Berichte

'UMÄ TALCHESSEL IS SELGIS'

Leitung:              Josef Schönbächler
Berichterstatter:  Herbert Heinle
Fotos:                  Annaliese Reichmuth / Josef Schönbächler
Teilnehmer:        12 Clubmitglieder
Wetter:                Sonne pur

Dank der Tour-Verschiebung um einen Tag wurden wir mit schönstem Wetter belohnt. Schon zu Beginn bei der Bahnfahrt konnten wir uns an den vorbeiziehenden sonnigen Landschaften erfreuen. Guat gmacht, Sepp!

Beim Start in Seewen geht es gleich steil bergauf, die schweigsame Gruppe bestätigt den 'gächen' Anstieg. Auf der Anhöhe Husmatt geniessen wir den klaren Oktober-Tag bereits mit einer Weitsicht. Kari und René erklären uns die Berge vom schneebedeckten Massiv hinter dem Urner See. Dann gemächlich der Urmibergflanke entlang mit Blick auf den Talkessel von Schwyz/Brunnen/Ingenbohl und hinunter zur Muota. Entlang des Flusses passieren wir u.a. das riesige Areal der ehemaligen Zementfabrik Hürlimann. Die neue Besitzerin SZKB hat eine neue Nutzung in der Schublade. Z'mittag sind wir in Brunnen, für Picknick resp. Stärkung im Gasthaus Bacco ist gesorgt. Weiter geht's nach Ingenbohl, durch die weitläufigen Schulanlagen und die 218 Stufen auf der 'Himmelstreppe' hoch zum Theresianum. Nochmals kommen abwechslungsreiche Wanderabschnitte über Unter- und Oberschönenbuch, meist mit Blick auf die imposanten Mythen, dank der klaren Sicht fast direkt vor uns. Bald geht's abwärts wieder zur Muota und zur Suworow-Holzbrücke: Ein beachtliches Bauwerk mit geschichtlichem Hintergrund, 1810 erbaut und 2010/11 umfassend instand gestellt. Auf der letzten Etappe passieren wir Schlattli, vorbei an der neuen Stoosbahn und dem Staubecken Wernisberg - und dann, 'der Wanderweg ist gesperrt', wir müssen zurück! Schlusstrunk und geplante Rückreise in/ab Selgis sind nicht realisierbar. Organisator Sepp und Hilfskraft handeln blitzschnell, eine neue Rückfahrt ist festgelegt. Bus ab Schlattli bis Schwyz, Umstieg/Bus bis Sattel, Umstieg/Bahn bis Biberbrugg, Umstieg/Bahn bis Einsiedeln. Immer wieder bewundernswert dieses Verkehrsnetz, diese Frequenz, diese minuziöse Präzision. Das gibt's nur hier. Wir sind so zeitig in Einsiedeln, dass es doch noch zu einem Schlusstrunk reicht. 16 km Wanderstrecke, 435/590 Hm auf/ab, 4 1/2 Stunden Wanderzeit. Danke, Sepp, für den schönen Tag mit deinen interessanten Beiträgen.

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