. Die Gruppe von Pro Senectute war auch oben. Sie hatten die direkte Route gewählt. Im Süden vor uns zeigte sich die imposante Ruchen-Nordwand, im Norden die breiten Hänge mit den vielen Höfen des Schächentals. Auf dem Abstieg machten wir noch einen kurzen Abstecher auf Chli Spitzen 2295 m. Kurz vor drei waren wir wieder auf der Sittiseralp, wo uns das Bähnli runter ins Brunnital führte. In Unterschächen im Alpina löschten wir unseren Durst. Auch wenn wir nur zu viert waren: Wir hatten es sehr stimmig. Danke für die tolle Kameradschaft.
So 24. Aug. 2025
Mehrseillängenklettern am Brüggler
Wetter: sonnig und blauer Himmel, leicht bewölkt
Leitung: Pascal Zehner
Teilnehmer: 1 Clubmitglied, 2 JOs
Nachdem unser Fahrer uns alle auf dem Weg aufgesammelt hatte, ging es zu viert bei Sonnenschein in Richtung Brüggler, wo wir in 2 Seilschaften unterschiedliche Routen nebeneinander kletterten. Das Timing dabei war sehr gut, so dass wir beinahe gleichzeitig am Gipfel ankamen, wo wir gemeinsam rasteten und die Aussicht genossen. Danach entschieden wir uns, den Nachmittag gemütlich anzugehen und wenn wir schon in der Nähe sind, das Festgelände des ESAF zu besichtigen, wo es feines Essen gab. Danach machten wir uns zufrieden und wohlgenährt auf den Nachhauseweg.
Sa 23. Aug. 2025
Rotondohütte - Passo di Cavanna
Leitung: Elsbeth Kuriger
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht: Elsbeth Kuriger
Fotos: Helen, Christian
Wetter: sonnig, Samstagabend Nebel
Samstag: Früh ist es, Zugabfahrt kurz vor 6 Uhr, die frisch gebackenen Grosseltern schaffen es in letzter Minute. Nach angenehmer Zugfahrt und einem (mühsam) geschwätzigen Postautochauffeur erreichen wir den Furkapass bei strahlender Sonne. Die Zivilisation lassen wir bald hinter uns und beim Übergang beim Stotzingen Firsten wird diskutiert, wo man hier im Winter mit den Skiern genau hochläuft. Wir realisieren auch, dass es einen “Muttengletscher” (den wir bald vor uns sehen) und einen “Muttgletscher” (den man mit Skiern schon ins Goms runtergefahren ist) gibt. Nach dem Abstieg in den Talgrund von Mutten folgt der Gegenanstieg zum Rottälligrat. Anstatt den offiziellen weiss-rot-weissen Wanderweg, der seit einigen Jahren durch die Nordflanke des Tälligrats zur Rotondohütte führt, nehmen wir den alten weiss-blau-weissen Weg zum Rottälligrat bis P. 2749, resp. zum “Sunrise-Mountain”, wie man ihn in der Hütte nennt. Nun geht’s steil runter zur Rotondohütte, zum Glück kommt der Nebel erst jetzt. Nach Suppe, Kaffee und Kuchen folgt ein Spaziergang zu den Gletscherseen beim Witenwasserengletscher. Dort treffen wir eine “Meerjungfrau auf Eisschollen” und ein paar Steinböcke im Nebel. Nach dem Znacht die freudige Nachricht des Tages: Ein weiteres Grosskind wurde heute Nachmittag geboren!
Sonntag: Begrüsst werden wir von einer wolkenlosen strahlenden Bergwelt. Wir starten kurz vor 7.30 Uhr; eine lange Tour bis zum Gotthardpass steht bevor. Den ersten Gipfelkuss gibts bereits nach 1.5 Stunden auf dem Hüenderstock 2888 m. Weiter geht’s auf dem extrem gut markierten Weg (fast alle 2 Meter ein Zeichen) zum Hüendersattel. Nordseitig des Ronggergrats führt ein breiter Plattenweg aus der Kriegszeit zum Cavannapass 2613 m. Alte Biwakstellungen deuten darauf hin, dass man hier für einen möglichen Angriff aus dem Süden gewappnet war. Ab dem Cavannapass geht’s runter Richtung Bedrettotal. Vergeblich (zum Glück!) warten wir auf die drei kläffenden Herdenschutzhunde, die sich irgendwo im Gebiet aufhalten sollen. Bald schon verlassen wir den offiziellen Wanderweg und es geht wieder obsi zur Cresta del Poncionetto. Die abschüssige Stelle mit der ausgerissenen Kette traversieren wir problemlos und kurz vor dem Passo di Lucendro geniessen wir unser Zmittag. Nun folgt der letzte Aufstieg, zuerst auf guten Wegspuren, dann durch Blockgelände kraxelnd, zu einer Einsattelung südlich der namenlosen Erhebung P. 2758. Hier erwartet uns eine kleine Marien-Statue. Jetzt geht’s, nördlich der Fibbia vorbei, runter Richtung Gotthardpass. Steinblöcke, soweit das Auge reicht! Einen offiziellen Weg gibt es nicht, hie und da ein Steinmännchen und wir kraxeln auch mal auf dem Füdli runter zu den Seelein bei P. 2387, von wo uns deutliche Wegspuren zurück zur Zivilisation führen. Müde und glücklich stossen wir auf der Terrasse auf die fitten Grossmütter, den fitten Grossvater und die gelungenen zwei Tage an. Schöin isch es gsii!!
Mo 18. Aug. 2025
Wanderwoche Arosa
Leitung: Alfred und Alice Kälin
Teilnehmer: 23 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alfred und Alice Kälin
Wetter: sonnig, teils bedeckt, etwas Regen
Montag, 18. August: Bei schönstem Wetter reisen wir mit der Bahn nach Arosa. Der Besitzer des Hotels Hohe Promenade begrüsst uns beim Bahnhof und übernimmt unsere Koffern, die er zum Hotel transportiert. Er übergibt auch jedem eine Arosa Card, die zu Gratisfahrten auf den Bahnen berechtigt. Bevor wir mit der ersten Wanderung beginnen, machen wir einen gemütlichen Halt beim Café Steiner-Beck. Dann umrunden wir den idyllischen Obersee und steuern auf die Weisshorn-Luftseilbahn zu. Diese bringt uns zur Mittelstation, wo wir beim bekannten Bärenland aussteigen und die beliebten Tiere beobachten. Mit der Luftseilbahn fahren wir dann weiter zum höchsten Punkt unserer Wanderwoche, dem Weisshorn 2653 m. Hier, im geräumigen Bergrestaurant, werden wir bestens bewirtet. Die Aussicht auf die unzähligen Berggipfel ist fantastisch. Am Nachmittag fahren wir zurück zur Mittelstation und wandern dann über Tschuggen nach Innerarosa und zu unserem Hotel Hohe Promenade.
Dienstag, 19. August: Auch heute erleben wir einen sonnigen, heissen Wandertag. Mit der Seilbahn geht es wieder auf das Weisshorn. Über den steilen, aber gut angelegten Wanderweg, steigen wir hinunter zum Carmennapass 2368 m und weiter über Alpweiden und steinigen Passagen wieder aufwärts zur Hörnlihütte. Hier werden wir freundlich zum Mittagessen empfangen. Gerne wären wir nachher mit der mächtigen Urden-Seilbahn zum Urdenfürggli beim Parpaner Weisshorn gefahren, aber diese Bahn fährt leider seit zwei Tagen wegen Revisionsarbeiten nicht mehr. Wir fahren aber mit dem Hörnli-Express hinunter nach Inner-Arosa und machen eine Wanderung zum Schwellisee. Bei der Umrundung dieses schönen Bergseeleins nehmen wir es recht gemütlich. Werner unternimmt sogar ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser. Zu Fuss geht es heimwärts zu unserem Hotel.
Mittwoch, 20. August: Wie prognostiziert, beginnt der heutige Tag mit starkem Regen. Wir sind aber guter Hoffnung, dass das Wetter bald besser wird. Und so starten wir nach dem Morgenessen, etwas widerlich, mit Regengewand und Regenschirm. Mit der Luftseilbahn fahren wir wieder zur Mittelstation beim Bärenland. Der Regen hat etwas nachgelassen, aber er begleitet uns bis am Mittag. Die heutige, bekannte Rundwanderung führt zur Ochsenalp und zurück nach Arosa. Trotz des Regens ist es eine angenehme Tour über schöne Alpweiden und lockeres Gelände, einzig der Aufstieg durch den Föhrenwald ist ziemlich anstrengend. Beim Aussichtspunkt „Maraner Hauptji“ geniessen wir die Aussicht nach Arosa und über das Bergtal Schanfigg. Bei leichtem Regen laufen wir weiter zum Alprestaurant Ochsenalp. Die Chefin stellt uns die grosse Alp mit 220 Rindern vor und kocht für uns währschaftes Essen. Es hat aufgehört zu regnen. Der Rückweg führt über Rot Tritt, die Prätschalp und den Eichhörnliweg nach Arosa.
Donnerstag, 21. August: Heute ist es bedeckt und kühl mit einigen Regentropfen, ideal für eine leichte Wanderung nach Litzirüti und Langwies. Vom Hotel geht’s hinab zum Obersee, Untersee (Badesee) und zum Stausee Isel 1606 m. Interessant zu sehen sind die riesigen Kiesmengen, die von den umliegenden Bergbächen angeschwemmt und hier verarbeitet werden. Im Stausee vergnügen sich liebliche Entenfamilien. Wir laufen vom Seeauslauf der Plessur entlang Richtung Litzirüti. Beim Grünseeli im idyllischen Wäldchen halten wir inne um das spezielle Gewässer zu fotografieren. Im Dörfchen Litzirüti finden wir kein offenes Restaurant, aber immerhin ein WC, das vor allem den Frauen dient! Bald sind wir beim spektakulären Langwieser-Bahnviadukt, es wurde 1912-1914 gebaut und war damals die grösste Stahlbeton-Eisenbahnbrücke der Welt. Wir besichtigen auch das Eisenbahnmuseum und fahren dann mit der RHB zurück nach Arosa. Im originellen „Restaurant Güterschuppen“ beim Bahnhof kehren wir ein und lassen so den offiziellen Teil des Wandertages ausklingen.
Freitag, 22. August: Heute ist der Heimreisetag. Nach dem ausgiebigen Morgenessen räumen wir unsere Zimmer und übergeben das Gepäck dem Hotelier, der es dann am Abend zum Bahnhof bringen wird. Wir schultern zum letzten Mal unsere Rucksäcke und brechen auf zum Hörnli-Express, der uns in kurzer Zeit zur Hörnlihütte bringt. Weil die Urdenbahn, die wir bereits am Dienstag vermissten, immer noch nicht fährt, machen wir uns zu Fuss auf den Weg zum Urdenfürggli. Es ist leicht bewölkt und angenehm zum Wandern. Auf dem Urdenfürggli geniessen wir die Aussicht auf die Lenzerheide, die aber vor lauter aufsteigendem Nebel kaum sichtbar ist. Wir laufen wieder zur Hörnlihütte und dann weiter bergab zur gemütlichen Carmennahütte. Hier verpflegen wir uns. René spendet zum Abschluss noch einen willkommenen „Munggapfupf“. Herzlichen Dank! Die letzte Wanderung führt über Innerarosa, wo einige noch das Heimatmuseum besuchen. Beim Bahnhof Arosa sind wieder alle beisammen. Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Heimweg.
Mo 18. Aug. 2025
Hochtourenwoche Saas-Fee mit 4000ern
Bericht: Teilnehmer
Fotos: von allen
Wetter: von allem etwas
1.Tag:
Wir fahren zu einer gemütlichen Zeit in Einsiedeln ab und sind gegen Mittag in Grächen-Gasenried ob St. Niklaus im Wallis. Auf einem Picknick-Platz am Dorfausgang laben wir uns vor dem Aufstieg zur Bordierhütte. Dieser führt anfänglich durch duftende Wälder und grüne Alpen und ist aufgrund der dortigen Temperaturen schweisstreibend. Immer alpiner wird die Umgebung; nach ca 3.5 h und 1200 Hm erreichen wir die Hütte. Ein wunderschöner Abendhimmel erwartet und nach dem Abendessen mit Steinböcken vor der Hütte.
