Berichte
Allalinhorn 4027m
Tourenleiter: Hubert Späni
Bericht: Hubert Späni
Wetter: einfach sonnig
Teilnehmer: 6 Clubmitglieder
Donnerstag, 7.8.2025:
Die Anreise machten wir aus zwei verschiedenen Richtungen. In Visp war dann die Gruppe komplett. Die Anreise endete auf dem Damm des Stausees Mattmark 2204 m. Von da ging es zu Fuss weiter über den Glacier-Trail zur Britannia-Hütte. Dabei überschritten wir den Schwarzbergchopf 2869 m. Nach einem kurzen Abstieg querten wir den Allalingletscher und Hohlaubgletscher ohne Schwierigkeiten, da diese blank waren. Wie geplant, erreichten wir die Britannia-Hütte 3027 m nach 4 Stunden Fussmarsch.
Freitag, 8.8.2025:
Der Wecker holte uns um 4.45 Uhr aus den Träumen und pünkltlich um 5.30 Uhr standen alle vor der Hütte bereit. Kleine Lichter wiesen uns auf den ersten Metern im Dunkeln den Weg. Auf ca. 2950 m betraten wir den Hohlaubgletscher und rüsteten uns entsprechend aus. Schon bald zeigte sich das Allalinhorn in den ersten morgendlichen Sonnenstrahlen. Auf dem blanken Gletscher kamen wir sehr gut voran. Unsere Route führte uns in weitem Bogen nördlich um die Spaltenzone herum. Auf ca. 3240 m bildeten wir zwei Seilschaften und verliessen in südlicher Richtung den Hauptgletscher zum P. 3337. Jetzt waren wir endgültig auf dem Hohlaubgrat angekommen. Die Bedingungen waren mit dem Neuschnee von Anfang Woche sehr gut und griffig. Mehr oder weniger dem Grat entlang kamen wir dem bekannten Felsriegel unterhalb des Gipfelgrates immer näher. Diesen überwanden wir an einer festen Felsplatte, die kürzlich mit einer Kette gesichert worden war. Wir verliessen den schön zu kletternden Felsgrat nicht mehr, bis wir den horizontalen Schneegrat auf 4020 m erreichten. Nach wenigen unschwierigen Schritten konnten wir uns zum Gipfelerfolg gratulieren. Da oben eröffnete sich uns ein herrliches Panorama von den Walliser bis zu den Berner Alpen.
Kurz unterhalb des Gipfels gönnten wir uns bei angenehmer Temperatur dann die wohlverdiente Mittagsrast. Über die Normalroute machten wir dann den Abstieg und erreichten gegen Mittag die Bahnstation Mittelallanalin. Verwundert beobachteten wir, wie um diese Zeit noch Bergsteiger in RichtunAllalinhorn starteten. Wir hingegen machten uns bequem mit der Bahn nach Saas-Fee zurück und dann weiter nach Hause.

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