Berichte

Chamona d'Ela - Pass d'Ela

Leitung: Elsbeth Kuriger
Teilnehmer: 7 Clubmitglieder
Bericht: Cécile Winet
Fotos: fast alle
Wetter: 1. Tag sonnig, 2. Tag Nebelschwaden

Die Tour beginnt am Sonntag kurz vor 7 Uhr am Bahnhof Einsiedeln und wir fahren mit dem Zug nach Bergün. Da uns genügend Zeit zur Verfügung steht, genehmigen wir uns einen Startkaffee mit Kuchen in der Bäckerei Preisig. Gut gestärkt starten wir die Wanderung zur Chamona d’Ela. Der Weg führt uns zuerst durch einen herrlichen Mischwald mit Fichten, Föhren, Arven und Lärchen, wobei Elsbeth von zwei möglichen Wegen (direkt und steil, oder länger und weniger steil) gnädigerweise die zweite Version wählt. Bei einer Jagdhütte genehmigen wir uns eine kurze Rast. Weiter ging es bereits oberhalb der Baumgrenze über einen Hügelzug, wo wir uns den zahlreichen Edelweissen und einer wunderbaren Fernsicht erfreuen. Die Hütte am Ende des Val Spadlatscha ist bereits in Sichtweite und nach einem kurzen Abstieg erreicht. Da die Hütte unbewartet ist, hat Elsbeth das Essen vorgängig organisiert: Ein feiner Apéro wir uns von Christine serviert, zum Nachtessen gibt es eine Suppe und Spaghetti Bolognese, von Elsbeth vorbereitet, und zum Dessert einen vorzüglichen Kuchen von Patrizia. Zum krönenden Abschluss zaubert Elsbeth noch einen Kaffee mit allen notwendigen Zutaten (Gügs) aus ihrem Rucksack. Den Abend lassen wir entsprechend gemütlich ausklingen. Die Hütte ist nur halb gefüllt und wir haben genug Platz.

Am nächsten Morgen organisieren wir unser Frühstück, räumen kurz auf und können um 8 Uhr pünktlich den zweiten Teil unserer Wanderung in Angriff nehmen. Es regnet zwar noch leicht, aber der lässt rasch nach. Trotz den Nebelschwaden entscheidet sich Elsbeth, den geplanten Umweg über den Pass digls Orgels zu wagen. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir geniessen die Sicht Richtung Savognin. Über den Cotschen gelangen wir zum Pass d’Ela. Von dort geht es wieder runter in eine Talsenke, welche einer reinen Geröllhalde gleicht, und trotzdem staunen wir über die verschiedenen Gesteinsformationen, Arten und Farben auf kurzer Distanz. Nach dem Aufstieg auf die Fuschela da Tschitta machen wir unsere Mittagspause auf dem höchsten Punkt der Wanderung und geniessen die Aussicht ins Albulatal. Beim Abstieg macht uns Geröhre auf mehrere Rudel Hirsche auf der anderen Hangseite aufmerksam und wir verweilen etwas mit dem Beobachten. Auch ein paar dicke Murmeltiere können wir in unserer Nähe sichten. Der Weg führt weiter einem Bach entlang und durch den Wald sanft runter ins Tal. Beim Bahnhof Preda reicht die Zeit noch für einen Schlusstrunk, bevor wir mit dem Zug die Heimreise antreten und kurz vor 19 Uhr in Einsiedeln ankommen. Mit einem herzlichen Dank an Elsbeth für das Organisieren dieser tollen Tour verabschieden wir uns voneinander.

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