2. Tag:
Heute war der Panoramagrat über Gross Bigerhorn, Balfrin und Ulrichshorn vorgesehen. Da die Wetterprognosen für die Besteigung des Nadelhorns am Mittwoch schlecht waren, entschieden wir uns am Vorabend, bereits am Dienstag das Nadelhorn zu besteigen. Wir starteten um 4.30 Uhr im Stirnlampenlicht Richtung Riedgletscher. Gross Bigerhorn und Balfrin liessen wir links liegen und liefen in Zweier-Seilschaften über den Riedgletscher direkt zum Ulrichshorn. Am Ulrichshorn gibt es ein hübsches Bänklein, das zu einer Pause einlud. Von hier aus liess sich der weitere Verlauf unserer Tour über den NE-Grad zum Nadelhorn gut einsehen. Nach einem kurzen Abstieg zum Windjoch begann der etwas mehr als 1 km lange Aufstieg über den NE-Grat. Zum grössten Teil auf Schneepfaden, aber auch mit der einen oder anderen Kletterpassagen. Um 10 Uhr konnten wir uns zur Besteigung des Nadelhorns 4327 m gratulieren. Nach den obligatorischen Fotos, Aussicht Geniessen und einer Stärkung ging es über die Aufstiegsroute zurück zum Windjoch. Von dort aus weiter über den Hohbalmgletscher zur Mischabelhütte, unserem zweiten Nachtquartier. Da der angekündigte Regen erst am Abend einsetzte, genossen wir den Nachmittag auf der Sonnenterrasse bei Kaffee und Kuchen.
3. Tag:
Um 7 Uhr genossen wir in der Hütte ein stärkendes Frühstück. Die Wetterprognose versprach gutes Wetter bis zum Mittag, perfekte Bedingungen für unseren heutigen Abstieg ins Tal. Doch was auf der Karte nach „gemütlich“ aussah, entpuppte sich bald als ziemlich steiler Weg. Der Abstieg nach Saas-Fee forderte unsere Knie und Konzentration. Trotz der Anstrengung war die Stimmung bestens, begleitet vom beeindruckenden Panorama und dem Wissen, bald wieder festen Talboden unter den Füssen zu haben.
Im Tal angekommen, bezogen wir unser Hotel und gönnten uns eine kurze Pause. Doch langes Stillsitzen lag nicht drin. Das Alternativprogramm wartete. Der Klettersteig durch das wilde Bachtobel der Fee-Vispa bis nach Saas-Grund ist nur mit einem Bergführer zugelassen und dank Urs wurde dieses Abenteuer ermöglicht. Leitern, luftige Seilrollen und spannende Abseilpassagen forderten unseren Mut und sorgten für Nervenkitzel.
Glücklich und erfüllt von den Eindrücken des Tages kehrten wir zurück nach Saas-Fee. Eine wohlverdiente Dusche im Hotel brachte neue Frische, der Apéro rundete den Tag genussvoll ab und die feine Pizza schmeckte nach all den Erlebnissen doppelt so gut. Bei angeregten Gesprächen und viel Lachen schmiedeten wir bereits Pläne für die kommenden Tage.
4. Tag:
Am Donnerstag stand uns ein vergleichsweise leichter Tag bevor. Nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel machten wir uns mit Bus und Bahn von Saas-Fee auf den Weg nach Furggstalden. Dort starteten wir über den Erlebniswanderweg mit seinen eindrucksvollen Hängebrücken. Der Weg führte uns weiter via Almagelleralp in Richtung Almagellerhütte 2893 m. Da nur am Morgen ein trockenes Wetterfenster vorhergesagt war, legten wir ein zügiges Tempo an den Tag. Punktgenau mit den ersten Regentropfen erreichten wir die Hütte. Nach dem Mittagessen verbrachten wir den verregneten Nachmittag in der Hütte mit Tee Trinken und Karten Spielen. Zum krönenden Abschluss des letzten gemeinsamen Abends genemigten wir uns nach dem Abendessen noch einen Génépi. Anschliessend gingen wir früh zu Bett und waren somit bestens ausgeruht für den letzten Gipfel.
5. Tag
Nach sehr windiger Nacht ging es um 5.30 Uhr doch recht windarm los, langsam hochsteigend zum Zwischenbergenpass.
Da hier oben der gestrige Regen leichter Schneefall war, montierten wir die Steigeisen. In den gewohnten Seilschaften ging es den SSE-Grat langsam kraxelnd hoch.
Die Nebelschwaden und Wolken verblassten mit den zunehmend starken Sonnenstrahlen und wir erhielten freien Blick auf das Alpenpanorama von Monte Rosa über Mischabelgruppe zum Weisshorn und natürlich dazu die drei prominenten Berner Bietschhorn, Aletschhorn und Finsteraarhorn.
Nach ca. 1100 Hm und 3.5 h erreichten wir den Gipfel mit herrlichem Rundum-Blick.
Der Abstieg war über die WNW-Flanke vom Triftgletscher. Eine gute Trittspur war vorzufinden. Im unteren Teil war es doch noch steil und es ging über manche Gletscherspalte.
Der Abstieg war zügig, da wir vom Hohsaas die Höhenmeter mit dem Gondeli vernichteten. Ab Chrüzboden war dann noch Monster-Trottifahren angesagt.
So waren wir nach dem Mittag schon im Saas-Grund und machten uns in vollen Zügen auf den Heimweg weg.
Fazit: 5 tolle Tage mit dem Wetter angepasstem Programm.
Fr 15. Aug. 2025
Grat-Klettern im Furkagebiet
Fr. 15. 8. 2025 - Chli Bielenhorn – Schildkrötengrat, 3c
Nach dem wir vorerst zu dritt auf der Sidelenhütte angekommen sind, konnten wir uns am Schildkrötengrat wunderbar für die kommenden Tage aufwärmen. Ob nun aus Bequemlichkeit oder als Übung, wir entschieden uns, das abwechslungsreiche Grätli mit den Zustiegsschuhen zu bewältigen. Zurück bei der Hütte ist dann auch unser vierter Mann zu uns gestossen. Nach einer kurzen Stärkung bewältigten wir noch ein paar Routen an den Seeplatten direkt unter dem Seeli. Die abwechselnde Bewölkung hat über den Tag ein immer angenehmeres Klima geschaffen.
Sa. 16.8.2025 - Gross Bielenhorn SE Grat, 4c-A0 (5c+)
Die meisten Besucher der Sidelenhütte hatten sich bereits früh morgens auf den Weg zum Galenstock gemacht. So konnten wir gemütlich und in aller Ruhe das Frühstück geniessen. Frisch gestärkt ging es Richtung Untere Bielenlücke und von da hinter den beiden Kamelen vorbei zum Südostgrat des Gross Bielenhorn. Bis zum Einstieg der Kletterroute musste bereits etwas gekraxelt werden. Wir waren die Ersten am Grat und so rüsteten wir uns gleich für die Kletterei aus und stiegen in zwei 2er-Seilschaften in die erste Seillänge ein. Der Fels war wunderbar griffig und fest und das Klettern machte richtig Spass. Trotz ein paar Knacknüssen kamen wir gut vorwärts und standen bereits bei einer ersten Abseilstelle. Nach dieser konnte bequem auf einen grosszügigen Pausenplatz gequert werden. Rasch etwas gegessen, getrunken und den Regenradar geprüft und weiter ging es zum Gipfelaufschwung. Nach weiteren interessanten Kletterstellen und einer luftigen Querung standen wir auf dem Gipfel des Gross Bielenhorn und konnten uns gratulieren. Jedoch sollte man den Tag nicht vor dem Abend loben.
Nach einer weiteren Abseilstelle stiegen wir eine steile Rinne ab und querten wieder zum Pausenplatz. Gleich in der Scharte nebenan startete die Abseilpiste. Das Abseilen ging reibungslos über die Bühne. Unten angekommen, musste nur noch das Seil abgezogen werden. Doch wieso kommt es nicht runter? Alles Schwingen und Ziehen in verschiedene Richtungen half nichts. Es war festgeklemmt. Was nun? Nach einigem Warten, es war mindestens noch eine Seilschaft im Aufstieg, schrieben wir einen Zettel mit der Bitte, das Seil doch in der Hütte abzugeben. Für uns ging es dann wieder zurück zur Hütte, in der Hoffnung, das Seil wieder zu bekommen und die Tour vom nächsten Tag wie geplant durchführen zu können. Während dem Nachtessen kam dann tatsächlich noch eine Seilschaft mit dem Seil bei der Hütte vorbei. Vielen Dank! So stand der Tour auf das Gross Furkahorn vom Sonntag nichts mehr im Weg.
So. 17.8.2025 - Gross Furkahorn ESE Grat, 4c / 5a
5.50 Uhr Tagwache. Einige aus unserem Zimmer sind schon früher los, um den Galenstock via Sidelengletcher zu besteigen. Nur noch eine Person döst ruhig vor sich hin, währenddem wir unsere Sachen im Zimmer packen und runter gehen. Am Frühstück sehen alle fit aus - wir haben dank dem Temperatursturz letzte Nacht gut geschlafen und geniessen den frischen Zopf, den die Hüttenwartin Silvia für uns gebacken hat. Draussen wird es langsam hell und die Berggipfel im Osten leuchten feuerrot. Die Sicht ist klar und draussen liegen noch kleine Haufen Schnee vom Gewitter, welches uns gestern Abend einen Besuch abgestattet hat.
Gegen 7 Uhr stehen wir bereit vor der Hütte. Wir sind ausgestattet mit unserem Seil, welches uns die Italiener, die gestern beim Abseilen am Gross Bielenhorn stecken geblieben sind, netterweise zurückgebracht haben. Wir laufen los Richtung Westen, zur Lücke zwischen dem Gross und Chli Furkahorn. Nach wenigen 100 Metern verschwindet der Weg und wir folgen Roland, der mit seinen Instinkten eine optimale Route zwischen den vielen Felsblöcken findet, bis wir nach einer guten Stunde Wandern und Bouldern unten an der Felswand ankommen und merken, dass wir längst nicht alleine sind. Wir bereiten uns vor und warten, bis die drei Seilschaften vor uns die Wand freigeben, währenddem sich hinter uns schon weitere Seilschaften stauen, darunter eine Gruppe von deutschen Jungs, die wir gestern am Chli Bielenhorn schon gesehen haben. Dann geht’s los. Die ersten zwei Seillängen bringen uns vom Fuss des Gross Furkahorns auf den Sidelengrat hoch (ESE-Grat im SAC Tourenportal). Obwohl es im Plaisir nur als 4c angegeben ist, gibt es bereits ein paar kniflige Stellen zu überwinden, die so früh am Morgen doch etwas ausgesetzt wirken. Danach geht es weiter auf dem Grat mit etwas einfacherer Kletterei zwischen 3 und 4c, bis man auf der Hinterseite des Grates einen Turm umgeht. Immer wieder ziehen Wolken über den Grat und manchmal sieht man oben und unten nur noch Nebel. Hier merkt man, dass es ausgesetzter und auch kühler wird. Wir klettern weiter dem Grat entlang, wo die Sicherungen durch das einfachere Niveau zum Teil etwas weiter auseinander sind, aber dank den vielen Rinnen und Spalten im Granit ist das kein Problem für uns und wir profitieren davon, um Jan (der recht frisch in der Kletterwelt angekommen ist) beizubringen, wie man Friends und Keile richtig legt. Der Fels ist hier übrigens von einer traumhaften Qualität: griffig, aber nicht scharf und äusserst stabil auf der ganzen Route. So hat man’s gerne.
