Berichte

Bike-Weekend Lenzerheide

Leitung:           Othmar Birchler
Bericht:           Gregor Ochsner
Fotos:              Erwin Kälin
Teilnehmer:     9 Clubmitglieder, 1 Gast
Wetter:             FR schön, SA Regen, SO schön. Wie in vielen Jahren zuvor steht auch heuer Anfang September ein Bike-Highlight an: Othmis Bike-Weekend. Zu zehnt treffen wir uns am frühen Freitagmorgen und verladen unsere Mountainbikes. Othmar hat als Destination dieses Jahr die Lenzerheide ausgewählt. Wir wollten mal schauen, ob das selbsternannte 'Bike Kingdom' seinem Namen gerecht wird. Die Bahnentour am Freitag erspart uns zwar viele Höhenmeter im Aufstieg, doch die sehr vielen Höhenmeter in der Abfahrt sorgen für müde Teilnehmer am Abend. Unsere Route ist eine Variante der 'Biketicket to ride schwarz', wie sie von der ganzen Region vermarktet wird. Wir starten in Lenzerheide und fahren mit den Bergbahnen hoch zum Parpaner Rothorn. Am Rothorn startet die erste Abfahrt via Gredigs Fürggli und Älplisee nach Arosa. Nur schon für diese Abfahrt lohnt sich die ganze Tour. Von Arosa fahren wir wieder mit der Seilbahn hoch zum Hörnligrat. Die nächste Abfahrt führt uns via Urdensee, Tschiertschen, Praden und Passugg bis hinunter nach Chur, wo wir uns in der Altstadt bei einem feinen Mittagessen verpflegen. Von Chur aus folgt der nächste Aufstieg nach Brambrüesch. Da wir schon ziemlich spät dran sind, müssen wir auf der Abfahrt nach Churwalden Gas geben (sonst müssten wir ja noch aus eigener Kraft ein paar Meter hochfahren :). Auch diese Abfahrt bietet wieder viel Trailgenuss. Zum Teil auf Wanderwegen und dann wieder auf speziellen Bikewegen führt die Route hinunter nach Churwalden. Die letzte Seilbahn bringt uns dann hoch zum Heidbüel, von wo wir via Alp Stätz nach Lenzerheide abfahren. Auf dieser letzten Abfahrt ereignet sich dann auch noch ein Sturz in unsere Gruppe. Ein Teilnehmer kommt vom Weg ab und fliegt in eine Kuhweide. Der Zwickdraht, welcher sich in der Flugbahn des Teilnehmers befand, hatte noch weniger Glück und musste in einer aufwändigen Aktion wieder zusammengeflickt werden. Die Wetterprognose für den Samstag war durchzogen und das eigentliche Wetter war noch schlechter. Bereits beim Start regnete es leicht. Unsere Tour führte von Lenzerheide nach Süden. Auf der östlichen Seite des Tals fuhren wir hinunter bis Nivagl auf 1049 m.ü.M, wo der Aufstieg begann. Zuerst fuhren wir auf einer asphaltierten Strasse durch die Dörfer Zorten, Muldain und Lain. Oberhalb von Lain wechselten wir auf eine steilere Kiesstrasse und fuhren weiter hoch bis zum höchsten Punkt bei der 
Bergstation Alp Nova auf 1981 m.ü.M. Aufgrund der vielen steilen Rampen waren insbesondere die letzten 200 Hm ziemlich fordernd. Kaum oben angekommen, setzte der Regen wieder ein und wir entschieden uns dafür, zurück nach Tgantieni hinunterzufahren, wo wir im Berghotel der Familie Beltrametti einkehrten und auf besseres Wetter warteten, bevor wir nach Lenzerheide runterfahren konnten. Am Sonntag stand das Highlight des Wochenendes auf dem Programm: das Welschtobel. Wir starteten wieder gegen Süden und fuhren bis nach Alvaneu Dorf, wo der lange Aufstieg zur Furcletta begann. Bis zur Alp da la Creusch auf 2272 m.ü.M. ist der Aufstieg noch gut fahrend zu bewältigen, danach folgen immer mehr Schiebe- und Tragepassagen. Die Abfahrt durchs Welschtobel macht die Mühe aber gleich vergessen. Zuerst etwas technisch, danach mehr und mehr flowig führt der Trail bis hinunter nach Arosa. In der Badi von Arosa stärken wir uns mit einem kleinen Imbiss, um den Rückweg nach Lenzerheide in die Beine zu nehmen. Mit Unterstützung der Seilbahn ging es hoch bis zum Hörnligrat und von da aus via Urdenfürggli zurück nach Lenzerheide. Die Abfahrten vom Urdenfürggli nach Scharmoin und von da hinunter nach Lenzerheide sind dabei extra für Mountainbiker gebaute Trails und machen sehr viel Freude zum Befahren. Unser Fazit: Das 'Bike Kingdom' trägt den Namen in der Tat nicht zu Unrecht.

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