Programm
Mi 12. Aug. 2026
Flims-Segnesboden
Leitung: Bernadette Dittli
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder
Bericht : Bernadette Dittli
Fotos: Werner Greter
Wetter: schön, warm, nachmittags Wolkenfelder
Das Postauto bringt uns den Bergen näher. In Flims fahren wir mit der modernen FlemXpress-Bahn nach Startgels. Im gestylten Restaurant bezahlen wir Fr. 7.50 für den Kaffee! Dann nehmen wir den Weg unter die Füsse. Schon bald können wir eine Wiese voller Murmeltiere beobachten.Der Weg führt über Naraus und Sura Cassons zum Segnesboden. Auf dem ganzen Weg geniessen wir ein wunderbares Panorama. Auch auf 2000 m ist es noch heiss, das kühle Lüftli ist daher sehr willkommen. Beim Wasserfall gibt es den Mittagshalt. Er hat so wenig Wasser wie noch nie und trotzdem imponiert er uns. Die Füsse dürfen sich im kalten Wasser erfrischen. Heute hat es Kühe auf dem Segnesboden. Weiter vorne kommen sie von der Alp hoch, um in der Flem ihren Durst zu löschen. Am Segneshonig-Häuschen dürfen wir natürlich nicht vorbeigehen, ohne diesen wunderbaren Honig zu kaufen.Weiter geht es über Segnes zur Alp Nagens. Im Restaurant Stella geniessen wir den wohlverdienten Schlusstrunk.Wir waren ein kleines, gemütliches Grüppli, das sich an der wunderschönen Bergwelt und den lockeren und lustigen Gespräche erfreut hat. Die Segnesböden sind ein naturkundlich besonders wertvolles Gebiet. Die eindrucksvollen Schwemmebenen sind kesselförmig von steilen Hängen und Felswänden umrahmt. Der Segnesbach stürzt in einem imposanten Wasserfall vom oberen auf den unteren Segnesboden. Geschützte Auen- und Moorlandschaft, Gewässer und Feuchtgebiete zählen zu den für die Natur wertvollsten Gebieten. Sie beherbergen eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Aus diesem Grund stehen die letzten intakten Gebiete heute unter Naturschutz.
Do 6. Aug. 2026
Arnisee-Sunniggrat-Leutschachhütte SAC
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Dor, Andrea
Wetter: neblig, mystisch
Morgens um Punkt sechs Uhr startet unsere muntere Schar mit drei Autos in Richtung Urnerland. Dass es in Intschi sogar zwei Seilbahnen gibt, sorgte für eine kurzzeitige Verwirrung. Nach kurzem Gelächter sitzen wir aber in der richtigen Kabine und schweben hinauf zum Arnisee.
Durch den schönen Bergwald steigen wir zügig zur privaten Sunniggrathütte auf, welche durch eine alte Militärtransportbahn erschlossen ist. Bei Kaffee und feinem Gebäck geniessen wir den ersten Halt. Ganz ungewohnt (Stichtwort “Hitzezommer”) ziehen wir sogar einen “Lismer” an.
Auf dem alpinen Wanderweg Richtung Leutschachhütte SAC ziehen leichter Nebel und Wolkenfelder auf, was der Szenerie eine mystische Stimmung verleiht. Der Weg zur Leutschachhütte ist herrlich angelegt. Unterwegs entdecken Röbi und Cecile Zichorien. Sie erzählen von der früheren Nutzung als Kaffee-Ersatz und überraschen uns mit der Anekdote, dass einzelne Köche die Pflanze verwenden, um ihren traditionellen Hafechabis zu “schwärzen”. In der Leutschachhütte stärken wir uns anschliessend mit einer Suppe, aber erst nachdem wir die smaragdgrüne Farbe des Nidersees bewundert haben.
Der Abstieg zurück zum Arnisee vergeht wie im Flug. Zum wohlverdienten Ausklang kehren wir gemütlich im Alpbeizli ein, stossen auf den gelungenen Bergtag an und geniessen das Beisammensein.
Ein herzliches Dankeschön gebührt unserem Tourenleiter Benno für die tadellose Organisation und die umsichtige Führung.
Mi 5. Aug. 2026
Sittlisalp UR
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos: Hedy Triponez
Wetter:
Bei herrlichstem Wetter versammeln wir uns um 7 Uhr beim Bahnhof Einsiedeln. Mit dem Zug nach Altdorf und weiter mit dem Bus gelangen wir nach Unterschächen. Hier darf natürlich der fast obligate Startkaffee nicht fehlen.
Nun wandern wir durch das wildromantische Brunnital, an der grössten Kalkmauer Europas vorbei. Die imposante Nordwand des Gross Ruchen kann man nicht übersehen. Am Ende der Asphaltstrasse entscheiden sich vier Clubmittglieder, auf den steileren Teil der Wanderung zu verzichten und die Bahn auf die Sittlisalp zu benützen.
Wir setzen unsere Tour auf einem sehr angenehmem Wanderweg entlang der Hinter Schächen fort und gelangen nach einer leichten Ansteigung zur Brunnialp. Nun haben wir noch den steilen und sonnigen Bergweg vor uns, der uns auf die Sittlisalp führt. Von unserem Mittagsrastplatz aus haben wir eine herrliche Sicht über das von der Berglandschaft eingebettete Hochplateau. Wir können diesen Punkt so richtig geniessen.
Auf dem Weg zur Alpkäserei dürfen wir etwas Spezielles erleben: Eine Kuh hat gerade ein Junges zur Welt gebracht und hilft ihm auf die Beine zu kommen, was ihr nach ein paar Schupsern auch gelingt. In der Alpkäserei decken sich einige noch mit etwas Käse ein und probieren das spezielle Getränk aus Molke mit verschiedenen Aromen. Ich probiere einen Becher mit Mango. Ja, über Geschmack kann man sich streiten.
Bei der Bergstation der Sittlisalpbahn treffen wir wieder auf die Gruppe, die am Vormittag die Bahngondel gewählt hat. Da die Bahn nur vier Personen fasst, braucht es für uns alle fünf Bahnfahrten. Aber die Wartenden können sich noch gemütlich im Beizli verweilen.
Noch einem 20minütigen Spaziergang machen wir nochmals einen Halt im Hotel Alpina Unterschächen. Es bleibt uns genügend Zeit für Dessert, Kaffee oder sonstiges Getränk. Zum Glück sind wir unter einer gedeckten Terrasse. Plötzlich entlädt sich eine Wolke über uns. Bis zur Ankunft des Postautos ist wieder alles trocken.
Einen grossen Dank an Hans Bachmann für den offerierten und sehr beliebten Morgenkaffee,
sowie herzlichen Dank an Regula Kaufmann für die bestens organisierte SAC-Wanderung!
Mi 29. Juli 2026
Chäseren
Leitung: Alfred Kälin
Bericht: Alfred Kälin
Teilnehmer: 14 Clubmitglieder
Fotos: Fredi, Alice, Sepp, Regula
Wetter: heisser Sommertag
Es ist wiederum ein Hitzetag angesagt, darum zieht es uns in die Höhe Richtung Chäseren. Mit dem Postauto geht es in die Weglosen, wo wir zu unserer Höhentour starten. Wir teilen uns in zwei Gruppen auf: Die eine geht mit Gruppenleiter Fredi auf den anspruchsvollen Leiterenweg, die andere mit Gruppenleiterin Alice auf der Kiesstrasse durch den Chäserenwald. Im unteren Teil spazieren Geissen auf dem Weg und folgen uns hartnäckig bis in den Wald. Erst als die Bäuerin die Ziegen mit dem Auto holte, konnten wir ruhig weitergehen!
Der steile Leiterenweg mit den vielen Stufen ist ziemlich schweisstreibend. Die Schlüsselstelle mit der Eisenleiter und den verschiedenen Ketten wird aber von allen problemlos gemeistert. Bei der Grueb treffen sich beide Gruppen gemeinsam zum verdienten Znünihalt. Weiter geht es dann gemeinsam der Strasse entlang zur Chäseren-Kapelle. Hier verzehren wir unseren Mittagslunch und geniessen die herrliche Aussicht.
Nachher steigen wir zur Drusberghütte ab und verwöhnen uns mit kühlen Getränken, Kaffee und Kuchen. Die Getränkerunde wird vom Geburtstagskind Christa bezahlt. Herzlichen Dank! Auf der Drusbergterrasse treffen auch noch zwei Clubkolleginnen ein, die eine unabhängige Wanderung vom Sternen Hoch-Ybrig zur Chäseren unter die Füsse nahmen.
Den Abstieg in die Weglosen machen wir gemeinsam auf dem Wanderweg via Waldstrasse. Eine Stunde früher als geplant bringt uns der Bus zurück nach Einsiedeln. Es war eine schöne, genussreiche Bergwanderung.
Mi 22. Juli 2026
Maria Bildstein 528 m
Leitung: Werner Greter
Teilnehmende: 14 Clubmitglieder
Bericht: Theres Greter
Fotos: Werner Greter
Wetter: schön und warm
Mit der Bahn fahren wir nach Uznach. Vis-à-vis des Bahnhofs gibt es in der Gartenwirtschaft Kaffee und Gipfeli, gespendet von Monika Schambron, welche bald einen runden Geburtstag feiern kann. Herzlichen Dank und Gratulation, Monika! Jetzt beginnt die Wanderung Richtung Kaltbrunn, wo wir beim Bahnhof einen Trinkhalt einschalten und die Aussicht geniessen. Weiter geht es über Ruodiweid an schönen Bauernhöfen vorbei nach Wilen Steinenbrücke. Der Wanderweg führt nun am komplett ausgetrockneten, breiten Steinenbach entlang. Wir schätzen jeden Baum, der uns bei Verschnaufpausen und Trinkhalten etwas Schatten spendet. Bei Kessel beginnt der Aufstieg nach Büel und Gsäss. Bald erreichen wir den Wallfahrtsort Maria Bildstein. Hier haben zwei von unseren Teilnehmenden geheiratet. Sie frischen ihre schönen Erinnerungen auf. Nach dem Picknick vor der Kirche, die zurzeit aussen renoviert wird, gehen wir auf einem Rundgang an verschiedenen Grotten vorbei. Dann setzen wir die Tour fort über das schöne Schmittenäcker Wohnquartier und hinunter nach Giessen. Beim Restaurant Sternen finden wir eine tolle Terrasse. Hier haben wir genügend Zeit für ein Dessert, bevor uns der Bus zum Benkner Bahnhof bringt. Der Zug fährt uns über Rapperswil nach Einsiedeln. Einmal mehr haben wir einen schönen Wandertag verbracht. Dank an alle, die dazu beigetragen haben.
Mi 15. Juli 2026
Regel- (Regula) Stein SG
Leitung: Josef Schönbächler
Bericht: Alfred Kälin
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Fotos: Hedy und Sepp
Wetter: Sonne und Wolken
Die langanhaltende Hitzezeit hat endlich einem etwas kühleren Tag Platz gemacht. Es ist leicht bewölkt und hie und da blickt die Sonne durch die Schleierwolken. Wir fahren mit dem ÖV auf den Ricken 786 m und treffen uns zuerst in einem heimeligen Gartenrestaurant zum Startkaffee, gesponsert von Anton Studerus. Herzlichen Dank.
Die Wanderung startet auf dem Toggenburger Höhenweg und führt dem Seelibach entlang über die obere Stosslegi, es ist ein permanenter Aufstieg durch den kühlen Wald. Der Weg ist teilweise ziemlich steil, aber sehr gut angelegt und wunderbar trocken. Es ist recht „tüppig“, was bei uns viele Schweisstropfen auslöst. Nach einigen kurzen Erholungspausen erreichen wir auf der waldfreien, langezogenen Kuppe das Gebiet Regelstein 1315 m.
Hier geniessen wir den Blick ins Toggenburg, zum Säntis und zu den Churfirsten. Die Weitsicht ist infolge der leichten Bewölkung allerdings leicht eingeschränkt . Nach einigen Schritten abwärts erreichen wir die Gedenkstätte an Felix und Regula, welche hier auf der Flucht auf einem Stein ausruhten. Hier machen wir den Mittagshalt und geniessen die Aussicht auf die Linthebene und den Zürichsee.
Nachher geht es auf dem Gratweg hinunter zur Alp Egg, wo wir auf der Terrasse des schönen Bergrestaurants Kaffee und Dessert geniessen. Den Abstieg nach Uetliburg machen wir auf dem steilen Waldweg über Axerberg und Stöckerweid. Mit Postauto und Bahn geht es dann wieder zurück nach Einsiedeln. Herzlichen Dank an den umsichtigen Tourenleiter Sepp Schönbächler.
Do 9. Juli 2026
Wäspen 2345 m - Klausenpass
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Helen, Andrea und Paparazzis
Wetter: schön und warm
Frühmorgens kurven wir gut gelaunt im Auto von Einsiedeln Richtung Unterschächen. Unser erstes Ziel: die kleine Luftseilbahn Ribi. Im idyllischen Alpdörfli Wannelen gönnen wir uns einen Starterkaffee. Schliesslich kann Koffein im Blut die Leistungsfähigkeit steigern. Der Aufstieg zum Wäspen verläuft mit einer angenehmen Steigung. Wir treffen hier auf andere Wanderer und engagieren diesen als "Paparazzo”. Dieser nimmt seine Aufgabe ernst und schiesst, vorauslaufend, immer wieder Gruppenfotos. Unterwegs marschieren wir an einem malerischen, kleinen Seelein vorbei. Oben angekommen, geniessen wir das herrliche Panorama, bevor es auf demselben Weg wieder hinunter zum Seelein geht. Wiederum treffen wir eine andere Wandergesellschaft und nutzen die Gelegenheit für einen interkulturellen Austausch. Sie kämen gerne nach Einsiedeln und kauften einen "Holebenz" …. was sich dann als "Schoufbock" entpuppt. Wieder was gelernt.
Durch die wunderschöne Urner Bergwelt wandern wir weiter zum heimeligen Alpbeizli Oberalp. Hier gibt es kein Vorbeikommen. Der Weg führt uns schliesslich über den Chammlitritt. Der imposante Blick auf den Schärhorn ist grandios. Auf dem Klausenpass angekommen, gönnen wir uns den obligaten Schlusstrunk. Bei kühlen Getränken lassen wir den herrlichen Tag Revue passieren, bevor uns das Postauto zurück zur Talstation Ribi bringt.
Ein ganz grosses Danke an Benno für die tadellose Organisation, die kompetente Leitung und den gelungenen Bergtag.
Mi 8. Juli 2026
Botanisch-geologische Exk. Roggenstock
Leitung: Helen Küchler, Marianne Niggli
Bericht: Helen Küchler, Marianne Niggli
Fotos: Christina Baumann
Wetter: schön, heiss
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Ein schöner, heisser Sommertag kündigt sich an, als sich 16 Clubmitglieder auf den Weg machten und mit dem Postauto Richtung Weglosen fuhren. Dort stiegen wir in die Weltneuheit der Hoch-Ybrig-Bahn, eine bequeme Gondel mit 12 Sitzplätzen, die uns sachte nach Seebli beförderte. Auf dem Weg zur Fuederegg erfuhren wir bereits viel Wissenswertes über zahlreiche Pflanzen und sogar über das Liebesleben von Libellen. In der Fuederegg genossen wir den Startkaffee. Hier gab es eine kurze Erläuterung zur Geologie und Aufbau des Roggenstockes. Die verteilte Broschüre über den geologischen Wanderweg Roggenstock vom Oktober 2007 war dabei sehr hilfreich. Anschliessend wanderten wir weiter über die Roggenhütte zum Fuss des Roggenstockes. Auf dem Weg machten wir immer wieder Halt bei sog. Aufschlüssen (anstehender Fels) und bei Pflanzen am Wegrand, die auf Kalk vorkommen (Bewimperte Alpenrose, Rindsauge, Erika, Herzblättrige Kugelblume, etc.). Die meisten Clubmitglieder bestiegen den Roggenstock und assen auf dem Gipfel zu Mittag, einige wenige blieben bei der Roggenegg und verpflegten sich dort. Nun ging es zum Tubenmoos, wo uns Helen Pflanzen des Hochmoores zeigte (Scheidiges Wollgras, Rosmarinheide und Torfmoose). Vom Tubenmoos hatten wir auch eine gute Sicht auf den Aufbau des Roggenstockes mit Helvetikum an der Basis, dann folgte der Sulzfluhkalk des Penninikum und die Kappe aus Dolomit des Ostalpins. Weiter ging es nach Oberiberg, wo wir noch zu einem Schlusstrunk einkehrten, bis uns das Postauto nach Einsiedeln zurück brachte.
Do 2. Juli 2026
Clariden-Höhenweg
Leitung: Fredi Kälin
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos: Alice, Fredi, Regula
Wetter: sehr sonnig, Berggipfel teilweise wolkenverhangen
Gemütlich fahren wir von Einsiedeln nach Linthal und steigen dort ins Postauto, das uns hinauf auf den Klausenpass 1948 m bringt. Oben gönnen wir uns aus dem Legat von Annelies Bachmann einen feinen Startkaffee, welcher hiermit verdankt wird. Gestärkt nehmen wir den Aufstieg zum idyllischen Griesslisee 2098 m in Angriff. Bei angenehmen Temperaturen wandern wir weiter über den eindrucksvollen Clariden-Höhenweg in Richtung Gemsfairenhüttli 1947 m. Die Mittagspause geniessen wir unterwegs, begleitet von einer grandiosen Aussicht: Rechts ragen Clariden und Gemsfairenstock empor, links unter uns schlängelt sich die Klausen-Passstrasse Richtung Urnerboden und Klausenpass. Anschliessend folgt ein weiterer schöner Aufstieg, der dank einer gut gesicherten Passage mit Kette problemlos zu bewältigen ist. Kurz darauf erreichen wir den Fisetenpass 2034 m. Dort nimmt die Hälfte der Teilnehmer die Luftseilbahn talwärts zum Urnerboden, während die anderen sich spontan entschliessen, den Weg zum Endpunkt Urnerboden zu Fuss zu bestreiten. Im Restaurant Urnerboden treffen beide Gruppen dann wieder zusammen und geniessen den wohlverdienten Schlusstrunk bei guten Gesprächen. Mit dem ÖV geht es zurück nach Einsiedeln, wo wir um 19.33 Uhr gut gelaunt ankommen.
Fredi, vielen Dank für diese genuss- und aussichtsreiche Wanderung!
