Programm
Sa 15. Aug. 2026
Haggenspitz 1762 m - Chli Mythen 1811 m
Leitung: Martin Ochsner
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder
Bericht: Benno Ochsner
Fotos: Markus, Christian, Martin
Wetter: wolkenlos, sehr warm
Wer im Grossraum Einsiedeln wohnt und sich als Wanderer versteht, sollte auf dem Mythen gewesen sein. Und ein Bergwanderer auch auf dem Kleinen Mythen. Wer aber Alpinist oder mindestens Alpinwanderer zu sein vorgibt, müsste wohl alle Mythengipfel bestiegen haben.
Und so wurde die Ueberschreitung der Kleinen Mythen von der Haggenegg bis Zwüschet Mythen wieder einmal im Tourenprogramm des SAC Einsiedeln angeboten. Dem heissen Wetter der letzten Wochen geschuldet, wurde die Besammlung vom Tourenleiter bereits auf 7.30 Uhr festgelegt. Und so konnten - nach ruhigem Zustieg - um acht beim bekannten Felskopf im letzten Wäldchen die Seilschaften gebildet, die Ausrüstung montiert und der Haggenspitz in Angriff genommen werden. Das gemischte Geh- und Steiggelände dort ist bei Nässe etwas gefürchtet, aber so trocken, dass alles bröselet und die wunderbaren Wurzelgriffe dürr knacken, sollte es auch wieder nicht sein.
Und so gings zügig aufwärts, die Kletterstellen verschafften Verschnaufpausen und Gelegenheit, das alpintechnische Repertoire wieder einmal anzuwenden. Und die Route (natürlich ohne Umgehung des Müller-Chämis) war Genuss bis zum Gipfel.
Der Abstieg zum Griggeli erforderte wie üblich einige kleine Turnübungen und der erneute Aufstieg zum Nordkamin des Chli Mythens – an der prallen Sonne – war sehr schweisstreibend.
Auch die kleine Kletterei durch den Kamin wurde trefflich gemeistert, ohne Hektik und ohne Steine «z’tröilä». Oben auf dem Gipfel vermischtes Publikum, zum Teil auch mit Helm und Seil, mehr aber mit minimalistischen Rucksäcklis und nigelnagelneuen Outdoor-Laufschuhen.
Gemütliche Pause beim Gipfelkreuz, wenig essen, viel trinken, Fotos, Plauderei, unsere Gruppe fühlte sich schon ganz wohl und locker. Beim Abstieg, auf dem Weglein und über den Blockgrat zum Vorgipfel kreuzten wir noch einige Grüppchen, aber alles verlief reibungslos. Und der Abstieg dann, ohne Helm und Gurt, war einfach nur sehr warm. Die Alp Zwüschet Mythen kam uns vor wie eine Oase in der Wüste, und wir wurden auch tatsächlich erfolgreich vor dem Verdursten gerettet.
Eine wunderbare kleine Bergtour mit stabilem Schönwetter (seit Wochen!!) und sehr kameradschaftlichem Umgang, danke Martin, es war mega.
Mo 20. Juli 2026
JO Sommertourenwoche
Leitung: Urs Horath, Marcel Schönbächler
Wetter: mehrheitlich schönes Sommerwetter
Berichte: Martina, Renja, Lena, Paula und Marcel
Montag, 20. Juli 2026
Der erste Tag unseres Hochtourenlagers begann bei herrlichem Wetter. Bei strahlendem Sonnenschein reisten wir gemeinsam von Einsiedeln nach Reichenbach im Kandertal. Von dort ging es mit dem Postauto weiter auf die Griesalp, dem Ausgangspunkt unseres Hochtourenlagers.
Von der Griesalp machten wir uns auf den Weg zur Gspaltenhornhütte SAC. Der abwechslungsreiche Weg führte uns durch eine eindrucksvolle Landschaft mit Wasserfällen. An einer Stelle verlief der Weg so nahe am Wasserfall vorbei, dass wir ohne Regenschirm nass geworden wären. Zum Glück standen dort Regenschirme bereit, die wir für dieses Wegstück benutzen durften. Diese originelle Idee machte den Aufstieg zu einem besonderen Erlebnis. Anschliessend setzten wir unseren Weg fort und genossen die herrliche Berglandschaft bis zur Gspaltenhornhütte.
Zur Mittagszeit erreichten wir die Hütte, wo wir uns mit einem feinen Mittagessen stärkten und eine kurze Pause einlegten. Frisch erholt stand am Nachmittag bereits das Nächste auf dem Programm, der Klettergarten direkt unter der Gspaltenhornhütte.
Somit ging der erste Tag voller Eindrücke zu Ende.
Dienstag, 21. Juli 2026
Der heutige Tag startete früh morgens. Unser Ziel war es, das Gspaltenhorn zu besteigen. Der Weg führte zuerst durch einen steilen, gerölligen Weg hinauf bis zum Grat. Auf dem Grat war es sehr windig, und ab hier waren wir am Seil unterwegs. Auf dem Gspaltenhorn hatten wir eine weite Aussicht und konnten Eiger, Mönch und Jungfrau gleich nebenan erkennen. Nach einer Stärkung ging es wieder den Aufstiegsweg hinunter bis zur Gspaltenhornhütte, in der wir noch eine zweite Nacht übernachteten. Wieder bei der Hütte angekommen, assen wir eine feine Rösti und besprachen die Tour des nächsten Tages. Am Abend genossen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Mittwoch, 22. Juli 2026
Heute klingelte der Wecker erst um 6.20 Uhr. So machten wir uns gut ausgeruht auf den Weg Richtung Gamchilücke. Nach einer vierstündigen Tour über Fels, Geröll und Gletscher erreichten wir die neu gebaute Mutthornhütte. Bei einem Willkommenssirup und feinen Guetzli bewunderten wir die wunderschöne Aussicht und die eindrucksvolle Hütte. Nach dem Mittag machten wir uns mit gestärktem Magen auf zur Nordseite des Mutthorns, um mit der Überschreitung zu beginnen. Urs fand für uns über den selten begangenen Aufstieg zum Mutthorn meist den einfachsten Weg. Nach einigen kniffligen Stellen erreichten wir schliesslich den Gipfel. Beim Abstieg über die Normalroute genossen wir den Ausblick auf unser morgiges Ziel, das Tschingelhorn. Ein leckeres Nachtessen und die schöne Abendstimmung liessen uns einen erlebnisreichen Tag ausklingen.
