Berichte

Flims-Segnesboden

Leitung: Bernadette Dittli

Teilnehmer: 6 Clubmitglieder

Bericht : Bernadette Dittli

Fotos: Werner Greter

Wetter: schön, warm, nachmittags Wolkenfelder

Das Postauto bringt uns den Bergen näher. In Flims fahren wir mit der modernen FlemXpress-Bahn nach Startgels. Im gestylten Restaurant bezahlen wir Fr. 7.50 für den Kaffee! Dann nehmen wir den Weg unter die Füsse. Schon bald können wir eine Wiese voller Murmeltiere beobachten.Der Weg führt über Naraus und Sura Cassons zum Segnesboden. Auf dem ganzen Weg geniessen wir ein wunderbares Panorama. Auch auf 2000 m ist es noch heiss, das kühle Lüftli ist daher sehr willkommen. Beim Wasserfall gibt es den Mittagshalt. Er hat so wenig Wasser wie noch nie und trotzdem imponiert er uns. Die Füsse dürfen sich im kalten Wasser erfrischen. Heute hat es Kühe auf dem Segnesboden. Weiter vorne kommen sie von der Alp hoch, um in der Flem ihren Durst zu löschen. Am Segneshonig-Häuschen dürfen wir natürlich nicht vorbeigehen, ohne diesen wunderbaren Honig zu kaufen.Weiter geht es über Segnes zur Alp Nagens. Im Restaurant Stella geniessen wir den wohlverdienten Schlusstrunk.Wir waren ein kleines, gemütliches Grüppli, das sich an der wunderschönen Bergwelt und den lockeren und lustigen Gespräche erfreut hat. Die Segnesböden sind ein naturkundlich besonders wertvolles Gebiet. Die eindrucksvollen Schwemmebenen sind kesselförmig von steilen Hängen und Felswänden umrahmt. Der Segnesbach stürzt in einem imposanten Wasserfall vom oberen auf den unteren Segnesboden. Geschützte Auen- und Moorlandschaft, Gewässer und Feuchtgebiete zählen zu den für die Natur wertvollsten Gebieten. Sie beherbergen eine Vielzahl gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Aus diesem Grund stehen die letzten intakten Gebiete heute unter Naturschutz.

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