Do 25. Jun. 2026
Chaiserstock 2515 m
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 10 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Helen, Andrea
Wetter: schön und heiss
Ein Prachtstag. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite: Ein strahlend blauer Himmel erwartet uns. Ob wir das Backofenklima ertragen? Mal abwarten. Unter der bewährten Leitung von Benno Ochsner machen wir uns zu zehnt auf den Weg in den abgelegensten Zipfel des Kantons Schwyz. Beim Parkplatz Chäppeliberg geht es ruhig zu und her: Es hat wenig Leute und so können wir ohne Warten ins Bähnli steigen und uns in die Höhe gondeln lassen.
Oben angekommen, führt uns der erste kurze Spaziergang zur nahen Lidernenhütte. Ein Kaffee weckt auch noch die letzten müden Geister. Dann geht es richtig los. Wir wandern am markanten Kletterfels des Schmalstöcklis vorbei in Richtung Chaiserstock. Nach der Querung unterhalb des Chaiserstocks hinauf zum Chaisertor nehmen wir erstmals die Hände aus den Hosentaschen.
Jetzt folgt der spannendste Teil der Tour. Der luftige Aufstieg entlang des Grates ist ein echter Genuss. Die Route ist perfekt mit soliden Ketten abgesichert, so dass wir die Kraxelei unbeschwert und sicher geniessen können. Bei der wohlverdienten Mittagsrast auf dem Gipfel packt Benno sein breites Wissen aus und erklärt uns das prächtige Panorama mit all den nahen und fernen Gipfeln.
Der Abstieg erfolgt auf der gleichen Route. Doch anstatt sich stumm auf die Tritte zu konzentrieren, wird wieder ausgiebig geschwatzt. Die Themenvielfalt ist wie immer breit und kurzweilig. Zum krönenden Abschluss kehren wir nochmals in der Lidernenhütte ein, um den Durst zu löschen, auf die gelungene Tour anzustossen und das Erlebte Revue passieren zu lassen.
Ein herzliches Dankeschön an unseren Tourenleiter Benno Ochsner für die tadellose Organisation und das tolle Bergerlebnis.
Mi 24. Jun. 2026
Heikentobel - Surbrunnen - Furggelen
Leitung: Alfred Kälin
Bericht: Alice Kälin
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Sonne pur
Heute ist wieder ein Hitzetag prophezeit. Im angenehm kühlen Postauto fahren wir nach Oberiberg-Tschalun. Im Schatten begrüsst uns Fredi und gleich geht es los auf den für fast alle unbekannten Weg Richtung Dolenried, Heikentobel, Surbrunnen. Es ist ein schön angelegter Wanderweg. Es ist bereits ziemlich warm, und wir sind dankbar für die kühlende Bise. Wir legen vermehrt Trinkpausen ein und so erreichen wir nach dem letzten schweisstreibenden Aufstieg zum Salzbrunnen die Furggelen. Auf Gerippen von dürren und umgestürzten Bäumen erholen wir uns und geniessen den Lunch. Einige bevorzugen die Furggelenhütte. Zum Kaffee sind dort wieder alle vereint. Die selbstgemachten Kuchen von Dodo finden reissenden Absatz. Wir geniessen auch die herrliche Aussicht auf die umliegenden Berge.
Der anspruchsvolle Abstieg ins Brunni verläuft durch schattige Waldpassagen und Naturschutzgebiet. Es braucht viel Aufmerksamkeit, obwohl nach der langen Hitzeperiode die Wurzeln trocken sind und guten Stand bieten. Wir bestaunen auch die prächtige Alpenflora, die uns den ganzen Tag erfreut und unser Gedächtnis fordert. Unten im Restaurant Brunni heil angekommen, reicht die Zeit noch für eine Erfrischung. Fredi bezahlt die Runde vom Legat Annelies Bachmann. Vielen Dank an Fredi für die schöne Tour. Zufrieden steigen wir ins Postauto und freuen uns auf die Dusche oder eine Abkühlung im See.
Do 18. Jun. 2026
Diethelm 2098 m via Chli Sienen
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht: Doris Rickli / Hubert Späni
Fotos: Lilly, Dor, Max
Wetter: schön und heiss
Bericht von Dor (emotional):
Begrüssung Chleeri: “Es git en super Tag!”
Ab Ochsenboden durch Stauden und Gestrüpp, über den Wisstannenbach, gäch obsi. Stets gut gesichert via Chli Sienen zum Diethelm.
Nach gut zwei Dritteln des Aufstiegs wird unser Traum wahr und wir finden das Goldloch. Es funkelt und glänzt in den Augen der glücklichen Finder. Isch doch en super Tag!
Die Aussicht auf dem Gipfel: wie immer grandios. Der Abstieg geht über die Normalroute Richtung Golfplatz direkt auf ein Bier. Prost auf den super Tag!
Danke unserem jung gebliebenen Tourenleiter Chleeri. Isch doch en super Tour gsi!
Bericht von Hubi (zum Nachsteigen):
Gestartet sind wir im Ochsenboden (939 m) und folgten dem alten Weg entlang des Wisstannenbaches. Auf der Höhe 1120 m zweigen wir rechts ab. Nach kurzer Unsicherheit fand Chleri den Einstieg über den Wisstannenbach (1170 m) zur Chli Sienen. Der Wald ist inzwischen recht dicht geworden, sodass es einiges an Orientierung braucht, um den Einstieg zu finden.
In der mit Föhren und Birken bewachsenen Schutthalde erreichen wir auf alten Wegspuren den eigentlichen Einstieg auf knapp 1440 m. Mit Kletterausrüstung ausgerüstet überwinden wir die anspruchsvollen Felsstufen dank der von Chleri und Max temporär eingerichteten Fixseile problemlos.
Von den Teilnehmerinnen kam immer wieder die Frage nach dem Goldloch, schliesslich war dies eines unserer Hauptziele. Doch der Eingang (1750 m) zum Goldloch muss verdient werden: Bis dorthin sind rund 500 Höhenmeter zu bewältigen. Aufgrund der bereits fortgeschrittenen Zeit entscheiden wir uns, nicht weiter in die Höhle einzusteigen, sondern gleich den gesicherten Ausstieg hinter dem Höhleneingang zu nehmen.
Über die Grasflanke steigen wir entlang der markanten Felswand weiter auf, bis wir den engen Einstieg (1920 m) erreichen, wo Kriechen erforderlich ist. Von hier aus lässt sich der oberste Teil der Höhle wie in einer Arena überblicken.
Nun gilt es nur noch, den letzten steilen Hang bis zum Gipfel (2093 m) zu überwinden. Nach rund fünf Stunden gratulieren wir uns zum erfolgreichen Durchstieg der Chli Sienen und zur teilweisen Besichtigung des Goldlochs.
Auf dem Normalweg steigen wir anschliessend ab und erreichen nach einem gefühlt endlosen Abstieg das Golfrestaurant im Ochsenboden (933 m), wo wir die anspruchsvolle Tour durstlöschend abschliessen.
Vielen Dank an den Tourenleiter Chleri und Max als seinen Assistenten.
Mi 17. Jun. 2026
Vom Morgäbrod zum Säbelrasslä
Leitung: Karl Durrer
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Bericht: Susi Zürrer
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: sonnig, sehr warm
Unser Tourenleiter, Karl Durrer, erwartet uns um 7.15 Uhr am Bahnhof Einsiedeln und wir freuen uns alle auf eine weitere schöne Tour im Herzen der Schweiz. Diese beginnt in Sempach-Station, wo wir nach kurzer Zeit den Campingplatz Seeland erreichen für unseren Starterkaffee.
Frisch gestärkt wandern wir an der Vogelwarte vorbei dem schönen Sempachersee entlang und erfahren nebenbei, dass Sempach nicht nur ein Kriegsschauplatz war, sondern auch eine Fischer- und Handelsstadt. Weiter geht’s mit leichter Steigung zuerst noch ein wenig der alten Stadtmauer entlang und dann erreichen wir den Steinibühlweiher. Unsere kurze Trink- und Verschnaufpause machen wir sportlich im Stehen, die Sitzgelegenheiten sind bereits besetzt. Vor unserer Mittagspause halten wir beim Morgenbrot-Stöckli, einem sehr eindrücklichen und geschichtsträchtigen Ort. Hier lesen und erfahren wir, dass die Eidgenossen 1386 kurz vor der Schlacht noch ihr «Morgenbrod» genossen haben.
Unser Rucksackpicknik essen wir bei der Schlachtkapelle auf schattigen Bänken. Anschliessend besichtigen die einen die Schlachtkapelle und die andern kehren zum Kaffee ein in der Wirtschaft «zur Schlacht». Weiter geht unsere Wanderung mit Blick über den Sempachersee zum Stockhof und nachher entlang des Rotbachs auf dem Fuchspfad im Mussiwald hinunter zum Städtchen Sempach. Sehr durstig geniessen wir im Restaurant Türmli in Sempach unsern Schlusstrunk. Nicht den letzten, hatten die immer noch durstigen doch Gelegenheit, in Luzern nochmals etwas zu trinken.
Nach einem spannenden, erfüllten Wandertag erreichten 16 zufriedene Wandersleute um 18.46 den Heimatbahnhof Einsiedeln.
Ein grosses Dankschön an unsern umsichtigen Wanderleiter Kari.
Mi 10. Jun. 2026
Alpthal - Holzegg - Zwüschet Mythen
Leitung: Marianne Niggli
Teilnehmer: 13 Clubmitglieder
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Kari Durrer
Wetter: nass
13 wetterfeste Wanderer fanden sich am Mittwochmorgen am Bahnhof Einsiedeln ein, angesichts der Wetteraussichten eine stattliche Zahl! Leider musste das ursprüngliche Ziel, die Buziflue, fallen gelassen werden. Als Alternative wanderten wir von Alpthal nach Brunni. Bei der St. Anna-Kapelle erfahren wir, dass diese Kapelle errichtet wurde in Andenken an den Geissbub Zacharias, welcher 1827 am Gross Mythen verunglückt war.
Im Restaurant Brunni gab es den Startkaffee, welcher vom Geburtstagskind Alice übernommen wurde. Vielen Dank und nochmals herzliche Glückwünsche zum runden Geburtstag! Weiter ging es nun bergauf über glitschige Steine Richtung Holzegg. Einige ganz Wetterfeste assen das mitgebrachte Picknick bei der Kapelle, die anderen verpflegten sich im Trockenen im Restaurant Holzegg, wobei die Gulaschsuppe und die Muotathaler Kirschtorte regen Anklang fanden. Ein Blick nach draussen zeigte, dass es in Strömen regnete. Aber mit der Bahn hinunterzufahren, war keine wirkliche Option. Und so ging es weiter zur Alpwirtschaft Zwüschet Mythen, begleitet von Weinbergschnecken, Glunggen und ab und zu eine Gämse. Bei der Alp konnte das letzte Kilo Bergkäse ergattert werden, bevor wir über Gumenwald und Brüglen nach Brunni gelangten. Von dort ging es mit dem Postauto zurück nach Einsiedeln, wo wir nass, aber zufrieden am frühen Nachmittag ankamen.
Mi 27. Mai 2026
Zum Iistand bi dä Tschifeler
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht: Hans Kälin
Fotos: Hedy Triponez
Wetter:
Unser neuer Tourenleiter Karl Durrer hat seinen Einstand mit Bravour bestanden. Er konnte uns auf sehr interessante Art viel Wissenswertes über seine geliebte Heimat der «Tschifeler» (Übername für Menschen aus dem Kanton Obwalden) berichten.
Bei herrlichstem Wetter reisten wir nach Sarnen. In der Linde, einem wirklich schönen alten Lokal, durfte unser Startkaffee nicht fehlen. Anschliessend wanderten wir durch Sarnen an einer Lourdes-Grotte vorbei und dann bergauf über eine teilweise steile Treppe bis zur Melchabrücke. Diese 100 Meter hohe Brücke soll die höchste gedeckte Holzbrücke Europas sein, gebaut von der Schweizer Armee 1943. Nun stiegen wir noch weiter hinauf ins Flüeli. Die Mittagspause verbrachten wir in der Nähe des Wohnhauses von Bruder Klaus und Dorothee sowie in der Ranft an der Melcha. Der Mystiker und Ratgeber Bruder Klaus lebte während 20 Jahren in der Ranft, 1467 bis 1487.
Nach einem kurzen Aufstieg auf der anderen Seite der Melcha erreichten wir die Müslikapelle. Diese wurde unter Einwilligung von Bruder Klaus als Kapelle mit Eremitenzelle für Bruder Ulrich gebaut, ein sehenswertes Bauwerk.
Nach einem weiteren Aufstieg konnten wir die St. Niklausen Kapelle mit den mittelalterlichen Wandmalereien im Chor bewundern.
Dass zwei Teilnehmer am heutigen Tag, dem 27. Mai, ihren Hochzeitstag feiern konnten, ist an dieser Stelle sicher auch noch eine Meldung wert: vor 38 Jahren Karl Durrer und vor 59 Jahren Sepp Schönbächler.
Lieber Kari, danke dir für den spannenden Wandertag!
Do 21. Mai 2026
Regitzer Spitz 1136 m
Leitung: Edith Schönbächler
Bericht: Maria Walker
Fotos: Helen, Dor, Marie-Theres, Edith
Teilnehmerinnen: 8 SAC-Frauen
Wetter: schön, angenehm warm
Pünktlich zu unserer Wanderung kam der Frühling zurück. Da der Abstieg der geplanten Tour auf die Franzenalp ob Flüelen noch Wintersperre hatte, musste Edith ein neues Ziel aus dem Ärmel zaubern, was ihr natürlich problemlos gelang.
Unser neues Ziel war der Regitzer Spitz oberhalb von Fläsch in der Bündner Herrschaft. Unsere reine Frauengruppe startete gutgelaunt durch das malerische Dörfchen Fläsch, dann durch herrliche Weinberge. Weiter ging’s gemütlich auf einer Waldstrasse, bis wir auf einen Singletrail abbogen. Beim Abzweiger zum Leiterliweg wurde es interessant. Zuerst ging’s ziemlich steil den Wald hinauf, dann kamen wir in den Genuss des versprochenen Klettersteigs. Ein schmales Weglein, mit Drahtseil gesichert, führte entlang einer Felswand, dann zu zwei Leitern - recht ausgesetzt. Aber alle schafften diese Schlüsselstelle problemlos. Oben angekommen, landeten wir überraschend auf einer Frühlingswiese. Nach einem kurzen Znünihalt ging es weiter unserem Ziel entgegen. Beim Vorbeigehen gab’s noch einen kurzen Abstecher zum Guschaspitz. Auf dem Regitzer Spitz 1136 m angekommen, wurden wir nochmals überrascht: Ein grosszügiges Plateau mit herrlichem Ausblick ins Rheintal und in die Bündner Berge erwartete uns. Nach dem wohlverdienten Picknick ging’s dann bergab, vor allem durch Wald, aber auch vorbei an schönen Alpweiden mit verschiedenen Bewohnern, vom Pferd über Esel, Alpakas und Kühen diverser Rassen. Zum Schluss ging es dann idyllisch einem Bach entlang (leider komplett ohne Wasser!) zurück zu unserem Ausgangspunkt. Bevor wir uns auf den Heimweg machten, kehrten wir natürlich noch gemütlich im Bistro in Fläsch ein und liessen unsere schöne Tour Revue passiere. Es war stimmig. Danke Edith!
Mi 20. Mai 2026
Morschach
Leitung: Alice Kälin
Teilnehmer: 19 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Karl Durrer
Wetter: mehrheitlich bedeckt
Bei leichtem Regen fahren wir mit Bahn und Bus nach Brunnen. Auf den Startkaffee in Brunnen müssen wir leider verzichten, weil unsere Gruppe scheinbar zu gross ist oder die Restaurants spät öffnen! Es hat aufgehört zu regnen und sogleich marschieren wir los, zuerst dem See entlang und dann über einige Treppenstufen zum etwas höher gelegenen Panoramaweg. Beim Wolfsprung beginnt nun der Aufstieg zum Bildungszentrum Mattli in Morschach. Der Weg ist durch den Regen teilweise glitschig und mit Vorsicht zu begehen. Im Mattli werden wir herzlich empfangen und mit Kaffee und Gipfeli bewirtet, gespendet von Rosemarie Kälin, herzlichen Dank. Dann geht es weiter durch das Dorf Morschach, hinauf zu Degenbalm, zum Nägelisgärtli und zur Talstation der Luftseilbahn Stoos. Hier finden wir einfache Sitzgelegenheiten und verzehren dort unseren Mittagsproviant.
Es ist trocken, windstill, aber etwas kühl, darum geht es nach nur einer halben Stunde schon wieder weiter. Wir wandern nun vor allem bergab Richtung Golfplatz und Axenstein. An diesem schönen Aussichtspunkt geniessen wir das prächtige Panorama, viele Berggipfel sind aber leider noch im Nebel versteckt. Der Abstieg nach Brunnen erfolgt über den bekannten Weg der Schweiz, wobei wir beim Chänzeli einen kurzen Halt einschalten. Nach einem gemütlichen Kaffeehalt in Brunnen bringt uns der ÖV wieder zufrieden nach Einsiedeln.
Mi 13. Mai 2026
Mollis-Linthmündung-Ziegelbrücke
Leitung: Werner Greter
Teilnehmende: 17 Clubmitglieder
Bericht: Theres Greter
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: schön, aber kühl
Der Mittwoch ist einmal mehr der wetterbeste Tag der Woche. Nachdem es gestern Morgen herunterschneit hat, ist es heute, am Servatiustag, etwas kühl. Vom Bahnhof Näfels/Mollis geht es los über die Linthbrücke auf die rechte Seite des Escherkanals. Die Dämme der Linth fallen mit vielfältigen, sehr bunten Blumen auf. In der Nähe des Walenberg Schiessplatzes wechseln wir auf die linke Seite des Escherkanals.
Hans Konrad Escher (1767-1823), Zürcher Wissenschaftler und Bauingenieur, konnte 1811 den Molliserkanal, der in den Walensee führt, öffnen. Seither wird der Walensee als Geschiebesammler genutzt. Die alte Linth floss von Mollis Richtung Ziegelbrücke und verursachte ein riesiges Sumpfgebiet. Neun Jahre nach dem Tod von H. K. Escher wurde der Molliserkanal in Escherkanal umbenannt. 1816 wurde der Linthkanal eröffnet, der vom Walensee zum Zürichsee führt. In den 2010er-Jahren wurde das Linthwerk gesamthaft erneuert. Bei der Aufwertung des Chli Gäsitschachen hat die Linth (Escherkanal) ihre ursprüngliche Gerinnebreite und die flusstypischen Lebensräume zurückerhalten. Es sind schöne Kiesbänke ersichtlich.