Donnerstag, 23. Juli 2026
Früh am Morgen brachen wir von der Mutthornhütte auf und querten den Gletscher in Richtung Grosses Tschingelhorn. Mit der einsetzenden Dämmerung bot sich eine eindrucksvolle Stimmung und die umliegende Bergwelt zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Unterhalb des Grates begann die Kletterei. Der Aufstieg verlief abwechslungsreich, wurde jedoch durch kalten Wind erschwert. An exponierten Stellen machte sich die Kälte deutlich bemerkbar, so dass ein Ambiente wie in einer Tiefkühltruhe entstand.
Nach einigen Stunden erreichten wir das Kleine Tschingelhorn in Begleitung eines Ohrwurms. In Anbetracht des Bergnamens sollte dieser wohl bekannt sein. Nach einer kurzen Verpflegungspause setzten wir den Aufstieg zum Grossen Tschingelhorn fort. Auf dem Gipfel angekommen, genossen wir die Aussicht und hielten den Moment mit einem Gipfelfoto fest. Die anschliessende Pause verbrachten wir an einem windgeschützten Ort.
Der Abstieg führte uns das grosse Tschingelhorn hinunter, bis hin zum Gletscher. Anschliessend führte der Weg um das Kleine Tschingelhorn herum zurück zur Mutthornhütte. Bei strahlendem Wetter erreichten wir die Hütte und freuten uns auf eine Stärkung.
Freitag, 24. Juli 2026
Es stand bereits der letzte Tag der diesjährigen Hochtourenwoche auf dem Programm. Beim Frühstück stärkten wir uns für die letzte Etappe. Wenig unterhalb der Hütte betraten wir den Kanderfirn und stiegen gegen den Petersgrat auf. Der Tag erwachte langsam und tauchte die umliegenden Berge in ein schönes Licht. Auf dem Petersgrat angekommen, öffnete sich ein atemberaubendes Panorama auf die Walliser Berge. Mit der Sonne im Rücken und dem Grat vor uns, marschierten wir auf der Kantonsgrenze zwischen Bern und Wallis in Richtung Westen und überschritten den Rote Tätsch und das Birghorn. Nach dem Elwertätsch verliessen wir den Grat und stiegen ins Lötschental ab. Je näher wir der Lauchernalp kamen, umso mehr veränderte sich die Landschaft von Gletscher- und Blockgelände in liebliche Alpwiesen. Für den finalen Abstieg nach Wiler gönnten wir uns die Gondelbahn. Bis das Postauto nach Goppenstein eintraf war noch genug Zeit, um sich zu verpflegen. Von da ging es mit dem Zug über Bern und Zürich wieder zurück nach Einsiedeln, wo alle müde, aber glücklich ankamen.
Do 2. Juli 2026
Feierabendklettern
Leitung: Marcel Schönbächler
Bericht: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 5 Clubmitglieder, 1 JO
Wetter: sommerlich warm
Arbeitsbedingt war es nicht allen Teilnehmenden möglich am gemeinsamen Treffpunkt zu erscheinen. So fuhren wir zu zweit ins Brunni und mit der Bahn auf die Holzegg. Wir begaben uns in den nahegelegenen Klettergarten und nach und nach trafen die restlichen Teilnehmer ein und wir konnten uns in drei 2-er Seilschaften aufteilen und die ersten Routen in Angriff nehmen. Wie so oft in diesem Sommer war es ein schöner und warmer Abend und wir waren froh, dass sich nach kurzer Zeit die Sonne hinter dem Grossen Mythen verabschiedete. Zum Klettern herrschten herrliche Bedingungen und es wurden fleissig Klettermeter abgespult bis das Tageslicht langsam der Dunkelheit wich. Ausgerüstet mit Stirn- oder Handylampe fanden wir den Weg zurück ins Brunni.
Sa 13. Jun. 2026
Mehrseillängen klettern
Leitung: Florian Kälin, Levin Ebnöther
Teilnehmer: 2 JOlerinnen
Bericht: Levin
Bei schönem Wetter waren wir zu viert am Laucherenstock Ostgrat «Messerspitze» unterwegs. Die Kletterei am rauen Fels war sehr schön und teilweise ziemlich ausgesetzt. Oben auf dem Gipfel haben wir die tolle Aussicht genossen. Nach einem kurzen Abstieg zur imposanten und kaum übersehbaren ;) Höhle haben wir uns in der Höhle abgeseilt und anschliessend weiter unten noch sieben weitere Male.
Damit wir die letzte Bahn nicht verpassten, mussten wir zum Schluss noch einen ziemlich langen Sprint einlegen. Danach gönnten wir uns in Engelberg noch ein Glace. Es war auf jeden Fall ein gelungener Tag.
So 31. Mai 2026
Berg-Klettertour Chöpfenberg
Leitung: Levin Ebnöther, Florian Kälin
Teilnehmer: 2 JOs
Kurzbericht: Levin Ebnöther
Wetter: sonnig
Zu viert waren wir am Sonntag am einsamen Südgrat des Chöpfenbergs unterwegs. Die Kletterei über die vielen Türme machte allen grossen Spass und führte über schön strukturierten Fels. In der wilden Umgebung konnten wir den Tag in vollen Zügen geniessen. Zum Abschluss gingen wir noch im See baden.
Sa 2. Mai 2026
Kurs Flaschenzug und Selbstaufstieg
Leitung: Gregor Ochsner, Hubert Späni
Teilnehmer: 10 Clubmitglieder
Bericht: Christoph Schönbächler
Wetter: trocken (in der Turnhalle)
Nachdem im letzten Jahr die Grundkenntnisse „Seil und Knoten" im Mittelpunkt standen, liegt der Fokus der diesjährigen Ausbildung auf der Vertiefung „Selbstaufstieg und Flaschenzug". Am späteren Nachmittag werden die neun potenziellen Gletschergeher von den Instruktoren Gregor und Hubi in der Sporthalle begrüsst.
In zwei Gruppen starten wir in Theorie und Praxis. Zunächst üben wir den Selbstaufstieg am stehenden Seil - und lernen schnell: “Ohne Material” geht da gar nix. Und je nach Material eröffnen sich dann auch noch verschiedene Varianten. Wir probieren alles … und stellen fest, dass neben der richtigen Ausrüstung auch eine gehörige Portion Koordination gefragt ist.
Als zweites Thema beschäftigen wir uns mit dem einfachen sowie dem Schweizer Flaschenzug. Auch hier folgt der Theorie die Praxis - und selbst die „sich extra schwer machenden Sturzsimulanten" haben gegen den Flaschenzug keine Chance.
