Berichte

Bälmeten mit Griggeler 2415 m

Teilnehmer: 3 Clubmitglieder

Wetter: sonnig

Bericht: Miranda

Fotos: Julia, Patrizia, Miranda

Wir waren eine tolle Dreiergruppe, die sich zum Bälmeten aufmachte. 6 Uhr: Treffpunkt in Einsiedeln, damit wir das 7.10 Uhr-Bähnli ab Haldi erreichten. Die ersten Höhenmeter bewältigten wir somit im Nu.
Oben hatten wir gute Sicht auf unsere Rundtour mit dem heutigen Gipfelziel.
Von der Bergstation wanderten wir vorbei an den Höfen bis zum Fusse des Bälmeten. Bei Haseli ging es dann einen schön ansteigenden Wanderweg “obsi”. Am Schluss noch im Zickzack hoch auf die Kante des Schwarz Grat.
Der Name war offensichtlich von der schwarzen Erde abgeleitet. So ging’s auf weichem, nährreichen Boden durch Legföhren Richtung Schwarz Grätli bis zum vordersten Punkt, dem Griggeler, mit sensationeller Aussicht auf den Urnersee und ebensolchem Tiefblick nach Erstfeld.
Wir genossen die Sicht und stärkten uns für unseren zweiten Teil des Aufstiegs.
Zum Grätli zurück, dann durch Geröll und erste Schneefelder traversierend hoch zum Einstieg des Klettersteigs. Wir montierten unsere Ausrüstung und schon ging’s der Felswand, dem Drahtseil und den Metalltritten folgend, hoch. In luftigen Positionen wurde die Komfortzone manchmal etwas verlassen. Doch wir konnten unsere Tempo wählen, vor und hinter uns niemand. Wir hatten den Berg für uns alleine... Der Schlussteil des Klettersteigs führte uns zu einem grossen Felstor. Immer wieder eindrücklich, unsere Natur! Durch ein Felsschlupfloch ging’s zum Ende des Klettersteigs.
Weiter ging es, wieder wandernd, auf dem breiten Rücken zum Bälmeten-Gipfel. Wir sind pünktlich zum Mittagspicknick oben, immer noch alleine, bis wir nach einer Weile den Gipfel mit zwei Wanderern teilen müssen.
Gestärkt ging’s über die Wiesenkrete zum Bälmeter Grätli weiter auf unserer Rundtour. Nun links abzweigend, abwärts durch einige Schneefelder bis zum Stafel. Weiter durch Wiesen und Waldabschnitte erreichten wir zufrieden und etwas müde um 14.30 Uhr die Bergstation. Wir waren erfreut, an solch einem schönen Wandertag doch kaum Leuten begenet zu sein. Das hat inzwischen Seltenheitwert!

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