Irgendwann, kurz vor dem finalen Gipfelaufschwung merken wir, dass wir überholen können. Die Route lässt uns mehrere Optionen offen und wir wechseln zum halblangen Seil, damit wir schneller vorankommen. In Kürze erreichen wir die finale Kletterpartie direkt unter der legendären Gipfelnadel, wo es durch die Höhe und den Schatten fast bissig kalt ist. Wir besteigen diese letzte, luftige Seillänge (4c) und kommen oben auf ein kleines, sonniges Gipfelpodest mit traumhafter Aussicht auf den Rhonegleschter, den Galenstock und bis weit ins Berner Oberland und Oberwallis. Lange können wir den Gipfel nicht geniessen, denn es gibt nicht viel Platz und die nächsten kommen schon. Ruck-zuck klettert Roland rüber zur Gipfelnadel, die ein paar Meter über dem Gipfelpodest thront und wo einen Abseilstand installiert ist. Von da aus seilen wir eine Seillänge ab, machen eine kurze Pause und laufen vorsichtig runter bis zur nächsten Abseilstelle (50m). Nach dem ganzen Fiasco von gestern wollen wir kein Risiko eingehen und Roland seilt nur bis zur Mitte ab, um sicherzustellen, dass das Seil wirklich nirgends einhängt, während dem der Rest der Gruppe bis runter geht. Und zum Glück hat er das gemacht, denn das Seil hat sich effektiv wieder verhängt, konnte dieses Mal aber leicht gerettet werden! Ab hier brauchen wir kein Seil mehr und gehen langsam einen steilen Weg hinunter zurück zum Einstieg und dann denselben Weg zurück zur Hütte.
Es war ein super Wochenende, wir haben uns sehr gut verstanden und konnten viele neue und wertvolle Erfahrung sammeln. Perfekt in der Gruppengrösse mit zwei Seilschaften à 2 Mitgliedern und bei passendem Wetter konnten wir die drei geplanten, anspruchsvollen Projekttouren meistern. Roland, für deine super Vorbereitung, Organisation und gute Führung, auch wenn’s hie und da einen schwierigen Moment gab.
Do 14. Aug. 2025
Fiirabigklettern
Leitung: Marcel Schönbächler
Bericht: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 2 Clubmitglieder, 2 JOs
Wetter: sommerlich warm
Auch das zweite Fiirabigklettern konnte bei besten Bedingungen durchgeführt werden. Nach der gemeinsamen Fahrt ins Brunni entschieden wir uns, die Luftseilbahn für den Aufstieg zur Holzegg zu nutzen. Dank des warmen Wetters waren wir trotz des kurzen Zustiegs in den Klettergarten Holzegg bereits aufgewärmt und nach ein paar Instruktionen konnte gleich mit dem Klettern gestartet werden. Es wurden bereits bekannte aber auch unbekannte Routen in Angriff genommen. Die Auswahl war gross und es waren keine anderen Seilschaften im Gebiet, so dass wir die Qual der Wahl hatten.
Mitte August merkt man schon, dass die Tage wieder kürzer werden. So mussten wir gegen 21 Uhr unsere Sachen zusammenpacken und im Schein der Stirnlampen ins Brunni absteigen. Es war wieder ein schöner Kletterabend in guter Gesellschaft.
Do 14. Aug. 2025
Zindlenspitz 2098 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alfred Kälin
Wetter: heisses Sommerwetter
Wir fahren mit einem Privatauto an den Wägitalersee und parkieren beim Ziggenbach. Jetzt beginnt ein steiler Aufstieg zum Aberli, wo wir links abschwenken Richtung Hohfläschhütte und weiter aufwärts über die langgezogene Alp. Beim P. 1592 beginnt nun der anspruchsvolle, blau-weiss markierte Bergweg zum Rossalpeli 1901 m. Trotz des kühlen Schattens sind die vielen Wegkehren ziemlich schweisstreibend. Einige schwierige Stellen sind mit Ketten gut gesichert und erleichtern somit unser Wandervergnügen. Nach einem kurzen Halt auf dem Firstübergang beginnt der anspruchsvollste Teil. Die Wanderstöcke werden versorgt, denn über den Grat und die Ostflanke des Zindlenspitz 2098 m sind vor allem die Hände gefragt. Bald erreichen wir unser Ziel, die markante Kuppe dieses schönen Aussichtsberges. Wir setzen uns zum Mittagslunch und geniessen die herrliche Rundsicht.
Der Abstieg vom Gipfel ist noch etwas anspruchsvoller als der Aufstieg, wird aber von allen problemlos bewältigt. Es wird immer heisser und unsere Trinkflaschen zunehmend leerer, und so geniessen wir auch kühles Wasser, das in einen Brunnentrog fliesst! Der Rückweg führt über die Zindlenalpen hinunter zum Aberliboden und weiter zum Ausgangspunkt. Den schönen Bergwandertag lassen wir im Restaurant Oberhof am Wägitalersee ausklingen und fahren über die Sattelegg heimwärts. Herzlichen Dank dem umsichtigen Tourenleiter Ernst Gyr.
Mi 13. Aug. 2025
Houch überem Waläsee
Leitung: Josef Schönbächler
Bericht: René Schönbächler
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Fotos: Hedy, Sepp
Wetter: strahlend sonnig, sehr warm
Frühmorgens Abfahrt um 5.57 Uhr Einsiedeln SOB nach Wädenswil bis Walenstadt. Fahrt mit Postauto nach Walenstadtberg, Ankunft 7.38 Uhr Rehaklinik. Begrüssung durch den Tourenleiter. Halbe Stunde runter und hoch auf Teerstrasse zum «Herzli-Hus», Kaffeehalt mit Marronikuchen. Rechterhand thronen die imposanten Churfirsten. Links unten liegt der tiefgrüne Walensee. Der Blick geht in die Flumserberge und zum Mürtschenstock. Den grössten Teil des Anstieges gehen wir via Hindere Wise, den kühlen Rütiwald - Boggpfad - oberhalb Güselberg, zur alten Stofel bis hoch zur Alp Schwaldis P. 1434. In der Käserei und auf der Alp arbeiten alles Frauen. Mittagessen aus dem Rucksack. Danach hinunter zur sehr schönen Alp Schrina, gemütlich. Natürlich wieder Trinkhalt! An unserem Tisch nettes, diskussionsfreudiges Ehepaar aus Bütschwil. Auf den Alpen erfrischten wir uns mit kühlem Brunnenwasser.
Abstecher zum einzigartigen Kunstwerk Paxmal, P.1290: Friedensdenkmal, geschaffen von Karl Bickel. Blick auf Walenstadt und das Gasterland. Über eine Teerstrasse wandern wir etwa 45 Minuten hinunter zum Ausgangspunkt Rehaklinik. Gemütliches Beisammensein auf der Terrasse, am Schatten. Rückfahrt 15.48 Uhr mit Postauto, Zug nach Ziegelbrücke und via Wädenswil nach Hause. Ankunft Einsiedeln 17.33 Uhr. Danke Sepp, alles hat wie immer geklappt.
Sa 9. Aug. 2025
Höchhand
Leitung: Erwin Kälin
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder, 2 Gäste
Bericht: Markus Gmür
Wetter : sonnig und sehr warm
Ziel unserer heutigen Biketour ist die Höchhand, ein 1314 m-«Gipfel» im Gebiet Zürcher Oberland / Goldingen. Unser Unterfangen starten wir in Wald. Ab den ersten Metern geht es aufwärts, anfänglich noch gemächlich, dann immer steiler. Unterbrochen von einer Kaffeepause in einem an sich noch geschlossenen Restaurant (!) erreichen wir schliesslich die Höchhand, wo wir einen wunderschönen Überblick über die liebliche Hügellandschaft geniessen. Das Zmittag gibt es dann im Restaurant Schindelberg, rund eine Wanderstunde von der Atzmännig entfernt. Während die einen sich einen üppigen Fitnessteller zumuten, begnügen sich andere mit einer Toggenburger-Spezialität, einem Schlorzifladen. Auf hübschen kleinen Wegen fahren wir schliesslich durch das malerische Obere Tösstal nach Steg, Fischenthal und Gibswil zum Ausgangspunkt in Wald zurück.
Eine reizende Tour in einer für einmal etwas weniger bekannten Gegend: Was will man noch mehr?
Do 7. Aug. 2025
Allalinhorn 4027 m
Tourenleiter: Hubert Späni
Bericht: Hubert Späni
Wetter: einfach sonnig
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder
Donnerstag, 7.8.2025:
Die Anreise machten wir aus zwei verschiedenen Richtungen. In Visp war dann die Gruppe komplett. Die Anreise endete auf dem Damm des Stausees Mattmark 2204 m. Von da ging es zu Fuss weiter über den Glacier-Trail zur Britannia-Hütte. Dabei überschritten wir den Schwarzbergchopf 2869 m. Nach einem kurzen Abstieg querten wir den Allalingletscher und Hohlaubgletscher ohne Schwierigkeiten, da diese blank waren. Wie geplant, erreichten wir die Britannia-Hütte 3027 m nach 4 Stunden Fussmarsch.
Freitag, 8.8.2025:
Der Wecker holte uns um 4.45 Uhr aus den Träumen und pünkltlich um 5.30 Uhr standen alle vor der Hütte bereit. Kleine Lichter wiesen uns auf den ersten Metern im Dunkeln den Weg. Auf ca. 2950 m betraten wir den Hohlaubgletscher und rüsteten uns entsprechend aus. Schon bald zeigte sich das Allalinhorn in den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen. Auf dem blanken Gletscher kamen wir sehr gut voran. Unsere Route führte uns in weitem Bogen nördlich um die Spaltenzone herum. Auf ca. 3240 m bildeten wir zwei Seilschaften und verliessen in südlicher Richtung den Hauptgletscher zum P. 3337. Jetzt waren wir endgültig auf dem Hohlaubgrat angekommen. Die Bedingungen waren mit dem Neuschnee von Anfang Woche sehr gut und griffig. Mehr oder weniger dem Grat entlang kamen wir dem bekannten Felsriegel unterhalb des Gipfelgrates immer näher. Diesen überwanden wir an einer festen Felsplatte, die kürzlich mit einer Kette gesichert worden war. Wir verliessen den schön zu kletternden Felsgrat nicht mehr, bis wir den horizontalen Schneegrat auf 4020 m erreichten. Nach wenigen unschwierigen Schritten konnten wir uns zum Gipfelerfolg gratulieren. Da oben eröffnete sich uns ein herrliches Panorama von den Walliser bis zu den Berner Alpen.
Kurz unterhalb des Gipfels gönnten wir uns bei angenehmer Temperatur dann die wohlverdiente Mittagsrast. Über die Normalroute machten wir dann den Abstieg und erreichten gegen Mittag die Bahnstation Mittelallanalin. Verwundert beobachteten wir, wie um diese Zeit noch Bergsteiger in RichtunAllalinhorn starteten. Wir hingegen machten uns bequem mit der Bahn nach Saas-Fee zurück und dann weiter nach Hause.
Mi 6. Aug. 2025
Adlerhorst
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Fotos: Josef, Ida
Wetter : wolkig, Nebelschwaden
Für die heutige Seniorenwanderung fahren wir mit ÖV und Sesselbahn ins Hoch-Ybrig. Ab Steinboden wandern wir gemächlich zur Fuederegg zum Startkaffee mit Gipfeli, bezahlt vom Obmann Fredi aus dem Legat von Annelies Bachmann sel., verbunden mit vielen schönen Erinnerungen. Danke! Auf angenehmem Wanderweg erreichen wir die nicht mehr bewirtete Roggenegg. Weiter geht es durch ein abwechslungsreiches Gelände über Alpweiden und steinige Pfade. Den stark durchnässten Natursteinplattenweg beim Naturschutzgebiet Tubemoos begehen wir vorsichtig. Jetzt geht’s hoch zum Bergbeizli Adlerhorst. Kurz und steil, es kostet uns schon ein paar Schweisstropfen. Dafür werden wir von Fred und Jeannette freundlich, gut und zügig bedient. Empfehlenswert. Gestärkt nehmen wir den Weg über Jäntli, Fuederegg, hinab nach Bueffen, Tschalun in Angriff. Einmal mehr sind wir wieder um einen gemütlichen, lohnenden Wandertag reicher. Mit dem Bus fahren wir zurück nach Einsiedeln, wo es noch zum Brot «Poschte» reicht.
