Programm
Sommertourenwoche
Leitung: Urs Horath, Marcel Schönbächler
Wetter: Wechselhaft
Berichte: Paula, Elena, Renja, Levin, Dominik
Montag, 21. Juli 2025
Um 07:00 Uhr trafen wir uns auf dem Sennhofplatz. Mit viel Vorfreude starteten wir in die Tourenwoche, trotz des erdrückenden wüsten Wetters. Mit dem Auto fuhren wir in das Sustengebiet und erreichten zuletzt mit dem Postauto den Startpunkt unserer Tour. Gut eingepackt und mit Schirmen bewaffnet machten wir uns auf den Weg. Das Ziel, die Voralphütte. In dieser Woche war das Wetter wohl unser grösster Feind, doch glücklicherweise verschonte es uns während dieses Aufstiegs weitgehend. Am Abend genossen wir in der Hütte ein fantastisches und interessantes Abendessen. Deshalb interessant, weil es Popcornsuppe gab. Später besprachen wir noch die wichtigsten Sachen für den bevorstehenden Tag.
Dienstag, 22. Juli 2025
Nach einer mehr liegenden als schlafenden Nacht, packten wir unsere sieben Sachen in den Rucksack und stärkten uns mit einem kurzen Frühstück für unser Tageshighlight, dem Sustenhorn.
Endlich war es da. Das Gefühl die Steigeisen ins Eis zu hecken und darauf zu vertrauen, dass sie halten. Das Gefühl durch das Seil mit den anderen verbunden zu sein, das Geräusch der regelmässigen Schritte im Schnee. Endlich. Das Gefühl der unglaublichen Freiheit und Vollkommenheit der Natur überkam uns. So begleitete uns der Nebel den ganzen Tag. Mal liess er uns einen Blick ins Bergpanorama schweifen, mal hüllte er uns in seinen kühlen und feuchten Mantel ein. Mit etwas Sonnenschein erreichten wir den Gipfel und begrüssten ihn mit ganz vielen «Huiiii-Rufen». Gut gelaunt und mit viel Energie stiegen wir in die Tierberglihütte ab. Wir stärkten uns mit Kuchen und Rösti und genossen das Beisammensein.
Mittwoch, 23. Juli 2025
Der heutige Tag startete mit einem schönen Sonnenaufgang, der jedoch bald vom Nebel verdeckt wurde. Unser heutiges Ziel war es, das Gwächtenhorn zu besteigen und weil wir genügend Zeit hatten, legten wir einen Zwischenstopp auf dem Mittler Tierberg ein. Über den Grat, zum Gwächtenhorn, den wir geklettert sind, wurde viel gesungen und die Aussicht genossen. Und wie Marcel gesagt hat, kam der Gipfel erstaunlich schnell. Nach einer kurzen Pause machten wir uns auf den Weg zur Tierbärglihütte zurück. Auf dem Rückweg übten wir die Spaltenrettung. Nachdem alle gesund und munter von der Spalte hinausgezogen wurden, ging es weiter zur Hütte und von dort ins Tal zum Hotel Steingletscher, wo wir unsere zwei letzten Nächte verbracht haben
Donnerstag, 24. Juli 2025
Nach einer gemütlichen Nacht im Hotel Steingletscher und einem ausgiebigen Frühstück passten wir uns dem Wetter an und gingen in einen nahegelegenen Klettergarten. Während die einen von Urs und Marcel ins Klettern am Fels eingeführt wurden, kletterten die anderen bereits mehrere Routen. Leider hielt das Wetter nicht lange, und bald setzte Regen ein. Davon liessen wir uns aber nicht aufhalten und blieben draussen. Kurz darauf waren wir auf einer Anlage, wo wir mehrere lange Strecken im Überhang abseilen konnten. Dabei lernten wir auch das Abseilen über einen Knoten. Auf dem Rückweg zum Hotel machten wir noch einen Zwischenstopp in Meiringen, wo wir feine Meringues genossen. Die Zeit verging schnell, und wir liessen den Abend bei einem feinen Essen und spannenden Gesprächen gemütlich ausklingen.
Freitag, 25. Juli 2025
Nach unserer letzten Übernachtung im Hotel Steingletscher, und einem ausgiebigen Frühstück, gingen wir gemeinsam mit dem Auto etwas höher den Sustenpass hinauf, zum Steingletscher Sektor Platten. Zum Glück regnete es nicht mehr, allerdings war der Fels noch eher nass und das Wetter bewölkt. Dies sollte uns allerdings nicht davon abhalten, und so kletterten wir um die 7 Seillängen auf nassen Platten, und seilten uns wieder ab, wo wir uns am Nachmittag mit den Autos in Richtung Erstfeld machten. Dort durften wir die Basisstation der Rega besichtigen, wo wir vom Helikopterpilot und der Notärztin einige Interessante Geschichten und Informationen aus ihrem Alltag bekamen. Zudem gaben sie uns wertvolle Tipps dazu, wie wir uns bei einer Rettung verhalten sollen. Mittlerweile war es auch schon später Nachmittag und wir machten uns mit den Autos auf den Nachhauseweg in Richtung Einsiedeln.

Anleitungen
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