Zum wohlverdienten Abschluss kehren wir im Biergarten ein. Herzlichen Dank an Gregor und Hubi für den kurzweiligen Kurs und die kompetente Leitung!
Fr 1. Mai 2026
Frühlingsanlass: Wildbiendli-Paradies
Die Exkursion zum Wildbündli-Paradies begann beim grossen Baum im Abteihof, wo ich eine erfreulich grosse Schar von Teilnehmenden begrüssen durfte. Nach einem kurzen Marsch durch das Tor wurden wir von Angela Hasler und Urs Trachsel empfangen. Mit grossem Engagement führten sie uns durch den Park und berichteten Spannendes und Wissenswertes über die Anlage, über die Entstehung wie auch ihre Bewohner und Pflanzen.
In der warmen Abendsonne konnten wir den Park in vollen Zügen geniessen. Im Nachhinein durfte ich von mehreren Teilnehmern hören, dass sie neue und interessante Eindrücke mit nach Hause nehmen konnten.
Zum Abschluss durfte ich den beiden Referenten mit einem kleinen Präsent meinen herzlichen Dank aussprechen.
Anschliessend verbrachten wir den geselligen Teil des Abends in der eigens für uns geöffneten Gaststube im Abteihof, wo wir bei Snacks und einem Glas Wein den Anlass gemütlich ausklingen liessen.
Ein herzlicher Dank gilt den beiden Referenten sowie der Gastgeberin für ihre Bereitschaft und ihr Engagement, dank dem dieser besondere Anlass zu einem beeindruckenden Erlebnis wurde.
So 26. Apr. 2026
Saisonabschluss Tritthütte
Leitung, Bericht + Fotos: Willy Kälin
Teilnehmer: Clubmitglieder und Gäste 25 – 30
Wetter: Schön und warm.
Schon vor 10.30 Uhr treffen die ersten Gäste bei der Hütte ein. Einige kommen zu Fuss und viele aber auch mit dem Velo. Ab 12.00 Uhr wird von Hedy in der Stube und auf dem Sitzplatz eine schmackhafte Suppe serviert. Danach zum Abschluss der Hütten-Saison auch noch ein feines Dessert plus Kuchen. Am Nachmittag herrscht eine gemütliche Stimmung in der Hütte, sowie auch auf dem Sitzplatz und immer noch treffen weitere Besucher bei uns ein. Einige davon haben gutes Sitzleder und geniessen bis weit nach 17.00 Uhr die warme Sonne bei der Hütte. Ich möchte allen Gästen für ihren Besuch auf dem Tritt herzlich danken und es würde mich freuen, wenn wir euch ab 4. Oktober 2026 wieder begrüssen dürfen. Ein spezieller Dank geht an das ganze Hüttenteam, das uns die ganze Saison immer freundlich und zuvorkommend bewirtet hat.
Hütte putzen Montag, 27. April 2026
9 Mitglieder vom Hüttenteam haben am Montag die ganze Hütte geräumt, gereinigt und für die Übergabe an den Älpler Rolf Kälin bereit gemacht. Vielen herzlichen Dank für den unermüdlichen Einsatz an Hedy, Willy, Silvia, Sepp, Heidy, Rosa, Rita, Eveline, Heidi und Laurin.
So 26. Apr. 2026
Einklettern am Fels
Leitung, Bericht: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 5 JOs, 5 Clubmitglieder
Wetter: sonnig und warm
Fast vollzählig besammlten wir uns um 8 Uhr in Einsiedeln. Auf dem Weg ins Glarnerland wurde unsere Gruppe noch komplettiert und so trafen alle beim Parkplatz in Engi ein. Von da erblickt man bereits den Klettergarten und es wurden auch schon einige Kletterer am Fels ausgemacht. Nach gut 10 Minuten Zustieg suchten wir uns einen Platz für das Platzieren unserer Rucksäcke. Nachdem ein paar Regeln des Kletterns erläutert worden waren, verteilten wir uns auf die noch freien Routen. Wir kletterten verschiedene kürzere und längere Routen. Immer mehr Leute kamen und wollten das schöne Wetter an diesem Felsen geniessen. Mit etwas Geduld fanden wir immer wieder freie Linien.
Nach dem Mittagessen wurden weitere Seillängen erkundet und die einen lernten noch das "Fädeln" am Stand und auch erste Erfahrungen im Vorstieg wurden gesammelt. So langsam leerte sich der Klettergarten und dann war es auch für uns Zeit die Heimreise anzutreten. Es war ein schöner Klettertag, um sich wieder an den Fels zu gewöhnen.
Sa 25. Apr. 2026
Furggelen-Arbeitstag
Leitung, Bericht: Esther Birchler
Fotos: Esther
Teilnehmer: 16 Clubmitglieder
Wetter: herrlicher Frühlingstag
Pünktlich um 7.30 Uhr trafen sich die Helfer auf dem Sagenplatz. Bei schönstem Wetter stiegen wir Richtung Hütte hinauf, wo Erwin und Ruedi uns mit Kaffee, Tee und Kuchen erwarteten. Schon bald waren alle fleissig am Arbeiten. Am Mittag war dann das Holzlager bereits fertig gefüllt und wir konnten das Essen draussen vor der Hütte geniessen. Nach dem Kaffee gingen einige noch mit Magnus und Martin Richtung Furggelenstock, um die Holzarbeiten fertig machen; einige konnten bereits den Heimweg antreten und wir Frauen kamen mit dem Putzen in der Hütte auch gut voran, so dass wir dann ca. um 16 Uhr die sauber geputzte und aufgeräumte Hütte abschliessen konnten. Natürlich durfte das Feierabendbier in der Burg nicht fehlen.
Ich danke allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für ihr Engagement für die Hütte. Es war wieder ein toller Tag, das Wetter super und das gemütliche Beisammensein kam auch nicht zu kurz. So muss es doch sein!
Sa 18. Apr. 2026
Piz Palü 3899 m
Leitung: Ben Müller, Gregor Ochsner
Teilnehmer: 8 Mitglieder, 2 Gäste
Bericht: Luca Luzzatlo, Gregor Ochsner
Fotos: Diverse
Wetter: Am Samstag sonnig, am Sonntag wechselhaft
Da der Hüttenzustieg zur Diavolezza durch die Seilbahn erleichtert wurde, entschieden wir uns am Samstag für eine Skitour auf dem Julierpass. Südseitig war der Schnee bereits etwas Mangelware, daher wählten wir eine Tour auf den Piz Lagrev. Da die Skitour nicht besonders anspruchsvoll war, übernahmen unsere neuen J&S-Tourenleiter Jan, Luca und Lucas die Leitung. Ohne besondere Ereignisse und bei bestem Wetter erreichten wir gemeinsam den Wintergipfel. Auch die Abfahrt verlief problemlos, allerdings hätte die Schneequalität besser sein können.