Bei er Linthmündung ist es Zeit für die Mittagsrast. Wir bestaunen auch die vielen schönen Steine und den feinen Sand am Walensee. Anschliessend wandern wir zum Camping Gäsi Beizli. Hier gibt es zu meinem kürzlich gefeierten Geburtstag eine Kaffeerunde. Durch schöne Waldabschnitte geht es weiter, dem Walensee entlang und an Weesen vorbei, dem Linthkanal folgend. Es fallen immer wieder die farbenprächtigen Blumenwiesen auf und spezielle Bäume mit grossen Misteln. Ziegelbrücke ist das Endziel unserer heutigen gefreuten Wanderung, die einige von uns erstmals in diese schöne und interessante Gegend führte.
Fr 1. Mai 2026
Frühlingsanlass: Wildbiendli-Paradies
Die Exkursion zum Wildbündli-Paradies begann beim grossen Baum im Abteihof, wo ich eine erfreulich grosse Schar von Teilnehmenden begrüssen durfte. Nach einem kurzen Marsch durch das Tor wurden wir von Angela Hasler und Urs Trachsel empfangen. Mit grossem Engagement führten sie uns durch den Park und berichteten Spannendes und Wissenswertes über die Anlage, über die Entstehung wie auch ihre Bewohner und Pflanzen.
In der warmen Abendsonne konnten wir den Park in vollen Zügen geniessen. Im Nachhinein durfte ich von mehreren Teilnehmern hören, dass sie neue und interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen konnten.
Zum Abschluss durfte ich den beiden Referenten mit einem kleinen Präsent meinen herzlichen Dank aussprechen.
Anschliessend verbrachten wir den geselligen Teil des Abends in der eigens für uns geöffneten Gaststube im Abteihof, wo wir bei Snacks und einem Glas Wein den Anlass gemütlich ausklingen liessen.
Ein herzlicher Dank gilt den beiden Referenten sowie der Gastgeberin für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, dank dem dieser besondere Anlass zu einem beeindruckenden Erlebnis wurde.
Mi 29. Apr. 2026
Lorzentobel
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 22 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter: am Morgen wolkig, dann Aufhellungen
«Moränen-Höger» und Schlaufensteg
Die heutige Seniorenwanderung beginnt im Zugerland bei den «Menzinger Moränen-Högern«. Nach der Anreise und dem Startkaffee wandern wir zum Alpengarten bei der Kantonsschule. Das Alpinum entstand 1932 auf Initiative des damaligen Institutgärtners Anton Fähndrich der diese Anlage über 60 Jahre lang liebevoll pflegte. Sie wurde im Laufe der Zeit stets etwas vergrössert, ist frei zugänglich und umfasst heute rund 450 beschriftete Pflanzenarten. Ein Bijou - ein Besuch lohnt sich immer. Nun weiter durch die markante Moränenlandschaft. Geologisch werden diese Elefantenrücken auch Drumlins genannt. Gebaut hat sie übrigens nicht der Teufel, wie es die Sage erzählt, sondern die eiszeitlichen Gletscher die wuchtig aufeinander stiessen. Jetzt geht es abwechslungsreich mitten durch saftgrüne Wiesen, Hochstammobstbäume und schmucke Bauernhöfe über Edlibach, Wulflingen hinab zur Tobelbrücke, die seit vielen Jahren das städtische Zug mit den Berggemeinden verbindet. Zügig weiter durch den wurzligen Inwilerwald, über die Baarealmig mit dem Picknick-Platz und zu unserem Tagesziel, dem Schlaufensteg hinter der alten Spinnerei Baar. Diese eindrückliche Treppenanlage wurde von der Korporation Baar 2024 erbaut. Mit 265 Stufen und Aussichtsplattformen führt diese touristische Anlage hinunter ins Tal der Lorze. Der Schlussteil der Wanderung geht der Lorze entlang, ein Zickzack durch Ortsteile von Baar zum Bahnhof. Die Zeit reicht noch gut für einen gemütlichen Schlusstrunk, bis uns der ÖV abwechslungsreich über Allenwinden, Oberägeri und Rothenthurm zurück nach Einsiedeln führt.
Lieber Herbert: Herzliche Grüsse von der Wandergruppe und alles Gute!
So 26. Apr. 2026
Saisonabschluss Tritthütte
Leitung, Bericht + Fotos: Willy Kälin
Teilnehmer: Clubmitglieder und Gäste 25 – 30
Wetter: Schön und warm.
Schon vor 10.30 Uhr treffen die ersten Gäste bei der Hütte ein. Einige kommen zu Fuss und viele aber auch mit dem Velo. Ab 12.00 Uhr wird von Hedy in der Stube und auf dem Sitzplatz eine schmackhafte Suppe serviert. Danach zum Abschluss der Hütten-Saison auch noch ein feines Dessert plus Kuchen. Am Nachmittag herrscht eine gemütliche Stimmung in der Hütte, sowie auch auf dem Sitzplatz und immer noch treffen weitere Besucher bei uns ein. Einige davon haben gutes Sitzleder und geniessen bis weit nach 17.00 Uhr die warme Sonne bei der Hütte. Ich möchte allen Gästen für ihren Besuch auf dem Tritt herzlich danken und es würde mich freuen, wenn wir euch ab 4. Oktober 2026 wieder begrüssen dürfen. Ein spezieller Dank geht an das ganze Hüttenteam, das uns die ganze Saison immer freundlich und zuvorkommend bewirtet hat.
Hütte putzen Montag, 27. April 2026
9 Mitglieder vom Hüttenteam haben am Montag die ganze Hütte geräumt, gereinigt und für die Übergabe an den Älpler Rolf Kälin bereit gemacht. Vielen herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz an Hedy, Willy, Silvia, Sepp, Heidy, Rosa, Rita, Eveline, Heidi und Laurin.
Sa 25. Apr. 2026
Furggelen-Arbeitstag
Leitung, Bericht: Esther Birchler
Fotos: Esther
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Wetter: herrlicher Frühlingstag
Pünktlich um 7.30 Uhr trafen sich die Helfer auf dem Sagenplatz. Bei schönstem Wetter stiegen wir Richtung Hütte hinauf, wo Erwin und Ruedi uns mit Kaffee, Tee und Kuchen erwarteten. Schon bald waren alle fleissig am Arbeiten. Am Mittag war dann das Holzlager bereits fertig gefüllt und wir konnten das Essen draussen vor der Hütte geniessen. Nach dem Kaffee gingen einige noch mit Magnus und Martin Richtung Furggelenstock, um die Holzarbeiten fertig machen; einige konnten bereits den Heimweg antreten und wir Frauen kamen mit dem Putzen in der Hütte auch gut voran, so dass wir dann ca. um 16 Uhr die sauber geputzte und aufgeräumte Hütte abschliessen konnten. Natürlich durfte das Feierabendbier in der Burg nicht fehlen.
Ich danke allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihr Engagement für die Hütte. Es war wieder ein toller Tag, das Wetter super und das gemütliche Beisammensein kam auch nicht zu kurz. So muss es doch sein!
Mi 22. Apr. 2026
Rund ums Rafzerfeld
Leitung: Sepp Schönbächler
Bericht: René Schönbächler
Teilnehmer: 22 Clubmitglieder
Fotos: Kari Durrer
Wetter: sonnig mit Bise
Anreise mit der Bahn bis Hüntwangen-Wil. Begrüssung durch Tourenleiter Sepp Schönbächler. Via Chüesetziwald zum Weiher beim kleinen Amphitheater. Kurze, spannende Orientierung durch Ernst Frei über Geschichte und Kiesabbau (seit 70 Jahren) in dieser Gegend des Rafzerfeldes. Weiter über Haufacker nach Hüntwangen. Sehr schöner Dorfkern mit Riegelhäusern und einigen Dorfbrunnen. Dann über Stocken, Wannenloch zur Forsthütte P. 542. Mittagshalt in gemütlicher Runde. Weiterer geschichtlicher Beitrag von Ernst Frei über die Gegend und die beunruhigende Nazi-Zeit an der Landesgrenze (Nationalsozialismus in Deutschland). Interessantes Detail: Vor 80 Jahren ausgesetzte Sika-Hirsche (heutige Rudel von 10 bis 15 Stück) werden immer noch bejagt.
Danach Höhenweg zum Grueholz mit Blick zum Grenzdorf Buchenloo. Nächstes Ziel Chnübrächi, Gnal zur grossen, imposanten Linde oberhalb Rafz. Von dort zwischen Rebhängen hinunter nach Rafz (viele Fachwerkhäuser).
Im Restaurant Frohsinn Einkehr zum Kaffee, Bier, Glace. 16.05 Abfahrt in Rafz über Zürich nach Einsiedeln. Danke Sepp für die gute Organisation, alles hat geklappt.
Mi 15. Apr. 2026
Immensee-Chiemen-Immensee
Leitung, Bericht: Beat Suter
Teilnehmer: 24 Clubmitglieder
Fotos: Beat Suter
Wetter: bewölkt und trocken
Kurz nach 9 Uhr sind wir mit dem ÖV via Küssnacht nach Immensee-Dorf gefahren. Um zirka 10.15 Uhr haben wir dann unsere Wanderung um/über den Chiemen begonnen. Kurze Zeit später "mussten" wir im Restaurant Baumgärtli noch den Startkaffee zu uns nehmen. Einen grossen Dank an Regula. Nach der kurzen Stärkung ging es dann auf dem Wurzelweg, auf dem Trittsicherheit gefragt war, am Zugersee entlang bis nach Itelfingen, dem Ende des Wurzelweges. Auf diesem gab es sehr eindrückliche Sichten auf den Zugersee und die Natur zu Wasser und zu Lande. Schöne Feuerstellen, die zum Verweilen einluden, sogar kleine Badestrände mit den eigenartigsten Felsformationen im und auch unter Wasser waren da zu sehen. Kurz nach dem Böschenrot machten wir im naheliegenden Wald den wohlverdienten Mittagshalt. Bei guter Laune und wieder gestärkt machten wir uns auf den Rest unserer Wanderung. Kurz nach dem Vorderen Chiemen teilten wir uns. Eine kleine Gruppe ging von da aus den einfacheren Weg direkt zum Sunnenhof. Der Grossteil aber ging via Fischerweid und über den Chiemen zum Altersheim Sonnenhof, wo wir uns den Schlusstrunk genehmigten. Um zirka 16.45 Uhr trafen wir alle wieder mit dem ÖV in Einsiedeln ein.
Mi 8. Apr. 2026
Goldseeli
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Wetter: toller Frühlingstag
Eine gemütliche Frühlingswanderung durch das wildromantische Bergsturzgebiet von Goldau.
Nach nur fünf Minuten ab dem Bahnhof sind wir bereits beim Anfang des Sturzgebietes. Bei einer Orientierungstafel staunen wir über die riesigen Felsblöcke, die 1806 vom Rossberg ins Tal donnerten und das ganze Dorf unter sich begrub. Nach kurzer Strecke kommen wir zu einem grosszügigen Spielplatz mit Grillstellen. Dieser lässt Kinderherzen höherschlagen. Heute ist dieser schon von drei Goldauer Kindergärten besetzt. Es folgt ein schönes, teils wurzliges Wegstück. An kleinen Tümpeln und Bächlein vorbei durch den Schuttwald. Zwischen grossen Nagelfluh-Brocken hindurch erreichen wir das idyllischen Goldseeli und umwandern dieses kurz. Viele dieser Felsbrocken sind üppig mit Moosmützen bedeckt und auf anderen wachsen Bäume, deren Wurzeln sich da festkrallen. Weiter zum naturnahen Seerosenteich. Mitten durch das Naturreservat zum Sägel. Ein Paradies für Tiere und Pflanzen (und auch für Wanderer). Die Mittagspause geniessen wir in Lauerz im Rest. Bauernhof. Dieser ist weitherum bekannt für preiswerte und gute Küche, freundliche und zügige Bedienung. Die Kaffeerunde wird aus dem Legat von Annelies Bachmann sel. spendiert. Danke - und mit vielen schönen Erinnerungen. Der Rückweg zum Bahnhof Goldau führt uns durch den Häxewald, vorbei an einer grösseren Quelle, die fröhlich mitten aus dem Waldboden sprudelt. Wieder einmal mehr durften wir eine sehr abwechslungsreiche Frühlingswanderung bei schönstem Sonnenschein erleben. Mit dem VAE zurück und gleich zum Schlusskaffee.
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Do 2. Apr. 2026
Chläbdächer 2142 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Helen Stäheli, Anita Schnüriger
Wetter: grandios
Eigentlich stünde heute das Chli Bielenhorn beim Furkapass auf dem Programm. Doch die Natur hat bekanntlich ihren eigenen «Grind»: Viel Neuschnee und ein entsprechend kritisches Lawinenbulletin mahnen zur Vorsicht. Kurzerhand disponiert Chleri ins Ybrig um. Das finale Ziel wird er vor Ort bestimmen.
Bequem geht es mit dem Postauto ab in die Weglosen, wo wir gemütlich loslaufen. Unterwegs treffen wir unverhofft auf zwei weitere Club-Gspändli. Ein kurzes, herzliches «Chömed doch au mit!» reicht aus, und schon ist unsere Truppe komplett. Die Waldstrasse präsentiert sich bestens eingeschneit, und wir steigen durch eine wunderbare, fast unberührte Winterlandschaft Richtung Druesberg/Forstberg auf.
Beim Chalberstöckli fällt Chleri den definitiven Entscheid: Wir nehmen die Chläbdächer ins Visier. Chleri legt eine tolle Aufstiegsspur in den Hang - ein Genuss für jeden Tourengänger.
Nach einer kurzen Trink- und Verpflegungspause, bei der wir das winterliche Panorama geniessen, folgt das eigentliche Highlight. Vielleicht ist es sogar der Höhepunkt des ganzen Winters? Vor uns liegen grandiose, unverspurte Pulverhänge.
Wir stechen hinein und ziehen unsere Schwünge. Überall im Hang ist Jauchzen und Jubeln zu hören - ein untrügliches Zeichen für ausserordentlich gute Verhältnisse.
Nach so viel Action muss natürlich der Flüssigkeitshaushalt wieder ins Lot gebracht werden. Während wir auf das Postauto warten, kehren wir gemütlich in der Wendelskapelle ein und lassen die Tour Revue passieren. Doch damit nicht genug: Ein Teil der Truppe verabschiedet sich im Unteriberg, um im Monis Cafi noch weiter zu referieren.
Vielen Dank Chleri für den herrlichen Tourentag. Es war ein perfekter Tag mit toller Kameradschaft.
Mi 1. Apr. 2026
Wauwilermoos
Leitung: Regula Kaufmann
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Robert Merz
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Wetter: bewölkt, frisch
Früh um 6.45 Uhr fand sich eine Gruppe unentwegter Seniorinnen und Senioren beim Bahnhof Einsiedeln ein. Wir fuhren mit Bahn und Bus nach St. Erhard. Im Café Weibel in Sursee (das Café ist in 5. Generation in Familienhand!) gab es einen Startkaffee, offeriert von Hans Bachmann (im Gedenken an Annelise Bachmann). Herzlichen Dank! Entgegen der Ankündigung der Leiterin lag ein Schäumchen Schnee auf den Wiesen, welcher aber im Laufe des Tages schnell verschwand. Von St. Erhard wanderten wir zuerst über Treppen, dann in sanfter Steigung auf dem Via Gottardo zum Sontenberg. Leider öffnete sich der Wolkenvorhang nicht, so musste man sich die wunderbare Sicht auf das Wauwiler Moor und die Voralpen mit viel Fantasie vorstellen und das obligate Rätselraten betr. Bergnamen entfiel. Nun ging es hinunter nach Wauwil, wo wir uns bei der rekonstruierten Pfahlbausiedlung aus dem Rucksack verpflegten. Weiter wanderten wir zum Wauwiler Moor und dem hölzernen Aussichtsturm, von wo aus man Vögel beobachten konnte. Schon bald erreichten wir die Ortschaft Schötz, wo wir den Schlusstrunk genossen, welchen Ruth Kuriger offerierte; herzlichen Dank! Nach Bus- und Bahnfahrt erreichten wir gegen 17.30 Uhr Einsiedeln. Vielen Dank für das Organisieren dieser interessanten Tour, Regula!
Di 24. März 2026
Vom See is Gitzitobel
Leitung: Josef Schönbächler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Bericht: Ruth Kuriger
Fotos: Josef Schönbächler, Beat Suter, Christa Triponez
Wetter: sonnig mit wenig Schleierwolken
Nach gut zweistündiger Anreise mit Bahn und Bus erreichen wir den Ausgangspunkt Mosen 450 m. Kurzer Halt unserer Wandergruppe mit 10 Frauen und 10 Männern beim Camping Mosen für nötige Bedürfnisse. Der Weg verläuft nordöstlich Richtung Aesch. Zu Beginn dieser Wanderung lässt sich ein Flecken unberührte Natur im Luzerner Seetal erkunden. Die Störche sind schon tüchtig mit der Eiablage und Fresssuche beschäftigt. Beim idyllischen Weiler Aesch 470 m folgen wir dem Bachlauf des Vorderbachs, leicht ansteigend zum Gitzitobel. Das dunkle, kühle Waldreservat Gitzitobel ist ein liebliches Tobel mit wenig Steigung, begleitet von virtuosen Vogelgesängen und spriessender Flora. Kurz vor Bachtele geht es westlich weiter zur Mittagsrast Buebehalde. Hier finden alle ein Plätzchen in einer gedeckten Gruobi oder auf einem Baumstamm mit wohligen Klängen des Glockengebimmels weidenden Viehs. Dann heisst es wieder weitergehen, nördlich nach Rüedike 663 m mit beschaulicher Kapelle. Hier folgen wir der Asphaltstrasse entlang südöstlich nach Oberfeld 706 m, von wo es zu den Gehöften von Tröleten hinunter geht. Bald kommen wir in den Wald des Tröletetobels, hinab zur Überquerung des Vorderbachs , wo dann ein etwas steiler Anstieg erfolgt, den alle problemlos meistern. Der Weg, nun bald über offenes Gelände nach Rossweid-Dälike, bietet uns einen etwas verschleierten Weitblick in die schneebedeckten Voralpen. Die riesigen Pflanzenfelder, die sich uns zeigen, warten auch schon auf ihre Zweckbestimmung. Das Dorf Hämikon ist auch schon auf Blicksicht und wir können nach gut dreistündiger Wanderzeit noch kurz rasten , bevor uns der Bus nach Hitzkirch chauffiert und die Heimreise über Luzern in Einsiedeln endet.
Mi 18. März 2026
Küssnacht-Allmig-Verkehrshaus
Leitung, Bericht, Fotos: Beat Suter
Teilnehmer: 23 Clubmitglieder
Wetter: sehr sonnig, Bise
Die Wettervorhersagen haben für diesen Tag das schönste Wetter prophezeit. Jeder, der dann am Morgen aus dem Fenster schaute, konnte es aber kaum glauben: Es war neblig!