Mi 30. Juli 2025
Oberiberg-Alt Schwyzerweg-Holzegg-Brunni
Leitung: Werner Greter
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Bericht: Werner Greter
Fotos: Sepp Schönbächler, Werner Greter
Wetter: sonnig, wolkig
Am ersten Tag ohne angesagten Regen seit längerer Zeit konnten wir zur heutigen Tour starten. 11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen fuhren um 9 Uhr mit dem Postauto zur Laucherenbahn-Talstation, um zu Fuss dem Alten Schwyzerweg in gemütlichem Tempo über Änglisfang, Hobacher zur Ibergeregg zu folgen. Eineinhalb Stunden später machten sich 9 weitere Wanderlustige auf, um direkt per Bus zur Ibergeregg zu gelangen, von wo dann beide Gruppen gemeinsam Richtung Zwäcken, Müsliegg, Stägleren zum Tagesziel Holzegg wanderten. Hier hatten alle die Wahl, sich im Restaurant oder aus dem Rucksack zu verpflegen. Nachdem alle den Hunger gestillt und den Dessertkaffee getrunken hatten, machten wir uns auf den Abstieg ins Brunni, wo wir bei noch immer angenehmem Wetter auf den Bus warteten, der uns zurück in unser Dorf brachte. Nach einem Schlusstrunk verabschiedeten wir uns mit der Genugtuung, eine schöne gemeinsame Wanderung gemacht zu haben.
Sa 26. Juli 2025
Pizzo Campo Tencia 3072 m
Leitung: Claudia Göller
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Patrizia Eppler
Wetter: viele Wolken (und regnerisch)
Mit Zug und Postauto fahren wir zu viert am Samstagmorgen bis Dalpe im Tessin. Im Treno Gottardo werden wir vom Zugbegleiter noch mit einem „Goldtaler“ beschenkt, was uns sehr freut. Den Taler können wir an der Zugbar in einen feinen Kaffee umwandeln. Start der heutigen Wanderung ist in Dalpe (Leventina Nord). Der Himmel ist bedeckt, der Regenschutz bleibt in griffbereit. Zügig geht es durch den Wald am Wasserfall, vorbei durch einen schönen Lärchenwald immer höher. Wir entscheiden uns für den etwas längeren Hüttenzustieg. Unsere Augen schweifen immer wieder ab, überall werden kleine Eierschwämme gesichtet und kiloweise Heidelbeeren: ein Schlaraffenland. Nach insgesamt 4 Stunden ist die SAC Hütte Campo Tencia erreicht.
Zum Znacht gibt es eine Tessiner Polenta mit Osso Buco, einer Tessiner Spezialität. Welch ein Genuss! Am Sonntagmorgen, na ja, es hat immer noch etliche Wolken, wir starten um 8 Uhr zum heutigen Ziel Campo Tencia. Mal schauen, ob der Wetterbericht mit den tatsächlichen Verhältnissen übereinstimmt. Von der Hütte führt uns der gut markierte Weg über einen Kamin hoch und höher bis zum Gletschersee, der fantastisch anzuschauen ist. Eine ausgiebige Fotopause gönnen wir uns. Der Gletscher ist ganz verschwunden. Über unendlich viele Blocksteine steigen wir dem Gipfel entgegen. Der Wind wird immer stärker, wir lassen uns nicht abhalten von unserem Unternehmen. Unterwegs hat es bisher fast keine andern Wanderer. Schnell ein Gipfelfoto, die Temperatur bei diesem Wind auch nicht gemütlich(die Aussicht ist mässig, da sehr viele Wolken rundherum). Konzentriert steigen wir wieder auf derselben Route zur Hütte zurück. Am Berg bestaunen wir die eindrücklichen unterschiedlichen Steine. Alle möglichen Farben inklusive Gold- und Silberglitzer, so was sieht man nicht alle Tage. Nach einem kurzen Umtrunk in der Capanna nehmen wir den direkten Weg ins Tal unter die Füsse. Die Sonne zeigt sich jetzt immer mehr. Das allerletzte Stück des Retourwegs können wir im Auto zurücklegen , so erreichen wir in Dalpe noch das 17 Uhr-Postauto. Unser Fahrer, der uns alle spontan mitnimmt, war schon 30 Mal auf dem Campo Tencia, was er uns stolz erzählt. Mit dem ÖV treffen wir gesund und munter wieder in Einsiedeln ein. Eine superschöne Tour war’s, danke vielmals Claudia für die gute Führung, wir kommen sehr gerne wieder mal mit.
Mi 23. Juli 2025
Auf dem Ammler Höhenweg
Leitung: Sepp Schönbächler
Bericht: Herbert Heinle
Fotos: Hedy, Marie-Theres, Sepp
Teilnehmer: 22 Clubmitglieder
Wetter: abwechselnd sonnig, bedeckt
Der Alpen-Panoramaweg von Romanshorn bis Genf mit 510 Wanderkilometern, eingeteilt in 29 Etappen, ist ein Aushängeschild für die Alpen. Wir wandern heute gleich zu Beginn auf einem Teil der 5. Etappe dieses Fern-Wanderweges.
Angereist mit Bahn und Bus bis Amden, bringt uns der Mattstock-Sessellift hoch nach Walau 1292 m: ein eindrucksvolles Panorama u.a. mit Mattstock und Speer. Kurze Kaffee-Einkehr im Gasthaus Walau, mit Dank an die Wirtin Daniela für die vorzeitige Öffnung und den speditiven Service. Hier beginnt die Wanderung auf dem angenehmen Ammler-Höhenweg. Leicht ansteigend in nordöstlicher Richtung im grössten Hochmoor der Ostschweiz bis zur Hinder Höhi. Ab unserer Raststelle bei Letzbühl führt der Weg in südlicher Richtung hoch zur Alpwirtschaft Furgglen 1353 m. Heute nicht geöffnet, doch der für Gäste getrimmte, grosse Vorplatz ist uns für das Mittags-Picknick erlaubt. Wir geniessen die herrliche Aussicht zum Mürtschen- und Fronalpstock, Glärnisch, Rautispitz und Hirzli. Nach dem ergiebigen Aufenthalt geht's weiter aufwärts. Es erwarten uns schmale Pfade durch Feld und Wald, zum Teil anspruchsvolle, mit Steinen besetzte Passagen, da ist volle Konzentration gefordert. Im freien Feld kommt der höchste Punkt der Tour: Hüttisbode 1510 m mit guter Fernsicht. Nun folgt der Abstieg. Über Schwisole zur Abzweigung zur Vorder Höhi. Auf breiten Wegen geht’s zügig über Altsche und Heigge hinab nach Arvenbühl. Nach rund 3 ¼ Stunden Wanderzeit mit 9 km und 350 Höhenmetern Auf- und Abstieg haben wir das Tagesziel erreicht. Wir geniessen die Abschluss-Einkehr im Restaurant Arvenbühl - mit eindrucksvoller Sicht auf die Breitseite des Leistchamms. Wir danken unserem Leiter Sepp für die interessante Tour. Schön war es, auch der Teil vom Alpen-Panoramaweg.
Mo 21. Juli 2025
Sommertourenwoche
Leitung: Urs Horath, Marcel Schönbächler
Wetter: Wechselhaft
Berichte: Paula, Elena, Renja, Levin, Dominik
Montag, 21. Juli 2025
Um 07:00 Uhr trafen wir uns auf dem Sennhofplatz. Mit viel Vorfreude starteten wir in die Tourenwoche, trotz des erdrückenden wüsten Wetters. Mit dem Auto fuhren wir in das Sustengebiet und erreichten zuletzt mit dem Postauto den Startpunkt unserer Tour. Gut eingepackt und mit Schirmen bewaffnet machten wir uns auf den Weg. Das Ziel, die Voralphütte. In dieser Woche war das Wetter wohl unser grösster Feind, doch glücklicherweise verschonte es uns während dieses Aufstiegs weitgehend. Am Abend genossen wir in der Hütte ein fantastisches und interessantes Abendessen. Deshalb interessant, weil es Popcornsuppe gab. Später besprachen wir noch die wichtigsten Sachen für den bevorstehenden Tag.
Dienstag, 22. Juli 2025
Nach einer mehr liegenden als schlafenden Nacht, packten wir unsere sieben Sachen in den Rucksack und stärkten uns mit einem kurzen Frühstück für unser Tageshighlight, dem Sustenhorn.
Endlich war es da. Das Gefühl die Steigeisen ins Eis zu hecken und darauf zu vertrauen, dass sie halten. Das Gefühl durch das Seil mit den anderen verbunden zu sein, das Geräusch der regelmässigen Schritte im Schnee. Endlich. Das Gefühl der unglaublichen Freiheit und Vollkommenheit der Natur überkam uns. So begleitete uns der Nebel den ganzen Tag. Mal liess er uns einen Blick ins Bergpanorama schweifen, mal hüllte er uns in seinen kühlen und feuchten Mantel ein. Mit etwas Sonnenschein erreichten wir den Gipfel und begrüssten ihn mit ganz vielen «Huiiii-Rufen». Gut gelaunt und mit viel Energie stiegen wir in die Tierberglihütte ab. Wir stärkten uns mit Kuchen und Rösti und genossen das Beisammensein.
Mittwoch, 23. Juli 2025
Der heutige Tag startete mit einem schönen Sonnenaufgang, der jedoch bald vom Nebel verdeckt wurde. Unser heutiges Ziel war es, das Gwächtenhorn zu besteigen und weil wir genügend Zeit hatten, legten wir einen Zwischenstopp auf dem Mittler Tierberg ein. Über den Grat, zum Gwächtenhorn, den wir geklettert sind, wurde viel gesungen und die Aussicht genossen. Und wie Marcel gesagt hat, kam der Gipfel erstaunlich schnell. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zur Tierbärglihütte zurück. Auf dem Rückweg übten wir die Spaltenrettung. Nachdem alle gesund und munter von der Spalte hinausgezogen wurden, ging es weiter zur Hütte und von dort ins Tal zum Hotel Steingletscher, wo wir unsere zwei letzten Nächte verbracht haben
Donnerstag, 24. Juli 2025
Nach einer gemütlichen Nacht im Hotel Steingletscher und einem ausgiebigen Frühstück passten wir uns dem Wetter an und gingen in einen nahegelegenen Klettergarten. Während die einen von Urs und Marcel ins Klettern am Fels eingeführt wurden, kletterten die anderen bereits mehrere Routen. Leider hielt das Wetter nicht lange, und bald setzte Regen ein. Davon liessen wir uns aber nicht aufhalten und blieben draussen. Kurz darauf waren wir auf einer Anlage, wo wir mehrere lange Strecken im Überhang abseilen konnten. Dabei lernten wir auch das Abseilen über einen Knoten. Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Zwischenstopp in Meiringen, wo wir feine Meringues genossen. Die Zeit verging schnell, und wir liessen den Abend bei einem feinen Essen und spannenden Gesprächen gemütlich ausklingen.
Freitag, 25. Juli 2025
Nach unserer letzten Übernachtung im Hotel Steingletscher, und einem ausgiebigen Frühstück, gingen wir gemeinsam mit dem Auto etwas höher den Sustenpass hinauf, zum Steingletscher Sektor Platten. Zum Glück regnete es nicht mehr, allerdings war der Fels noch eher nass und das Wetter bewölkt. Dies sollte uns allerdings nicht davon abhalten, und so kletterten wir um die 7 Seillängen auf nassen Platten, und seilten uns wieder ab, wo wir uns am Nachmittag mit den Autos in Richtung Erstfeld machten. Dort durften wir die Basisstation der Rega besichtigen, wo wir vom Helikopterpilot und der Notärztin einige Interessante Geschichten und Informationen aus ihrem Alltag bekamen. Zudem gaben sie uns wertvolle Tipps dazu, wie wir uns bei einer Rettung verhalten sollen. Mittlerweile war es auch schon später Nachmittag und wir machten uns mit den Autos auf den Nachhauseweg in Richtung Einsiedeln.
Sa 19. Juli 2025
Schiberg Brennaroute
Wegen schlechtem Wetter vom 7. Juni auf den 19. Juli 2025 verschoben!
Leitung, Bericht: Hubert Späni
Teilnehmer: 3 Clubmitglieder
Wetter: sonnig und warm
Heute war das Wetter ideal für unsere Bergtour: trocken, sonnig und auch warm. Zu dritt starteten wir in Innerthal, Rüti 991m. Bei der Bockmattlihütte 1501 m sind wir kurz eingekehrt. Dann hiess es Klettergurt und Helm anziehen und rein in das Vergnügen. Wir kamen gut vorwärts und erreichten schon bald die Schlüsselstelle. Wir haben uns angeseilt und diese Stelle gut gemeistert. Von da machten wir keine grossen Höhenmeter mehr und erreichten bald den Gipfel 2043 m.