Am Sonntag starteten wir von der Diavolezza mit dem ersten Morgenlicht um Punkt 6:00 Uhr. Eine heikle aber gut kontrollierte Abfahrt über den harten Schnee führte uns zum Persgletscher. Dort seilten wir uns in zwei Vierer- und eine Dreierseilschaft an. Die Schneedecke auf dem Gletscher war gut, die Spaltenzonen waren klar erkennbar und konnten auf der gut gespurten Route problemlos umgangen werden. Insgesamt präsentierte sich der Schnee stabil und griffig.
Im steileren Schlussanstieg kamen Harscheisen zum Einsatz. Während des letzten Teils des Aufstiegs verdichtete sich zunehmend die Bewölkung. Am Skidepot wechselten wir zügig auf Steigeisen und bestiegen am kurzen Seil den Gipfelgrat. Die Bedingungen verschlechterten sich zunehmends: starke Bewölkung mit Whiteout-Tendenz, einsetzender Schneefall und auffrischender Wind. Den Ostgipfel erreichten wir um 10:15 Uhr. Dort stellten wir deutliche statische Aufladungs- bzw. Gewitteranzeichen fest. Wenige Meter westlich des Ostgipfels deponierten wir das metallische Material und warteten in relativer Sicherheit.
Angesichts der Wetterprognose und des Niederschlagsradar rechneten wir zunächst mit einem raschen Durchzug der Zelle und einer Verbesserung der Verhältnisse. Nachdem dies auch nach 20 Minuten nicht eintrat, entschieden wir uns, auf den Hauptgipfel zu verzichten und den Rückweg anzutreten.
Nach dem Abstieg zum Skidepot, erfolgte die Abfahrt langsam und kontrolliert bei zunächst sehr schlechter Sicht. Auf tieferer Höhe verbesserten sich die Bedingungen wieder und man konnte entspannter fahren. Zu unserer Freude lag eine dünne Schicht Neuschnee, welche sehr schön zu befahren war. Aufgrund der ungenügenden Schneedecke auf dem Morteratschgletscher kehrten wir wie geplant zur Diavolezza zurück. Von dort konnten wir anschliessend über die versulzte Skipiste bis ins Tal abfahren.
Sa 14. März 2026
Klettern im Gaswerk
Teilnehmer: 9 KiBe
Leitung: Benjamin Müller
Bericht: ChatGPT
Witterung: warm und regensicher
Am vergangenen Samstag unternahmen wir mit 9 Kindern einen spannenden Ausflug in die lokale Kletterhalle Gaswerk in Wädenswil. Schon beim Eintreffen war die Vorfreude spürbar - die Kinder konnten es kaum erwarten, die hohen Wände zu erklimmen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen.
Nach einer kurzen Einführung durch den Leiter wurden die Kinder mit der notwendigen Ausrüstung ausgestattet. In kleinen Gruppen begannen sie, sich an verschiedenen Kletterrouten zu versuchen - von einfachen Anfängerwänden bis hin zu anspruchsvolleren Herausforderungen. Besonders schön zu beobachten war, wie sich die Kinder gegenseitig motivierten und unterstützten.
Neben dem sportlichen Aspekt stand auch das soziale Miteinander im Vordergrund. Beim gemeinsamen Picknick in der Pause wurden Erfahrungen ausgetauscht und neue Freundschaften geknüpft. Der Ausflug endete mit strahlenden Gesichtern und dem stolzen Gefühl, über sich hinausgewachsen zu sein.
Ein gelungener Tag, der nicht nur Kraft und Koordination förderte, sondern auch das Selbstvertrauen der Kinder stärkte.
So 8. März 2026
Hausstock 3158m (JO)
Teilnehmer: 6 JOs
Leitung: Ueli Frei, Benjamin Müller
Bericht: Benjamin Müller, ChatGPT
Wetter: sonnig
Bei strahlendem Wetter starteten wir frühmorgens in der Wichlen, wo sich die Jugendlichen voller Energie und Vorfreude versammelten. Nach dem LVS-Check und einer kurzen Materialkontrolle machten wir uns auf den Weg in Richtung Panixerpass. Die ersten Meter führten über gefrorene Hänge, und die Gruppe fand nach einem “Skihol-Manöver” langsam ihren Rhythmus.
Der Aufstieg zum Panixerpass verlief ruhig und konzentriert, da auch ab und zu Absturzgefahr herrschte. Oben angekommen, öffnete sich der Blick auf die weiten Schneeflächen des Glatscher da Mer, was bei vielen ein spontanes Staunen auslöste. Nach einer kurzen Trinkpause setzten wir den Weg fort, zunächst über flacheres Gelände, bevor der steilere Schlussanstieg zum Hausstock begann. Die Jugendlichen meisterten die Spitzkehren mit beeindruckender Ausdauer und gegenseitiger Unterstützung. Die letzten Meter legten wir zu Fuss zurück, und am Gipfel wurden wir mit einem grandiosen Panorama über die Glarner Alpen belohnt.
Bei windstillem, sonnigem Wetter genossen wir eine ausgedehnte Gipfelpause zusammen mit der Stammsektion. Die Jugendlichen waren sichtlich stolz auf ihre Leistung. Die Abfahrt bot anschliessend beste Bedingungen: oben griffiger Firn, weiter unten weicher Frühlingsschnee, der sich wunderbar fahren liess.
Zurück im Tal liessen wir den Tag gemütlich ausklingen. Die Gespräche drehten sich um Lieblingsmomente, kleine Herausforderungen und die Frage, welche Tour als Nächstes auf dem Programm stehen könnte. Insgesamt war es ein rundum gelungener Tag.
So 15. Feb. 2026
Tritthüttenfasnacht
Leitung: Willy Kälin
Motto: Rita Kälin
Bericht, Organisation: Esther und Hermann Guggenberger
Hüttenteam: Rosa, Patrizia, Esther, Hermann
Wetter: bedeckt, trocken
Medaillen für viele – Wurst für alle
Olympiade in der Tritthütte, SAC im Fasnachtsfieber! Das war ein Spektakel!