Kurz nach 9 Uhr fuhren wir mit der Bahn nach Küssnacht. Da begann unsere gemütliche Wanderung bei schönstem Sonnenschein, aber einer steifen, unangenehmen Bise. Zuerst ging es, nach einem kurzen Aufstieg, an der Golfanlage Küssnacht vorbei. Bestaunen konnte man dort die vielen Bälle, die auf dem Green der Driving Range lagen. Auch konnte verschiedenen aktiven Golfern bei der Ausführung ihres Sports zugeschaut werden. Nach kurzer Zeit waren wir im Weiler Haltikon, der noch zu Küssnacht gehört, angekommen. Von da aus führte uns der Weg über die Allmig, Schlittenried bis kurz vor das Weierried, wo wir den Mittagshalt machten und das Picknick zu uns nahmen. Gestärkt ging es dann weiter via Wagenmoos, durch den Meggerwald nach Würzenbach hinunter.
Auf fast der gesamten Wanderung konnte die schöne Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die vielen noch schneebedeckten Berge genossen werden. Ja, wo ist nun welcher Berg zu sehen und wie heisst er? Die Rigi, der Bürgenstock und der Pilatus waren allen noch klar. Aber ist dies nun das Buochserhorn und dort das Stanserhorn, ist dort nicht noch die Klewenalp? Und sind in weiter Ferne nicht noch Eiger, Mönch und Jungfrau zu sehen?
In Würzenbach angekommen, machen wir noch einen Kaffeehalt, um dann mit der Bahn die Heimfahrt anzutreten. Kurz vor 17 Uhr waren wir wieder in Einsiedeln.
Do 12. März 2026
Silberen 2318 m
Tourenleitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Oskar, Dora
Wetter: top
Eigentlich war alles ganz anders geplant. Aber wie es mit Bergausflügen so ist, entscheiden am Ende das Wetter - und die Matterhorn Gotthard Bahn. Zuerst muss Tourenleiter Benno einen Ersatz finden, woraufhin Hubi das Zepter übernimmt. Wegen der schlechten Wetterprognose für Donnerstag wird die Tour auf Freitag verlegt. Da zudem ab Gribschli (Lauiberg) längere Tragepassagen zu erwarten sind, wählte Hubi die Silberen (von den Muotathalern häufig Twärenen genannt).
Nochmals ist Flexibilität gefragt: Am Freitagmorgen ist der Furkatunnel gesperrt und Hubi sitzt in der Falle. In einer spontanten Aktion übernimmt Chleri kurzfristig die Leitung. Ein grosses Merci schon für diese Flexibilität! Die Anreise mit Chleris Bus verläuft reibungslos; im Schlattli steigt noch eine ausgewanderte Einsiedlerin zu. Beim Fruttli hat es glücklicherweise noch genügend Parkplätze. Für fast alle im Team ist es eine Première, die Silberen vom Fruttli her anzugehen. Diszipliniert halten wir uns an die Route entlang der Wildschutzzone, während sich die Sonne langsam zeigt.
Das Wetter heute ist herrlich. Gut, hat Hubi die Tour auf heute geschoben. Wir geniessen strahlenden Sonnenschein. Das Gebiet der Silberen ist ein beeindruckendes und weitläufiges Karstgebiet, gespickt mit Dolinen, welche umgangen werden. Wir sind uns einig: Bei Nebel möchte hier niemand die Spur suchen müssen. Der Aufstieg führt uns über mehrere Stufen. Das Gipfelkreuz zeigt sich erst ganz am Schluss. Wir geniessen eine ausgiebige Pause und nutzen die Kulisse für Gipfel- und Familienfotos.
Die Abfahrt nehmen wir entlang der Aufstiegsroute in Angriff. Der Schnee ist zwischendurch passabel und erlaubt uns ein paar schöne Schwünge. Ab dem Pragelpass ist zwischendurch Stöckeln angesagt - ein ideales Training für die nächste Tour. Den geselligen Abschluss machen wir bei s’Conditors im Muotathal. Bei einem feinen Stückli und einem Kaffee lassen wir diesen tollen Tourentag Revue passieren. Ein herzliches Dankeschön geht an Ernst für die spontane Tourenleitung. Ein Dank natürlich auch an Hubi und Benno für die Vorbereitung.
Mi 11. März 2026
Sonnenberg bei Luzern
Leitung: Regula Kaufmann
Bericht: René Schönbächler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Fotos: Karl Durrer
Wetter: zeitweise sonnig
Anreise mit der Bahn bis Luzern. Danke an Ida Birchler für Übernahme des Startkaffees im tibits Bahnhof Luzern. Mit Bus weiter zur Gütschbahn. Oben beim Château Gütsch Gruppenfoto und Begrüssung durch Tourenleiterin. Von Terrasse Blick über Stadt und Vierwaldstättersee bis weit in die Berge. Auf Jakobsweg durch Gütsch- und Sonnebergwald mit Trinkhalt Richtung Hinter Gütsch P. 690. Es hüpfte ein spezieller ocker-oranger Frosch über den Weg. Oberhalb Hinter Gütsch über lange Treppenanlage (355 breite Tritte) bis Sonneberg P. 800 zur Chrüzhöchi P. 777. Picknick aus dem Rucksack. Ausblick in die Nid- und Obwaldnerbergwelt sowie zur Rigi und natürlich zum Pilatus. Weiter hinunter über grüne Weiden vorbei an schönen Bauernhöfen und Rebberg durch Gigeliwald bis Luzerner Altstadt. Im Café Heini Schlusstrunk. Nachher am Fritschihaus vorbei über weltberühmte Kapellbrücke. Unterwegs zum Bahnhof wurden Osterhasen-Schaufenster bestaunt. Mit Voralpenexpress 16.39 Uhr nach Biberbrugg. Ankunft 17.46 Uhr in Einsiedeln. Danke Regula für die Organisation der Tour.
Mi 4. März 2026
Ibergeregg - St. Karl
Leitung: Marianne Niggli
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: Sonne pur, warm
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder
Bei schönstem Sonnenschein fahren wir mit dem Postauto auf die Ibergeregg und genehmigen uns einen Startkaffee, offeriert von Hans Bachmann. Herzlichen Dank! Und gleich zu Beginn gibt es bei der Wanderung eine Überraschung: Es liegt unerwartet reichlich Schnee, statt der geplanten Frühjahrswanderung mit Blumen auf den Bergwiesen geht es über harten oder weichen Schnee hinunter bis zum Restaurant Oberberg. Sogar die Krallen werden zeitweise montiert. Auf der Terrasse geniessen wir das feine Essen und die tolle Aussicht. Nach dem Mittagessen wird zuerst noch bis zum tiefsten Punkt der Wanderung abgestiegen. Ein sehr steiles, eisiges Stück wird erfolgreich bewältigt, auf dem Hosenboden geht es auch sehr gut … Nun erfolgt der Anstieg durch Matsch oder weichem Schnee zurück zur Ibergeregg. Zum Glück bleibt noch Zeit für einen Kaffe oder Eisbecher. Bald bringt das Postauto die kleine Schar Wanderer wohlbehalten zurück nach Einsiedeln.
Mi 25. Feb. 2026
Haldi-Trail
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos: Hanna Gröner
Wetter:
Wir besammeln uns um 7 Uhr am Bahnhof Einsiedeln, ausgerüstet für eine Schneeschuhtour, ohne wohl ganz davon überzeugt zu sein, dass es eine Schneeschuhtour gibt. Mit Bahn und Postauto erreichen wir die Talstation in Schattdorf und genehmigen uns erst mal einen Startkaffee beim Tell Beck. Herzlichen Dank an die Spenderin Marie-Theres! Die Seilbahn bringt uns ins fast 1100 m hoch gelegene Haldi, wo wir unsere Tour bei schönstem Wetter über grüne Wiesen starten. Nach einer Viertelstunde können wir tatsächlich die Schneeschuhe montieren und weiter gehts aufwärts Richtung Sunntigsboden. Beim Skihaus Heimat können einige Teilnehmer auf einer «Gigampfi» in Kindheitserinnerungen schwelgen. Auf der Buggliegg gönnen wir uns eine Rast und geniessen die tolle Bergwelt, welche sich uns bei diesem wunderbaren, sichtigen Wetter bietet. Der Abstieg führt uns durch einen schönen Waldweg vorbei am Kraftort Billentrog bis zum Skihaus Haldi, wo wir in Brunos Gasthaus vorzüglich bekocht werden. Nach dem wunderbaren Essen wird auch noch der Kaffee von Hedy und Hanna gespendet - auch euch vielen Dank. Wir besuchen noch die Kapelle, welche der Schwarzen Madonna von Einsiedeln gewidmet ist, und gehen dann gemütlich zurück zur Bahnstation, um mit dem ÖV unsere Heimreise anzutreten. Da gibt es vom ganzen Tag genügend Gesprächsstoff, insbesondere weil es auch mehr Schnee als erwartet hatte. Mit einem herzlichen Dank an Regula für das Organisieren dieser tollen Tour verabschieden wir uns voneinander.
Di 24. Feb. 2026
Laucherenstöckli 1755 m
Leitung: Hans Grätzer, Werner Greter
Bericht: Christoph Schönbächler
Fotos: Werner, Doris
Wetter: nass und wolkig
Aufgrund der Schneeverhältnisse musste die geplante Tour zum Spital kurzfristig angepasst werden. Das bewährte Laucherenstöckli wurde als Alternative gewählt. Da Tourenleiter Hans krankheitshalber ausfiel, übernahm Werner Greter dankenswerterweise kurzfristig die Leitung.
Die Anreise erfolgte mit dem Postauto ab Einsiedeln. Entgegen der Langzeitprognose erwartete uns bei der Talstation ein Nieselregen anstatt dem erhofften Sonnenschein. Wir entschieden uns einhellig für einen gemütlichen Startkaffee im Trockenen. Und siehe da. Es wurde trockener. Der anschliessende Aufstieg zum Laucherenstöckli verlief gemütlich und bot ausgiebig Gelegenheit für einen Austausch. Aufgefallen sind dabei einige Teilnehmende mit top-aktuellem Material und farblich perfekt abgestimmten Outfits. Nach der Gipfelrast erfolgte die Abfahrt entlang der HY-Piste.
Den Tourentag liessen wir mit einer geselligen Einkehr in der Buoffenalp ausklingen, bevor uns das Postauto wieder zurück nach Einsiedeln brachte. Ein herzliches Dankeschön gebührt Werner Greter für die spontane und kompetente Führung dieser Ersatztour.
Do 19. Feb. 2026
Roggenstock 1777 m
Leitung: Urs Hubli
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Urs Hubli
Fotos: Annerös Hubli
Wetter: bedeckt, meist trocken
Aus der geplanten Bälmeten-Tour wurde nichts: grosse Mengen Neuschnee und Lawinengefahr Stufe 4 liessen diese Tour nicht zu. Doch endlich wieder mal viel Neuschnee: Dies muss doch genutzt werden! Auch wenn Wind, Regen und Schnee angesagt waren: Der Roggenstock geht immer! 8 Unentwegte nehmen den nassen Schnee ab dem Tschalun auf bekannter Spur unter die Latten. Ob dem Wässerli geht der Nassschnee zum Glück für uns in Pulver über. Der Skiaufstieg zum Gipfelkreuz muss zwar wegen des vielen Schnees mit zusätzlichen Schweisstropfen verdient werden, aber die anschliessende Pulverabfahrt (wenigstens bis zum Wässerli) entschädigt uns. Auf dem Hüttenweg geht’s nun zum Adlerhorst, wo wir uns bei kurzweiliger Unterhaltung für die anstehende Abfahrt über die Museren stärken. Bei diesem Steilhang und bei diesen Nassschneeverhältnissen heisst es Muskeln anspannen, gelernte Skitechnik anwenden und Zuversicht haben, aber alle schaffen dies problemlos. Auf der bestens präparierten Skipiste erreichen wir mit flotten Schwüngen und bei einsetzendem Regen das Oberybrig. Schlussfazit: Auch ohne Bälmeten hat der Roggenstock viel Spass und Freude gemacht!
So 15. Feb. 2026
Tritthüttenfasnacht
Leitung: Willy Kälin
Motto: Rita Kälin
Bericht, Organisation: Esther und Hermann Guggenberger
Hüttenteam: Rosa, Patrizia, Esther, Hermann
Wetter: bedeckt, trocken
Medaillen für viele – Wurst für alle
Olympiade in der Tritthütte, SAC im Fasnachtsfieber! Das war ein Spektakel!
Ca. 35 überaus motivierte, sportbegeisterte Hudis haben am Sonntag, 15. Februar den Weg auf den Tritt unter die Füsse genommen, einige davon auch mit Skis. Im Tritt angekommen, gab es Esthers Medaillentempel zu bestaunen. Delegationen vom Skiclub, Trichler und Tolggen waren da. Es wurde viel gelacht, getrunken und natürlich die feine Hüttensuppe vom Rosa und Patrizia geschlürft. Durch die Grosszügigkeit der Metzgerei Walhalla und Marcel, dem Schlepper der pikanten Würste, wurden alle Bäuche genüsslich voll. Marcel hat die Goldmedaille gewonnen in der Kategorie Hüttenverpflegung und stand zuoberst auf dem Podest. Inbrünstig wurde die Schweizer Nationalhymne (oder heisst es doch Bundeshymne?) – das sollte mal recherchiert werden - gesungen. In fünf Kategorien wurde um Gold, Silber und Bronze und den begehrten Trostbrezel gekämpft. In der Junghudi-Kategorie wurde Bob gefahren und von einer Jury wurden Haltungsnoten verteilt für den Sprung und ein Ängeli im Schnee. Ein sehr emotionaler Wettkampf, lautstark wurden die Kinder angefeuert. In der Kategorie der Weitangereisten belegte Stüby den letzten Platz, ist er doch mit dem Auto anscheinend bis zum Kreuz gefahren und heruntergetrollt. Die Musikinstrumente sind aber auch schwer! Wir sind jedes Jahr glücklich, dass die Musik den Weg in die Hütte findet. Was wäre die Tritthüttenfasnacht ohne Örgeli und was wäre die Hymne ohne Musik!? Herzlichen Dank an Stüby, André, Marcel, Pietsch und Reto! Zu guter Letzt wurden in der Kategorie Überhöckler oder Langhöckler Medaillen vergeben. Der souveräne Sieger war Christian, war er doch vor den Hüttenwirten da und ist bis ganz zum Schluss geblieben. Es war ein wunderbarer Wettkampftag mit vielen glücklichen Gewinnern und auch die Nichtgewinner waren, so glauben ich, glücklich. Beim Eindunkeln machten sich die letzten Hudis und auch die glückliche Hüttencrew auf den Weg hinunter. Es ging durch den herrlich verschneiten Wald zurück in die Zivilisation. Es bleibt die schöne Erinnerung und die Vorfreude auf die nächste Tritthüttenfasnacht!
Di 10. Feb. 2026
Pfannenstöckli 1855 m
Leitung: Kälin Walter (Plazi)
Bericht: Kälin Walter
Fotos: Walti, Daniela Guerlin
Der Wetterbericht für diesen Tag war nicht gerade vielversprechend. Drei Absagen verringerten unsere Gruppe auf fünf Teilnehmer. Bei recht angenehmer Temperatur starteten wir in der Weglosen. Die Strasse hinauf durch den Chäserenwald glich zeitweise einer Eisbahn, einige Stellen waren bereits aper. Kurz vor der Gruebi setzte leichter Schneefall ein - endlich fast winterliche Stimmung. Nach dem kurzen Trinkhalt zogen wir unsere Spur aufwärts und schon bald begann unter den Skis ein Rupfen. Der neue Schnee bildete auf dem nassen Untergrund teilweise richtige Klötze. So hiess es Stollen abkratzen und Felle wachsen. Beim Chapeli wurde es windig - Richtung Fidisberg und Piet «machte es zu». So entschieden wir, unser Ziel zu ändern - wieder einmal. Das Pfannenstöckli sollte für heute genügen. Bei diffuser Sicht und weiteren Stollen an den Skis stiegen wir am Pfannenhüttli vorbei hinauf über teilweise gut eingeschneite Hänge zu unserem Ziel Pfannenstöckli 1855 m. Der kalte Wind liess uns nur kurz verweilen - Felle versorgen, Finger erwärmen, Rücken gegen den Wind. Der Imbiss wurde verschoben. Über die Aufstiegsroute gings talwärts, die obersten Höhenmeter noch bei blinder Sicht und dann konnten wir bei guten Schneeverhältnissen unsere Bögen in den Schnee ziehen. Bei den Pfannenhütten suchten wir Windschutz, um unser «Eingeklemmtes» zu geniessen. Das Schöpfli war offen, ja geradezu luxuriös ausgestattet mit Sonnenstühlen und Bänken. Kaum hatten wir es uns gemütlich gemacht, hellte es auf und die Sonne strahlte übers ganze Chäserengebiet - ein totaler Wetterwechsel innert einer Minute. Auch unsere Gesichter erhellten sich, und nach ausgiebiger Rast kurvten wir bei besten Verhältnissen hinunter zur Chäserenhütte, wo wir den verdienten Kaffee genossen - nur der Kuchen fehlte, da Sepp beim angesagten Wetter keine Gäste erwartete. Das Wetter wechselte abermals, es wurde wieder grau, und so brachen wir zum letzten Teil der Tour auf. Wir entschieden uns, nochmals anzufellen und Richtung Chalberstöckli aufzusteigen. Die Abfahrt konnten wir bei besten Sichtverhältnissen in Angriff nehmen. Wir querten unter dem Forstberg und die Hänge hinunter zur Wanghütte waren bestens zu befahren. Den letzten Teil der Abfahrt übers Nieschplänggeli genossen wir bei fast pistenähnlichen Bedingungen und gelangten so auf die Pistenstrasse der Hoch-Ybrig-Abfahrt. Zufrieden und glücklich, einen abwechslungsreichen Tag erlebt zu haben, erreichten wir rechtzeitig das Postauto.
