Berichte

Skitour nach Verhältnissen

Da sich zur Zeit in der näheren Umgebung fast nur das Chäserengebiet für Skitouren eignet, setzten wir uns den Fidisberg zum Ziel. Kurz entschlossen haben wir die Tour einen Tag vorverlegt, war doch auf Donnerstag schlechteres Wetter angesagt. Zu viert sind wir auf der bestens präparierten Strasse den  Chäserenwald hochgestiegen und haben bei der Sattlerhütte die ertsten Sonnenstrahlen und eine kleine Verpflegung genossen. Das Queren der Hänge auf der  pickelharten und teilweise glasigen Unterlage erforderte die nötige Aufmerksamkeit. Über Gänigen zogen wir die Spur hinauf Richtung Wannen. Bei strahlendem Sonnenschein erreichten wir über die südliche Flanke den Gipfel des Fidisbergs (1919müM). Die herrliche Rundsicht und das verdiente z'Mittag genossen wir bei Windstille und angenehmer Wärme. Der Fidisberg ist ein zwar wenig begangener aber sicher lohnenswerter Gipfel. Obwohl wir erst etwa um 1 Uhr zur Abfahrt starteten, war die Schneedecke zu unserer Überraschung immer noch hart gefroren, was uns aber keine Mühe bereitete. Nochmals wurden die Felle aufgezogen und via Hinterofen strebten wir dem Sattel vor dem Pfannenstöckli zu. Wir entschlossen uns zur Abfahrt über die Südhänge des Schülbergs und hofften natürlich auf Sulzschneeverhältnisse. Aber auch hier war die Unterlage recht hart. In zügigen Schwüngen steuerten wir der Drusberghütte zu, wo wir uns noch einen Kaffee genehmigten. Den Abschluss dieses gelungenen Tages bildete die temporeiche Abfahrt auf der leicht aufgeweichten, einem Teppich gleichenden Waldstrasse hinunter zur Weglosen.
Berichterstatter: Kälin Walter, Plazi
Fotos:                 Kälin Walter, Plazi   

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