Berichte
Vom See is Gitzitobel
Leitung: Josef Schönbächler
Teilnehmer: 20 Clubmitglieder
Bericht: Ruth Kuriger
Fotos: Josef Schönbächler, Beat Suter, Christa Triponez
Wetter: sonnig mit wenig Schleierwolken
Nach gut zweistündiger Anreise mit Bahn und Bus erreichen wir den Ausgangspunkt Mosen 450 m. Kurzer Halt unserer Wandergruppe mit 10 Frauen und 10 Männern beim Camping Mosen für nötige Bedürfnisse. Der Weg verläuft nordöstlich Richtung Aesch. Zu Beginn dieser Wanderung lässt sich ein Flecken unberührte Natur im Luzerner Seetal erkunden. Die Störche sind schon tüchtig mit der Eiablage und Fresssuche beschäftigt. Beim idyllischen Weiler Aesch 470 m folgen wir dem Bachlauf des Vorderbachs, leicht ansteigend zum Gitzitobel. Das dunkle, kühle Waldreservat Gitzitobel ist ein liebliches Tobel mit wenig Steigung, begleitet von virtuosen Vogelgesängen und spriessender Flora. Kurz vor Bachtele geht es westlich weiter zur Mittagsrast Buebehalde. Hier finden alle ein Plätzchen in einer gedeckten Gruobi oder auf einem Baumstamm mit wohligen Klängen des Glockengebimmels weidenden Viehs. Dann heisst es wieder weitergehen, nördlich nach Rüedike 663 m mit beschaulicher Kapelle. Hier folgen wir der Asphaltstrasse entlang südöstlich nach Oberfeld 706 m, von wo es zu den Gehöften von Tröleten hinunter geht. Bald kommen wir in den Wald des Tröletetobels, hinab zur Überquerung des Vorderbachs , wo dann ein etwas steiler Anstieg erfolgt, den alle problemlos meistern. Der Weg, nun bald über offenes Gelände nach Rossweid-Dälike, bietet uns einen etwas verschleierten Weitblick in die schneebedeckten Voralpen. Die riesigen Pflanzenfelder, die sich uns zeigen, warten auch schon auf ihre Zweckbestimmung. Das Dorf Hämikon ist auch schon auf Blicksicht und wir können nach gut dreistündiger Wanderzeit noch kurz rasten , bevor uns der Bus nach Hitzkirch chauffiert und die Heimreise über Luzern in Einsiedeln endet.

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