Mo 9. Feb. 2026
Ibergeregg - Spirstock
Leitung: Fredi Kälin
Teilnehmer: 12 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos Hanna Gröner
Wetter: sonnig
An der heutigen Seniorentour sind zehn Frauen und zwei Männer dabei, nach Adam Riese beträgt somit die Frauenquote 83 ⅓ %. Doch zurück zur Tour: Nach Ankunft des Postautos auf der Ibergeregg schnallen die zwölf Clubmitglieder schon nach wenigen Minuten die Schneeschuhe an und laufen gut gelaunt Richtung Sternenegg, Laucherenchapellen und stetig an Höhe gewinnend weiter Richtung Tagesziel Spirstock 1770 m, immer die Sonne im Blick und das schöne Panorama vor Augen. Auf dem Spirstock angekommen, geniessen wir im Selbstbedienungs-Restaurant das verdiente Zmittag sowie die wohlige Wärme im Restaurant. Christa spendiert uns allen einen Kaffee, wofür wir uns an dieser Stelle recht herzlich bedanken! Der Abstieg erfolgt auf dem gleichen Weg zurück bis zur Sternenegg, wobei auch einige anspruchsvollere Abstiegspassagen im steileren Terrain von allen Teilnehmenden bravourös gemeistert wurden. Bei der Sternenegg laufen wir weiter auf der schneebedeckten Waldstrasse, immer leicht abwärts, zum Wandli und dann durch den Schneitwald nach Oberiberg, wo wir in der Roggenstock Lodge noch einen Kaffee/Tee zu uns nehmen, bevor wir dann mit dem Postauto wieder zurück nach Einsiedeln fahren.
Mi 4. Feb. 2026
Altmatt
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Durrer, Karl Birchler
Wetter: bewölkt
Teilnehmer: 21 Clubmitglieder
Wenn immer möglich werden bei den Seniorentouren zwei Varianten angeboten. So auch heute: mit und ohne Schneeschuhe. Die Schneeschuh-Tour beginnt in der Schwyzerbrugg und die Winterwanderer reisen etwas später bis zum Bahnhof Altmatt und beginnen dort die Wanderung zum Distel. Die grössere Gruppe 1 schnallt die Schneeschuhe in der Schwyzerbrugg an und wandert gemächlich zum Schlännggli hoch und benützen dazu den Rand der bequemen Finnenloipe. Weiter quer über das Torfmoos und die mit Bergföhren und Birken durchsetzte einzigartige Natur zum Wolfsschachen. Dieser liegt inmitten dem geschützten Naturschutzgebiet Rothenthurm, das jedoch im Winter für Langläufer und Schneeschuhwanderer gut begehbar ist. Nach einem Trinkhalt geht es weiter über das offene Hochmoor zum Bibersteg, wo die Biber in ihrem natürlichen Flussbett mäandert und zum Restaurant Distel. Dort sind die Winterwanderer bereits eingetroffen und begrüssen uns herzlich. Das Menü mit einem feinen Riz Casimir ist vorbestellt und wird zügig und freundlich serviert. Den letzten Abschnitt nach dem Mittagshalt meistern alle 21 Senioren mühelos querfeldein zum Bahnhof Rothenthurm. Von da reisen wir zusammen mit der Bahn zufrieden nach Hause. Im Café Schefer gibt es noch einen Abschluss-Trunk. Zum Schluss noch eine Bitte an Frau Holle: Bitte sei nicht so sparsam mit dem Schnee! Heute jedoch war die Schneedecke für eine Schneeschuhtour recht passabel.
Do 29. Jan. 2026
Oberiberg - Fuederegg
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 10 Clubmitglieder
Bericht: Alice Kälin
Fotos: Alice, Fredi, Sepp
Wetter: leichter Schneefall
Das Verschieben der Tour vom Mittwoch auf Donnerstag hat sich trotz der schlechten Wettervorhersage gelohnt. Bis Mittag erleben wir einen leichten Schneefall und gegen Ende zeigt sich zögerlich die Sonne. Das Postauto bringt uns nach Oberiberg - höchstgelegene Gemeinde des Kantons Schwyz - und beim Feuerwehrlokal schnallen wir die Schneeschuhe an. Der wenige Neuschnee ist leicht feucht. So beklagen sich einige über schwere „Stöllen“ an den Schneeschuhen! Trotzdem kommen wir im weichen Schnee gut voran. Auf der Skipiste tummeln sich viele Kinder, darum überqueren wir die Piste mit Vorsicht. Bei angenehmer Temperatur und ohne Wind gibt es bei der Grossweid einen Trinkhalt und die Jacken verschwinden im Rucksack. Im Chäswald liegt genügend Schnee, wobei uns neun Gämsen überraschen. Wir staunen, wie flink diese durch den Wald und das Tobel hinunter springen. Schon bald erreichen wir den Weg, der vom Adlerhorst zur Fuederegg führt.
Im Restaurant Fuederegg werden wir freundlich empfangen und mit feinem Essen verwöhnt. Unser Heimweg führt über das linksseitige Chäswaldtobel, durch Wald und Ried Richtung Buoffen. Die Zeit reicht noch für eine ausgiebige Rast im Restaurant Sager. Cécile ist wieder ein Jahr älter geworden und übernimmt darum diese Abschlussrunde. Herzliche Gratulation und vielen Dank. Wir danken Fredi für die schöne, gut gelungene Tour.
Do 22. Jan. 2026
Forstberg 2215 m
Leitung: Ernst Gyr
Teilnehmer: 8 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Wetter: bedeckt
Was macht man, wenn der Plan A buchstäblich «verrutscht» ist? Da Ernst die Lage am Twäriberg am Vortag überprüft hat - die Flanken sind hart und völlig abgerutscht - disponiert er um. Das neue Ziel heisst Forstberg, was für einige aus unserer achtköpfigen Gruppe eine erfreute Première bedeutet. Wir treffen uns bei eher bedecktem Himmel in der Weglosen, wobei die einen gemütlich mit dem Postauto anreisen und die anderen direkt mit dem Auto ins Ybrig gelangen.
Beim Blick hinauf zum Laueli sehen wir andere Tourengänger sichtlich kämpfen, weshalb wir heute diese Abkürzung gerne auslassen und stattdessen den Umweg wählen. Stetig laufen wir die schneebedeckte Chäserenwaldstrasse hoch und kommen langsam auf Betriebstemperatur. Während eines kurzen Halts sorgt ein träfer Tipp von Chleri für Lacher: «Nur bei jenen, die zu langsam laufen, bilden sich Stollen unter den Skis!» Wieder was gelernt: Fellwachs kann man sich sparen, einfach künftig einen Zacken zügiger laufen.
Bei Punkt 1913, kurz vor dem letzten Schlussaufstieg, startet die klassische Diskussion, ob man mit oder ohne Harscheisen laufen soll. Während die eine Fraktion bereits schraubte, vertraut die andere auf ihre Felle und Kanten. Dank einer tollen Aufstiegsspur, welche Ernst in den Tagen zuvor angelegt hat, kommen wir alle ohne Rutschpartie oben an. Es herrschen hier tatsächlich sehr gute Aufstiegsverhältnisse. Auf dem Gipfel geniessen wir eine prächtige Rundsicht und stärken uns aus dem Rucksack. Die Abfahrt erfordert danach eine vorsichtige Fahrweise, da der ruppige Schnee seine Tücken hat. Trotzdem lassen sich vereinzelt tatsächlich noch ein paar halbwegs schöne Schwünge ziehen. Wir wählen die Route via Hoch-Ybrig-Talabfahrt zurück in die Weglosen. Den wohlverdienten Schlusstrunk genehmigen wir uns schliesslich im Café Moni, wo wir diesen tollen Tourenskitag gemeinsam ausklingen lassen. Ein riesiges Dankeschön geht an Ernst für die kompetente Leitung - es war eine coole Tour!
Mi 21. Jan. 2026
Rund um den Engelstock
Leitung:
Teilnehmer:
Bericht:
Fotos: Hedy Triponez
Wetter:
Wir starten unsere Tour mit einer Zugfahrt bis Biberegg. Dort beginnt die Schneeschuhwanderung auf gut begehbarer Schneeunterlage dem Nordhang beim Huob hoch. Schon beim Aufstieg hatten wir bei einer kurzen Pause nahe eines Bauernhofes Spass an einem verspielten Hund, der Schneebälle in der Luft fing. Weiter ging es gemütlich entlang der Mäderen Richtung Mostelberg. Wir genossen das schöne Wetter und die tolle Aussicht, auch auf das Nebelmeer. Nach einem feinen Mittagessen im Q-Hof waren wir gestärkt für den Rundgang um den Engelstock. Bei dem zum Teil eisigen Weg waren Schuhkrallen von Vorteil und auch ein Barfussweg konnte (freiwillig) genutzt werden. Beim Berggasthaus Mostelberg angekommen, genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen bei Kaffee und Dessert, bevor es mit der Gondel runter nach Sattel und mit dem Zug wieder zurück nach Einsiedeln ging. Mit herzlichem Dank an Margrith für die Kaffeerunde und an Regula für die tolle Tour verabschieden wir uns.
Di 20. Jan. 2026
Pfannenstöckli 1855 m
Leitung: Werner Greter
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Werner Greter
Fotos: Hedy Kälin, Werner Greter
Wetter: schönes Winterwetter
Ob Tourenteilnehmer oder Tourenleiter: Bei der heutigen Tour waren beide gespannt, was für Verhältnisse wir antreffen werden. Auch in diesem Winter, wenn man dem so sagen kann, stellt sich wieder die Frage: Wo liegt Schnee, wie sind die Bedingungen im Aufstieg und bei der Abfahrt? So starteten wir heute zu viert in der Weglosen. Über die Abfahrtspiste und die Chäserenstrasse, die schon einige eisige Stellen aufwies, erreichten wir die Obere Gruebi, wo wir einen Trinkhalt machten. Etwas steiler ging es dann an der Druesbeghütte und Pfannenhütte vorbei zur Hinterofenhöchi und zu unserem Ziel Pfannenstöckli. Hier genossen wir bei herrlichem Sonnenschein, auf den schneefreien trockenen Grasbüscheln als Hocker, unser Picknick. Schon im Aufstieg diskutierten und schauten wir, wo die Abfahrt am besten machbar wäre. Nachdem wir uns startklar für die Abfahrt gemacht hatten, entschieden wir uns für das Abfahren auf der eher schattigen Nordseite. Als wir bei der Druesbeghütte Halt machten, war für uns klar, dass wir die wahrscheinlich beste und schönste Variante gewählt hatten, konnten wir doch in noch ziemlich lockerem Schnee unsere Schwünge ziehen. Jetzt freuten wir uns auf den Kaffee auf der herrlich warmen Hütten-Terrasse. Nachdem auch der feine Schokoladenkuchen gegessen war, folgte der heikelste Teil unserer Abfahrt: die Strasse von der Hütte zum Autoparkplatz runter, da es an einigen Stellen ziemlich harte oder gar eisige Abschnitte hatte. Dennoch erreichten wir ohne grosse Probleme den Weglosenparkplatz. Allen besten Dank für das Mitkommen und den schönen, kameradschaftlichen Tag. Einen besonderen Dank gilt unserer Chauffeuse Hildi, die uns bis vor die Haustüre fuhr.
Do 15. Jan. 2026
Laucherenstöckli 1750 m - zum Zweiten
Leitung, Bericht: Edith Schönbächler
Teilnehmer: 13 Clubmitglieder
Fotos: Dor, Helen, Mike, Edith
Wetter: sonnig, mild
Einmal mehr waren die Verhältnisse für den Stock schlecht. Der tolle Pulverschnee vom Sonntag hat sich in kaum fahrbaren Matsch umgewandelt. So habe ich mich fürs Laucherenstöckli entschieden. Da gibt's ja zum Glück verschiedene Varianten im Aufstieg und in der Abfahrt. Wir fuhren mit dem Bus zur Haltestelle Wandli an der Ibergereggstrasse. Nun stieg der Tatzelwurm, bestehend aus 13 SAC-lern, im angenehmen Tempo über das Wandli zum Richtershüttli hoch. Die Spur musste zum Teil neu angelegt werden. Die Sonne hatte ihr zugesetzt.
Als sich die Sonne zeigte, machten wir einen kurzen Trinkhalt. Nach 1.45 Stunden waren wir alle oben - und allein, was nicht der Normalität entspricht.
Wir machten ausgiebig Pause. Dor und Helen hatten was zu feiern, wovon wir auch profitierten. Danke Dor! Vom Süden her war die Föhnwalze über Clariden und Co. gut sichtbar. Der Südwestwind nahm allmählich zu, so entschlossen wir uns für die Abfahrt.
Weil Werner Greter als Tourenleiter auch dabei war, konnten wir zwei Gruppen machen: Gruppe Piste und Gruppe Abfahrt über Äbnenmatt, wo der Schnee erstaunlich gut fahrbar war.
Eine Einkehr in der Buoffenalp durfte nicht fehlen. Eigentlich erstaunlich (oder wohl bald nicht mehr), dass man Mitte Januar länger draussen sitzen kann, ohne einen Hauch zu frieren. Die Heimfahrt mit dem Postauto ab Laucheren-Talstation war dann nicht mehr so einengend wie bei der Hinfahrt.
Es war eine sehr stimmige Tour. Danke allen für tolle Kameradschaft!
Mi 14. Jan. 2026
Raten
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Sonne, leichte Bewölkung
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Der gut ausgeschilderte Schneeschuh-Trail auf dem Ratenpass ist ein idealer Start für eine bestens geeignete Seniorentour. Die Schneeschuhe werden sofort angeschnallt. Der Trail führt über offenes, leicht coupiertes Wiesengelände mit kleinen Waldpartien, heute alles im schönsten Winterkleid. Beim Bellevue machen wir eine kurze Rast und geniessen die tolle Fernsicht ins Züribiet und bis zum Säntis. Das Aussichtsplateau wurde 2015 von den Forstwart- und Holzbaulehrlingen der Gemeinden Oberägeri und Menzingen realisiert. Super! Weiter durch den Themenwaldweg nach Charenboden und zur Mittagspause. Im Restaurant Gottschalkenberg werden wir bestens und freundlich verpflegt. Der Abschluss der Wanderung führt uns mit einer Zusatzschlaufe um den Ratengütsch zurück zum Ausgangspunkt der Tour. Den Abschlusskaffee beim Schefer sponsert uns Anita. Herzlichen Dank an alle.
Di 13. Jan. 2026
Laucherenstöckli 1750 m
Leitung: Kälin Walter, Plazi
Teilnehmer: 9 Clubmitglieder
Tourenbericht: Kälin Walter
Fotos: Kälin Walter, Erwin Kälin, Greter Werner, Hedi Kälin
Zu zehnt starten wir bei bedecktem Himmel und angenehmer Temperatur im Tschalun. In guter Spur, zum Teil gefroren, zum Teil feucht, steigen wir der Piste entlang bis zum Buoffenbeizli. Nach kurzem Tenühalt geht’s weiter durch den Schneitwald Richtung Oberwandli. Auf dem zwar etwas eintönigen, langen Weg geniessen wir die winterliche Stimmung. Bei der Isentobelbrücke schalten wir einen Trinkhalt ein, bevor’s nun steiler wird. In angenehm angelegter Spur und mit etwas höherem Pulsschlag geht’s hinauf zur Äbnenmatt. Bei der neuen Alphütte legen wir kurz einen Fotohalt ein und geniessen die grandiose Aussicht auf den Vierwaldstättersee und die Mythen. Auch der letzte Teil des Aufstiegs bereitet keine Mühe und bei Sonnenschein erreichen wir unser Ziel, das Laucherenstöckli 1750 m. Die Felle werden abgenommen, im Rucksack verstaut und das Essens-Säckli augepackt. Bei bester Stimmung geniessen wir das Zmittag, die Sonne und den Rundblick in die Alpen. In der Gruppe entscheiden wir, über die Piste nach Oberiberg abzufahren. Der ca. 25 cm tiefe Nassschnee erlaubt zwar schöne Schwünge, doch die Sicherheit - ohne Unfall zu Beginn der Saison - geht vor. So brettern wir auf der teilweise recht harten Piste talwärts. Zum Teil brennende Oberschenkel und flatternde Skis raten zwischendurch zu einem Stopp. Die gelungene Tour lassen wir auf der Terrasse beim Restaurant Buoffenalp bei herrlichem Sonnenschein ausklingen. Auf der schon etwas aufgeweichten Piste im untersten Teil ziehen wir die letzten Schwünge und erreichen praktisch auf die Minute genau das Postauto.
Mi 7. Jan. 2026
Chärnehus-Ausstellung
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder
Das Jahresprogramm 2026 der SAC-Senioren begann, da datummässig passend, mit einem Kulturanlass. Schon frühzeitig lud unser Mitglied René Schönbächler, zusammen mit seiner Gattin, zum Besuch der alle zwei Jahre stattfindenden, jeweils sehr geschichtsträchtigen Chärnehus-Ausstellung ein.
Thema: I DR BUTIG – Altes Handwerk in Einsiedeln.
Madeleine Schönbächler-Bingisser, Vorstandsmitglied der Ausstellungsgruppe Kulturverein Chärnehus, wusste einerseits über die bewegte Geschichte des ehemaligen Kornhauses Interessantes zu berichten und aufzuwärmen. Ihre Detailkenntnisse über die alten Handwerksgattungen, deren Örtlichkeiten und Personen vermochten sowohl anwesende Zeitzeugen wie auch später zugezogene Vereinsmitglieder zu begeistern und zu überzeugen. Wer erinnert sich daran, dass von den damaligen 10 Metzgereien 5 an der Schwanenstrasse zu finden waren? Oder an den Händschä-Chürzi an der Schmiedenstrasse und die Modes Anita oben im EG des Hauses Adam & Eva? Danke Madeleine für den äusserst interessanten Kulturnachmittag! Du vermochtest alle zu begeistern. Im Chärnehus Film- und Kaffeeraum im Dachstock durften wir den Anlass bei Kaffee und Getränken und anschliessenden Diskussionen, unter anderem auch über die interessante, bebilderte und 160 Seiten umfassende Ausstellungsschrift, abschliessen.
Leider wurde der Nachmittag sehr getrübt durch die Nachricht des eher unerwarteten Hinschieds unseres seit 2016 aktiven Mitgliedes Karl Marty-Market. Obmann Fredi erinnerte an die vielen gemeinsamen Touren und seine stetige Bereitschaft als Berichterstatter. Er sprach der Trauerfamilie unser aller Beileid aus. Kari ruhe in Frieden!
Sa 20. Dez. 2025
Christchindlitour Furggelen
Leitung: Alice Kälin
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alfred Kälin
Wetter: vorwiegend sonnig
Wir fahren mit dem Postauto nach Unteriberg und dem neuen Elektrobus auf die Ibergeregg. Es ist angenehm warm und die Sonne strahlt bereits durch die leichte Wolkendecke. Nach der kurzen Begrüssung durch die Tourenleiterin geht es am Rand der Skipiste hinauf zum Brünnelistock. Der Skibetrieb ist längst eingestellt, denn der wenige Schnee genügt bei weitem nicht mehr für den Winterbetrieb. Zum Laufen mit Wanderschuhen ist es aber recht angenehm, weil man sich weitgehend im schneefreien Gelände bewegen kann. Auf dem Brünnelistock machen wir Halt und geniessen das herrliche Panorama, das sich von der besten Seite zeigt. Der Weiterweg Richtung Furggelen wird nun zunehmend anspruchsvoller. An den Schattenhängen liegt noch harter Schnee, der teilweise vereist ist, aber die sonnigen Abschnitte sind dann wieder aper wie im Frühling.
