Berichte

Thurweg 5

Leitung:                Alfred Kälin
Teilnehmer:          19 Clubmitglieder
Bericht, Fotos:      Alice Kälin
Wetter:                  sonnig und warm

Zur Wanderung 'Etappe Thurweg 5' bringt uns die Bahn nach Wil. Dort steigen wir um aufs Postauto und fahren zurück nach Schwarzenbach. Hier beginnt der 19 km lange, abwechslungsreiche Weg entlang der begradigten Thur durchs Fürstenland. Diese Tour durch schöne Wälder und vorwiegend auf dem Damm ist eher flach, und wir haben Sicht auf weite Felder, grosse Höfe, Reitställe, Golfplatz, etc. Bei Brübach überrascht uns der gleichnamige Bach, der zwischen zwei Häusern durchfliesst und dann zu einem tosenden Wasserfall wird. Die Thur gefällt nicht nur uns, sondern auch dem Biber, der sich hier wohl fühlt. Immer wieder sehen wir seine Fressspuren und gefällte Bäume. Infotafeln informieren über das interessante Tier.
Zu bemängeln ist allerdings, dass es jeweils nur ein Bänkli und auf der ganzen Strecke nur ein einziges WC hat! Aber Fredi findet zum Mittagessen einen geeigneten Picknick-Platz mit genügend Sitzgelegenheiten. Zu unserem Erstaunen sind dort auch grosse Militärfahrzeuge stationiert. Gemäss dem anwesenden Militärinstruktor findet nebenan eine Ferienpassübung statt. Am Huserfelsen befindet sich das untere Ende der ehemaligen Thurauen. Diese Felsumgehung ist die einzige Erhebung kurz vor der Kantonsgrenze St.Gallen-Thurgau. Beim Unter Ghögg trennen wir uns von der Thur und laufen dem 2 km langen Fabrikkanal entlang. Bald sichten wir die alte historische Thurbrücke  und die ersten Häuser von Bischofszell. Zum 'Dessert' besteigen wir noch eine steile Treppenanlage zur Altstadt und zum Bahnhof von Bischofszell. Es bleibt noch Zeit für einen kurzen Bummel in der Altstadt oder für einen Kaffee beim Dorfplatz. Herzlichen Dank an den Tourenleiter Fredi. Wir freuen uns auf die nächste Etappe des Thurweges.  

 

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