Ca. 35 überaus motivierte, sportbegeisterte Hudis haben am Sonntag, 15. Februar den Weg auf den Tritt unter die Füsse genommen, einige davon auch mit Skis. Im Tritt angekommen, gab es Esthers Medaillentempel zu bestaunen. Delegationen vom Skiclub, Trichler und Tolggen waren da. Es wurde viel gelacht, getrunken und natürlich die feine Hüttensuppe vom Rosa und Patrizia geschlürft. Durch die Grosszügigkeit der Metzgerei Walhalla und Marcel, dem Schlepper der pikanten Würste, wurden alle Bäuche genüsslich voll. Marcel hat die Goldmedaille gewonnen in der Kategorie Hüttenverpflegung und stand zuoberst auf dem Podest. Inbrünstig wurde die Schweizer Nationalhymne (oder heisst es doch Bundeshymne?) – das sollte mal recherchiert werden - gesungen. In fünf Kategorien wurde um Gold, Silber und Bronze und den begehrten Trostbrezel gekämpft. In der Junghudi-Kategorie wurde Bob gefahren und von einer Jury wurden Haltungsnoten verteilt für den Sprung und ein Ängeli im Schnee. Ein sehr emotionaler Wettkampf, lautstark wurden die Kinder angefeuert. In der Kategorie der Weitangereisten belegte Stüby den letzten Platz, ist er doch mit dem Auto anscheinend bis zum Kreuz gefahren und heruntergetrollt. Die Musikinstrumente sind aber auch schwer! Wir sind jedes Jahr glücklich, dass die Musik den Weg in die Hütte findet. Was wäre die Tritthüttenfasnacht ohne Örgeli und was wäre die Hymne ohne Musik!? Herzlichen Dank an Stüby, André, Marcel, Pietsch und Reto! Zu guter Letzt wurden in der Kategorie Überhöckler oder Langhöckler Medaillen vergeben. Der souveräne Sieger war Christian, war er doch vor den Hüttenwirten da und ist bis ganz zum Schluss geblieben. Es war ein wunderbarer Wettkampftag mit vielen glücklichen Gewinnern und auch die Nichtgewinner waren, so glauben ich, glücklich. Beim Eindunkeln machten sich die letzten Hudis und auch die glückliche Hüttencrew auf den Weg hinunter. Es ging durch den herrlich verschneiten Wald zurück in die Zivilisation. Es bleibt die schöne Erinnerung und die Vorfreude auf die nächste Tritthüttenfasnacht!
Sa 13. Dez. 2025
Tourenleiterkurs Winter
Organisation: Gregor Ochsner
Instruktoren: Bergführer Thomas Schilter, Urs Horath
Teilnehmer: 21 TL und angehende TL
Bericht: Jan Schnewlin
Fotos: diverse
Wetter: Sonne pur
Am letzten Wochenende fand unser jährlicher Wintertourenleiterkurs statt. Mit rund 25 Teilnehmern aus verschiedenen Alters- und Erfahrungsstufen war der Kurs gut besucht und bot viele Möglichkeiten für Austausch und gemeinsames Lernen.
Wie gewohnt begann das Wochenende früh: Nach der gemeinsamen Anreise über Andermatt und der Zugfahrt auf den Oberalppass teilten wir uns in zwei Gruppen auf, geführt von unseren Lieblings-Bergführern Urs Horath und Thomas Schilter. Kaum oben angekommen, wurden wir bereits gefordert - eine Lawinenrettungsübung mit drei Verschütteten verlangte unseren vollen Einsatz. Dank guter Koordination konnten alle Opfer geborgen werden, gleichzeitig zeigte sich aber auch, wo das Verbesserungspotenzial liegt – das war ja auch eines der Ziele dieses Kurses.
Auf dem Weg zur Maighelshütte SAC nutzten wir die Zeit für Theorie und Diskussionen rund um Lawinenbeurteilung, Entscheidungsfindung und Risikomanagement. Der Fokus lag dabei klar auf dem Zusammenspiel von Lawinenbulletin, Gelände und Beobachtungen vor Ort. Die wichtigsten goldenen Regeln der Lawinenkunde sind am Ende dieses Berichts nochmals zusammengefasst. Nach weiteren praktischen Übungen erreichten wir dann die Maighelshütte, wo wir den Tag mit zusätzlicher Theorie zur Tourenplanung und einem gemütlichen Hüttenabend mit Wein und Bier ausklingen liessen.
Der Sonntag startete entspannter mit Frühstück um 7 Uhr. Anschliessend stellten Urs und Thomas kurz zwei Möglichkeiten zum Bau eines improvisierten Rettungsschlittens vor, welche wir sofort mit unseren zwei unfreiwilligen Testpersonen Miranda und Lena ausprobierten.
Danach trennte sich die Gruppe wieder für kurze Touren. Im Fokus stand dabei vor allem das Spurenlegen und die Gefahrenbeurteilung im Gelände – eine Kunst, bei der man schnell merkt, dass Bergführer dafür einfach eine besondere Nase haben. Die Gruppe von Urs führte auf dem Maighelsgletscher Schneeprofile und Stabilitätstests durch, während die Gruppe von Thomas über den Lohlenpass ins Unteralptal und zurück Richtung Andermatt unterwegs war.
Alles in allem war es ein sehr lehrreicher und gelungener Kurs mit wertvollem Austausch über Generationen hinweg. Wir danken Gregor ganz herzlichen für die wie immer hervorragende Organisation sowie Urs und Thomas für ihre engagierte Ausbildung und ihren Einsatz für den SAC Einsiedeln. Wir freuen uns bereits auf den nächsten Kurs im kommenden Jahr.
Goldene Regeln der Lawinenbeurteilung:
Ein zentrales Werkzeug ist die klassische grafische Reduktionsmethode, die viele schon einmal gesehen haben. Sie hilft, die Lawinengefahr im Einzelhang anhand von Hangneigung und Gefahrenstufe aus dem Lawinenbulletin einzuschätzen und ermöglicht schnelle, nachvollziehbare Entscheidungen – sowohl in der Planung als auch unterwegs.
Die goldene Regel dazu:
- Bei geringer Gefahrenstufe (Stufe 1) sind Hänge bis etwa 40° im Bereich der Spur mit relativ geringem Risiko befahrbar.
- Bei mässiger Gefahr (Stufe 2) reduziert sich das auf rund 35° (im Bereich der Spur).
- Bei erheblicher Gefahr (Stufe 3) sollte man keine Hänge begehen, die im allgemeinen steiler als 30° werden (ganzer Hang).