Gegen Mittag werden wir bei der neu renovierten Furggelenhütte von Silvan und Franziska herzlich empfangen. Sie servieren uns eine währschafte Gerstensuppe und Getränke. Zum Kaffee geniessen wir auch die vielen mitgebrachten Weihnachtsguetzli. Nach der gemütlichen Mittagszeit fassen wir wieder unsere Stöcke und machen uns bereit für den Abstieg ins Brunni. Auch hier sind wieder einige schattige Stellen vereist und schwierig zu begehen, sie werden aber von allen vorsichtig und gut bewältigt. Im Restaurant Brunni geniessen wir noch den Schlusstrunk und dann geht es mit dem Postauto heimwärts
Do 18. Dez. 2025
Wanderung Chli Mutzenstein 1504 m
Leitung: Benno Ochsner
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos: Hedy Triponez
Wetter: Sonnenschein pur
Wir fahren zu viert mit dem Auto bis zum Ochsenboden. Dort beginnt unsere Wanderung bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt, grösstenteils im Schatten, auf dem neuen Wanderweg in Richtung Fläschlipass. Die Bedingungen für die Besteigung des Chli Mutzenstein sind heute sehr gut, so dass alle Teilnehmer die herrliche Aussicht vom Gipfel geniessen können.
Nach einer Stärkung aus dem Rucksack geht es bei angenehmen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein – ganz ohne Schneeschuhe – in stetigem Auf und Ab weiter Richtung Rosenhöchi. Von dort steigen wir über die Hintere Wisstanne und Duli gut gelaunt zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung ab.
Mi 10. Dez. 2025
Biberbrugg - Teufelsbrücke - Egg
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Karl Durrer
Wetter: vorwiegend sonnig
Bei schönstem Wetter fahren wir mit der Bahn nach Biberbrugg. Geplant war eigentlich eine Schneeschuhwanderung, aber der wenige Schnee ist bereits wieder am Wegschmelzen, was nun einer Frühlingswanderung gleichkommt. Beim Aufstieg auf den Altberg besichtigen wir die mächtige Aushubdeponie, die immer grösser wird. Da das Moorgebiet Schwantenau im Moment sehr nass und schwer zu begehen ist, laufen wir auf der Strasse über den Altberg zum Fussgänger-Unterstand. Hier wird Halt gemacht, das Panorama genossen und viel fotografiert. Beim Weiterweg in das Altberg-Ried erfreuen wir uns an der sonnigen Naturlandschaft der Schwantenau. Über Teufmatt und Hinterhorben geht es weiter zur Meieren. Der Weg ist teilweise schlammig und glitschig, aber wird von allen gut gemeistert.
Bald überqueren wir die Teufelsbrücke und kommen im Restaurant Krone an, wo wir bestens verpflegt werden. Es ist hier recht gemütlich. Da es schön warm ist, nehmen einige den Kaffee auf der sonnigen Terrasse ein. Dann geht es weiter, hinauf zum ehemaligen Restaurant Sternen und über den eher weniger bekannten Weg durch die Au nach Egg. Um 15 Uhr fahren wir im prall gefüllten Postauto zurück nach Einsiedeln.
So 7. Dez. 2025
Etzel-Zusammenkunft
Leitung, Fotos: Christine Meier
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Wetter: bewölkt und Regen
Am ersten Dezembersonntag findet jeweils auf dem Etzel-Kulm die traditionelle Zusammenkunft von 13 SAC-Sektionen statt, die vor über 50 Jahren die Genossenschaft Hochetzel gegründet haben.
Von unserer Sektion nahmen am letzten Sonntag (nur) 5 Personen teil. Wir trafen uns um 10 Uhr bei der Badi Roblosen, der angesagte Regen blieb vorerst aus. Wir wanderten dann bei angenehmer Temperatur über das Gebiet Waldweg, durch Resten von Nassschnee und hinunter über Hirzenstein nach Egg. Über die Jureten ging es weiter zum Restaurant St. Meinrad auf dem Etzelpass, wo ein Kaffeehalt eingeschaltet wurde. Hier trafen wir auf eine Gruppe der SAC-Sektion Hoher Rohn, die das gleiche Ziel wie wir verfolgten, und so ergaben sich interessante Diskussionen. Nun war es nicht mehr weit über den direkten, steilen Aufstieg zum Hochetzel.
Kaum angekommen, erreichten uns die ersten Regentropfen. Das Tagungsprogramm begann mit einem Vortrag „Unser Klima, unsere Zukunft. Was wir wissen und was wir tun können“. Der Klimaforscher und Dozent an der ETH Zürich, Dr. Michael Windisch, verstand es, mit einfachen Schilderungen den Klimawandel aufzuzeigen: Unser Land erwärme sich doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt, das verändere unsere einzigartige Berg- und Gletscherwelt. Für unsere Nachkommen zeichnete er ein eher düsteres Bild.
Nach dem Mittagessen ging es bei Regenwetter heimwärts über die Teufelsbrücke und den Waldweg.
Sa 6. Dez. 2025
LVS-Kurs für Mitglieder
Organisation:
Instruktoren:
Teilnehmer:
Bericht: Gregor Ochsner
Fotos:
Wetter:
Gemäss Turnus stand für unsere Mitglieder wieder ein eintägiger LVS-Kurs auf dem Programm. Heutzutage kann man sich über das Internet und einschlägige Literatur sehr gut über Lawinenkunde informieren. Der sichere Umgang mit dem LVS, der Sonde und der Lawinenschaufel lässt sich jedoch nur durch regelmässiges, praktisches Üben erlernen und festigen. Aus diesem Grund lag der Fokus unseres Kurses klar auf der Praxis: Alle Teilnehmenden konnten mehrfach mit dem LVS suchen und verschiedene Szenarien trainieren. Neu im Vergleich zu früheren Kursen war in diesem Jahr, dass auch die sogenannte „Signalsuche“ Bestandteil des Trainings war – also jene Phase zu Beginn der Suche, in der noch kein Signal empfangen wird.
Unsere Anreise erfolgte mit dem Postauto um 8.03 Uhr ab Einsiedeln nach Oberiberg. Die Sesselbahn Laucheren war noch nicht in Betrieb. Neben unserer Gruppe waren aber auch zwei weitere SAC-Gruppen unterwegs, eine von der Sektion Manegg und eine von der Sektion Uto.
Von der Talstation Laucheren stiegen wir gemeinsam in Richtung Buoffengaden auf, wo wir unseren Kursplatz einrichteten. Nach einer kurzen Einführung zu den Grundlagen des LVS – Tragarten, Batteriestand, Service-Intervalle und mögliche Interferenzen – übten wir die grosse und die kleine LVS-Kontrolle. Anschliessend folgte eine ausführliche Erklärung der drei Phasen der Verschüttetensuche: Signalsuche, Grobsuche und Feinsuche. Danach wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt und ein Postenlauf konnte gestartet werden:
- Bei Benno stand die LVS-Suche mit einem einzelnen Gerät im Fokus.
- Bei Hubi wurde eine Mehrfachverschüttung simuliert.
- Bei Othmar wurden das Sondieren und Schaufeln geübt – wobei der Schnee, wie so oft im Dezember, für diese Übung etwas knapp bemessen war.
Das Mittagessen genossen wir um ca. 12 Uhr bei Sonnenschein vor dem Buoffengaden. Am Nachmittag, nachdem der Postenlauf abgeschlossen war, machten wir uns gegen 15.30 Uhr auf den Rückweg beziehungsweise an die Abfahrt. Leider waren die Restaurants Buoffen und Sager geschlossen, so dass wir ohne Einkehr die Heimreise antreten mussten. Mit dem Postauto um 16.21 Uhr ab Tschalun gelangten wir wieder nach Einsiedeln.
Ein herzlicher Dank geht an unsere Instruktoren Benno, Hubi und Othmar für ihren grossartigen Einsatz und die engagierte Durchführung des Kurses.
Mi 3. Dez. 2025
Gueteregg
Leitung: Alice Kälin
Teilnehmer: 29 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Fredi, Alice, Rosa
Wetter: vorwiegend sonnig
Die traditionelle Gueteregg-Wanderung findet dieses Jahr bei schönstem Wetter statt. Die Schneedecke ist zwar noch dünn, aber für unsere Schneeschuhwanderung gut geeignet. Wir fahren mit dem Postauto nach Willerzell-Grüen Aff. Hier steigen einige aus, sie gehen zu Fuss auf der Waldstrasse hinauf zur Gueteregg. Der grössere Teil der Gruppe fährt mit dem Postauto weiter nach Egg-Langrüti. Hier beginnt unsere Winterwanderung. Nach einem kurzen Stück auf der Strasse schnallen wir in der Brandegg die Schneeschuhe an. Dann geht es auf dem Weg dem Brandeggbach entlang und weiter durch den verschneiten Wald zum Sunnenkranz P. 1088. Hier machen wir Halt und geniessen die Aussicht über Oberegg und das Etzelgebiet. Jetzt beginnt ein steiler Aufstieg zum Beeristofel und weiter geht es dann Richtung Gueteregg.
Im Restaurant Gueteregg werden wir freundlich empfangen. In der gemütlichen Gaststube geht es bald heiter zu. Mit Gerstensuppe, Wurst und feinen Desserts werden wir bestens bedient. Sepp Schönbächler dankt dem Senioren-Tourenchef Fredi für das abwechslungsreiche Tourenprogramm des vergangenen Jahres. Er überreicht einen grossen Wandkalender mit den schönsten Bildern unserer Touren. Auch erwähnt er einige interessante Zahlen zu den im vergangenen Clubjahr durchgeführten Wanderungen.
Der Abstieg erfolgt wieder in zwei Gruppen, eine über die Gruebstrasse, die andere über den Summerig. Anstatt lange auf das Postauto zu warten, kehren wir noch im Dorfladen-Restaurant Willerzell zu einem Schlusstrunk ein.
Do 27. Nov. 2025
Altmatt
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Karl Birchler
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Wetter: herrlicher Wintertag
Keine Mittwochtour - Hudelwetter. Die Tour wird am Donnerstag und in verkürzter Variante durchgeführt. Erstaunlich: Heute sind die Herren in Überzahl. Ab Altmatt wandern wir auf dem holprigen Fuss- und Pferdespurenweg durch den unteren Bann zum Restaurant Distel zur Mittagspause. Den Apéro spendiert Kari für die 60 Jahre Mitgliedschaft im SAC. Die Kaffeerunde übernimmt René, der kürzlich seinen Geburtstag feiern durfte. Vielen Dank an beide und alles Gute. Bestens verpflegt, wandern wir weiter durch die tiefverschneite Landschaft zur Bubrugg und nach Rothenthurm. Wir durften einen herrlichen, sonnigen Wintertag geniessen. Eine eindrucksvolle Winterlandschaft führt uns durch das Hochmoor mit der geschützten Birkenlandschaft, den «Turpenhüttli», die an den früheren Torfabbau erinnern sowie der schlängelnde Flusslauf der Biber. Einfach eindrücklich! Mit dem ÖV fahren wir wieder zurück - direkt zum Schlusstrunk.
So 23. Nov. 2025
Neumitglieder-Apéro Tritthütte
Leitung: Christine Meier Zürcher
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Christine Meier Zürcher
Fotos: Dominik, Christine
Wetter: sonniges Winterwetter
Danke an die Neumitglieder für die Gesellschaft und die interessanten Gespräche!
Danke an die ganze Familie Ehler für die sehr freundliche und ausgesprochen feine Bewirtung!
Fr 21. Nov. 2025
Generalversammlung
Liebe SAC-lerinnen
Liebe SAC-ler
Einen sehr schönen GV-Abend haben wir zusammen erlebt. Die Traktanden waren ausgesprochen vielseitig, vor allem jedoch war die Gesellschaft mit euch - und natürlich „Liberemänts” - wunderbar! 😊
Herzlichen Dank für euer Interesse am vergangenen und kommenden Clubjahr und am Zämähöcklä!
Im Namen des Vorstands
Christine, Präsidentin
Mi 19. Nov. 2025
Winterwanderung im Ybrig
Leitung: Regula Kaufmann
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder
Bericht: Robert Merz
Fotos: Karl Durrer
Wetter: kalt, mehrheitlich sonnig
Die wegen dem Schnee und der Kälte angepasste heutige Seniorentour beginnt bei der Bushaltestelle Guggelstrasse in Unteriberg. Wir wandern der Minster entlang ins Ried, Allmigli, dann weiter über die alte Gasse, Brentenstrasse, über den Nidlaubach und auf dem Holzskulpturenweg hoch bis Fuchseggä. Übers Paradiesli geht es wieder zurück ins Dorf Unteriberg, wo sich die Wandergruppe im Monis Träff bei gutem Service ein feines Mittagessen gönnt. Nachmittags bringt uns das Postauto nach Oberiberg, Tschalun, von dort aus kurze Wanderung und Besuch des schmucken Bruderklausen-Chapelis im Sagentobel. Anschliessend wandern wir weiter hoch bis zum Gütsch und über Nüberg, Moos zur Michelmatt. Auf dem Karl Faber-Weg, auf welchem die Kugelbahn wegen dem Schnee nur teilweise in Betrieb ist, laufen wir runter zum Stolzboden und über die beeindruckende Minsterschlucht zurück nach Tschalun. Im Restaurant Sager in Oberiberg genehmigen wir uns den Schlusstrunk bei interessanten Gesprächen.
Vielen Dank, Regula, für die gute Organisation der kurzfristig geänderten Tour!
Mi 12. Nov. 2025
Gola di Lago
Leitung: Bernadette Dittli
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder, 1 Gast
Fotos: Durrer Karl
Wetter: mildes, sonniges Herbstwetter
Nach dem Startkaffee und Gipfeli, spendiert von Erna - herzlichen Dank - starten wir in Tesserete zur heutigen Wanderung.
Auf wunderschönen, alten Steinwegen steigen wir hoch zum Kloster Santa Maria Bigorio und weiter zum Weiler Condra.
Bei der Alpe Santa Maria ist es Zeit, das mitgebrachte Picknick zu verzehren.
Weiter wandern wir zum Gola di Lago, der ziemlich verlandet ist.
Über laubbedeckte Steinwege, die ab und zu sehr rutschig sind, und durch herbstliche Kastanien-, Birken- und Eichenwälder, erreichen wir nach 1.5 Stunden Lelgio.
Dort besteigen die einen den Bus nach Tesserete, die anderen nehmen den Rest unter die Füsse.
Nach einem kurzen Schlusstrunk in Lugano treten wir zufrieden die Rückreise an, wie immer pünktlich mit dem ÖV.
Mi 5. Nov. 2025
Lochweid-Tour
Leitung: Sepp Schönbächler
Teilnehmer: 26 Clubmitglieder
Bericht: Marianne Niggli
Fotos: Karl Durrer
Wetter: schön und warm
Die erste Gruppe A (21 Clubmitglieder) startete ca. um 9 Uhr bei der Grotzenmühle und wanderte über den Trachslauer Weiher, der neuen Waldstrasse und dem Waldweg entlang zur Lochweidhütte, wo sie gegen 11.30 Uhr ankam. Die zweite Gruppe B (5 Clubmitglieder) nahm es etwas gemütlicher, fuhr mit dem Auto nach Trachslau und wanderte über die Fahrstrasse zur Lochweidhütte. Hier erwartete uns bereits das erprobte Küchenteam Erika, Silvia und Manuela mit einer leckeren Gerstensuppe und anschliessend Kaffee und diverse Kuchen. Bei dem schönen Wetter konnte man sich fast nicht sattsehen an der tollen Aussicht, und so wurde der Start für den Rückweg etwas verschoben. Aber dann ging es über die Fahrstrasse nach Trachslau und über das Chalberweidli zurück nach Einsiedeln, wo sich die Gruppe auflöste. Ein Teil genehmigte sich in der Burg noch einen Abschiedstrunk, der andere Teil kehrte glücklich und zufrieden nach Einsiedeln zurück.
Fr 31. Okt. 2025
Herbstanlass Katzenstrick
Leitung: Hubert Späni
Teilnehmer: 35 Clubmitglieder
Bericht: Hubert Späni
Fotos: Hubert Späni
Wetter: trocken und dunkel
Eine prächtige Schar besammelte sich beim Spital, um den nächtlichen Marsch zum Katzenstrick unter die Füsse zu nehmen. Einer Prozession gleich zog sich die Lichterkette in die Länge. Fast pünktlich trafen wir im Haus Katzenstrick ein.
Wir wurden vom Besitzerpaar Werni und Mona herzlich begrüsst. Als dann alle ein Getränk vor sich hatten, startete Werni mit seinem spannenden Vortrag über das Haus auf dem Katzenstrick.
Die Geschichte über das grosse Haus am Katztenstrick beginnt um 1865 als Waisenhaus für Knaben über das Restaurant «Zur Frohen Aussicht» und dem Neubau von 2019. Im Leben des Hauses gab es viele spannende Episoden. So zum Beispiel, wie der Name des heutigen kulturellen Vereins «z. frohen Aussicht» entstand, welcher im Haus Katzenstrick heimisch ist.
Das Restaurant hatte den Namen “Zur Frohen Aussicht”. Weil aber der ganze Schriftzug nicht auf die Tafel passte, hatten die Wirtsleute einfach nach dem “z” einen Punkt gesetzt. Und so wurde der Schriftzug für die Namensgebung des kulturellen Vereins Z●Frohen Aussicht.
Werni wusste auch noch vieles über die jüngere Geschichte des Hauses zu erzählen, etwa wie sich die kantonalen Ämter bei der Baubewilligung auf dem Buckel der Bauherrschaft gegenseitig bekämpften.
Es war spannend Werni zuzuhören und die Zeit verflog im Nu. In den anschliessenden Diskussionen an jedem Tisch genossen wir noch ein paar Getränke, bevor wir dann in corpere den Heimweg in das herrlich beleuchtete Klosterdorf antraten.
Mona und Werni Kälin danke ich ganz herzlich für die Gastfreundschaft und den spannenden Vortrag.