Nach einer kurzen Rast bei bester Rundsicht machten wir uns auf den Abstieg hinab zur Furgge 1905 m und bis zur Hofläsch 1473 m. Hier gingen wir nordwärts auf dem Bärenpfad bis zur Schwarzenegg und dann hinunter zum Ausgangspunkt.
Mi 16. Juli 2025
Chinzig - Seenalp
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder, 2 Gäste
Bericht, Fotos: Fredi und Alice
Wetter: bedeckt, einige Regentropfen
Wir fahren mit Bahn und Postauto nach Bürglen im Schächental und mit der Luftseilbahn nach Biel 1626 m. Im neuen Alphotel Biel-Kinzig bei der Bergstation genehmigen wir einen Startkaffee, gespendet von der Wanderkollegin Christa. Herzlichen Dank! Dann beginnt ein fast zweistündiger Aufstieg zum Chinzig Chulm 2073 m. Dank dem kühlen Wetter ist der steile Anstieg nicht so schweisstreibend, aber für uns Senioren trotzdem anspruchsvoll. Auf der Passhöhe machen wir Halt und geniessen die etwas wolkenverhangene Rundsicht. Wir besichtigen auch die kleine Kapelle, die an den russischen General Suworow erinnern soll, der im September 1799 mit Tausenden Soldaten diesen Pass überschritten hat.
Nun geht es abwärts zur weiträumigen Seenalp mit dem idyllischen Bergseelein. Hier werden wir von unserer Clubkollegin Regula, die an diesem schönen Ort als Älplerin arbeitet, herzlich empfangen und mit Kaffee bewirtet. Dort geniessen wir auch unseren Mittagslunch und wandern dann weiter, hinunter zur Alphütte. Hier probieren wir den feinen Käse und konsumieren auch davon, denn wir haben ja Rucksäcke dabei!
Der letzte Teil der Wanderung geht weiter bergab zum Lipplisbüel 1191m, wo wir im gleichnamigen Garten-Restaurant den Schlusstrunk geniessen. Der einsetzende Regen vermiest uns leider ein wenig den Abschluss der schönen Wanderung. Aber das Alpentaxi bringt uns trocken hinunter ins Muotathal. Mit Bus und Bahn geht es zurück nach Einsiedeln.
Sa 12. Juli 2025
Kl. Furkahorn 3026 / Gärstenhorn 3184
Dieses Jahr wollte niemand diese schöne Klettertour mitmachen.
Dieses Jahr wollte niemand diese schöne Kl ...
Do 10. Juli 2025
Fiirabigklettern
Leitung: Marcel Schönbächler
Bericht: Christian Schnüriger
Teilnehmer: 3 Clubmitghlieder, 3 JOs
Wetter: trocken und warm
Wir versammelten uns am Mittwochnachmittag beim Güterschuppen, die meisten kamen, wie es der Name schon sagt, direkt von der Arbeit. Für eine Person war es allerdings nach dem Brüggler bereits die zweite Klettereinheit des Tages!
Gemütlich ging es mit der Bahn Richtung Holzegg. Im Klettergarten angekommen, waren die Temperaturen angenehm kühl und es war schattig: ideale Kletterbedingungen! In den letzten Jahren ist der Klettergarten ziemlich populär geworden, was man vor allem während den Stosszeiten an den Wochenenden beobachten kann. An diesem Abend hatten wir die Wand aber fast für uns allein und konnten uns frei austoben.
Bei den Seilschaften ergab sich ein interessantes Bild: Unter den acht Teilnehmenden gab es gleich zwei Dominiks und zwei Christians. Zur einfacheren Verständigung bildeten sie gleich gemeinsame Seilschaften.
Geklettert wurde bis zum Eindunkeln, so dass wir den Rückweg ins Brunni mit Stirnlampen in Angriff nehmen mussten.
Vielen Dank an Marcel für die Organisation dieses schönen Kletterabends!
Mi 9. Juli 2025
Arth-Seebodenalp-Küssnacht
Leitung:
Teilnehmer: 14 Clubmitglieder
Bericht: Beat Suter
Fotos: Beat Suter, Josef Schönbächler
Wetter: sonnig
Mit der Bahn und Bus reisten wir bis Arth, wo wir auch den Startkaffee zu uns nahmen. Anschliessend wanderten wir gemütlich der Rigi entgegen. Nach gut einem Kilometer erfolgte ein kurzer steiler Anstieg. Dieser sollte dann auch der letzte dieser Art gewesen sein. Der weitere Aufstieg zur Seebodenalp war sehr angenehm, konstant ansteigend und meistens im Wald. Praktisch auf der gesamten Route hatten wir Sicht auf den tiefblauen Zugersee und den gegenüberliegenden Rossberg. Nach zirka 3 Stunden waren wir beim Alpetli und hatten damit auch noch die maximale Höhe der Wanderung erreicht. Die Belohnung nach dem langen Aufstieg kam mit der riesigen Aussicht auf den Zugersee. Wir konnten, bei recht guter Sicht, die Aussicht so richtig bestaunen und geniessen. Einen Kilometer später erreichten wir unser Mittagsziel, die Seebodenalp. Bei der Kapelle verpflegten sich die einen aus dem Rucksack und einige genossen das Mittagessen im Restaurant Rigi-Seebodenalp. Hier hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf den Vierwaldstätter- und Zugersee und natürlich weit bis in das Mittelland hinaus. Nach dem Mittagessen erfolgt der Abstieg nach Küssnacht via Alpenhof, fast immer mit Blick auf den Vierwaldstättersee und Küssnacht. In Küssnacht machten wir im Restaurant Seehof halt für den Schlusstrunk mit Dessert. Mit der Bahn kehrten wir wieder nach Einsiedeln zurück.
Sa 5. Juli 2025
Hütten-Weekend Kröntenhütte SAC
Teilnehmer: 13 Clubmitglieder
13 KIBEs
Leitung: Benjamin Müller, Lena Lüthi, Markus Wyrsch
Bericht: Benjamin Müller
Wetter: wechselhaft
Samstag, 5.Juli 2025
Nach der gemeinsamen Fahrt mit dem PW nach Erstfeld teilen wir uns zwei Gruppen und lassen uns vom Alpentaxi zum Wilerli hochfahren, da das Erstfeldertal aufgrund Steinschlaggefahr gesperrt worden ist. Von hier aus marschieren wir gruppenweise Richtung Chüehplangg, wo sich die Gruppen wieder vereinen. Ein letzter Stutz empor, dann werden wir mit einer Abkühlung im Fulensee belohnt. Während die einen ihr Fischglück versuchen, geniessen die anderen das süsse Nichtstun, umgeben von Alpenrosen und anderen Berggewächsen. Einfach herrlich hier! Nur noch kurz geht’s nach dem Aufbruch zur Kröntenhütte hoch, wo es feine Wähen und Kuchen gibt. Am Nachmittag gibt es Wunschprogramm, die einen unternehmen einen Abstecher zum Obersee, die anderen flitzen mit der Tyrolienne über das Tobel. Ein gemütlicher Abend rundet den erlebnisreichen Tag ab.
Sonntag, 6.Juli 2025
Ein nahrhaftes Frühstück bei Markus und seinem Team stärkt uns für den bevorstehenden Tag. Die älteren Kinder unternehmen eine alpine Bergtour mit Mehrseillängen über das vordere Päuggenstöckli unter Führung vom Hüttenwart und Bergführer Markus Wyrsch, die FaBe-ler begeben sich, zusammen mit ihren Eltern, zum Klettergarten Wätterfescht und klettern in den Spalten und an den Wänden des kleinen, aber interessanten Klettergebietes. Da die Motivation der Kleinen langsam nachlässt, kommen auch die Eltern noch zum Zuge und können ein paar Routen punkten. Am Nachmittag wandern wir noch um Übergang, um den waghalsigen Pendel in die Luft zu vollziehen. «Luft unterm Füdli»! Alle kehren unversehrt von ihren Touren zurück, was das grösste Geschenk für den Tourenleiter ist.
Montag, 7.Juli 2025
Wie erwartet, begrüsst uns an diesem Morgen der Regen und nach entspanntem Packen machen wir uns Richtung Tal auf. Der Geisswäg wird zur technischen Schlitterpartie, nur wenige kommen ohne Sturz bis zur Talsohle. Nach kurzer Stärkung beim Tieracher nehmen wir wieder den Panoramaweg Richtung Wilerli und steigen nach Erstfeld ab.
Vielen Dank für die geschätzte Begleitung der Eltern sowie der JO-Leiterin Lena für Ihre Begleitung der heranwachsenden JO-ler.
Fr 4. Juli 2025
Chaiserstock - Fulen - Rossstock
Leitung: Max Birchler
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Fotos: Max, Christoph
Bericht: Christoph Schönbächler
Wetter: launisch
Nach einer kurzen Seilbahnfahrt ab Chäppeliberg beginnt unsere Tour mit einem gemütlichen Kafi in der Lidernenhütte - ein idealer Einstieg in den Tag. Der Himmel zeigt sich äusserst launisch: Zwischen leichtem Nieseln und trockenen Phasen wechseln wir mehrfach zwischen Regenjacke und T-Shirt. Diese kleine Wetterschaukel sorgt unterwegs für einige Lacher. Weiter oben begegnen wir sogar Hagelkörnern.
Unser Tagesziel ist die Riemenstalden-Trilogie mit Chaiserstock, Fulen und Rossstock - insgesamt etwas mehr als 1300 Höhenmeter. Trotz einiger nasser Passagen lassen wir uns nicht beirren. Die erdigen Wege sind stellenweise rutschig, aber mit „Allrad“-Strategie gut begehbar.
Unterwegs erfreuen wir uns an der vielfältigen Flora. Besonders eindrücklich ist die geschützte Schwarze Männertreu - ein überraschender botanischer Gast, der uns mit seinem feinen Vanilleduft begeistert und zum Tour-Maskottchen wird. Auch der Gelbe Enzian zeigt sich in voller Pracht.
Nach der erfolgreichen Besteigung aller drei Gipfel kehren wir nochmals in die Lidernenhütte ein und geniessen ein kühles Getränk und ein feines Stück Kuchen. Ein herzliches Dankeschön an Max für diesen wunderbaren Bergtag.
Mi 2. Juli 2025
Botanische Exkursion mit Helen Küchler
Leitung: Toni Hupfauf, Helen Küchler
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Toni Hupfauf, Edith Schönbächler
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Wetter: sonnig und heiss
Bei sonnigem und heissem Sommerwetter fahren 12 Clubmitglieder mit dem Postauto auf die Ibergeregg. Von der Passhöhe aus wandern wir durch den kühlen Wald Richtung Chly Schijen. Marianne gibt zuerst einen kurzen Einblick in die geologische Entstehung der Klippenlandschaft. Auf dem Weg durch den feuchten Blockschuttwald wachsen viele verschiedene Farne und Moose. Bei den Moosen kann man die Details nur mittels Lupe erkennen. Helen zeigt uns auch viele unscheinbare, kleine Pflanzen wie z.B. das Kugelschötchen, die Silberwurz oder der Traubensteinbrech. Bald gehen wir auf dem gleichen Weg wieder zurück Richtung Ibergeregg und nach einem Abstecher zum Fuss des Chly Schijen, wo wir die bewimperte Alpenrose antreffen, essen wir unser Picknick im kühlen Schatten des Blockschuttwaldes. Da das Restaurant auf der Passhöhe geschlossen ist, kehren wir in der Sonnehütte ein und genehmigen uns einen Kaffee oder einen Eisbecher. Nach dieser Rast geht es auf dem alten Schwyzerweg Richtung Oberiberg. Der Weg führt durch eine eindrückliche Moorlandschaft mit Flach- und Hochmooren. Es wachsen dort typische Moorpflanzen wie Wollgras und Torfmoose. Der Wanderweg führt uns zum Hobacher und dann durch das Fallenbachtobel nach Tschalun, wo wir das Postauto nach Einsiedeln nehmen.
Herzlichen Dank an Helen für diese interessante und lehrreiche Tour!