Besonders wichtig: Gefahrenstufe 3 ist nicht gleich Gefahrenstufe 3. Ein 3- ist deutlich weniger heikel als ein 3+, weshalb Entscheidungen immer situativ und eher konservativ getroffen werden sollten. Wenn das Lawinenbulletin zudem Gefahren nur für bestimmte Expositionen angibt, kann man für andere Hangrichtungen oft eine Gefahrenstufe „abziehen“. Beispiel: 3+ in Nordhängen bedeutet häufig etwa 2+ in West-, Süd- oder Osthängen – immer mit Vorsicht zu geniessen, aber als Faustregel hilfreich.
Für die lokale Hangbeurteilung helfen vor allem vier klassische Warnzeichen. Sind eines oder mehrere erfüllt, gilt die Lage als eher ungünstig und erfordert zusätzliche Vorsicht:
- Frisch abgegangene Lawinen
- Wummgeräusche – akute Gefahr!
- Erfolgreiche Lawinen-Sprengungen
- Risse in der Schneedecke
Sa 6. Dez. 2025
LVS-Kurs für Mitglieder
Organisation:
Instruktoren:
Teilnehmer:
Bericht: Gregor Ochsner
Fotos:
Wetter:
Gemäss Turnus stand für unsere Mitglieder wieder ein eintägiger LVS-Kurs auf dem Programm. Heutzutage kann man sich über das Internet und einschlägige Literatur sehr gut über Lawinenkunde informieren. Der sichere Umgang mit dem LVS, der Sonde und der Lawinenschaufel lässt sich jedoch nur durch regelmässiges, praktisches Üben erlernen und festigen. Aus diesem Grund lag der Fokus unseres Kurses klar auf der Praxis: Alle Teilnehmenden konnten mehrfach mit dem LVS suchen und verschiedene Szenarien trainieren. Neu im Vergleich zu früheren Kursen war in diesem Jahr, dass auch die sogenannte „Signalsuche“ Bestandteil des Trainings war – also jene Phase zu Beginn der Suche, in der noch kein Signal empfangen wird.
Unsere Anreise erfolgte mit dem Postauto um 8.03 Uhr ab Einsiedeln nach Oberiberg. Die Sesselbahn Laucheren war noch nicht in Betrieb. Neben unserer Gruppe waren aber auch zwei weitere SAC-Gruppen unterwegs, eine von der Sektion Manegg und eine von der Sektion Uto.
Von der Talstation Laucheren stiegen wir gemeinsam in Richtung Buoffengaden auf, wo wir unseren Kursplatz einrichteten. Nach einer kurzen Einführung zu den Grundlagen des LVS – Tragarten, Batteriestand, Service-Intervalle und mögliche Interferenzen – übten wir die grosse und die kleine LVS-Kontrolle. Anschliessend folgte eine ausführliche Erklärung der drei Phasen der Verschüttetensuche: Signalsuche, Grobsuche und Feinsuche. Danach wurden die Teilnehmenden in drei Gruppen aufgeteilt und ein Postenlauf konnte gestartet werden:
- Bei Benno stand die LVS-Suche mit einem einzelnen Gerät im Fokus.
- Bei Hubi wurde eine Mehrfachverschüttung simuliert.
- Bei Othmar wurden das Sondieren und Schaufeln geübt – wobei der Schnee, wie so oft im Dezember, für diese Übung etwas knapp bemessen war.
Das Mittagessen genossen wir um ca. 12 Uhr bei Sonnenschein vor dem Buoffengaden. Am Nachmittag, nachdem der Postenlauf abgeschlossen war, machten wir uns gegen 15.30 Uhr auf den Rückweg beziehungsweise an die Abfahrt. Leider waren die Restaurants Buoffen und Sager geschlossen, so dass wir ohne Einkehr die Heimreise antreten mussten. Mit dem Postauto um 16.21 Uhr ab Tschalun gelangten wir wieder nach Einsiedeln.
Ein herzlicher Dank geht an unsere Instruktoren Benno, Hubi und Othmar für ihren grossartigen Einsatz und die engagierte Durchführung des Kurses.
So 23. Nov. 2025
Neumitglieder-Apéro Tritthütte
Leitung: Christine Meier Zürcher
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Christine Meier Zürcher
Fotos: Dominik, Christine
Wetter: sonniges Winterwetter
Danke an die Neumitglieder für die Gesellschaft und die interessanten Gespräche!
Danke an die ganze Familie Ehler für die sehr freundliche und ausgesprochen feine Bewirtung!
Fr 21. Nov. 2025
Generalversammlung
Liebe SAC-lerinnen
Liebe SAC-ler
Einen sehr schönen GV-Abend haben wir zusammen erlebt. Die Traktanden waren ausgesprochen vielseitig, vor allem jedoch war die Gesellschaft mit euch - und natürlich „Liberemänts” - wunderbar! 😊
Herzlichen Dank für euer Interesse am vergangenen und kommenden Clubjahr und am Zämähöcklä!
Im Namen des Vorstands
Christine, Präsidentin
Sa 8. Nov. 2025
Klettern & Drytoolen
JO SAC Piz Platta/JO SAC Einsiedeln
Mit Nebel am Himmel geht’s Richtung Glarnerland
in der Hoffnung, die Sonne erwärme die Wand.
Die Autos im Tetris, und dann Tic-Tac-Toe,
nun weiss die Sonne auch schon wo.
Am warmen Felsen geht’s hinauf,
mit Gummibärli hält uns niemand mehr auf.
Nach vielen Routen in den Armen
geht die Reise bald ins Warme.
Beim Hüttli von Levin am Feuer gegrillt,
Durst, Hunger und Schlaf gestillt.
Der Morgen startet mit einem Uferlauf,
manche nehmen das kalte Seewasser in Kauf.
Dann Müesli, Brot und Kaffee,
um bald mit allen Kräften am Kollerwändli zu stehen.
Nach viel Ziehen, Blockieren und Preichen,
bis auch die letzten Kräfte entweichen.
Zurück zum Parkplatz, dann das Adjö,
mit den Bündnern ist’s doch wirklich schön.
Merci Piz Platta für diese Kurzzeitfusion,
hat uns alle mit tollen Momenten belohnt.
Fr 31. Okt. 2025
Herbstanlass Katzenstrick
Leitung: Hubert Späni
Teilnehmer: 35 Clubmitglieder
Bericht: Hubert Späni
Fotos: Hubert Späni
Wetter: trocken und dunkel
Eine prächtige Schar besammelte sich beim Spital, um den nächtlichen Marsch zum Katzenstrick unter die Füsse zu nehmen. Einer Prozession gleich zog sich die Lichterkette in die Länge. Fast pünktlich trafen wir im Haus Katzenstrick ein.
