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Garmil 2002 m

Leitung: Tomas Albert

Teilnehmer: Tomas, Kfir, Konstantin, Michael, Priska, Charlotte

Bericht: Charlotte Wittmann

Wetter: morgens neblig-bewölkt, nachmittags sonnig

Durchs Winterwunderland auf den Garmil

Endlich hatte es wieder kräftig geschneit und die Vorfreude auf eine lang ersehnte Skitour war entsprechend gross. Draussen schneite es noch immer stark, was sich auch trotz der frühen Morgenstunde auf der Autobahn bemerkbar machte. Für eine Gruppe wurde es auf den letzten Kilometern kurz etwas abenteuerlich: Ohne Schneeketten ging nichts mehr. Die Tasche mit den vermeintlichen Starterkabeln entpuppte sich glücklicherweise als genau das, was wir jetzt brauchten: Schneeketten. Diese waren schnell montiert, wenig später konnten wir die Fahrt bis zum Startpunkt fortsetzen.

Nach einem kurzen Briefing von Tourenleiter Tomas machten wir uns bei herrlichem Winterwunderlandwetter auf den Weg. Zunächst folgten wir stetig dem Forstweg, ehe wir die Direttissima über den Wanderweg einschlugen. Schon hier trafen wir auf mehrere andere “Seilschaften”. An der ersten grösseren Lichtung legten wir eine kurze Pause ein. Diese fiel jedoch knapp aus, da bereits die nächste Gruppe im Begriff war uns zu überholen. Bei einigen von uns machte sich langsam eine gewisse Unruhe breit. „Lasst uns noch unberührten Schnee übrig“, murmelte man nicht nur einmal in die Runde. Die letzten paar hundert Höhenmeter wurden schliesslich mit Sonne belohnt. Nach dem bis dahin eher diffusen Licht bescherte sie uns einen traumhaften Endanstieg und tauchte die frisch verschneite Landschaft und die umliegenden Berggipfel in bezauberndes Licht.

Oben angekommen, war das obligatorische Gipfelfoto schnell geschossen, bevor wir uns für die Abfahrt bereitmachten. Eine starke Bise lud allerdings nicht zu einer längeren Gipfelpause ein. Nach den ersten Schwüngen im herrlichen Tiefschnee legten wir die verdiente Pause ein und wärmten uns in der Sonne.

Die anschliessende Abfahrt durch doch noch unberührten Schnee verlief über weitläufige Wiesen und durch zu Sprüngen einladende Waldpassagen, bis wir schliesslich wieder auf den Forstweg trafen. Dank der zahlreichen Vorgänger war dieser nahezu wie eine Piste präpariert, so dass sogar noch ein paar saubere Carvingschwünge möglich waren. Glücklich, zufrieden und unversehrt erreichten wir schliesslich wieder die Ausgangsstation - im Gepäck eine rundum gelungene Skitour mit frischem Schnee, guter Gesellschaft und herrlichen Eindrücken.