Die korrekte Bezeichnung der abgebildeten Pflanzen verdanke ich auch Helen. Toni Hupfauf
Di 1. Juli 2025
Hochtour Gwächtenhorn 3404 m
- Juli 2025: Eine flotte Anzahl von Tourengängern findet sich um 10 Uhr im Steingletscher ein. Nach dem Verteilen der Brote fahren wir nach Umpol, wo wir parkieren können. Die Brote haben wir wegen dem starken Gewitter am Vorabend für die Hütte mitgenommen. Der Aufstieg geht flott, ist es doch ein T4-Weg, den wir mit der nötigen Vorsicht begehen. Früh genug sind wir auf der Hütte 2798 m und geniessen das schöne Wetter und die angenehme Wärme draussen an der Sonne.
- Juli 2025: Um halb 5 Uhr gibt es bereits das Frühstück. Der Abmarsch ist auf halb 6 Uhr angesagt. Pünktlich verlassen wir die Hütte, steigen auf den Gletscher runter und schnallen uns die Steigeisen an. In drei Seilschaften geht es zuerst über den Steingletscher, dann östlich vom P. 3227 m und weiter bis zum Gipfel des Gwächtenhorns 3404 m. Eine gemütliche Gipfelrast und ein geniales Gipfel-Panorama zeigen uns die Schönheit des Berner Oberlandes. Nun geht die ganze Gruppe wieder auf dem Gletscher zurück zur SAC-Tierberglihütte, wo wir uns mit Kuchen und kühlem Getränk vor dem Abstieg nochmals stärken.
Gemächlich geht es den Hüttenweg runter zum Auto. Nach der kurzen Fahrt gehen wir im Restaurant Steingletscher nochmals den Durst löschen und dann über den Sustenpass – Wassen – Brunnen – Einsiedeln nach Hause. Eine herrliche Tour, leicht, nicht allzu lang. Für jeden Genuss pur.
So 29. Jun. 2025
Kletterweg Speer 1950 m
Leitung: Claudia Göller
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Judith Frick
Wetter: wolkenlos und sehr warm
Wir starteten früh am Morgen, die Wetterprognosen versprachen einen wolkenlosen, heissen Sonntag. Mit dem Auto überwindeten wir die ersten Höhenmeter auf einer gut ausgebauten Alpstrasse bis zum Parkplatz Wengi.
Kurz nach der Wengibachbrücke hielten wir links. Ein bequemer Wanderweg führte uns zum Einstieg des Klettersteigs am Speer. Nach einer kleinen Trinkpause ging es los. Der Klettersteig ist sehr gut abgesichert und kann durchaus auch ohne Klettersteig-Set begangen werden. Die Drahtseile, Metalltritte und eine kurze Leiter erleichterten das Hinaufkraxeln. Der Speer besteht aus Nagelfluh, der uns immer wieder mit wunderbaren Tritten und Griffen beschenkte.
Der Zustieg und der Klettersteig befindet sich nordseitig des Speers. Oben angekommen und der heissen Mittagsonne ausgesetzt, machten wir eine kurze Rast und genossen das grandiose Bergpanorama. Nach einem kurzen, steilen Abstieg ging es auf einem gemütlichen Wanderweg auf den «Chüemettler». Oben angekommen nochmals kurze Trinkpause und ein paar Fotos, diesmal mit dem Speer im Hintergrund. Der Abstieg beinhaltet ein paar gut abgesicherte Kraxelstellen. Auf dem Wanderweg ging es weiter zur Alpwirtschaft «Obere Bogmen», welche mit herrlichem Weitblick lockt.
Die letzten Höhenmeter zurück zum Parkplatz überwindeten wir munter und gestärkt.
Herrliches Wetter und eine ausgezeichnete Planung und Führung machten diesen Ausflug unvergesslich. Vielen Dank an Claudia.
Sa 28. Jun. 2025
Sommerrettungsübung
Leitung: Othmar Birchler und Andreas Treichler (Feuerwehr)
Teilnehmer: 22 Retter, 2 Gäste, 2 Figuranten und 14 Feuerwehrleute
Wetter: schön und warm
Bericht: Othmar Birchler
Die diesjährige Sommerübung führen wir zusammen mit der Gruppe “Absturzsicherung” der Einsiedler Feuerwehr durch. Ziel ist es aufzuzeigen, welche Synergien und Ergänzungen der beiden Rettungsorganisationen möglich sind. Nach einer kurzen Vorstellung der Tätigkeiten und des Materials im Feuerwehrlokal werden alle Anwesenden in zwei gemischte Gruppen aufgeteilt. Anschliessend verschieben wir uns zur Trittstrasse/Plangg. Es gibt zwei Arbeitsplätze: Zum einen gilt es, ein abgestürztes Auto zu sichern und die verletzte Person zu bergen. Zum andern muss eine abgestürzte Person im felsigen Gelände geborgen werden. Es ergibt sich eine interessante und lehrreiche Übung. Um 13 Uhr haben beide Gruppen beide Aufgaben erfolgreich abgeschlossen. Nach der gemeinsamen Mittagspause verabschiedet sich die Feuerwehr und wir widmen uns im zweiten Teil des Tages der Baumrettung. Um 16 Uhr können wir eine gelungene Rettungsübung abschliessen und am obligaten Grillabend einen interessanten Tag ausklingen lassen. Herzlichen Dank an die Feuerwehr für die gute Zusammenarbeit, an unsere Figuranten Benno und Hans und an alle Retter für das engagierte Mitmachen.
Mi 25. Jun. 2025
Rettungsabendkurs
Leitung, Bericht: Othmar Birchler
Teilnehmer: 22 Retter, 1 Gast
Wetter: schön und warm
Wir besammeln uns bei der Kloster-Säge und laufen zur Feuerstelle beim Klosterwald. In vier Gruppen vertiefen wir die Seilhandhabung, die Anwendung der Tyromont-Winde und unserer verschiedenen Transportmittel. Auch wird die Erste Hilfe mit der einfachen Rucksack-Apotheke geübt. Der zeitliche Rahmen für vier Gruppen am Abend stellt sich als sehr sportlich heraus. Nichtsdestotrotz packen wir in der Dunkelheit nach 22 Uhr zusammen und lassen den Abend im Rest. Burg ausklingen.
Leitung, Bericht: Othmar Birchler
Tei ...
So 22. Jun. 2025
Hochtour Grassen 2945 m
Leitung: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 2 Clubmitglieder, 4 JOs
Bericht: N(atürliche) I(ntelligenz), unterstützt durch KI
Wetter: sonnig und warm
Wir starteten frühmorgens beim Sustenbrüggli mit einer hochmotivierten Gruppe. Schon beim Zustieg durchs Hochtal war klar: Das wird ein grossartiger Bergtag! Die Bedingungen waren ideal, die Bergwelt zeigte sich in voller Pracht und die Laune war ausgezeichnet.
Unsere Route führte über die klassische Südwand des Grassen, ein landschaftlich eindrucksvoller Aufstieg, der im oberen Teil in einfache Gratkletterei übergeht. Der Schnee war gut gesetzt und auf den Felsen boten sich durchgehend solide Griffe und Tritte. Dank der trockenen Verhältnisse war das Klettern am Grat ein echter Genuss – ausgesetzt, aber nie schwierig, und immer mit fantastischer Aussicht.
Unterwegs begegneten wir zahlreichen anderen Seilschaften, was zu einer belebten, aber sehr kollegialen Stimmung am Berg führte. Am Gipfel angekommen, gönnten wir uns eine ausgedehnte, gemütliche Pause - umgeben von der imposanten Kulisse der Berner und Urner Alpen. Das Wetter war so klar, dass sogar das Finsteraarhorn und der Titlis in voller Schönheit zu sehen waren.
Der Abstieg erfolgte über ein breites Schneefeld, das noch in gutem Zustand war und ein flottes, sicheres Vorankommen ermöglichte. Zurück im Tal kehrten wir in der nahegelegenen Hütte ein - dort genossen wir erfrischendes Rivella und eine leckere Früchtewähe, was nach der Tour genau das Richtige war und uns neue Energie gab.
Der krönende Abschluss: ein kurzes, aber herrlich erfrischendes Bad im eiskalten Bergbach nahe dem Ausgangspunkt. Eine willkommene Abkühlung und ein rundes Ende für einen perfekten Bergtag.
Sa 21. Jun. 2025
Tierberg 1989 m Dua-Triathlon
Leitung: Barbara Kälin
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht und Fotos: Barbara Kälin
Wetter: sonnig und heiss
Der längste Tag im Jahr versprach wunderschön, aber heiss zu werden und deshalb starteten wir frühmorgens um 6.45 Uhr in Näfels mit dem Bike zum Obersee. Mit schwungvollen Pedaltritten erreichten wir das Zwischenziel zwar bereits verschwitzt, aber pünktlich zum Treffpunkt mit Christian, welcher mit dem Motorrad den Aufstieg meisterte. Das Oberseetal zeigte sich von seiner schönsten Seite und nach kurzem Kleider- bzw. Schuhwechsel marschierten wir via Chrüzegg, Ällenboden, Ahornen dem Punkt 1868 entgegen. Der Weg war zum Schluss fast senkrecht, aber die wunderbare Blumenpracht liess uns trotzdem fast hinaufhüpfen - jedenfalls die Blumenfreudigen unter uns…..! Auf dem aussichtsreichen Grat war der Gipfel dann schnell erreicht. Auch der ganze Abstieg war von Bergblumen umsäumt und dem Imker unter uns hüpfte das Herz. Zurück beim Obersee, schwangen wir uns wieder mit Freude auf unsere Zweiräder und suchten ein schönes Badeplätzchen. Weite Teile des Sees werden dieses Jahr von der Algenpest belagert und so war die Auswahl an „sauberen Plätzen“ relativ klein. Die erfrischende Abkühlung liessen wir uns aber nicht nehmen, denn ein Schwumm in dieser Idylle ist wahrlich ein Muss. Beim Kaffeehalt liess uns ein plötzliches Donnergrollen zügig aufbrechen und die Downhiill-Strecke zurück nach Näfels unter die Räder nehmen. Biken – wandern – schwimmen – biken, es war äusserst lohnend und wunderschön!
Sa 21. Jun. 2025
Hochtourenkurs für Mitglieder
Organisation: Gregor Ochsner
Instruktor: Urs Horath
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Jan Schnewlin
Wetter: kurzes Gewitter am Samstagnachmittag. Sonst schön.
Samstag: Technik am Fels
Bereits um 6.10 Uhr war das Parkplatz-Treffen angesagt - ja, wirklich so früh. Jan (der Autor), der trotz Kater und wenig Schlaf mit dabei war, war etwas launisch. Das besserte sich aber recht schnell nach einem frischen Schoggigipfeli aus dem Migrolino. Nach einer angenehmen Fahrt waren wir schon bald auf dem Sustenpass, bereit für den Aufstieg zur Sustlihütte. Bei traumhaftem Morgenlicht ging's gemütlich hoch - und oben angekommen, warteten bereits Kaffee und Kuchen. Also, wenn das immer so ist mit den Hochtouren…
Nach kurzer Lagebesprechung ging's weiter Richtung Kanzelgrat, den wir am Nachmittag noch besteigen wollten – wobei wir bald einen lohnenswerten Halt beim Klettergarten machten. Dort hat uns unser Bergführer Urs erstmals wieder das Laufen beigebracht. Wie platziert man den Fuss richtig auf dem Fels? Wie hält man Balance auf Blöcken? Wer dachte, er könne gehen, wurde eines Besseren belehrt.
Dann ging’s zur Felstechnik über: Anseilen, Seilreserve aufnehmen, Sicherungen bauen mit Bandschlingen, Mastwürfe, Abseilen - das volle Programm. Natürlich alles unter Anleitung von Urs, der seine didaktischen Superkräfte voll ausgespielt hat und bei jeder Umwicklung des Seiles eines seiner "Baabeli" gemacht hat. Technischer Jargon à gogo.
Nach einem Mittagessen mit wunderschöner Aussicht auf das Meiental mussten wir die Weiterwanderung Richtung Kanzelgrat aber doch absagen. Regen und Gewitter waren in Anmarsch - also kehrten wir vernünftigerweise um und verlegten die restliche Ausbildung näher zur Hütte, um alle Techniken nochmals zu üben. Und hier gleich noch was zum Mitschreiben für die, die nicht dabei waren:
Eselbrücke «SPASS» fürs Abseilen:
S – Selbstsicherung einhängen
P – Prusik montieren
A – Abseilgerät einhängen und vorbereiten
S – Sicherungskette testen (funktioniert alles wie's soll? / tragen Abseilgerät und Prusik die Last?)