Wir wurden vom Besitzerpaar Werni und Mona herzlich begrüsst. Als dann alle ein Getränk vor sich hatten, startete Werni mit seinem spannenden Vortrag über das Haus auf dem Katzenstrick.
Die Geschichte über das grosse Haus am Katztenstrick beginnt um 1865 als Waisenhaus für Knaben über das Restaurant «Zur Frohen Aussicht» und dem Neubau von 2019. Im Leben des Hauses gab es viele spannende Episoden. So zum Beispiel, wie der Name des heutigen kulturellen Vereins «z. frohen Aussicht» entstand, welcher im Haus Katzenstrick heimisch ist.
Das Restaurant hatte den Namen “Zur Frohen Aussicht”. Weil aber der ganze Schriftzug nicht auf die Tafel passte, hatten die Wirtsleute einfach nach dem “z” einen Punkt gesetzt. Und so wurde der Schriftzug für die Namensgebung des kulturellen Vereins Z●Frohen Aussicht.
Werni wusste auch noch vieles über die jüngere Geschichte des Hauses zu erzählen, etwa wie sich die kantonalen Ämter bei der Baubewilligung auf dem Buckel der Bauherrschaft gegenseitig bekämpften.
Es war spannend Werni zuzuhören und die Zeit verflog im Nu. In den anschliessenden Diskussionen an jedem Tisch genossen wir noch ein paar Getränke, bevor wir dann in corpere den Heimweg in das herrlich beleuchtete Klosterdorf antraten.
Mona und Werni Kälin danke ich ganz herzlich für die Gastfreundschaft und den spannenden Vortrag.
Sa 18. Okt. 2025
Tourenleitertag
Organisation:
Teilnehmer:
Bericht u. Fotos:
Wetter:
Für unseren jährlichen Tourenleitertag trafen wir uns am Mittag auf dem Sennhofplatz, um mit dem Postauto in die Weglosen zu fahren. Dort erwartete uns eine Führung durch die neue 3S-Zubringerbahn des Hoch-Ybrig.
Durch die Anlage führte uns Sabrina Kälin, Mitglied unserer Sektion und bei Garaventa in der Projektierung tätig. Sabrina war von Anfang an in die Planung eingebunden und erklärte uns ausführlich, welche Bahntypen zur Auswahl standen und wie schliesslich die Entscheidung auf diese neuartige 3S-Bahn fiel.
Da bereits Testfahrten durchgeführt worden waren, konnten wir die Anlage auch in Betrieb sehen. Es handelt sich um die erste Umlaufbahn mit drei Seilen (3S) in dieser Grösse – eine Innovation von Garaventa. Ähnliche Anlagen von Garaventa gibt es beispielsweise in Grindelwald, dort jedoch mit deutlich grösseren Kabinen als bei der neuen Bahn im Hoch-Ybrig.
Neben der faszinierenden Technik beeindruckten uns auch die grosszügigen Ein- und Ausstiegsbereiche sowie der schön gestaltete Innenausbau mit viel Holz.
Nach der Führung bei der Talstation wanderten wir über den Trittlipass hinauf zum Seebli. Dort zeigte uns Sabrina die Stütze 2 sowie die Bergstation. Wir konnten zudem einige Projektpläne einsehen, die eindrücklich verdeutlichten, wie die Machbarkeit einer solchen Bahn geprüft wird.
Ein herzliches Dankeschön an Sabrina für die äusserst spannende Führung und an das Hoch-Ybrig für die Möglichkeit, diese beeindruckende Anlage besichtigen zu dürfen.
Gegen 17 Uhr war die Führung beendet. Anschliessend spazierten wir vom Seebli zur Fuederegg, wo wir im Restaurant Fuederegg by Föx unser Nachtessen genossen. Wie üblich starteten wir mit einem Apéro und angeregten Gesprächen über aktuelle Themen des Tourenwesens. Danach verwöhnten uns Melanie und ihr Team mit einem feinen Salat und einem köstlichen Wildhackbraten aus Ybriger Wild. Auch ihnen gilt unser herzlicher Dank.
Um ca. 21.20 Uhr machten wir uns auf den Abstieg nach Oberiberg, wo wir um 22.30 Uhr das Postauto nach Einsiedeln bestiegen.
Sa 11. Okt. 2025
Tritt Arbeitstag
Leitung: Willy Kälin
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter: Hochnebel, dann Sonne, danach wieder Nebel
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Eigentlich ist noch genügen Holz vorhanden auf dem Tritt, aber der Älpler hat schon vor längerer Zeit eine grössere Menge Holz für uns bereit gemacht. Wir spalten es mit der Maschine und lagern es bei der Hütte für mindestens ein Jahr, um es dann im nächsten Herbst zu verarbeiten. Bis dann sollten wir auch wieder genügend Platz im ersten Stock zur Verfügung haben. Wir kommen mit der Arbeit zügig voran und haben bis am Mittag schon alles gespaltet und gelagert. Jetzt wird von Christine und Franz ein feines Mittagessen aufgetischt und zum Kaffee ein frisch gebackener Apfelkuchen, hergestellt im Holzbackofen der Trittküche. Nach der Mittagspause müssen wir nur noch das Holz abdecken und diverse Aufräumarbeiten erledigen. Jetzt gönnen wir uns zum Abschluss noch gemütlich einen Schlummertrunk. Vielen herzlichen Dank an Zipfi, Ruedi, Sepp, Hans und Roland für die Spaltmaschine, sowie dem Hüttenteam für die Verpflegung.
So 5. Okt. 2025
Saisonstart Tritthütte
Wetter: am frühen Morgen noch Regen, danach trocken mit Sonne und Wolken, kühl
Besucher: 20 Clubmitglieder, Gäste
Bericht, Fotos: Willy Kälin
Der Start in die neue Saison auf dem Tritt ist meiner Meinung nach gut gelungen, auch wenn es am Sonntagmorgen noch etwas ruhig war, zum einen wegen dem Wetter und zum andern war der eine oder andere noch etwas müde vom Arbeitstag auf der Furggelen. Gegen Mittag treffen aber immer mehr Besucher bei der Hütte ein, auch sehr viele mit dem Velo. Als dann die feine Hüttensuppe von Rosa und Patrizia aufgetischt wird, füllen sich die beiden Tische in der warmen Stube zusehends. Um draussen zu sitzen, war es einfach viel zu kalt oder man musste sich warm anziehen. Zum Kaffee wird ein feines Dessert mit Kuchen aufgetischt und schon herrscht eine fröhliche Stimmung in der Hütte. Auch nach dem Mittag trudeln noch die einen oder andern Besucher ein, aber der ganz grosse Ansturm ist ausgeblieben. Da ich etwas früher als auch schon den Heimweg angetreten habe, kann ich nicht genau sagen, wie lange es gedauert hat, bis der letzte Gast die Hütte verlassen hat. Ich möchte allen fürs Vorbeikommen herzlich danken; ebenfalls vielen herzlichen Dank an das Hüttenteam Rosa und Patrizia für die flotte Bewirtung.