Mi 29. Okt. 2025
Öbere Napf
Leitung: Regula Kaufmann
Teilnehmer: 15 Clubmitglieder, 1 Gast
Bericht: Ruth Kuriger
Fotos: Karl Durrer
Wetter: schön , nachmittags Schleierwolken
Mit Bahn und Postauto ins Lutherntal erreichen wir den Ausgangspunkt in Luhthern Bad 875 m. Nach dem obligaten Startkaffee mit Gipfeli, spendiert von Werner Greter, besichtigen wir zuerst die kraft -und heilspendende Quelle. Der über 400 Jahre alte Wallfahrtsort ( “kleines Einsiedeln” genannt) ist ein viel besuchter Ort. Die Wanderung verläuft in südlicher Richtung über Badegg 1079 m, Niederenzi, Schlüechtli zum Napf 1408 m. Im Aufstieg erfreuen wir uns der Weitblicke zu den benachbarten Hügelzügen und den imposanten Tiefblicken in die Täler. Nach dem Genuss der spektakulären Aussicht und der Mittagsrast auf dem Napf führt der Abstieg in östlicher Richtung nach Stächelegg 1304 m, Ober Änzi, Mättebergegg nach Holzwäge 1080 m. Die Weitsicht in die weiche, hügelige Landschaft , die tiefen Schluchten und die verschneiten Berge lädt uns immer wieder zu einem Halt ein. Im Holzwäge-Beizli geniessen wir in froher Runde den Abschluss unserer Wanderung .
Mi 22. Okt. 2025
Seniorentour Tritt
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 18 Clubmitglieder
Bericht: Alfred Kälin
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Regen, am Nachmittag trocken
Heute ist uns Petrus nicht gut gesinnt, er lässt den ganzen Vormittag ohne Unterbruch regnen. Unsere Tour beginnt bei den Rossstallungen hinter dem Kloster. Die bunten Regenschirme bringen viel Farbe in den unfreundlichen Tag. Aber die Stimmung ist gut, und so brechen wir auf in Richtung Freiherrenberg. Um möglichst wenig auf sumpfigen Wanderwegen zu laufen, biegen wir bei der Bergweid rechts ab und wandern über den Kiesweg und den Meinradstrail zur Chälenstrasse. In der Medenen teilen wir uns auf. Die grössere Gruppe nimmt den Weg über den Chüeboden unter die Füsse, die anderen laufen über die bequeme Asphaltstrasse zur Tritthütte. Kaum angekommen, hört es auf zu regnen und es zeigen sich nachher sogar einige Sonnenstrahlen.
In der Hütte werden wir von den Köchinnen Hedy und Silvia herzlich empfangen. Wir entledigen uns den nassen Kleidern und nehmen Platz in der warmen Hütte. Das fein zubereitete Mittagessen besteht aus Ghackets, Hörnli und Apfelmus und zum Dessert wird eine Vanille-Crème mit Aprikosen serviert. Es wird eifrig geplaudert und auf der Weide werden sogar äsende Gämsen beobachtet. Nach zwei Stunden Gemütlichkeit treten wir wieder die Heimreise an, sie führt über die Trittstrasse zurück nach Einsiedeln.
Sa 18. Okt. 2025
Tourenleitertag
Organisation:
Teilnehmer:
Bericht u. Fotos:
Wetter:
Für unseren jährlichen Tourenleitertag trafen wir uns am Mittag auf dem Sennhofplatz, um mit dem Postauto in die Weglosen zu fahren. Dort erwartete uns eine Führung durch die neue 3S-Zubringerbahn des Hoch-Ybrig.
Durch die Anlage führte uns Sabrina Kälin, Mitglied unserer Sektion und bei Garaventa in der Projektierung tätig. Sabrina war von Anfang an in die Planung eingebunden und erklärte uns ausführlich, welche Bahntypen zur Auswahl standen und wie schliesslich die Entscheidung auf diese neuartige 3S-Bahn fiel.
Da bereits Testfahrten durchgeführt worden waren, konnten wir die Anlage auch in Betrieb sehen. Es handelt sich um die erste Umlaufbahn mit drei Seilen (3S) in dieser Grösse – eine Innovation von Garaventa. Ähnliche Anlagen von Garaventa gibt es beispielsweise in Grindelwald, dort jedoch mit deutlich grösseren Kabinen als bei der neuen Bahn im Hoch-Ybrig.
Neben der faszinierenden Technik beeindruckten uns auch die grosszügigen Ein- und Ausstiegsbereiche sowie der schön gestaltete Innenausbau mit viel Holz.
Nach der Führung bei der Talstation wanderten wir über den Trittlipass hinauf zum Seebli. Dort zeigte uns Sabrina die Stütze 2 sowie die Bergstation. Wir konnten zudem einige Projektpläne einsehen, die eindrücklich verdeutlichten, wie die Machbarkeit einer solchen Bahn geprüft wird.
Ein herzliches Dankeschön an Sabrina für die äusserst spannende Führung und an das Hoch-Ybrig für die Möglichkeit, diese beeindruckende Anlage besichtigen zu dürfen.
Gegen 17 Uhr war die Führung beendet. Anschliessend spazierten wir vom Seebli zur Fuederegg, wo wir im Restaurant Fuederegg by Föx unser Nachtessen genossen. Wie üblich starteten wir mit einem Apéro und angeregten Gesprächen über aktuelle Themen des Tourenwesens. Danach verwöhnten uns Melanie und ihr Team mit einem feinen Salat und einem köstlichen Wildhackbraten aus Ybriger Wild. Auch ihnen gilt unser herzlicher Dank.
Um ca. 21.20 Uhr machten wir uns auf den Abstieg nach Oberiberg, wo wir um 22.30 Uhr das Postauto nach Einsiedeln bestiegen.
Mi 15. Okt. 2025
Rheinhafen Basel
Leitung, Bericht: Alfred Kälin
Teilnehmer: 28 Clubmitglieder, 1 Gast
Fotos: Karl Durrer
Wetter: Vormittag bedeckt, Nachmittag sonnig
Die SAC-Seniorinnen und -Senioren machen jeweils im Herbst einen Ausflug, diesmal ging es nach Basel an den Rheinhafen. Mit Bahn und Tram erreichen wir um 9.30 Uhr unser Ziel, die Empfangsstelle beim Hafenmuseum. Wir werden freundlich empfangen und mit einem Kaffee bewirtet. Um zehn Uhr startet die Hafenführung. Die temperamentvolle Führerin Maya erläutert zuerst die Umrisse der Schweizerischen Rheinhäfen und die nationale Verkehrsdrehscheibe in den drei Hafenteilen Basel-Kleinhüningen, Birsfelden und Muttenz. Dort werden jährlich 6 Millionen Tonnen Güter und 120‘000 Container umgeschlagen. Der Basler Rheinhafen ist das Schweizer Handelstor zur Welt. Eine sehr gute Anbindung an Schiene und Strasse ermöglicht den Transport von Gütern aller Art.
In einem kurzen Film werden uns die Zusammenhänge der weltweiten Vernetzung der Handelswege aufgezeigt.
Dann folgt eine Führung durch das Hafengelände. Maya zeigt uns mit launigen Worten sehr Interessantes über die Schiffe, die speziellen Kräne, die riesigen Getreidesilos und was auch in Zukunft geplant ist. Am Schluss besichtigen wir auch noch das Hafenmuseum, wo man viel von alten Zeiten erfahren kann. Im nahe gelegenen Restaurant Schiff werden wir mit einem feinen Mittagessen bestens bedient. Mit dem Tram fahren wir zurück zum Rathausplatz und legen dort eine stündige Pause ein. Die Zeit reicht für einen Kaffee/Dessert-Halt oder einen kleinen Spaziergang. Mit dem Tram geht es zurück zum Bahnhof und per ÖV heimwärts. Es war ein gelungener Ausflug mit viel Gemütlichkeit.
Sa 11. Okt. 2025
Tritt Arbeitstag
Leitung: Willy Kälin
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter: Hochnebel, dann Sonne, danach wieder Nebel
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Eigentlich ist noch genügen Holz vorhanden auf dem Tritt, aber der Älpler hat schon vor längerer Zeit eine grössere Menge Holz für uns bereit gemacht. Wir spalten es mit der Maschine und lagern es bei der Hütte für mindestens ein Jahr, um es dann im nächsten Herbst zu verarbeiten. Bis dann sollten wir auch wieder genügend Platz im ersten Stock zur Verfügung haben. Wir kommen mit der Arbeit zügig voran und haben bis am Mittag schon alles gespaltet und gelagert. Jetzt wird von Christine und Franz ein feines Mittagessen aufgetischt und zum Kaffee ein frisch gebackener Apfelkuchen, hergestellt im Holzbackofen der Trittküche. Nach der Mittagspause müssen wir nur noch das Holz abdecken und diverse Aufräumarbeiten erledigen. Jetzt gönnen wir uns zum Abschluss noch gemütlich einen Schlummertrunk. Vielen herzlichen Dank an Zipfi, Ruedi, Sepp, Hans und Roland für die Spaltmaschine, sowie dem Hüttenteam für die Verpflegung.
Mi 8. Okt. 2025
Rossberg
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Robert Merz
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Wetter: leichter Hochnebel
Rossberg: Viele Wanderwege führen zum Gasthaus Rossberg ob Schindellegi. Nach über 100 Jahren Privatbesitz wurde das Gasthaus zwangsrechtlich versteigert. Dass es das Ausflugrestaurant noch gibt, verdanken wir einer initiativen Gruppe, die 1994 die Genossenschaft Rossberg gründete mit dem Ziel das Gasthaus zu ersteigern. Enorme Sanierungsarbeiten standen bevor; mit viel Fleiss, Fronarbeiten und Geldspenden konnte das Gasthaus erneuert werden. So bleibt es als bekanntes Wanderziel in seinem Ursprung erhalten.
Nun zu unserer Wanderung: Ab Biberbrugg geht es gleich im Wald steil, happig, im Zickzack zum Fuseli hinauf. Auf dem Waldweg hinunter nach Obermoos und gemütlich weiter durch das schöne Friesenschwand Täli. Es geht weiter, immer angenehm steigend, über das Gschwänd zum P.1061 unterhalb des Dreiländersteins. Auf dem Waldpfad nun hinab zur Mittagspause in die heimelige Gaststube. Bestens verpflegt und bedient marschieren wir nach Schindellegi hinunter und zurück mit der ÖV geht es zu einem Schlusstrunk bei Schefer.
So 5. Okt. 2025
Saisonstart Tritthütte
Wetter: am frühen Morgen noch Regen, danach trocken mit Sonne und Wolken, kühl
Besucher: 20 Clubmitglieder, Gäste
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Der Start in die neue Saison auf dem Tritt ist meiner Meinung nach gut gelungen, auch wenn es am Sonntagmorgen noch etwas ruhig war, zum einen wegen dem Wetter und zum andern war der eine oder andere noch etwas müde vom Arbeitstag auf der Furggelen. Gegen Mittag treffen aber immer mehr Besucher bei der Hütte ein, auch sehr viele mit dem Velo. Als dann die feine Hüttensuppe von Rosa und Patrizia aufgetischt wird, füllen sich die beiden Tische in der warmen Stube zusehends. Um draussen zu sitzen, war es einfach viel zu kalt oder man musste sich warm anziehen. Zum Kaffee wird ein feines Dessert mit Kuchen aufgetischt und schon herrscht eine fröhliche Stimmung in der Hütte. Auch nach dem Mittag trudeln noch die einen oder andern Besucher ein, aber der ganz grosse Ansturm ist ausgeblieben. Da ich etwas früher als auch schon den Heimweg angetreten habe, kann ich nicht genau sagen, wie lange es gedauert hat, bis der letzte Gast die Hütte verlassen hat. Ich möchte allen fürs Vorbeikommen herzlich danken; ebenfalls vielen herzlichen Dank an das Hüttenteam Rosa und Patrizia für die flotte Bewirtung.
Sa 4. Okt. 2025
Arbeitstag Furggelenhütte
Leitung, Bericht und Fotos: Esther Birchler
Teilnehmer/innen: 27 Clubkolleginnen und -kollegen
Wetter: bewölkt, Sonnenschein, Regen und Wind
Alle angemeldeten SAC- Kolleginnen und -kollegen, ob vom Ybrig oder Brunni her, trafen bei bewölktem Himmel gemeinsam auf der Hütte ein. Nach einer Tasse Tee oder Kaffee und Kuchen wurde die Arbeitseinteilung gemacht.
Magnus Reichlin verliess die Hütte mit Barbara und Martin Kälin, Andy Strickland, Hubi Späni und Peter Gyr Richtung Furggelenstock zum Holz Spalten und Bäume Fällen. Bei der Hütte begann Othmar Birchler mit Benno Ochsner und Ruedi Kälin mit dem Aufbau des Materiallifts auf das Dach. Vor der Hütte wurde von Franz Zürcher, Roland Lengen und Christian Häfliger noch das Gerüst fertiggestellt. Danach montierten sie die Photovoltaikanlage ab und befestigten sie am Gerüst wieder. So funktioniert unsere Stromversorgung auch während der Bauphase. Hinter der Hütte ertönte schon bald die Motorsäge, welche von Harald Binder und Ruedi Birchler bedient wurde. Hinter dem Scheitbock wechselten sich Erwin Winet, Urs Hubli, Walti Kälin (Plazi) und Hermann Schmitt ab. Willy Kälin, Eveline Späni, Monika Horath und Patrizia Eppler sammelten die Scheiter zusammen und sorgten für eine tadellos gestapelte Holzbeige. Im Keller unten räumten Annerös Hubli und Livia Lengen alle Lebensmittel, schön nach Ablaufdatum geordnet und beschriftet, ein. Damit das Mittagessen pünktlich auf dem Tisch stand, wurde ich in der Küche von Edith Schönbächler und Lydia Steiner unterstützt. Das Menü war: grüner Blattsalat, Spaghetti Bolognese oder Tomatensauce und eine Schoggicrème mit Birnen zum Dessert. Aber schon zeitig nach dem Kaffee standen die Ersten auf und wollten weiter arbeiten, da der Wetterbericht am Nachmittag Regen und Sturm angesagt hatte, je nach Wetter-App ein bisschen früher oder später...
Alle kamen zügig voran, so dass die meisten trockenen Fusses zu ihren Autos zurück kamen. Natürlich blieben einige noch länger sitzen, genossen noch 1-2 Bierchen und mussten sich schlussendlich beeilen, um noch vor der Dunkelheit ins Tal hinunter zu kommen.
Es war wieder in jeder Hinsicht ein gelungener Tag mit tollem Teamwork, feinem Essen, geselligem Beisammensein und interessanten Gesprächen!
Einen riesengrossen Dank an alle 27 Mitwirkenden!
An dieser Stelle möchte ich auch Rita Winet erwähnen: Sie hat mit mir bereits am Mittwoch die ganze Küche und den oberen Stock eingerichtet. So konnten die Gerüstbauer bereits 2 Stunden nach der Hüttenübergabe ein Mittagessen geniessen und sich am Abend in den frisch gemachten Betten ausruhen.
Danke vielmals, Rita!
Do 2. Okt. 2025
Halsegg - Wildspitz 1580 m
Leitung, Bericht, Fotos: Ernst Gyr
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 2 Gäste
Wetter: sonnig, unten grau, oben blau
Die Wetterfee meinte es gut mit uns und liess die Sonne strahlen. Bequem fuhren wir mit dem Zug bis nach Sattel, wo wir dann noch die letzten drei Teilnehmer trafen. Mit guter Laune und viel Elan machten wir uns zu Fuss als neunköpfige Gruppe auf unser Wandererlebnis. Zuerst führte uns der Weg Richtung Halsegg, wo wir die Wirtsleute Wisel und Bernadette von der Alpwirtschaft antrafen. Obwohl sie eigentlich Ruhetag hatten, servierten sie uns freundlich einen Znünikaffee. Für diese herzliche Geste bedanke ich mich nochmals ganz besonders – solche wertschätzenden Begegnungen findet man noch in der Bergwelt. Gestärkt ging es auf dem aussichtsreichen Höhenweg weiter, vorbei am Wildspitz und weiter bis zum Gnipen. Bei Sonnenschein genossen wir unsere Mittagszeit, wo jeder sein eigenes Menü hatte. Talwärts gings runter durch das Bergsturzgebiet von Goldau, wo im Jahre1806 abends um ca. 17 Uhr das unfassbare Unglück geschah und einen Teil des Lauerzersees verschüttete; 457 Personen kamen dabei ums Leben. Für mich ist Goldau ein Friedhof, da die meisten Opfer nicht gefunden wurden. Glücklich und zufrieden, mit genügend Gesprächsstoff und viel Lachen fuhren wir von Goldau zurück nach Einsiedeln. So macht Wandern Freude!
Mi 1. Okt. 2025
Gurtnellen - Erstfeld
Leitung: Alfred Kälin
Teilnehmer: 18 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alice Kälin
Wetter: Vormittag bedeckt, Nachmittag sonnig
Bei kühler Temperatur verlassen wir Einsiedeln mit dem ÖV und fahren nach Gurtnellen. Da starten wir dort, wo die erste Etappe vom Reussweg endet. Auf den Startkaffee müssen wir verzichten, es geht sogleich hinunter an die Reuss und dem Ufer entlang bis zum Güetli, wo die Brücke ans andere Ufer wechselt. Man sieht, dass es hier nicht viel Platz hat, deshalb führt der Weg hinauf zur Hauptstrasse, wo wir ein kurzes Stück dieser entlang laufen. Beim Fellitobel unterhalb der Autobahnbrücke gibt es ein spezielles Stück der Wanderung: Es geht steil hinunter zum Fluss, dem Ufer entlang und über eine grosse Hängebrücke, dann über viele Treppenstufen zu einer weiteren Brücke über das Fellitobel. Im Zickzack geht es nachher steil hinauf zum Felliboden. Das steilste Stück haben wir hinter uns. Jetzt wandern wir durch den Wald und hinunter an den Rand der Autobahn, der wir bis nach Meitschgen folgen, bis sie im Teiftaltunnel verschwindet. Wir sehen die Intschi-Reussbrücken der Auto- und Eisenbahn. Jetzt wird es steiler, hinunter nach Amsteg zu unserem Mittagshalt.
Bei der Kirche picknicken wir, finden aber kein WC. Notgedrungen suchen wir nach dem Essen ein Restaurant auf, das von aussen nicht so einladend wirkt. Aber drinnen werden wir, trotz der vielen anderen Gäste, schnell und freundlich mit Kaffee bedient. Herbert Heinle übernimmt die Runde, was wir bestens verdanken. Es geht weiter der Reuss entlang Richtung Grund und an Silenen vorbei bis zum weitläufigen Gelände des Bahnhofs Erstfeld. Mit dem nächsten Zug fahren wir heimwärts. Den Schlusstrunk genehmigen wir in einem Café in Einsiedeln. Vielen Dank an Fredi für die gelungene Wanderung.