S – Selbstsicherung aushängen (erst ganz am Schluss!)
Dann kam das Gewitter richtig - mit Blitz, Donner und im schnellen Schritt sind wir zur Hütte zurück gegangen. Dort liessen wir es ruhig angehen mit etwas Kartentheorie und ersten Bierchen.
Am Abend hat sich wieder einmal gezeigt, dass Gregor nicht nur ein hervorragender Tourenorganisator ist, sondern auch ein geborener Entertainer – und, wie wir nun wissen, offenbar auch ein ausgewiesener Handtäschli-Experte. Ganz stolz hat er uns nämlich seinen neuen Mammut-Rucksack präsentiert, den er sich in Zermatt gegönnt hat. Satte 50 Liter! – und das Beste daran: oben drauf ein kleines, abnehmbares Handtäschli. Kein Witz. Wir mussten alle laut lachen und gleichzeitig anerkennend nicken – so viel Funktionalität und Stil vereint man selten in einem Rucksack.
Sonntag: Zickzack-Spuren und Steigeisen-Konzerte
Frühstück um 6 Uhr, Abmarsch Richtung Stössen-Sattel. Nach etwa einer Stunde standen wir unter dem Firnfeld und schnallten unsere Steigeisen an. In Zweier- und Dreierseilschaften ging’s schön im Zickzack rauf - wobei das mit dem Seil immer so eine Sache ist: Es zieht links, es zieht rechts – Teamwork pur. Oben am Firn angekommen, kletterten wir mit Steigeisen eine letzte Felspartie auf den Sattel hoch - eine perfekte Gelegenheit, das am Vortag Gelernte direkt anzuwenden. Jeder Tritt musste sitzen, jeder Griff durchdacht sein, während Metall auf Fels kratzte und Konzentration gefordert war. Als wir schliesslich den Sattel erreichten, wurden wir mit einer herrlichen Aussicht belohnt: Der Blick öffnete sich weit hinüber zum Titlis und ins Engelberger Tal – ein idealer Ort für unsere wohlverdiente Mittagspause.
Am Nachmittag stand dann der Eispickel im Zentrum des Geschehens. Unter Anleitung übten wir, wie man ihn korrekt hält, gezielt einsetzt und sich damit effizient im Schnee bewegt - eine essentielle Grundlage für sicheres Unterwegssein in alpinem Gelände. Als Höhepunkt des Tages ging’s anschliessend ein schneebedecktes, ziemlich steiles Couloir hinunter - ohne Steigeisen, dafür mit viel Gefühl, einer Portion Mut und ordentlich Tempo. Im weichen Sommerschnee rutschten wir abwärts, fast wie Skifahrer ohne Ski - ein riesiger Spass. Bachnass, aber mit breitem Grinsen kamen wir unten an. Zum Abschluss stand noch eine Demonstration zur Spaltenrettung auf dem Programm. Urs und Gregor zeigten uns die Technik - und wir wissen jetzt: Im Notfall könnten wir vielleicht helfen!
Fazit:
Wir haben gelernt, wie man sich am Fels und auf dem Gletscher bewegt. Wie man sichert, abseilt, klettert, rutscht, lacht und gemeinsam weiterkommt. Und vor allem: Wie schön es ist, Zeit mit tollen Leuten in den Bergen zu verbringen.
Ein riesiges Dankeschön an unseren Bergführer Urs, der nicht nur alles kann, sondern es auch so erklären kann, dass man's versteht. Und natürlich an Gregor, der uns wie immer souverän geführt - und dabei bestens unterhalten hat.
Es war super. Wirklich. Wir sehen uns auf der nächsten Tour – mit oder ohne Handtäschli.
Do 19. Jun. 2025
Bös Fulen 2801 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Claudia Göller
Fotos: Yvonne, Claudia
Wetter: schön mit Bisennebel
Start war um 7 Uhr in Einsiedeln mit dem Ziel, die Gumenbahn ab Braunwald zu nutzen, um einige Höhenmeter zu sparen. Zuerst folgten wir den Wanderweg nach Bützi, um dann zunächst etwas nördlich über Grasbänder und Karstfelder zur Schäferhütte und dann der Kantonsgrenze folgend zur Moräne an den Fuss des Bös Fulen zu gelangen. Wir folgten den Steinmännern und verschiedenen Markierungen. Die Bise drückte einige Wolken und Nebel ins Gebiet, aber immer noch so, dass wir unser Ziel meistens sehen konnten.
Es lag doch noch etwas Schnee im Gebiet, so dass die Entscheidung des Aufstiegs entweder über den Nordostgrat oder durch die Südostflanke (Kamin) nicht ganz einfach war.
Chleri entschied sich für die 1.Variante, damit wir für den Auf- und Abstieg die gleiche Route nehmen können. Bis auf eine etwas felsige und plattige Stelle im unteren Teil, die Chleri mit einem Seil entschärfte, war der Aufstieg dann problemlos. Über wenige kleine Schneefelder und über Felsstufen mit losem Schutt erreichten wir den Nordostgipfel. Der lange Grat bis zum Hauptgipfel war glücklicherweise schneefrei und konnte mit wenigen einfachen Kletterstellen begangen werden.
Der Abstieg war dann mit etwas Vorsicht ohne Seil möglich und die Wegfindung einfacher, so dass wir eine der letzten Bähnli vom Gumen um 16.15 Uhr erreichen konnten.
Danke Chleri für die schöne Tour, das Seiltragen und allen für die gute Gesellschaft!
Mi 18. Jun. 2025
Pizalun 1478 m
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos:
Wetter:
Nach 1.5 Std. Zugfahrt stiegen wir in Bad Ragaz ins Postauto, das für uns eine «Extrafahrt» unternahm. Via kurviger Strasse, vorbei an der Taminabrücke und ohne nochmals in Pfäfers umsteigen zu müssen, erreichten wir die Hochebene mit dem Dorf St. Margarethenberg. Dabei passierten wir den Eingang zur Festung Furggels.
Der meist angenehm schattige Waldweg führte uns nach kurzer Asphalt-Passage über einen schönen Wurzelweg auch vorbei an herrlichen Blumenwiesen. Wunderbarer Vogelgesang und Gespräche wurden leider durch das Dröhnen eines Heubläsers in der Ferne durchbrochen.
Nach ca. einstündigem Aufstieg erreichten wir unser späteres Picknickplätzli und heutiges Ziel «Pizalun». Die Rucksäcke im Schatten abgestellt, erklommen wir zunächst die 47 Stufen der Metallleiter hoch zur sehr lohnenswerten Aussichtsplattform auf dem Felsenkopf. Ein genialer Rundblick über Pizol, Churfirsten, Gonzen, Falknis, Vilan, die nahen Bündnerberge und zu Füssen die Bündner Herrschaft und das Rheintal.
Nach dem Mittagshalt führte uns der Rückweg via Halda, Büel, Sennhus nach St. Margarethenberg. Dort Einkehr ins «Buura-Beizli», welches u.a. Schlorziflade im Angebot hatte. Nach dieser weiteren Stärkung gemeinsamer Abstieg. In der Ferne war auch wieder die eindrückliche Taminabrücke zu sehen. Mit Zwischenstopp am reichlich belebten Weiher Pracavals, inklusive idyllischem Grillplatz, trafen wir in Pfäfers ein. Nach Abschlussdrink im «Sagastübli» konnten wir unser «Extrafahrt»-Postauto erneut besteigen.
Danke Sepp für diese schöne Wanderung.
So 15. Jun. 2025
Ochsenchopf 2179 m
Leitung: Miranda Ochsner
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Markus Gmür
Fotos: Miranda Ochsner
Wetter: sonnig, heiss, durstig
Wer kennt ihn nicht, den Ochsenchopf im Grenzgebiet Wägital-Klöntal?! Nun, wir kannten ihn - abgesehen natürlich von unserer Tourenleiterin - alle nicht! Dabei liegt er nur rund 20 Kilometer Luftlinie von Einsiedeln entfernt.
Zuhinterst im Wägital (Hinter Bruch) starten wir um 7.30 Uhr zu unserem Unterfangen. Bereits unmittelbar nach dem Einstieg wird unsere Trittsicherheit erstmals in einigermassen unwegsamem Gelände getestet. Später führt uns der Weg, teilweise noch im Schatten der nahen Berge, in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft hoch zu den Karrenfeldern und dem Grat auf knapp 1900 m. Der Gipfel scheint bereits sehr nah. Um ihn aber zu erreichen, braucht es noch ziemlich viel Geduld. Zuerst folgt nämlich noch ein längerer Abstieg und dann der eigentliche Schlussaufstieg in einem spannenden und recht steilen Gelände. Oben angekommen, können wir das wunderbare Panorama mit Blick auf die Silberen, die Glarner Alpen, den Wägitaler- und den Klöntalersee, etc. etc., in vollen Zügen geniessen.
Als wir schliesslich Mitte Nachmittag unseren Ausgangspunkt einigermassen müde und durstig wieder erreichen, dürfen wir auf eine anstrengende Tour in einem wunderschönen Gebiet zurückblicken, fernab der Zivilisation und doch so nah!
So 15. Jun. 2025
Abenteuer im Bach
Teilnehmer: 8 KiBe, 2 Clubmitglieder
Leitung: Benjamin Müller
Bericht: Benjamin Müller
Wetter: bewölkt mit etwas Regen
Das Abenteuer am Bach geht in die nächste Runde! Wir trafen uns in Schindellegi und laufen dieses Jahr Flussabwärts Richtung Schärenbrugg. Nach gemütlicher Wanderung zur Staumauer geht es technisch anspruchsvoll, aber mit Stricken gesichert zum Flussbett hinab. Von hier folgen wir stetig der Sihl über Stock und Stein, Knie bis Halstief im Wasser, so wie’s den Kids gerade am wöhlsten ist. Just beim erreichen der mächten Scherenbrücke blickt die Sonne durch die Wolkendecke und wärmt uns nach den Strapazen. Während die einen Holz suchen und Feuer machen, richtet der Tourenleiter bereits die Abseilpiste von der rund 25m hohen, sehr luftigen Brücke ein. Alle bestehen die Mutprobe und geniessen die Höhenluft beim Abseilen. Dreckig, nass und überglücklich treten wir die Rückreise an.
Do 12. Jun. 2025
Chli Mythen 1811 m
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Edith, Helen
Wetter: sonnig und heiss
Frühmorgens, bei strahlendem Sonnenschein und sommerlicher Wärme, starten wir um 8 Uhr bei der Talstation der Luftseilbahn Brunni. Der Weg führt uns über die Brunniweid – im blendenden Morgenlicht sammeln wir die ersten Höhenmeter. Schon jetzt ist klar: Heute wird’s heiss!
Bald gelangen wir zum spannenden Teil: erst die Schotterpassage, die Balance und Trittsicherheit fordert. Dann der schmale Pfad über die Ostflanke, welcher Konzentration und sicheren Schritt verlangt. Ruhig, aber stetig nähern wir uns dem felsigen Gipfelaufschwung. Benno, Chleri und Hubi entschärfen die eine und andere Stelle mit einem Seil - top Einsatz!
Oben auf dem Chli Mythen 1811 m werden wir mit einer weiten Rundsicht belohnt - wenn auch leicht getrübt durch den feinen Dunst aus den kanadischen Waldbränden. Trotzdem bleibt der Blick über das Schwyzerland, den Vierwaldstättersee und die Alpen eindrücklich.
Nach einer wohlverdienten Trinkpause nehmen wir den Abstieg über den Vorgipfel in Angriff. Bei der Alpwirtschaft Zwüschet Mythen lassen wir die Tour gemütlich ausklingen - ein kühles Getränk in der Hand und dem Gefühl: Das war ein rundum gelungener Tag in den Bergen.
Mi 11. Jun. 2025
Andermatt - Gurtnellen
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 24 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht, Fotos: Alice Kälin
Wetter: sonnig
Angenehm, mit nur 3 Mal Umsteigen bringen uns Bahn und Bus nach Andermatt. Im neuen Bahnhofrestaurant kehren wir zum obligaten „Kafistart“ ein. Er wird berappt vom Geburtstagskind Alice (77) und dem Vermächtnis Annalies Bachmann. Herzlichen Dank!