Sa 4. Okt. 2025
Arbeitstag Furggelenhütte
Leitung, Bericht und Fotos: Esther Birchler
Teilnehmer/innen: 27 Clubkolleginnen und -kollegen
Wetter: bewölkt, Sonnenschein, Regen und Wind
Alle angemeldeten SAC- Kolleginnen und -kollegen, ob vom Ybrig oder Brunni her, trafen bei bewölktem Himmel gemeinsam auf der Hütte ein. Nach einer Tasse Tee oder Kaffee und Kuchen wurde die Arbeitseinteilung gemacht.
Magnus Reichlin verliess die Hütte mit Barbara und Martin Kälin, Andy Strickland, Hubi Späni und Peter Gyr Richtung Furggelenstock zum Holz Spalten und Bäume Fällen. Bei der Hütte begann Othmar Birchler mit Benno Ochsner und Ruedi Kälin mit dem Aufbau des Materiallifts auf das Dach. Vor der Hütte wurde von Franz Zürcher, Roland Lengen und Christian Häfliger noch das Gerüst fertiggestellt. Danach montierten sie die Photovoltaikanlage ab und befestigten sie am Gerüst wieder. So funktioniert unsere Stromversorgung auch während der Bauphase. Hinter der Hütte ertönte schon bald die Motorsäge, welche von Harald Binder und Ruedi Birchler bedient wurde. Hinter dem Scheitbock wechselten sich Erwin Winet, Urs Hubli, Walti Kälin (Plazi) und Hermann Schmitt ab. Willy Kälin, Eveline Späni, Monika Horath und Patrizia Eppler sammelten die Scheiter zusammen und sorgten für eine tadellos gestapelte Holzbeige. Im Keller unten räumten Annerös Hubli und Livia Lengen alle Lebensmittel, schön nach Ablaufdatum geordnet und beschriftet, ein. Damit das Mittagessen pünktlich auf dem Tisch stand, wurde ich in der Küche von Edith Schönbächler und Lydia Steiner unterstützt. Das Menü war: grüner Blattsalat, Spaghetti Bolognese oder Tomatensauce und eine Schoggicrème mit Birnen zum Dessert. Aber schon zeitig nach dem Kaffee standen die Ersten auf und wollten weiter arbeiten, da der Wetterbericht am Nachmittag Regen und Sturm angesagt hatte, je nach Wetter-App ein bisschen früher oder später...
Alle kamen zügig voran, so dass die meisten trockenen Fusses zu ihren Autos zurück kamen. Natürlich blieben einige noch länger sitzen, genossen noch 1-2 Bierchen und mussten sich schlussendlich beeilen, um noch vor der Dunkelheit ins Tal hinunter zu kommen.
Es war wieder in jeder Hinsicht ein gelungener Tag mit tollem Teamwork, feinem Essen, geselligem Beisammensein und interessanten Gesprächen!
Einen riesengrossen Dank an alle 27 Mitwirkenden!
An dieser Stelle möchte ich auch Rita Winet erwähnen: Sie hat mit mir bereits am Mittwoch die ganze Küche und den oberen Stock eingerichtet. So konnten die Gerüstbauer bereits 2 Stunden nach der Hüttenübergabe ein Mittagessen geniessen und sich am Abend in den frisch gemachten Betten ausruhen.
Danke vielmals, Rita!
Mo 29. Sept. 2025
Herbstklettern im Süden
Kletterlager in Finale Ligure
Dieses Jahr führte uns das Kletterlager nach Finale an der ligurischen Küste. Dort verbrachten wir eine abwechslungsreiche Woche mit baden im Meer, Glace essen und natürlich viel klettern.
Finale Ligure ist bekannt als Kletter-Hotspot und das können wir bestätigen. Wir fanden viele spannende Routen in schöner Umgebung, mal mit Blick aufs Meer, mal in Wildschweinwälder.
Auch die gemeinsame Zeit neben dem Klettern war ein Highlight: Zusammen kochen, Spiele spielen und das schöne Wetter geniessen.
So 7. Sept. 2025
Klettern am Bockmattli
Leitung: Marcel Schönbächler
Teilnehmer: 1 Clubmitglied, 4 JOs
Bericht: Aila Ackermann
Witterung: strahlend schöin
Mit guter Laune machte sich die JO auf den Weg Richtung Bockmattli. Ausgeschrieben war die Namenlose Kante, aber die meisten haben die Route diesen Sommer bereits geklettert. Aus diesem Grund beschlossen wir bei Kaffee und Kuchen, eine andere Route in Angriff zu nehmen.
Die einen machten das Deubergrätchen und die anderen den Westpeiler. Super Stimmung, tolles Wetter, hammerscharfe Griffe und Tritte, das Leben am Fels geniessen…Was will man mehr?!
So 24. Aug. 2025
Mehrseillängenklettern am Brüggler
Wetter: sonnig und blauer Himmel, leicht bewölkt
Leitung: Pascal Zehner
Teilnehmer: 1 Clubmitglied, 2 JOs
Nachdem unser Fahrer uns alle auf dem Weg aufgesammelt hatte, ging es zu viert bei Sonnenschein in Richtung Brüggler, wo wir in 2 Seilschaften unterschiedliche Routen nebeneinander kletterten. Das Timing dabei war sehr gut, so dass wir beinahe gleichzeitig am Gipfel ankamen, wo wir gemeinsam rasteten und die Aussicht genossen. Danach entschieden wir uns, den Nachmittag gemütlich anzugehen und wenn wir schon in der Nähe sind, das Festgelände des ESAF zu besichtigen, wo es feines Essen gab. Danach machten wir uns zufrieden und wohlgenährt auf den Nachhauseweg.
Anleitungen
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Droptours Anleitungen
Anleitung Online Anmeldung an eine Tour
Anleitung Tourenbericht erstellen und Fotos hochladen
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