Do 18. Sept. 2025
Gitschen 2513 m
Leitung, Bericht und Fotos: Ernst Gyr
Teilnehmer: 3 Clubmitglieder
Bei wolkenfreiem Wetter starteten wir zu dritt unsere schöne und anspruchsvolle Bergtour ins Isenthal-Chlital. Die ersten 400 Hm waren die bequemsten, da wir die Bahn bis Gietisflue benutzten. Ab dort ging es zu Fuss weiter Richtung Hinterwang - Rinderstöckli hoch auf den Gitschen.
Auf 2513 m genossen wir eine traumhafte Rundsicht. Uri Rotstock und Tödi wirkten zum Greifen nah. Schaute man genau hin, sahen wir auf dem Tödi, wie die Schwalben ihre Runden flogen.
Unsere Rundtour führte uns wieder zurück bis zum Abzweiger. Dort stiegen wir noch einmal 50 Hm hoch, danach ging es nur noch bergab. Vom P. 2496 via Horen, Stelli, Firnboden runter zur Musenalp 1484 m.
Nach einem guten Kaffee liefen wir zurück ins Chlital - Hinter Chlosterberg - Chli Bergli, wo uns unser Auto wieder mit nach Hause nahm.
Ein unvergesslicher Tag - unterhaltsam, abwechslungsreich und nie langweilig!
Mi 17. Sept. 2025
Ibergeregg-Haggenegg
Leitung, Bericht: Ida Birchler
Fotos: Rosa, Ida
Teilnehmer: 17 Clubmitglieder
Wetter: idealer Wandertag
5-Egg-Seniorenwanderung: Heute bleiben wir im Mythengebiet mit kurzer An- und Rückreise. Per ÖV fahren wir auf die Passhöhe Ibergeregg. Dort beginnt unser Wandertag Richtung Holzegg. Im bekannten Ausflugsrestaurant gibts Kaffee und Gipfeli, gesponsert von Emmy Engeler. Herzlichen Dank und alles Gute zum kürzlichen Geburtstag. Weiter auf dem steinigen Alpinweg, entlang und im Banne der beiden Mythen. Die Gämsen, sicher ein Dutzend, lassen sich nicht stören. Der Weg führt durch das Mythen-Jagdbanngebiet, in dem die Wildtiere geschützt sind. In der Haggenegg werden wir zum Mittagessen freundlich, gut und zügig bedient. Der letzte Abschnitt führt uns durch kurze Waldschneisen und Wiesenpfade zur Mostelegg und unserem Ziel - dem Mostelberg. Mit der modernen Drehgondel nach Sattel hinab und eine lohnende Wanderung, heute mit sehr guter Aussicht, geht mit der Rückfahrt nach Einsiedeln zu Ende.
Do 11. Sept. 2025
Fronalpstock 1921 m über Chälen
Leitung, Bericht: Edith Schönbächler
Teilnehmer : 8 Clubmitglieder
Fotos: Helen und Edith
Wetter: bedeckt, Gipfel im Nebel
Der Wetterbericht versprach kein Nass von oben, aber auch keine Sonne. So starteten wir die Tour auf dem Parkplatz der Luftseilbahn Morschach-Stoos 800 m. Bis zur Alp Eu 1307 m gings auf einem T3-Weg stetig obsi. Nach einer kurzen Pause wurde das Gelände anspruchsvoller und steiler. Der T4-Weg war vom vielen Regen recht schmierig. Es brauchte die richtige Dosierung auf dem matschigen Terrain, den nassen Steinen und Wurzeln. In der steilen Chälen kamen hie und da auch die Hände zum Einsatz. Der Ausstieg aus den drei Chälen-Couloirs führte über ein Weglein in abschüssigem Gelände auf rund 1750 m. Hier “fädelten” wir in den Wanderweg Stoos- Fronalpstock ein - und hier tauchten wir auch in den stockdicken Nebel ein. Das Restaurant auf dem Fronalpstock bemerkten wir erst, als wir 5 Meter davor standen. So fiel dann auch das Picknick angemessen kurz aus und der Kaffee drinnen war willkommen. Der Abstieg erfolgte bis Furggelen 1731 m auf dem Gratweg Klingenstock-Fronalpstock. Im Nebel tauchten immer wieder Wanderinnen und Wanderer auf. Die sonst tollen Tiefblicke konnten sie auch nicht geniessen. Übers Frontal ging's die letzten Meter wieder unter dem Nebel zum Stoos (mit Einkehr im Alpstubli) und mit der Lufseilbahn nach Morschach runter. Das Wetter war nicht auf unserer Seite, trotzdem haben alle die Tour bestens bewältigt und “lässig” gefunden.
Danke für die tolle Kameradschaft. So macht z’Bärg go Freud!
Mi 3. Sept. 2025
Jochpass - Engstlen - Melchsee-Frutt
Leitung: Sepp Schönbächler
Bericht: Herbert Heinle
Fotos: Karl Durrer
Teilnehmer: 25 Clubmitglieder, 2 Gäste
Wetter: Vormittag bewölkt, Nachmittag Sonne
Eine Wanderung in Obwalden/Zentralschweiz gehört zu den Attraktivitäten der Schweizer Bergwelt. Nach der Bahn-Anreise bis Engelberg geht`s mit der LSB-Titlis via Gerschnialp hoch zur Mittelstation auf Trüebsee. Am ausgetrockneten Trüebsee entlang geht’s dann zum Sessellift und hoch zum Jochpass 2208 m. In dieser prächtigen Umgebung mit dem auf der Kantonsgrenze liegenden Titlis 3238 m vor Augen beginnt die Wanderung. Der Titlis wird uns ganztags begleiten. Es geht zügig abwärts, auf steinigen Pfaden, eine anspruchsvolle Strecke. Bald haben wir den langgezogenen Engstlensee im Blick und erreichen ihn in seiner Mitte. Nun ein gemächlicher Weg entlang dem See, am Ende ist der geeignete Ort für das Mittags-Picknick für einen Teil der Gruppe. Die Übrigen wandern weiter bis zum Hotel Engstlenalp zum bereits reservierten Tagesmenü. Beim Gruppenfoto sind wir wieder vereint. Wenn dann unserem Fotografen ein Missgeschick passiert, kann es schon sein, dass sich dies in den Gesichtsausdrücken der Fotografierten widerspiegelt. So geschehen bei der Aufnahme unseres Gruppenbildes, bei welcher das Stativ während der Aufnahme umgefallen ist. Und doch: Wie von einem geübten Fotografen zu erwarten, sind alle auf dem Bild und was geschehen ist, trägt zur sonst schon guten Stimmung bei. Nun geht’s weiter zügig aufwärts, via Geissplatz vorbei unter der Spycherflue bis zur Tannalp. Leiter Sepp informiert uns hier über die Bartgeier, den grössten Vogel der Alpen mit 250 bis 280 cm Spannweite. Der Vogel hat eine abwechselnde Vergangenheit mit Ausrottung und Wiederansiedlung. Seit 2015 wurden hier in der Region Huetstock vom Tierpark Goldau 15 junge Bartgeier ausgewildert Es ist auch der richtige Ort für einen vorgezogenen Abschlusstrunk im Berggasthaus. Hier konnten wir auch einige Bartgeier kreisen sehen. Jetzt Start zur letzten Etappe, beginnend aufwärts, dann gemächlicher Weg vorbei am Tannsee, rechtsseitig die markanten Felsen vom Bonistock. Und von hinten grüsst auch der Titlis zum Abschied. Wir erreichen Melchsee-Frutt, dann nochmal eine LSB-Fahrt runter zur Stöckalp. Hier endet die heutige Tour nach 4 Stunden Wanderzeit, nach 11 km und 330/600 m Auf-/Abstieg. Zentralschweiz bedeutet auch die Mitte der Schweiz. Nur wenige Kilometer vom nahen Sarnen weg, auf der Älggi-Alp, liegt der geografische Mittelpunkt der Schweiz. Der komplette Tagesabschluss dieser eindrucksvollen Unternehmung erfolgt mit Bus/Bahn in Einsiedeln. Über 13 Stunden sind wir heute unterwegs mit 27 Teilnehmenden und alle hat unser Leiter Sepp zurückgebracht. Dafür ein grosses Lob für Sepp und vielen Dank für den besonders schönen Tag.
Mi 27. Aug. 2025
Rhäzüns - Feldis
Leitung: Bernadette Dittli
Teilnehmer: 11 Clubmitglieder
Bericht: Andreas, Silke, Kari, Erna, Ruth, Hedy
Fotos: Kari
Wetter: Zugfahrt im Regen, Wanderung sonnig und warm
Auf die Schönwetter-Wanderung zum Lucendropass haben wir uns nicht gemacht, denn die Wetterprognosen sagten im Tessin Regen voraus. Unsere Tourenleiterin Bernadette führte uns stattdessen kurzfristig ins bündnerische Feldis, wo es trocken und warm sein sollte. Allerdings: Noch auf der Anreise schreckte uns Regen auf, so dass wir glücklich waren, unseren obligaten Kaffee noch in der trockenen Churer Bahnhofhalle einnehmen zu können. Husch ging’s weiter nach Rhäzüns. Von dort brachte uns die Seilbahn auf 1450 m nach Feldis. Vorbei an den ersten Herbstzeitlosen, Silberdisteln und unzähligen Heidel- und Preiselbeersträuchern, führte uns ein steiler, aber schöner Weg hinauf zur Alp Raguta und weiter zu einem schönen Aussichtspunkt. Dort genossen wir unser Picknick an der warmen Sonne bei herrlichem Rundblick zum Calanda hinüber und auf Chur hinunter. Schliesslich ging’s frisch gestärkt und mit einem traumhaften Ausblick auf Drusenfluh, Sulzfluh und Schesaplana zurück zur Seilbahn, via Räzüns und Chur wieder zurück in die Heimat. Ein heftiges Spätsommer-Gewitter erlebten wir zum Glück nur durchs Zug-Fenster.
Di 26. Aug. 2025
Gross Spitzen 2399 m
Leitung: Edith Schönbächler
Teilnehmer: 4 Clubmitglieder
Bericht: Edith
Fotos: Romi, Markus, Kfir, Edith
Wetter: schön und warm, gute Fernsicht
Es hat sich gelohnt, die Tour zwei Tage vorzuverlegen. Statt angesagtem Regen hatten wir strahlenden Sonnenschein. Leider konnten nicht alle angemeldeten Mitglieder teilnehmen.
Nach der Fahrt ins Brunnital konnten wir die erste Steilstufe bequem mit dem Luftseilbähnli überwinden. Auf der Sittiseralp angekommen, waren wir nicht allein. Pro Senektute Uri war mit sicher 20 Leuten unterwegs. Wir stiegen zur Alp Seestelli auf, querten auf einem Karrweg den Hang auf 1900 m, um zur weitläufigen Alp Bödmer zu gelangen. Nun ging's steil rauf. Auf einem kurvenreichen Weglein, angelegt zwischen zwei Rinnen, erreichten wir den Punkt 2302. Der Blick öffnete sich nun nach Westen, wo uns Markus seine Hausberge erklärte. Hier beginnt der Gratweg zum Gross Spitzen. Interessant angelegt, mal rauf, dann runter, mal rechts, dann links vom Grat, mal Gras, mal schieferartiger Stein, mal ausgesetzt, mal weniger. Nordseitig vorbei an den Blauw Höreli und schon sahen wir das Gipfelkreuz vom Gross Spitzen 2399 m. Die Gruppe von Pro Senectute war auch oben. Sie hatten die direkte Route gewählt. Im Süden vor uns zeigte sich die imposante Ruchen-Nordwand, im Norden die breiten Hänge mit den vielen Höfen des Schächentals. Auf dem Abstieg machten wir noch einen kurzen Abstecher auf Chli Spitzen 2295 m. Kurz vor drei waren wir wieder auf der Sittiseralp, wo uns das Bähnli runter ins Brunnital führte. In Unterschächen im Alpina löschten wir unseren Durst. Auch wenn wir nur zu viert waren: Wir hatten es sehr stimmig. Danke für die tolle Kameradschaft.
Mo 18. Aug. 2025
Wanderwoche Arosa
Leitung: Alfred und Alice Kälin
Teilnehmer: 23 Clubmitglieder
Bericht, Fotos: Alfred und Alice Kälin
Wetter: sonnig, teils bedeckt, etwas Regen
Montag, 18. August: Bei schönstem Wetter reisen wir mit der Bahn nach Arosa. Der Besitzer des Hotels Hohe Promenade begrüsst uns beim Bahnhof und übernimmt unsere Koffern, die er zum Hotel transportiert. Er übergibt auch jedem eine Arosa Card, die zu Gratisfahrten auf den Bahnen berechtigt. Bevor wir mit der ersten Wanderung beginnen, machen wir einen gemütlichen Halt beim Café Steiner-Beck. Dann umrunden wir den idyllischen Obersee und steuern auf die Weisshorn-Luftseilbahn zu. Diese bringt uns zur Mittelstation, wo wir beim bekannten Bärenland aussteigen und die beliebten Tiere beobachten. Mit der Luftseilbahn fahren wir dann weiter zum höchsten Punkt unserer Wanderwoche, dem Weisshorn 2653 m. Hier, im geräumigen Bergrestaurant, werden wir bestens bewirtet. Die Aussicht auf die unzähligen Berggipfel ist fantastisch. Am Nachmittag fahren wir zurück zur Mittelstation und wandern dann über Tschuggen nach Innerarosa und zu unserem Hotel Hohe Promenade.
Dienstag, 19. August: Auch heute erleben wir einen sonnigen, heissen Wandertag. Mit der Seilbahn geht es wieder auf das Weisshorn. Über den steilen, aber gut angelegten Wanderweg, steigen wir hinunter zum Carmennapass 2368 m und weiter über Alpweiden und steinigen Passagen wieder aufwärts zur Hörnlihütte. Hier werden wir freundlich zum Mittagessen empfangen. Gerne wären wir nachher mit der mächtigen Urden-Seilbahn zum Urdenfürggli beim Parpaner Weisshorn gefahren, aber diese Bahn fährt leider seit zwei Tagen wegen Revisionsarbeiten nicht mehr. Wir fahren aber mit dem Hörnli-Express hinunter nach Inner-Arosa und machen eine Wanderung zum Schwellisee. Bei der Umrundung dieses schönen Bergseeleins nehmen wir es recht gemütlich. Werner unternimmt sogar ein erfrischendes Bad im kühlen Wasser. Zu Fuss geht es heimwärts zu unserem Hotel.
Mittwoch, 20. August: Wie prognostiziert, beginnt der heutige Tag mit starkem Regen. Wir sind aber guter Hoffnung, dass das Wetter bald besser wird. Und so starten wir nach dem Morgenessen, etwas widerlich, mit Regengewand und Regenschirm. Mit der Luftseilbahn fahren wir wieder zur Mittelstation beim Bärenland. Der Regen hat etwas nachgelassen, aber er begleitet uns bis am Mittag. Die heutige, bekannte Rundwanderung führt zur Ochsenalp und zurück nach Arosa. Trotz des Regens ist es eine angenehme Tour über schöne Alpweiden und lockeres Gelände, einzig der Aufstieg durch den Föhrenwald ist ziemlich anstrengend. Beim Aussichtspunkt „Maraner Hauptji“ geniessen wir die Aussicht nach Arosa und über das Bergtal Schanfigg. Bei leichtem Regen laufen wir weiter zum Alprestaurant Ochsenalp. Die Chefin stellt uns die grosse Alp mit 220 Rindern vor und kocht für uns währschaftes Essen. Es hat aufgehört zu regnen. Der Rückweg führt über Rot Tritt, die Prätschalp und den Eichhörnliweg nach Arosa.
Donnerstag, 21. August: Heute ist es bedeckt und kühl mit einigen Regentropfen, ideal für eine leichte Wanderung nach Litzirüti und Langwies. Vom Hotel geht’s hinab zum Obersee, Untersee (Badesee) und zum Stausee Isel 1606 m. Interessant zu sehen sind die riesigen Kiesmengen, die von den umliegenden Bergbächen angeschwemmt und hier verarbeitet werden. Im Stausee vergnügen sich liebliche Entenfamilien. Wir laufen vom Seeauslauf der Plessur entlang Richtung Litzirüti. Beim Grünseeli im idyllischen Wäldchen halten wir inne um das spezielle Gewässer zu fotografieren. Im Dörfchen Litzirüti finden wir kein offenes Restaurant, aber immerhin ein WC, das vor allem den Frauen dient! Bald sind wir beim spektakulären Langwieser-Bahnviadukt, es wurde 1912-1914 gebaut und war damals die grösste Stahlbeton-Eisenbahnbrücke der Welt. Wir besichtigen auch das Eisenbahnmuseum und fahren dann mit der RHB zurück nach Arosa. Im originellen „Restaurant Güterschuppen“ beim Bahnhof kehren wir ein und lassen so den offiziellen Teil des Wandertages ausklingen.
Freitag, 22. August: Heute ist der Heimreisetag. Nach dem ausgiebigen Morgenessen räumen wir unsere Zimmer und übergeben das Gepäck dem Hotelier, der es dann am Abend zum Bahnhof bringen wird. Wir schultern zum letzten Mal unsere Rucksäcke und brechen auf zum Hörnli-Express, der uns in kurzer Zeit zur Hörnlihütte bringt. Weil die Urdenbahn, die wir bereits am Dienstag vermissten, immer noch nicht fährt, machen wir uns zu Fuss auf den Weg zum Urdenfürggli. Es ist leicht bewölkt und angenehm zum Wandern. Auf dem Urdenfürggli geniessen wir die Aussicht auf die Lenzerheide, die aber vor lauter aufsteigendem Nebel kaum sichtbar ist. Wir laufen wieder zur Hörnlihütte und dann weiter bergab zur gemütlichen Carmennahütte. Hier verpflegen wir uns. René spendet zum Abschluss noch einen willkommenen „Munggapfupf“. Herzlichen Dank! Die letzte Wanderung führt über Innerarosa, wo einige noch das Heimatmuseum besuchen. Beim Bahnhof Arosa sind wieder alle beisammen. Glücklich und zufrieden machen wir uns auf den Heimweg.
Anleitungen
= Anmeldung möglich
= Tour ausgebucht oder abgesagt - Anmeldung nicht möglich
= klick auf die Tour, um die Anmeldemöglichkeiten zu sehen
= 4 Anmeldungen / maximal 6 Teilnehmer für diese Tour
= 20 Anmeldungen und max. Teilnehmer nicht beschränkt
Droptours Anleitungen
Anleitung Online Anmeldung an eine Tour
Anleitung Tourenbericht erstellen und Fotos hochladen
Anleitung Tourenausschreibung erfassen