Nun geht es los. Wir staunen, wie sich das Dorfbild verändert hat. Schon sind wir beim Urnerloch und der sagenumwobenen Schöllenenschlucht. 1799 kämpften hier Napoleons Truppen gegen die erfolgreichen Russen. Das Suworow-Denkmal erinnert an die vielen gefallenen russischen Soldaten. Man kann nur staunen, wie unsere Urahnen in der unzugänglichen Schlucht hölzerne Brücken gebaut haben. 1595 entstand die steinerne Teufelsbrücke und 1830 wurde sie durch eine neue ersetzt; heute führt der Wander- und Veloverkehr darüber. Die mächtige Brücke für den Autoverkehr entstand 1956. Die Häderlisbrücke bei Göschenen von 1649 wurde 1987 bei einem Hochwasser zerstört. 120 Maurerlehrlinge aus der ganzen Schweiz halfen beim Wiederaufbau.
Beim Bahnhof Göschenen machen wir einen Trinkhalt. Weiter, dem Bahngeleise entlang, steht ein „Kabelhüsli“, hier wurden früher Telefonkabel gespleisst. Der Weg führt abwechselnd durch Tunnels, schöne farbenfrohe Naturwiesen und auch stotzige Waldwege. Abenteuerlich ist der mit Ketten gesicherte Weg beim Neiselenbach. In Wattingen bei der St. Josefskapelle geniessen wir unser Mittagessen aus dem Rucksack.
Nachher führt der Weg bei einem ehemaligen Granitsteinbruch vorbei. Alte Gleise, ein Kran, Sortiermaschinen und Loren zeugen von einer Vergangenheit, wo zeitweise 300 bis 350 Personen Arbeit fanden.Nach Wassen steigen wir hinunter, überqueren die schöne Reussbrücke und weiter geht’s durch Waldpartien und grüne Wiesen. Beim Pfaffensprung spiegelt sich der petrolfarbige Stausee. Wir sind zeitlich gut unterwegs und erreichen zufrieden und glücklich die Bushaltestelle bei Gurtnellen. Wir bedanken uns bei Fredi für die schöne, empfehlenswerte Tour.
Mi 4. Jun. 2025
Euthal-Rosenhöchi-Wisstannen-Euthal
Leitung: Marianne Niggli
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Marianne Nggli
Fotos: Hanna Gröner
Wetter: zuerst bedeckt, dann sonnig
Zu einer auch für Nachteulen gnädigen Zeit um 8.37 Uhr fuhren wir mit dem Postauto nach Euthal. Hier begann die heutige Wanderung mit einem kleinen Umweg zum Bäsa-Beizli, wo wir uns mit Kaffee und Gipfeli stärkten. Dann ging’s dem Eubach entlang und auf dem Schluchtweg das Chilentobel hinauf. Leider konnte man den Wasserfall wegen dem dichten Laub nicht gut sehen. Weiter ging es steil hinauf nach Schrot, wo wir unser mitgebrachtes Picknick verzehrten. Der Aufstieg war aber noch nicht bewältigt, galt es doch noch bis zur Rosenhöchi aufzusteigen. Hinunter ging es bis zum Alp-Beizli Wisstannen, wo wir Kaffee und Kuchen und die herrliche Aussicht genossen. Ganz ohne Regen gelangten wir zurück nach Euthal, von wo uns das Postauto sicher nach Einsiedeln brachte.
Do 29. Mai 2025
Stockflue 1136 m - Zünggelenflue 1091 m
Mit einem Regenschirm im Rucksack laufe ich am frühen Morgen etwas unmotiviert zum Bahnhof. Aber ich vertraue auf Chleri, dass er den Wetterbericht gut studiert hat und uns im Tagesverlauf die Sonne begleiten wird. Und gleich vorweggenommen: Es war tatsächlich so.
Nach einer gut einstündigen Reise starteten wir in Brunnen unser heutiges Unternehmen. Zuerst auf Strassen folgten wir dann im Wald auf dem weiss-blau markierten Weg ohne Schwierigkeiten zum Bützi 916 m hoch. Den Abstieg zum sicheren Waldboden meisterten alle am Seil gesichert. Und weiter machten wir einige Höhenmeter bis an die Felsen der Stockflue. Den höchsten Punkt erreichten wir dann über den mit Seilen gesicherten felsigen Weg hinauf zum aussichtsreichen Gipfel 1137 m. Nach dem obligaten Gipfelfoto und kurzer Verköstigung stiegen wir wieder vom Felsen ab und setzten den Aufstieg via Timpel bis zum P. 1196 fort.
Hier verliessen wir die markierten Pfade und marschierten in nordöstlicher Richtung über den Grat bis zum Ränggen hinunter. Der Aufstieg zur Zünggelenflue 1091 m forderte, wegen den noch nassen und deshalb rutschigen Felsen, von allen nochmals volle Konzentration. Die Mittagsrast war wegen der herrlichen Aussicht auf den Vierwaldstättersee recht ausgeprägt. Der Gratweg zeigte uns stets die Richtung nach Seewen hinunter. Auch diese 600 Höhenmeter Abstieg meisterten wir bravourös, so dass wir dann in Schwyz mit einen Trinkstopp die Wartezeit auf den Bus nicht gelangweilt verbringen mussten.
Bis dahin hatten einige bereits die ersten Zecken am eigenen Leib erspäht. So ermahnte uns der Tourenleiter, zu Hause eine genaue Leibesvisitation vorzunehmen. Wie ich im Nachgang gehört habe, sollen doch einige dieser kleinen Viecher, versteckt unter Kleidern, den Weg nach Einsiedeln gefunden haben.
Vielen Dank an Chleri für die unterhaltsame Führung.
Mi 28. Mai 2025
Monte Brè
Leitung: Regula Kaufmann
Teilnehmer: 18 Clubmitglieder / 1Gast
Bericht: Hans Kälin
Fotos: Brigitte Christen
Wetter:
Diese kurzfristige Ersatztour hat sich gelohnt. Im Napfgebiet wären wir ziemlich nass geworden.
Die Fahrt über Biberbrugg, Goldau nach Lugano vergeht wie im Flug. Schon nach knapp zwei Stunden Fahrt können wir die Aussicht auf Lugano und den Blick zu unserem Wanderziel Monte Brè geniessen. Der Stadtbus bringt uns zum Ausgangspunkt unserer Wanderung nach Castagnola/San Domenico. Auf dem herrlichen Sentiero di Gandria erreichen wir das unter Heimatschutz stehende ehemalige Schmugglerdorf Gandria. Mit Blick zum Schmuggelmuseum auf der anderen Seeseite geniessen wir unsern Morgenkaffee mit einem frischen Gipfeli. Dies ist für uns ein spezieller Morgenkaffee: Er wurde uns offeriert von Hans Bachmann im Namen seiner verstorbenen Frau Annelis, die speziell einen «Batzen» der Seniorengruppe vermacht hat. Ganz, ganz herzlichen Dank!
Jetzt geht’s bergauf. Rund 700 Höhenmeter liegen vor uns. Es ist zwar ziemlich steil, aber der Wanderweg ist so gut ausgebaut, dass das Wandern sehr angenehm ist. Oberhalb des Dörfchens Brè lässt sich eine Gruppe an einem Picknicktisch zur Mittagsverpflegung nieder, während die andern sich zuoberst auf dem Gipfel im Restaurant verpflegen lassen. Auch wenn mein Schnitzel nicht gerade von hoher Kochkunst zeugt, können wir unsere wieder gestärkt fortsetzen.
Mit der Funicolare fahren wir hinunter nach Cassarate und bummeln gemütlich der schönen Seepromenade entlang zum Hauptplatz von Lugano. Hier bleibt uns noch Zeit, ein Abschlussdessert zu geniessen und wir können noch die tollen Garderoben einer Hochzeitsgesellschaft bewundern. Nun folgt noch unser letzter Aufstieg zum Bahnhof.
Nach zwei Stunden, um 18 Uhr 46, sind wir wieder in Einsiedeln. Jetzt müssen wir unsere Regenkleider oder Schirm doch noch auspacken, um trocken unsere Wohnung zu erreichen.
Dies war wieder eine interessante Wandertour. Danke dir Regula vielmals für die Organisation!
Sa 24. Mai 2025
Umwelttag
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder, davon 1 JO
Leitung: Magnus, Elsbeth
Bericht: Esther
Fotos: Edith, Astrid, Christine
Wetter: meist sonnig, teilweise bedeckt und windig
Mit Arbeitshandschuhen, Baumscheren, Sägen und Magnus zusätzlich mit der Motorsäge, sowie Ruedi mit der Heckenschere ausgerüstet machen wir uns von der Zweckenstrasse aus auf den Weg via Winterabfahrt hoch zur Furggelenhütte. Unsere Blicke konzentrieren sich vor allem auf die Grotzlis, kleinste Tannenbäumchen und weiter Hölziges. Stauden, welche in kürzester Zeit wachsen und darum die Winterabfahrt stören könnten, werden herausgerissen, geschnitten, beziehungsweise weggesägt.
Ein Teil der Gruppe gönnt sich eine Kaffeepause in der Furggelenhütte, der andere Teil zielt jedoch geradewegs in Richtung Nordabfahrt vom Furggelenstock. Hier würde sich in kürzester Zeit Wald ausbreiten, wenn da nicht regelmässig eine Säuberung und Entbuschung stattfinden würde. Ennet dem Gipfelkreuz vom Furggelenstock gibt es eine ausgiebige Mittagspause mit leckeren Würsten vom Feuer und sogar Bier. Dies hatten starke Frauen hochgeschleppt! Herzlichen Dank!
Nach dem Mittag wird dann in der normalen Aufstiegsroute das schnellwachsende Jungholz, sprich kleine Tänndli, gesägt, runtergerollt, geschleift und in Haufen zusammengefügt. Nach dieser anstrengenden Arbeit gönnen wir uns einen wohlverdienten Durstlöscher in der Furggelenhütte.
Ein cooler Arbeitstag in wunderschönster Natur, mit guten Gesprächen in bester Gesellschaft geht zu Ende. Herzlichen Dank Elsbeth für die Organisation und Magnus für die Instruktion und allen, die dabei waren für das tolle Miteinander!
Do 22. Mai 2025
Skihochtour, wenn Pass offen
Keine Anmeldung. Chleri war alleine auf dem Clariden mit Traumwetter und Pulverschnee.
Keine Anmeldung. Chleri war alleine auf dem Cla ...
Sa 17. Mai 2025
Kletterweekend Bellinzona
Teilnehmer: 8 KiBe, 6 JO, 3 Clubmitglieder
Leitung: Benjamin Müller
Bericht: Benjamin Müller
Wetter: schön
Die Anfahrt im PKW Richtung Süden fühlt sich kurz an, die Vorfreude auf das bevorstehende Wochenende ist gross. Nach einem kurzen Zwischenstopp mit Café und Croissant in Ambri erreichen wir schon bald unser Ziel: Der Klettergarten Palestra di Roccia S. Paolo von Hans Horlacher. Wir sind alleine auf dem überschaubaren Camping und richten uns sogleich gemütlich ein. Am Nachmittag beginnen wir mit den ersten Kletterrouten, über Vorstieg und Gehen im Schwierigen Gelände. Der Abend naht und wir machen uns ein herrliches Feuer, welches uns einen leckeren Grillplausch beschert. Nach tiefem schlauf auf dem Tessiner Boden brechen wir am Sonntag morgen über den Klettersteig Richtung Gipfel des Palestra di Roccia auf. Einige anspruchsvolle Passagen sind zu überwinden, bevor alle glücklich das Gipfelplateau mit herrlicher Rundsicht erreichen. Den Nachmittag nutzen wir noch zur Verbesserung der Klettertechnik, bevor wir viel zu früh die befürchtete Rückreise antreten müssen. Einen Dank an die begleitenden Eltern, welche solche Erlebnisse überhaupt möglich machen.
Anleitungen
= Anmeldung möglich
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Droptours Anleitungen
Anleitung Online Anmeldung an eine Tour
Anleitung Tourenbericht erstellen und Fotos hochladen
Anleitung Tourenausschreibung erfassen
